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Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Radiohead
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Radiohead »

Haxen-Paule hat geschrieben:ich bin halt der meinung dass feuerwerk im fussballstadion nicht gefährlicher ist als feuerwerk in der stadt aka 1. august / silvester.

wieso jetzt genau "luzern" vorprescht obwohl "luzern" eben genau keinen grund dafür hat, das war meine frage
Der Unterschied ist halt, dass du dich in einem Stadion nicht auf öffentlichem Grund befindest und lediglich Gast einer Veranstaltung bist, bei der du dich an die Regeln des Besitzers zu halten hast (Stadionordnung). Und genau da liegt das Problem, da Machtmensch Stierli alles unter Kontrolle haben und dies mit allen Mitteln durchsetzen will.
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Dräggspagg
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Camel hat geschrieben:Es geht nicht um verboten oder nicht verboten, sondern darum, dass man spontan seine Freude ausleben kann. Ich bin der Meinung, dass solche Fragen und Entscheidungen der Gefahrenminimierung durchaus auch einer Szene zugetraut werden kann. Eine Szene, die sich zumindest in Luzern schon heute sehr gut selber reguliert und konsequent auf Fackelwürfe und Knaller im Stadion verzichtet.
Die selbstregulierung setzt mein Vorschlag selbstverständlich voraus. Auch wenn man jemandem erlaubt, eine Fackel zu zünden, kann er sie trotzdem werfen. Und einem potentiellen Opfer eines Fackelwurfes wäre es ja schlussendlich egal, ob es von einer erlaubten oder verbotenen Fackel getroffen wird.

Ich habe bei meinem Vorschlag bewusst nicht geschrieben, dass Auserwählte beim Einmarsch der Mannschaft zünden dürfen und während dem Spiel kein Feuerwerk erlaubt sein soll.

Ich frag mal ganz doof. Wieso soll nicht die erste Reihe zünden dürfen? Die können stolpern und hinfallen soviel sie wollen, da verletzt man sich höchstens selber. Und jetzt muss mir ja keiner erzählen, dass es in der ersten Reihe zuwenig Platz gibt, um zu zünden. Ich weiss, wenn ich Herrn Stierli heute diesen Vorschlag so unterbreiten würde, könnte ich froh sein, wenn ich überhaupt noch Einlass ins Stadion hätte. Doch man muss doch einfach mal den Nenner der Fans finden. Nicht zünden, keine DH mitnehmen und finanzielle Unterstützungen ans Fanprojekt streichen, scheint ja schon mal nicht so gut angekommen zu sein.

Was man natürlich noch beachten muss ist, dass Camel nicht beliebig viele Fackeln zünden darf, wenn es ihm gerade danach ist, da der beissende Rauch natürlich eher nicht so förderlich ist, das Spiel vernünftig durchzuführen. Und bei allem Verständnis für die Szene, aber dass die Pause dauernd um 10 Minute verlängert werden soll, kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein. :?
Mann: Lebewesen, das die Fußballkarten für drei Monate im voraus kauft und mit den Weihnachtseinkäufen wartet bis Heiligabend.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von the_wolf »

Haxen-Paule hat geschrieben:ich bin halt der meinung dass feuerwerk im fussballstadion nicht gefährlicher ist als feuerwerk in der stadt aka 1. august / silvester.

wieso jetzt genau "luzern" vorprescht obwohl "luzern" eben genau keinen grund dafür hat, das war meine frage
Walti ist ein getriebener der LZ Medien, ganz einfach.

Als Bornhauser am Montagabend dann bei Thomas Erni im Fokus zu "Gast" war, wegen den Pyros, wussten wir bereits, jetzt beginnt der Kampf für die Fanrechte.

Bornhauser sagte: Die Schweizer Fans EXPORTIEREN die Gewalt ins Ferne Ausland....in Deutschland sei alles friedlich, obwohl Dortmund vs. Dresden gerade eine Woche her war.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Radiohead hat geschrieben:Der Unterschied ist halt, dass du dich in einem Stadion nicht auf öffentlichem Grund befindest und lediglich Gast einer Veranstaltung bist, bei der du dich an die Regeln des Besitzers zu halten hast (Stadionordnung). Und genau da liegt das Problem, da Machtmensch Stierli alles unter Kontrolle haben und dies mit allen Mitteln durchsetzen will.
Man kann es aber auch so sehen, dass der Machtmensch Stierli einfach die Strafzahlungen minimieren will. Ausserdem würde ich es auch nicht so lässig finden, wenn ich als Büsche jeden Montag den Medien wieder Red und Antwort stehen muss, um zu erklären, wieso irgendwelche Ballbuben mit Fackeln gejagt wurden und wieso luzerner Fans nicht mit Fackeln sondern mit Fans werfen, welche Fackeln zünden (remember Thun).

