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Kampf den Hooligans und Rassisten
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Unser Polizist hat eingegriffen, um Gewalttätigkeiten zwischen kleinen Gruppen von Ultras auf der Autobahnraststätte zu verhindern", sagte der Präfekt von Arezzo, Vincenzo Giacobbe.
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
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kollege übersetz mir gerade von rai 2
- polzei hat von der anderen (!) fahrbahnseite geschossen.. alles über gesamte fahrbahn...
es gab eine schlägerei zwischen insassen von 3 autos.. polizei habe das gehört von der anderen seite, und haben als es sie nicht beruhigt habe, in die luft geschossen... sie räumen aber ein das vermutlich ein schuss ausversehen nicht in die luft ging!
fanzeugen sagen aber, dass sich die situation schon beruhigt habe, als die polizei schoss!
- polzei hat von der anderen (!) fahrbahnseite geschossen.. alles über gesamte fahrbahn...
es gab eine schlägerei zwischen insassen von 3 autos.. polizei habe das gehört von der anderen seite, und haben als es sie nicht beruhigt habe, in die luft geschossen... sie räumen aber ein das vermutlich ein schuss ausversehen nicht in die luft ging!
fanzeugen sagen aber, dass sich die situation schon beruhigt habe, als die polizei schoss!
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
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Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 06,00.htmlPolizist gesteht Todesschuss
"Ich habe zwei Familien zerstört, ich bin am Ende": Der Todesschütze von Italien berichtet, wie es zu dem verhängnisvollen Schuss auf einen Fußballanhänger kam. Die Hooligan-Krawalle nach dem Zwischenfall haben das Land aufgeschreckt - die Regierung prüft Fan-Reiseverbote.
Rom - Nach dem Tod eines Fußball-Fans in Italien hat sich der mutmaßliche Todesschütze zu Wort gemeldet. "Ich bin am Ende. Ich habe zwei Familien zerstört, die des Jungen und meine eigene", sagte der 31-jährige Polizist. Er hatte bei einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern von Lazio Rom und Juventus Turin auf einer Autobahnraststätte den 26-jährigen Lazio-Anhänger Gabriele Sandri tödlich getroffen - und damit die Fan-Krawalle in Italien ausgelöst, die seit Sonntag das Land erschüttern.
"Ich habe erst einen Warnschuss in die Luft abgegeben", sagte der Polizist der Zeitung "Corriere della Sera". "Der zweite Schuss hat sich beim Laufen gelöst." Er habe auf "niemanden gezielt".
Im Gespräch mit der Zeitung rekonstruierten die Kollegen des Schützen den Hergang auf dem Autobahnrastplatz Badia al Pino. Demnach waren sie auf der Westseite des Rastplatzes auf Streifenfahrt, als sie auf der Ostseite eine Prügelei zwischen den Fans aus zwei Fahrzeugen beobachteten. Nachdem sie über Funk Verstärkung gerufen hätten, habe einer der Polizisten aus fast 200 Metern Entfernung einen Warnschuss abgegeben. Daraufhin seien die Fans in ihren Autos losgefahren.
Um zumindest einen Wagentyp oder das Nummernschild zu erkennen, sei ein Beamter mit der Waffe in der Hand hinter den Autos hergelaufen. Dabei habe sich der Schuss gelöst, der unter Umständen noch abgeprallt sei - und dann Gabriele Sandri im Auto auf der anderen Seite der Autobahn getroffen habe.
Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge handelte es sich bei dem Fan um einen Discjockey aus Rom, der immer zu den Auswärtsspielen von Lazio fuhr und nicht zu den berüchtigten "Irriducibili" gehörte. Diese Hooligans sind zu großen Teilen der rechtsextremen Szene zuzurechnen.
In Folge des tödlichen Zwischenfalls war es am Sonntag zu gewalttätigen Fan-Ausschreitungen in mehreren Städten gekommen. Die Ligaspiele in Mailand und Rom wurden abgesagt (mehr...). Bei den Krawallen in Rom gab es nach neuesten Polizeiangaben 40 Verletzte. Drei Personen wurden festgenommen. Randalierer griffen Polizeidienststellen an (mehr...). Sie setzten mehrere Autos in Brand und zerstörten am Sitz des Nationalen Olympischen Komitees Italiens Marmorskulpturen, die Countdown-Uhr für die Spiele in Peking 2008 sowie Büroeinrichtungen.
Die italienische Sportministerin Giovanna Melandri forderte eine "Denkpause" für den italienischen Fußball. "Am kommenden Wochenende sollte der Ball ruhen", sagte die Ministerin der "Gazzetta dello Sport". Die Serie A hat wegen Italiens EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Schottland allerdings ohnehin spielfrei. Betroffen wären nur die unteren Ligen.
