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Re: Liebe NLZ
Verfasst: 9. Dez 2014, 15:47
von simsalabim
Walter Stierli (66), der aus verständlichen Gründen sein sportliches Lebenswerk (abstiegs-)gefährdet sieht, mag nicht mehr operativ eingreifen.
Soso. Um den Alex Frei loszuwerden hat's ja wohl noch gereicht
Sowohl dem ehrenamtlichen Nachfolger als auch FCL-Präsident Mike Hauser … fehl(t)en die Erfahrung im Fussballbusiness.
Als man Mike Hauser mit scheinheiligen Argumenten in die Wüste geschickt hat, legte man meiner Meinung nach den ersten Grundstein des ganzen Übels. Dass jetzt der Däneli nochmals nachtreten muss, geht ja gar nicht. Zumal Hauser selbst im Wachkoma noch mehr Fussballverstand hätte als dieser Schreiberling vom Maihof!
Immer mehr wird klar, dass man es verpasst hat, einen Nachfolger für Stierli aufzubauen.
Wollte man das überhaupt? Wär ja zu schön, wenn Wauti keinen Grund mehr hätte um einzugreifen.
Ich denke, Freis Abgang wird die Mannschaft keinen Millimeter vorwärtsbringen. Da kann weder Babbel noch sonst ein Trainer was ändern. Wenn die von DW so geliebte Führungsetage Ruhe bewahrt und sich vor die sportliche Leitung gestellt hätte, würde es vermutlich besser aussehen. Wenn Stierli mit seinen Verbindungen zur NLZ mal das Vollmongoduo Bornhauser und Wyrsch zur Besinnung und Sachlichkeit aufgefordert hätte, hätte Wauti seinem FCL einen grossen Dienst erwiesen und beim einen oder anderen Konsumenten vielleicht sogar Pluspunkte geholt.
In diesem Vetterliwirtschaftsverein kann man Sportdirektor und Trainer noch so oft ausmisten – der FCL wird es unter dieser Führung zu gar Nichts bringen. Von wegen Aufbau und Kontinuität: Das einzig Beständige ist der Affenzirkus in der Teppichetage, der aus zu vielen profilneurotischen Volltrottel besteht.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 9. Dez 2014, 16:00
von fesch
gebt doch dem Kerl nicht soviel Aufmerksamkeit...
trotzdem: Irgendwie stinkt hier die Sache bis zum Himmel. Und ich werde langsam den Verdacht nicht los, dass da noch andere Kräfte (Simeonis Jünger?) als nur ein debiler Wauti am Werk sind.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Dez 2014, 08:39
von sprayvenhoe
fesch hat geschrieben:gebt doch dem Kerl nicht soviel Aufmerksamkeit...
trotzdem: Irgendwie stinkt hier die Sache bis zum Himmel. Und ich werde langsam den Verdacht nicht los, dass da noch andere Kräfte (Simeonis Jünger?) als nur ein debiler Wauti am Werk sind.
Ja genau... Opus Dei hat wahrscheinlich seine Finger im Spiel... nicht zu vergessen, dass wahrscheinlich auch noch Blatter und Red Bull schuld sind...
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Dez 2014, 10:19
von Emotions
«Nur Alex und ich entschieden»
Geht in die Offensive: FCL-Präsident Ruedi Stäger (links) stellt die Ereignisse rund um Alex Freis Abschied vom FC Luzern aus seiner Sicht dar.
FUSSBALL ⋅ Die Trennung von Sportchef Alex Frei hat hohe Wellen geschlagen. Die Chronologie der letzten drei Wochen zeigt, was beim FCL in Sachen Frei geschehen ist.
Daniel Wyrsch
Im Kontext dieser Chronologie der Ereignisse sind zwei Eckdaten vorneweg wichtig: Am 6. Oktober stellte der FC Luzern seinen Trainer Carlos Bernegger frei. Eine Woche später, am 13. Oktober, stellten Präsident Ruedi Stäger und Sportchef Alex Frei den neuen Trainer vor: Markus Babbel. Der frühere Weltklasse-Verteidiger begann in der Zentralschweiz nach fünftägiger Vorbereitung mit einem ernüchternden 0:0 zu Hause gegen Vaduz. Es folgte das Cup-Aus im Achtelfinal zu Hause gegen Aarau (1:2). Und dann kam der erste von insgesamt nur zwei Saisonsiegen ausgerechnet beim damaligen Leader FC Zürich (3:2). Die Ernüchterung nach dem anschliessenden erneuten 0:0 in der Swissporarena, wo der FCL nie gewann, gegen Thun muss bei den Investoren gross gewesen sein. Denn auch unter dem neuen Coach war keine wesentliche Verbesserung zu erkennen.
