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Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

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LU-57
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von LU-57 » 16. Jun 2021, 08:57

Schalker jung hat geschrieben:
15. Jun 2021, 11:21
Ich mag mich an GV 's im Casino erinnern. Basisdemokratie inexistenz. Ihr vergesst bei eurer Forderung, das Block B nur 1/3 vom Stadion ist. Es würde also wieder der Präsident, der am meisten Freibier verspricht
das risiko einer jeder demokratie ist es, dass es - je nach blickwinkel - auch auch "falsche" entscheidungen geben kann. aber dann haben zumindest alle bzw. "alle" bzw. ganz bestimmt vielvielvielviel mehr direkt betroffene und involvierte mitentschieden. das ist das zentrale. und wenn dann tatsächlich eine mehrheit der anwesenden fcl-fans findet, dass man sich z.b. für bitzeli ruhmchlötzliversprechen und honigumsmaulgeschmiere irgendeinem grusigen heuschreckenfinanzkonsortium an den hals werfen will, dann ist es dann eben so. allerdings glaube ich nicht, dass bei den wirklich zentralen fragen wie diesen eine eklatante meinungsdifferenz innerhalb der fcl-familie besteht. und auch wenn das risiko für grundsätzliche "falschentscheide" selbsterklärend nicht komplett eliminiert werden kann, so mindert es dies ggü. dem status quo, wo ein alpstaeg (integre vertrauensperson nr.1 der vergangenen zehn jahre) mehr oder weniger in eigenregie entscheiden kann, auf jeden fall.

ausserdem sollte es ja auch nicht das ziel sein, dass der block b, die fankurve, die usl oder werauchimmer entscheidet, sondern eben alle. und im vergleich zu den erwähnten gv's im casino vor fast zwei jahrzehnten würde ich doch behaupten, dass der anteil und der mobilisierungsgrad jener, die sich nicht vffc-mässig für den persönlichen vorteil kaufen lassen, über die jahre doch etwas grösser geworden ist. :wink:

denjenigen präsidenten zu wählen, der am meisten freibier verspricht, erachte ich verhältnismässig im übrigen sogar als relativ vernünftig und nachvollziehbar. :partyman:

greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.


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Tempo-Racer
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von Tempo-Racer » 16. Jun 2021, 12:01

LU-57 hat geschrieben:
16. Jun 2021, 08:57


denjenigen präsidenten zu wählen, der am meisten freibier verspricht, erachte ich verhältnismässig im übrigen sogar als relativ vernünftig und nachvollziehbar. :partyman:

greez
Ein Präsi, der Freibier verspricht, ist die OPTIMALE Lösung.

Spielt die Mannschaft gut, kann man das feieren.
Spielt die Mannschaft schlecht, kann man es Schön-Trinken.
:partyman:

the clou
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von the clou » 23. Jun 2021, 16:16

Und in diesem Bereich geht mir der FCL halt noch immer auf den Sack https://fcl.ch/publication/swiss-location-award-2021/.
War im 2021 nicht Shutdown, nein noch heftiger ein Lockdown in der Eventbranche? Um mal ein Schelm zu sein, verstehe ich den Preis so, dass diese für einmal nichts falsch machen konnten und dies zum Swiss-Location-Award-2021 ausgereicht hat. Aber diesen Award noch mit der über CHF 1 Mio. schweren Fan-Experiance-Software (oder auch nur eine einfache Website) gross an den Mann*Frau bringen, na ja, ist fast eine Ohrfeige an all die anderen schwer getroffenen Eventler, welche keine Bundesgelder in der Höhe der Fussballclubs mit den a fonds perdu Beiträgen beziehen konnten und können.

Warum sehen die Strategen unseres geliebten Clubs nicht ein, dass wir weder swissporarena noch events wollen. Wir wollen doch einfach nur ehrlichen Fussball und Fussballfeste im FCL Stadion auf der Allmend und dies gefälligst am Matchtag (vor, während und nach dem Spiel, nicht mehr und nicht weniger). Die FCL Marketingstrategen danken mit blumigen Worten der Migros Catering, obwohl seit Inbetriebnahme der Normalo - einfache Fan - vom Orangen-Riesen dauernd brüskiert wurde.

Und jetzt kommt's ganz Dicke: vom Hörensagen blockieren die Genossen von Migros Luzern aus vertraglichen Gründen jetzt gar das Schützenhaus-Projekt mit der FCL-Stadionbeiz (Fantreff). Ebenfalls vom Hörensagen und aus seriöser Quelle hat Bernie Alpstaeg offenbar Kälin's Pläne reaktiviert und nach Pokale gewinnen soll mit dem Schützenhaus auch noch der Faktor Fussballfeste feiern Realität werden, damit die Vision 2021 endgültig eingehalten ist. Das Portemonnaie von Alpstaeg scheint beim Schützenhaus geöffnet (ausserhalb der Abteilung Meyer wohlverstanden, dort ist mit den Bundessubventionen, den nicht rückzahlbaren Einmalbeträgen spowie dem Kapitalschnitt der Holding genug Cash im zweistelligen Mio-Bereich vorhanden ) und eine neue FCL Firma oder besser Alpstaeg Aktiengesellschaft bereit für das Holding-Konstrukt..