Heute Mittag berät die Sport-Aufsichtskommission im Innenministerium über Sofortmaßnahmen gegen Fan-Gewalt im italienischen Fußball. Experten gehen davon aus, dass auf jeden Fall ein Mitreiseverbot für Fans zu den Auswärtsspielen ihrer Clubs beschlossen werden wird. Am Nachmittag soll dann Gabriele Sandri obduziert werden.
übel, wenns so stimmt, mehr als ganz dumm gelaufen. bei jedem waffenkurs macht man darauf aufmerksam, nie mit einer geladenen, ungesicherten waffe herumzulaufen. der typ ist polizist und müsste es besser wissen! die ganze Geschichte ist einfach nur unnötig und traurig!
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Wiggerl Kögl
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nicht mehr aber auch nicht weniger.
Fussball aber trotzdem für eine Weile in bella Italia für ein Weilchen aussetzen. Diese ganze Gewalt kann doch einfach keinen Sinn haben.
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Wiggerl Kögl
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denke in italien ist es ein problem von unfähigen cops und aber vor allem auch extremen gruppierungen welche sich fans nennen, in meinen augen aber keine sind.
und es war schon immer so, es ist so, und es wird immer so sein
GEWALT PROVOZIERT GEGENGEWALT!!!
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so leid es mir für italien und mich (als gelengentlicher hinfahrer) tut, aber ein nicht zu verachtender teil gewisser kurven hat mit ihrem extremen verhalten (höi IRR Lazio) die xtremen überreaktionen der regierung provoziert.. was so nicht heisst, dass ich alles gutheisse, was in den kurven ging (und was man so von ganz weit aussen mitbekam) und zum anderen sag ich mal nichts..
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
verdammt, da wird noch drüber diskutiert was in den italienischen kurven abspielt! fakt ist, dass auf einer Autobahnraststätte ein fan erschossen wurde! da steht in allen zeitungen man solle die repressionsschraube weiter anziehen, aber mal darüber nachzudenken was bei der polizei falsch läuft, das kommt niemandem in den sinn! es ist ja nur "ein tragischer Irrtum"!!
R.I.P. Gabriele Sandri 1979-2007
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das nennt man dann wohl jeweils "operation gelungen, patient gestorben"...Spiegel online hat geschrieben:Heute Mittag berät die Sport-Aufsichtskommission im Innenministerium über Sofortmaßnahmen gegen Fan-Gewalt im italienischen Fußball. Experten gehen davon aus, dass auf jeden Fall ein Mitreiseverbot für Fans zu den Auswärtsspielen ihrer Clubs beschlossen werden wird.
insbesondere mit den krawallen in rom haben sich die römer ultras einen bärendienst erwiesen. diese idioten erreichen damit einzig, dass der skandal um die feige tat des polizisten in arezzo in den hintergrund rückt und neue, schärfere gesetze erlassen werden (siehe das absurde fanreiseverbot).
das dies so endet, ist jedoch nicht ganz unerwartet. die fankurven haben teilweise nicht mehr viel mit fussball, fankultur und idealismus zu tun, sondern sind mittlerweile big business. es geht um macht, support ist nicht (mehr) erstrangig. so zerstört sich die fankultur selber und zieht den fussball mit ins verderben. tragisch, dass einzelne fanszenen genau an dem zu grunde gehen, das sie ursprünglich bekämpften: kommerzialisierung und handfeste machtpolitik.
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so in etwa das, was UC geschrieben hat, wollte ich mit meinem posting auch aussagen.. 
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Stecki
Italien: Fußball-Fans dürfen nicht zu Auswärtsspielen
Das italienische Innenministerium hat als Reaktion auf die Krawalle ein vorläufiges Mitreiseverbot für Fußballfans zu den Auswärtsspielen ihrer Klubs verhängt. Außerdem sperrte die Aufsichtskommission für Sportveranstaltungen nach einem Bericht der La Gazzetta dello Sport (Online-Ausgabe) die Fan-Kurven in Bergamo und Taranto. Dort war es am Sonntag zu Ausschreitungen gekommen, die zu Spielabbrüchen führten.
Das italienische Innenministerium hat als Reaktion auf die Krawalle ein vorläufiges Mitreiseverbot für Fußballfans zu den Auswärtsspielen ihrer Klubs verhängt. Außerdem sperrte die Aufsichtskommission für Sportveranstaltungen nach einem Bericht der La Gazzetta dello Sport (Online-Ausgabe) die Fan-Kurven in Bergamo und Taranto. Dort war es am Sonntag zu Ausschreitungen gekommen, die zu Spielabbrüchen führten.