Vier Runden vor Ende steht Aus fest
Dennoch überraschte eine zu der Zeit nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Entscheidung hinter den Kulissen, die wenige Tage vor dem viertletzten Hinrundenmatch am 22. November bei den Grasshoppers gefällt wurde: Wie auch immer die vier ausstehenden Meisterschaftsspiele ausgehen, der Sportchef muss Ende Jahr sein Büro räumen.
Passend dazu verlor der FCL bei GC, nachdem er aus einem 0:2-Rückstand ein 2:2 machte, dann aber wie so oft in dieser Saison – dennoch unglücklich mit 2:3 und stand wieder mit leeren Händen da. Anderntags, am 23. November, brachte die «NZZ am Sonntag» ein Zitat von Frei, das unmissverständlich klarmachte, dass der ehemalige Torschützenkönig mitbekommen haben musste, dass er in Luzern definitiv ins Abseits gelaufen war. Es sollte sein prägnantestes und letztes Quote als FCL-Sportdirektor werden: «Ich wusste, dass der FC Luzern ein Haifischbecken ist. Aber mir war nicht bewusst, dass so viele Haie darin schwimmen.»
Stäger: Es gab keine Abstimmung
Am Mittwoch, 26. November, tagte der Verwaltungsrat der Holding in der Swissporarena. Wie Präsident Stäger gestern unserer Zeitung erzählte, teilte er da den Anwesenden zu Sitzungsbeginn mit: «Alex Frei und ich sind in den letzten Wochen übereingekommen, dass eine weitere Zusammenarbeit mit ihm als Sportchef unter den gegebenen Umständen nicht mehr möglich ist.»
Stäger ist der Fakt wichtig, dass die Verwaltungsräte vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. «Ich war während der gesamten Sitzung anwesend, sie konnten gar nicht darüber abstimmen, wie jetzt kolportiert worden ist», sagt er.
Dennoch ist über die Personalie Alex Frei, das zeigt die Chronologie, von übergeordneten Leuten entschieden worden. Gemäss Statuten wäre dies höchstwahrscheinlich nicht gültig gewesen, aber dem Druck, der dadurch auf Frei geladen worden war, konnte er nicht standhalten.
Kommt Andy Egli zum Handkuss?
Bis Stäger und Frei am letzten Samstag die Trennung bekannt gaben, sind seit der Holding-Zusammenkunft noch einmal zehn Tage ins Land gezogen. Das war wertvolle Zeit, um nach einem Nachfolger zu suchen. Diesen gibt es derzeit aber noch nicht, wie Stäger klarstellt. Er betont, dass er noch im Prozess sei, eine erste, längere Kandidatenliste zu erstellen. Aus dieser wird er dann am Ende eine Liste mit «nur zwei oder drei Kandidaten» erstellen, «mit denen ich intensive Gespräche führen werde».
Die Frage, ob Nachwuchschef Andy Egli (56) für eine FCL-interne Lösung als Sportchef in Frage komme, wollte der einen Moment mit der Antwort zögernde Präsident nicht beantworten. Für den zum Sparen gezwungenen Klub wäre Egli nicht der erste Offizielle, der eine zweite Funktion übernehmen würde. Schon Remo Gaugler (46) ist Chefscout und auch Assistenztrainer. Übrigens: Für Egli, Gaugler und auch Babbel sind die Ferien verschoben. Chef Stäger hat zu mehreren Sitzungen eingeladen.
DW und sein munteres Rätselraten... nun also Egli (weil Stäger mit der Antwort gezögert hat). TOP Journalismus...
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Dez 2014, 10:49
von Windfahne
Ich hoffe, Babbel kriegt danach noch seine Ferien, die er verdient.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Dez 2014, 20:01
von Wessun
Windfahne chlie en trötzli worde. Kommt wohl im alter.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Dez 2014, 20:44
von Windfahne
Wessun hat geschrieben:Windfahne chlie en trötzli worde. Kommt wohl im alter.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
als ob ich in jungen jahren anders gewesen wäre...