Nur damit hier einige Blutdrücker wieder runter kommen, ich gehe davon aus, dass keine Balljungen mit Fackeln beworfen wurden, da ich noch keinen entsprechenden Beweis gesehen habe. Und ich gehe auch davon aus, dass der Fall Thun medial aufgeblasen wurde.

Man mag von Büsche halten was man will (ich finde ihn auch nicht immer so der Hero), doch neben seinem Beruf als Mediensprecher beim FCL fröhnt er noch dem Hobby als Teamleiter bei der SUVA! Sprich Stierli und Büsche wären doch sicher zu haben, wenn man die ganze Sache tatsächlich legalisieren könnte. Wobei ihr definitiv vergessen könnt, dass das Abbrennen eurer Fackeln jemals in Menschenmengen erlaubt sein wird.

Ach ja, da wurde ja noch gefragt, wieso das am 1. August weniger gefährlich sein soll. Wir haben jeweils ein paar Vulkane die wir zünden und bengalische Streichhölzer die wir in der Hand halten. Zum Vulkan halten wir mindestens 5 Meter Abstand und bei beangalischen Zündhölzern hält sich die zerstörerische Kraft in Grenzen. Signalfackeln werden hingegen selten gezündet, schon gar nicht in Menschenmengen. :violent3:
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

maré hat geschrieben: Walti ist ein getriebener der LZ Medien, ganz einfach.

Als Bornhauser am Montagabend dann bei Thomas Erni im Fokus zu "Gast" war, wegen den Pyros, wussten wir bereits, jetzt beginnt der Kampf für die Fanrechte.

Bornhauser sagte: Die Schweizer Fans EXPORTIEREN die Gewalt ins Ferne Ausland....in Deutschland sei alles friedlich, obwohl Dortmund vs. Dresden gerade eine Woche her war.
Deutschland ist ja eine regelrechte Hochburg der Harmonie. Gerade wenn ich ans letzte Wochenende denke, als Pauli bei Rostock spielte.

Habt ihr den Film auf YouTube gesehen? Da gab's Szenenapplaus, als die Hanseaten Racketen in die Pauliecke schossen. Sorry, aber das ist ja wohl krank hoch zehn.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Lager »

Da gings auch nicht wirklich um Fussball
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Haxen-Paule »

Radiohead hat geschrieben:Der Unterschied ist halt, dass du dich in einem Stadion nicht auf öffentlichem Grund befindest und lediglich Gast einer Veranstaltung bist, bei der du dich an die Regeln des Besitzers zu halten hast (Stadionordnung). Und genau da liegt das Problem, da Machtmensch Stierli alles unter Kontrolle haben und dies mit allen Mitteln durchsetzen will.
was sind denn die konsequenzen für den fcl wenn sich jemand nicht an die stadionordnung hält?

oder ist ws der besitzer?
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Camel
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Camel »

Ehrengast hat geschrieben:Die selbstregulierung setzt mein Vorschlag selbstverständlich voraus. Auch wenn man jemandem erlaubt, eine Fackel zu zünden, kann er sie trotzdem werfen. Und einem potentiellen Opfer eines Fackelwurfes wäre es ja schlussendlich egal, ob es von einer erlaubten oder verbotenen Fackel getroffen wird.
Wenn jemand böswillig sowas tun will, dann lässt es sich sowieso nicht verhindern. Ob im Stadion oder draussen. Aber hier gilt ja die Selbstregulierung, welche von den meisten Aussenstehenden völlig unterschätzt wird.
Ehrengast hat geschrieben:Ich frag mal ganz doof. Wieso soll nicht die erste Reihe zünden dürfen? Die können stolpern und hinfallen soviel sie wollen, da verletzt man sich höchstens selber. Und jetzt muss mir ja keiner erzählen, dass es in der ersten Reihe zuwenig Platz gibt, um zu zünden. Ich weiss, wenn ich Herrn Stierli heute diesen Vorschlag so unterbreiten würde, könnte ich froh sein, wenn ich überhaupt noch Einlass ins Stadion hätte. Doch man muss doch einfach mal den Nenner der Fans finden. Nicht zünden, keine DH mitnehmen und finanzielle Unterstützungen ans Fanprojekt streichen, scheint ja schon mal nicht so gut angekommen zu sein.
:thumbleft:
Ehrengast hat geschrieben:Was man natürlich noch beachten muss ist, dass Camel nicht beliebig viele Fackeln zünden darf, wenn es ihm gerade danach ist, da der beissende Rauch natürlich eher nicht so förderlich ist, das Spiel vernünftig durchzuführen. Und bei allem Verständnis für die Szene, aber dass die Pause dauernd um 10 Minute verlängert werden soll, kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein. :?
Hier müsste selbstverständlich ein Lösung gefunden werden, damit es den Spielbetrieb nicht stört.
H4
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von H4 »

