Der "Blick" schreibt folgendes: (ja, manchmal vielleicht ein bisschen übertrieben

):
Der Autor kommt aus Sambia, ist erst 20-jährig und spielte nur, weil sich David Degen nach zehn Minuten eine Fussprellung zuzog.
Emmanuel Mayuka feierte den ersten Treffer in der Wahnsinns-Arena auf der Allmend gebührend: mit einem Salto!
Es war das Tor, mit dem YB nach der Pause in Führung ging. Endlich, denn die Berner hatten dominiert – und das ziemlich klar. «Doch es hätte nicht 1:0, sondern 2:0 stehen müssen», monierte Christoph Spycher. «Da muss man einen Gegner kaputt machen und nicht leben lassen. Ein Geniestreich ist bei einem Yakin immer möglich.»
Gross wechselt vorsichtig – Yakin setzt auf Angriff
Nach einer Stunde kippt das Spiel. Zum einen, weil Christian Gross auf YB-Seite gar vorsichtig wechselt, «um das Mittelfeld zu verdichten», wie er sagt.
Zusammen mit den offensiven Wechseln seines ehemaligen Schützlings Murat Yakin sowie den
einzigartigen Fans ist plötzlich alles anders.
Luzern powert. Die Fans kreischen, toben, singen. Man hört sein eigenes Wort kaum mehr. Es ist der Wahnsinn in dieser Wahnsinns-Arena. «Da braucht es nur eine gute Aktion – und die Euphorie schwappt über», sagt Spycher. Diese eine Aktion ist Ferreiras Innenpfostenschuss. Fortan ist die Hölle los! Zverotic verpasst den K. o. für YB: «Den muss ich einfach machen», sagt er. In der 85. Minute dann düpiert Joker Hyka Nef – 1:1. Delirium! Das erste FCL-Tor im neuen Stadion. Hyka: «Ein super Gefühl!»
YBs Effizienz muss einfach besser werden
So trotten die Young Boys im vierten Spiel zum dritten Mal nicht als Sieger vom Platz. Spycher: «Das sind zwei verlorene Punkte.» Gross: «Solche Spiele müssen wir in Zukunft einfach gewinnen. Die Effizienz muss viel besser werden.» Ein neuer Stürmer soll dennoch nicht kommen, sagt Gross. In Stein gemeisselt scheint das nicht. Selbst wenn der Trainer hinterherwirft: «Es dürfen auch Mittelfeldspieler und Verteidiger Tore machen. Ich bin enttäuscht.» Was es bedeutet, wenn einer den Boss enttäuscht, erfährt Raphael Nuzzolo: Weil er gegen Westerlo schwach war, muss er in Luzern auf die Tribüne. Das nennt man dann Leistungsdenken.