Re: Liebe NLZ
Verfasst: 22. Dez 2014, 13:34
von Windfahne
Man stelle sich vor, die Herren hätten nicht auf ihre Ferien verzichtet. Was hätte man da nicht alles verpasst!
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 23. Dez 2014, 17:12
von the_wolf
war der blick wieder mal schneller...
Liebe NLZ
Verfasst: 31. Dez 2014, 15:11
von lucerne
Für D. Wyrsch:
nzz - Markus Spillmann hat geschrieben:
Zum neuen Jahr
Rückgrat und Charakter
http://nzz.to/mnqq" onclick="window.open(this.href);return false;
[...]"In einer solchen Biosphäre, ob durch die grosse Weltpolitik, den innerhelvetischen Diskurs oder das kommunale Geschehen geprägt, kommt Journalistinnen und Journalisten, wie sie die NZZ hat, besondere Bedeutung zu. Sie schaffen Ordnung, wo Chaos herrscht, leuchten aus, wo es dunkel ist, trennen Relevantes vom Unsinn – und sie bieten Orientierung in einem Meer des Belanglosen und Vorgefassten, dies aber nie bevormundend oder gar indoktrinierend, sondern erklärend und durch Überzeugung. Diese Redaktionen verfügen über eine hohe fachliche Spezialisierung, eine grosse handwerkliche Güte und einen unbändigen Hang zur kreativen Unrast.
Sie benötigen jedoch, sollen sie glaubwürdig und einflussreich sein, ein hohes Mass an Unabhängigkeit und Schutz vor Drittinteressen. Sie sind stets Kompass, nie aber ein Werkzeug. Sie lieben nicht das grosse Wort, auch wenn sie es durchaus beherrschen. Scharfsinn zählt für sie mehr als Scharfzüngigkeit. Und so käme es ihnen auch nie in den Sinn, sich als Statthalter für jemanden oder etwas zu bezeichnen."[...]
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 6. Jan 2015, 16:21
von pommespanzer
Hey Wyrsch wo bleibt deine Linie. Noch vor knapp 8 Monate hast du T.P. als unfähig und Risikofaktor bezeichnet und jetzt soll er der Retter sein. Tut dir die Kälte nicht gut.........
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 6. Jan 2015, 21:57
von Cruiser
pommespanzer hat geschrieben:Hey Wyrsch wo bleibt deine Linie. Noch vor knapp 8 Monate hast du T.P. als unfähig und Risikofaktor bezeichnet und jetzt soll er der Retter sein. Tut dir die Kälte nicht gut.........
Seine Linie richtet sich nach den Kommentaren im Facebook.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 15. Jan 2015, 14:44
von Agent Sawu
Wyrsch kann es einfach nicht lassen:
Vor einem Jahr war der FCL noch Zweiter, inzwischen rutschte er auf den letzten Platz ab. Hat das mit Ex-Sportchef Alex Frei zu tun, von dem man sich zum Ende der Vorrunde trennte?
Da kommt mir halt wieder einmal dieses Zitat in den Sinn:
"We are too much accustomed to attribute to a single cause that which is the product of several, and the majority of our controversies come from that."
(Marcus Aurelius)
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 15. Jan 2015, 14:58
von Windfahne
Ich muss zugeben, ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 15. Jan 2015, 19:07
von Raubi
Agent Sawu hat geschrieben:Wyrsch kann es einfach nicht lassen:
Vor einem Jahr war der FCL noch Zweiter, inzwischen rutschte er auf den letzten Platz ab. Hat das mit Ex-Sportchef Alex Frei zu tun, von dem man sich zum Ende der Vorrunde trennte?
Da kommt mir halt wieder einmal dieses Zitat in den Sinn:
"We are too much accustomed to attribute to a single cause that which is the product of several, and the majority of our controversies come from that."
(Marcus Aurelius)
Einen römischen Kaiser englisch zu zitieren find ich chli wyrschisch. Sorry.
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 21. Jan 2015, 07:53
von the_wolf
R A U T E!
Wer im Forum liest, wird schlau lieber WYRSCH HIRSCH!

Re: Liebe NLZ
Verfasst: 21. Jan 2015, 08:18
von Master
Maré wieder in seinem hassblatt geblättert? know your enemy-strategie?

Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Apr 2015, 16:22
von Emotions

Dani (W)
Nur noch peinlich!
Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Apr 2015, 16:34
von Chnebugrend
Emotions hat geschrieben:
Dani (W)
Nur noch peinlich!
Auch wenn ich Steph gerne wieder beim FCL gesehen hätte, ich hoffe DW scheissts so richtig fest an!

Re: Liebe NLZ
Verfasst: 10. Apr 2015, 17:37
von Asterix
Heute Morgen lese ich in der NLZ, dass die Rückkehr von Lehmann nur noch formsache ist und am Nachmittag wird mit Böbner verlängert. Als NLZ Leser fühle ich mich da doch ziemlich an der Nase rumgeführt..