weiss jemand, was gästefans in luzern zu befürchten haben, wenn gezündet wurde? fahenverbot für fehlbare fanszenen (in diesem fall gc) am nächsten spiel in der allmend? oder gilt dies erst wenn luzern zündet?

das ganze ist für den arsch. angenommen luzern zündet away, dann treten zu hause angesprochene massnahmen in kraft, away hingegen bleibt alles beim alten. luzern trägt mit dieser massnahme also null und nichts zu einer lösung bei. die bussen sind weiterhin zu bezahlen, die stimmung zu hause ist beschissen und es dürfen sich alle aufregen. unter dem strich: nur verlierer! der grösste verlierer aber eindeutig luzern.

und wie auch schon von andern erwähnt, selbst mit fahenverboten etc. sind pyroaktionen möglich (zelte lassen sich aus jacken basteln :wink: ).

ach ja, bin pro pyro
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Wir sprechen ja auch nicht von Attentäter.

Und nein, ich unterschätze die Selbstregulation der Kurve nicht. Ich schätze es sehr, dass die luzerner Fanszene zumindest keinen gefährden will.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

H4 hat geschrieben:weiss jemand, was gästefans in luzern zu befürchten haben, wenn gezündet wurde? fahenverbot für fehlbare fanszenen (in diesem fall gc) am nächsten spiel in der allmend? oder gilt dies erst wenn luzern zündet?

das ganze ist für den arsch. angenommen luzern zündet away, dann treten zu hause angesprochene massnahmen in kraft, away hingegen bleibt alles beim alten. luzern trägt mit dieser massnahme also null und nichts zu einer lösung bei. die bussen sind weiterhin zu bezahlen, die stimmung zu hause ist beschissen und es dürfen sich alle aufregen. unter dem strich: nur verlierer! der grösste verlierer aber eindeutig luzern.

und wie auch schon von andern erwähnt, selbst mit fahenverboten etc. sind pyroaktionen möglich (zelte lassen sich aus jacken basteln :wink: ).

ach ja, bin pro pyro
Pro Jackenverbot!

Gute Frage, eigentlich sollte GC im nächsten Spiel keine Fahnen mehr ins Stadion bringen dürfen.
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Haxen-Paule
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Haxen-Paule »

ich denke es ist in ordnung wenn man seine freude durch klatschen zum ausdruck bringt wenn der pauli sektor unter feuerbeschuss steht
MvW
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Haxen-Paule hat geschrieben:ich denke es ist in ordnung wenn man seine freude durch klatschen zum ausdruck bringt wenn der pauli sektor unter feuerbeschuss steht
Und da ja die Hanseaten Lenkraketen verwenden, ist auch auszuschliessen, dass anständige Menschen verletzt werden können. Bzw. das gehört einfach zum Fussball und wer seine Kinder zum Spiel mitnimmt, ist sowieso selber Schuld, wenn da was passiert. :scratch:
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Camel »

Ehrengast hat geschrieben:Wir sprechen ja auch nicht von Attentäter.

Und nein, ich unterschätze die Selbstregulation der Kurve nicht. Ich schätze es sehr, dass die luzerner Fanszene zumindest keinen gefährden will.
Leider wird dies nicht mal ein bisschen geschätzt. Für Stierli stehen wir auf der selben Stufe wie die fackelwerfenden Zürcher.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Camel »

Ehrengast hat geschrieben:
Haxen-Paule hat geschrieben:ich denke es ist in ordnung wenn man seine freude durch klatschen zum ausdruck bringt wenn der pauli sektor unter feuerbeschuss steht
Und da ja die Hanseaten Lenkraketen verwenden, ist auch auszuschliessen, dass anständige Menschen verletzt werden können. Bzw. das gehört einfach zum Fussball und wer seine Kinder zum Spiel mitnimmt, ist sowieso selber Schuld, wenn da was passiert. :scratch:
nimm den pauli-hassenden paule nicht zu ernst :wink:
LUzifer

Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von LUzifer »

Ehrengast hat geschrieben:
Haxen-Paule hat geschrieben:ich denke es ist in ordnung wenn man seine freude durch klatschen zum ausdruck bringt wenn der pauli sektor unter feuerbeschuss steht
Und da ja die Hanseaten Lenkraketen verwenden, ist auch auszuschliessen, dass anständige Menschen verletzt werden können. Bzw. das gehört einfach zum Fussball und wer seine Kinder zum Spiel mitnimmt, ist sowieso selber Schuld, wenn da was passiert. :scratch:
Seine Freude durch Klatschen zum Ausdruck zu bringen ist in Rostock seit Lichtenhagen ein quasi verbrieftes Bürgerrecht...

Doch Back to Topic:

Schöne Beiträge hier! Sie zeigen doch wunderbar, dass die Pyroproblematik ein durchaus diskussionswürdiges Thema ist, das es verdient, differenziert betrachtet zu werden. Nichts anderes sagt die USL...
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Camel hat geschrieben:
Ehrengast hat geschrieben:
Haxen-Paule hat geschrieben:ich denke es ist in ordnung wenn man seine freude durch klatschen zum ausdruck bringt wenn der pauli sektor unter feuerbeschuss steht
Und da ja die Hanseaten Lenkraketen verwenden, ist auch auszuschliessen, dass anständige Menschen verletzt werden können. Bzw. das gehört einfach zum Fussball und wer seine Kinder zum Spiel mitnimmt, ist sowieso selber Schuld, wenn da was passiert. :scratch:
nimm den pauli-hassenden paule nicht zu ernst :wink:
Ok, Haxi wird mal diesbezüglich nicht ernst genommen.

Wie ich erwähnte, sah mich Stierli auch mal als tollwütigen Pyrofreak (ist stand ihm einmal ein bisschen zu sehr auf den Fuss, allerdings so, dass er mir nicht einfach den DH wegnehmen konnte). Ich suchte den Dialog und fand ihn. Seither werde ich immer sehr freundlich von ihm gegrüsst.

Wobei ich weiss ja, ihr fordert ihn auch ein wenig mehr, als ich das tue. :)
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

H4 hat geschrieben:weiss jemand, was gästefans in luzern zu befürchten haben, wenn gezündet wurde? fahenverbot für fehlbare fanszenen (in diesem fall gc) am nächsten spiel in der allmend? oder gilt dies erst wenn luzern zündet?

das ganze ist für den arsch. angenommen luzern zündet away, dann treten zu hause angesprochene massnahmen in kraft, away hingegen bleibt alles beim alten. luzern trägt mit dieser massnahme also null und nichts zu einer lösung bei. die bussen sind weiterhin zu bezahlen, die stimmung zu hause ist beschissen und es dürfen sich alle aufregen. unter dem strich: nur verlierer! der grösste verlierer aber eindeutig luzern.

und wie auch schon von andern erwähnt, selbst mit fahenverboten etc. sind pyroaktionen möglich (zelte lassen sich aus jacken basteln :wink: ).

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Idee wird überprüft.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Wiesel »

Haxen-Paule hat geschrieben:ich bin halt der meinung dass feuerwerk im fussballstadion nicht gefährlicher ist als feuerwerk in der stadt aka 1. august / silvester.

wieso jetzt genau "luzern" vorprescht obwohl "luzern" eben genau keinen grund dafür hat, das war meine frage
Silvester auf Reeperbahn ist zum Teil lebensgefährlich....Gut hatte es diverse Fluchtmöglichkeiten als die Raketen so knapp über dem Kopf umherflogen :roll: :wink:
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Gimli »

Ich möchte meine Meinung zu der ganzen Thematik auch noch äussern(hoffentlich gilt hier keine Zensur aka FB-Page vom FCL ;-) ):