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tuce
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von tuce » 24. Jun 2021, 08:37

the clou hat geschrieben:
23. Jun 2021, 16:16
Und jetzt kommt's ganz Dicke: vom Hörensagen blockieren die Genossen von Migros Luzern aus vertraglichen Gründen jetzt gar das Schützenhaus-Projekt mit der FCL-Stadionbeiz (Fantreff). Ebenfalls vom Hörensagen und aus seriöser Quelle hat Bernie Alpstaeg offenbar Kälin's Pläne reaktiviert und nach Pokale gewinnen soll mit dem Schützenhaus auch noch der Faktor Fussballfeste feiern Realität werden, damit die Vision 2021 endgültig eingehalten ist. Das Portemonnaie von Alpstaeg scheint beim Schützenhaus geöffnet (ausserhalb der Abteilung Meyer wohlverstanden, dort ist mit den Bundessubventionen, den nicht rückzahlbaren Einmalbeträgen spowie dem Kapitalschnitt der Holding genug Cash im zweistelligen Mio-Bereich vorhanden ) und eine neue FCL Firma oder besser Alpstaeg Aktiengesellschaft bereit für das Holding-Konstrukt..
Auf welcher vertraglichen Grundlage kann die Migros so etwas blockieren? Konkurrenzverbot ausserhalb des Stadions? Dort hat die Migros doch nichts mehr zu sagen? Die Idee mit einer neuen "Betreiber-Firma" für das Schützenhaus wäre ja dann gar nicht so schlecht, glaube kaum das die Migros dann noch irgendwelche vertraglichen Ansprüche geltend machen könnte.
Zuletzt geändert von tuce am 24. Jun 2021, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von LU-57 » 24. Jun 2021, 08:43

der club wäre aber auch selten dämlich und doof, wenn er so eine klausel bei der vertragsverlängerung vor nicht all zu langer zeit nicht explizit gestrichen hätte. dass sich betr. schützenhaus irgendwann eine türe auftun könnte, ist ja schon des längeren bekannt und geplant.

klar ist die migros ein totales ärgernis. aber wenn man dieses ärgernis 10 jahre lang kennt und dann trotzdem verlängert (und die konditionen nicht anpasst bzw. umverhandelt), dann müsste man in diesem falle def. auf den fcl und nicht auf die migros zeigen.

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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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Aufwindfahne
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von Aufwindfahne » 23. Jul 2021, 12:35

„Wyrsch, LZ“ hat geschrieben:COVID-UNTERSTÜTZUNG
FCL bekommt A-fonds-perdu-Beiträge – total 2,5 Millionen Franken
Präsident Stefan Wolf informiert, wie der FC Luzern während der bisherigen Coronapandemie durch den Bund und die Fans finanziellen Beistand bekommen hat.

«Wir konnten A-fonds-perdu-Beiträge für 50 Prozent der entgangenen Ticketeinnahmen der letzten Saison beantragen. Es handelt sich dabei insgesamt um 2,5 Millionen Franken. 1,7 Millionen davon haben wir bis jetzt erhalten», erklärt Stefan Wolf. Das Geld wird der FCL zweckgebunden einsetzen: «Jeder Franken geht in die Rückzahlung des vom Bund erhaltenen Kredits von 4,0 Millionen und des KMU-Kredits bei der Luzerner Kantonalbank von 1,0 Million Franken.» Bis Ende des Jahres 2023 müssen diese Summen den Institutionen zurückbezahlt werden, ansonsten müsste der FCL die Löhne seiner Angestellten um 20 Prozent senken – betroffen wären die Saläre von Spielern ab einem Jahresgehalt von 148000 Franken.

Selbstlose Unterstützung hat der FCL von seinen treuen Anhängern erfahren.

Abocard-Aktion bezeichnet Stefan Wolf als Erfolg

Präsident Stefan Wolf zeigt sich sehr dankbar über den Erfolg der Abocard-Kampagne «Zäme för de FCL». Er spricht von einer grossen Solidarität, welche die Saisonkartenbesitzer gezeigt haben. «Dreiviertel aller Abocard-Inhaber haben 70 Prozent des Maximalbeitrages einbezahlt, das ist toll und übertrifft unsere Erwartungen.» Die Gesamtsumme beziffert Wolf nicht. Bei der Aktion hatten die bisherigen Besitzer einer Saisonkarte für das Jahresticket der neuen Spielzeit eine frei wählbare Summe überweisen können.

FCL-Klubchef Wolf ist froh, startet die Saison mit Publikum: «Wir freuen uns sehr auf Samstag – mit unseren Fans gegen Meister YB. Das ist perfekt.»
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

campanilismo6005
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag von campanilismo6005 » 26. Jul 2021, 18:56

Hätte mir nie zu träumen gewagt, dass sich diese Frage mal stellt:

FC Luzern Innerschweiz AG einer von uns?

SDA hat geschrieben...
Anzeige gegen FC Luzern und gegen Unbekannt
Wegen der unbewilligten Cupfeier vom Pfingstmontag in Luzern hat die Luzerner Polizei nun bei der Staatsanwaltschaft zwei Anzeigen eingereicht. Die erste richtet sich gegen die FC Luzern Innerschweiz AG wegen Widerhandlung gegen die Bundesgesetzgebung. Der FCL verstiess laut der Polizei gegen die damals geltende Covid-19-Verordnung.

Eine zweite Anzeige reichte sie gegen unbekannte Täterschaft wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz ein. Denn mehrere unbekannte Täterinnen oder Täter hätten auf dem Sempacherplatz, auf dem Weg zur Messe Luzern und vor der Messehalle mehrere Feuerwerksbatterien, Feuerwerkskörper, Handlichtfackeln, Rauchpetarden und Knallkörper gezündet, teilte die Luzerner Polizei am Montag mit. (ram/sda)

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