Meine Meinungen spalten sich i-wie ein wenig...
Man soll sich die Situation mal aus der Sicht des FCL-Vorstands ansehen (damit möchte ich mich jetzt nicht gleich auf die Seite des Vorstands katapultieren, sondern nur mal eine andere Ansichtsweise aufzeigen):
Immer wieder werden Pyros gezündet. Wer zahlt dafür? Der FC Luzern. Wer kommt deshalb immer wieder in den Medien unter Druck? Der FC Luzern. Wer muss dann einfach auch mal handeln? Der FC Luzern.
Ich bin hier mit vielen Leuten einverstanden, dass diese scheiss Medien-Hetze die ganze Sache sehr viel schlimmer macht. Und man glaubt es fast nicht, aber man könnte fast sagen, dass man diesmal sogar einmal froh ist, wenn die Winterpause kommt und sich die Wogen ein wenig glätten. Nun aber wieder zur aktuellen Situation: Irgendeinmal musste eine Reaktion des FCLs kommen. Wer "provoziert" muss auch einstecken können. Das heisst, wenn die Pyros weiterhin gezündet werden wollen, muss man auch mit Konsequenzen rechnen.( Ich weiss, dass SVs ausgesprochen werden.)
Der FC Luzern musste nun aber wegen dem medialen Druck, etwas tun. (Leider taten es die "lieben" Leute wieder einmal zu schnell.) Nun, was war das Ziel des FCLs? Man möchte die Pyros endgültig aus dem Stadion verbannen. Logischer Ansatz: Fahnen usw. raus, Versteckmöglichkeiten drastisch dezimieren. Aktion war wieder einmal zu unüberlegt und sorgte für eine mediale Negativspirale, da der FCL und wir (die Fans) nun noch mehr in so Boulevard-Zeitungen abgedruckt werden und für Furore sorgen. (Möchte keine Namen von so Zeitungen nennen, auch den von "Blick.ch" nicht.)
Nun ist der Ball bei den Fans. Logisch, dass sich viele Fans ungerecht behandelt fühlen, weil sie nichts mit Pyros zu tun haben und nun vielleicht ihre Fahne nicht mehr schwingen dürfen. Ich finde auch, dass Pyros zu gewissen Choreos etc. cool (oder doch eher hot?) aussehen können, aber Pyros sind nunmal verboten und gehören deshalb nicht ins Stadion! Daher kann ich die Reaktion von einigen Leuten auch nicht so ganz nachvollziehen => total überrascht und unglaublich aufgewühlt, dass der Klub auf einmal sagt "so und jetzt ist Schluss mit einer VERBOTENEN Sache!" Es ist ja nicht so, dass der Klub irgendwie sagt, wenn ihr weiterhin so viele Choreos macht, dürfen wir keine Fahnen mehr schwingen, sondern er will verhindern, dass verbotene Sachen gemacht werden. (Bitte ja nicht mit Choreos aufhören :-)!!!)
Wie bereits gesagt, beginnt er leider an einer sehr schmerzvollen Stelle.
Der Verein sagt sich nun... "So, jetzt ist der Ball bei den Fans, wir können zurücklehnen und Sie müssen sich entscheiden. Pyros oder Fahnen etc."

Jedoch kann ich auch die Reaktion vieler Fans verstehen und bin bei gewissen Themen genau derselben Meinung! Dieser Vorstand darf man im Moment mit gutem Gewissen ganz klar als Zirkus, Kindergarten oder sonstiges bezeichnen. (Jedenfalls alles andere als PROFESSIONELL!!!)
Wenn der FCL tatsächlich nichts an die Zone5 zahlt, sind solche Aussagen/Lügen eine Schweinerei.
Auch Kollektivstrafen finde ich voll daneben!
Und Dialoge sollte man führen. Scheinbar wurde beim letzten "Dialog", seitens des FCLs nur ein Monolog geführt und Forderungen aufgestellt!
Betrachtet man das Thema Dialoge aber wieder aus einem anderen Blickwinkel als dem vom Fan muss man sagen: Dialoge sind gut! Aus Dialogen müssen aber Lösungen hervorgebracht werden. Wenn der FCL immer wieder Dialoge mit den Fanclubs führt, sagt hört auf mit den Pyros und nichts passiert, muss man halt ab einem gewissen Zeitpunkt mit einseitigen Handlungen/Entscheidungen rechnen. (Ich weiss nicht wie viel der FCL den Anti-Pyro Wunsch bei solchen Gesprächen angebracht hat.)
Versteht mich nicht falsch und bleibt sachlich. :-)

Ich hoffe nur, dass es nie soweit kommen wird, dass die Fahnen usw. aus dem Stadion verbannt werden! Dann hätte der Bulldozer nämlich zur Zerstörung der ganzen Fankultur angesetzt!
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