Master hat geschrieben: ↑28. Nov 2020, 09:20
Das müsste dann aber was ungemein Wahnsinniges erwarten, was es auf diesen Wert schafft.

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Wenn meine bescheidenen, steuerlichen Kenntnisse mich nicht im Stich lassen, müssten
Um klar zu bleiben. Buchhalterisch scheint alles korrekt dargestellt zu sein. Da will ich niemanden zu nahe treten und der Furrer(*) mit seiner Crew macht sicher einen guten Job. Die Markenrechte FCL (was genau? das Logo? mit immer noch CHF 275') sind ja auch noch zustätzlich als Immaterielle Werte bilanziert. Aus der konsolidierten JR wird einfach ersichtlich, dass eine Software unter dem Titel Fanexperience für CHF 1'232'656.00 als Zugang verbucht wurde und diese Position offenbar Werthaltig ist. Das FCL-Logo mit der Fanexperience mit CHF 1.5 Mio. steht so dem Spielerwert von zufälligerweise auch rund CHF 1.5 Mio. in nichts nach, was sonderbar ist.

Das Kapital des FCL sind doch die Spieler und nicht irgend eine Software.
Anhand des Geschäftsberichts des FCL können wir stolz behaupten, dass der FCL das teuerste Stadion in der Schweiz (Unterhalt, Miete) hat, dazu offensichtlich die teuersten Gärtner (sorry Greenkeepers) in der Schweiz für die Plätze der Junioren und jetzt haben wir auch noch die teuerste Software eines Fussballclubs in der Schweiz.
Offenbar braucht es im Anschaffungsjahr für die Fanerfahrungssoftware noch keine Abschreibung (jedenfalls macht die Revisionsstelle keine Einschränkung im Bericht), oder aber die Investition ist erst am Anlaufen und die niemand nimmt es wunder, wer dann dafür Verantwortung übernimmt?! Von einer Fehlentscheidung will ich nicht sprechen, weil schlicht zu früh. Im Schweizer Fussball heissen Fehlentscheidgungen sowieso strukturells Defizit und davon kann es ja immer ein wenig mehr sein. Schliesslich bekommen die 10 SL und 10 CL Clubs jetzt gar noch COVID-19 à fonds perdu Beiträge und das spielt ein höhers Defizit ja richtig in die Karten(**).
Was ist aber diese heimlich installierte Software genau? Da wird es nebulös. Sind diese CHF 1.2 Mio erst der Start eines "verrückten" Digitalisierungsprozesses? Kostet dies dem FCL schlussendlich auch in Zukunft mehr und mehr (Software heisst immer auch Lizenzgebühren) und die Kohle fehlt für das eigentliche Kerngeschäft....
was schlicht Fussball heissen würde. Muss ich der Sportchef jetzt deswegen einschränken? Oder aber ist es ein Kind der swissporarena event AG und hat nichts mit Fussball zu tun und kostet nur, wie vieles so von der Marketingabteilung? Irgendwann gehen einfach die Verrechnungsposten aus und gerade jetzt mit keinen Zuschauern im Stadion hat es der FCL-Sales schwer ein Gegengeschäft anzubieten (was willst Du bieten, wenn Du nicht ins Stadion kannst). Zur Fanexperience kriege ich vom FCL keine klare Antwort und eben der Launch der Website kann ja nicht diesen Wahnsinnsbetrag ausmachen.
Da wäre ich bei den Worten von MASTER: da müsste auf uns was
ungemein Wahnsinniges vom FCL kommen.
Vielleicht dirftet der FCL irgendwie in die
Digitalisierung ab und der Fan wird zum gläsernen Kunden und Markenbotschafter. Oder wir dürfen künftig nur noch mit dem Tragen einer VR-Brille zum Spiel. Nein, nicht VR im Sinne von Verwaltungsrat sondern Virtual-Reality.
Träumen wir ein wenig Virtuell.
Virtuel machen wir Fans die Mannschaftsaufstellung, coachen den Cheftrainer am Spiel und gehen in der Pause mit in die Kabine. Der FCL kann so seine Analytiker auf der Tribüne einsparen und Colatrella braucht am Spiel kein Headset mehr. Im Stadion selbst können wir uns VR-bewegen wie auf der "alten" Allmend, frei nämlich und ohne Sektoren. Virtuel so schnell kurz von der Stehrampe dem Beirat in seiner Loge einen Besuch abstatten und mal schauen wie der Walti Stierli mit dem Ruedi Stäger noch immer versucht die drei Buchstaben ÄFF ZEEH ÄLLL korrekt ausprechen und so nach jahrelanger zwischenmenschlicher Tristesse eine Synchronie zur Kurve sprich den lästigen Fans zu kriegen. Vielleicht dürfen wir virtuell aber auch bei Hauser an seinem 10er Familientisch und so by the way nachfragen, warum der Mike muess bliibe einfach so nicht geblieben ist und wer und warum sein Abgang provoziert hat und was die wahren Gründe sind. Virtuell könnten wir mit Bernhard Traugott Alpstaeg's Tochter als Cheerleaderin (mehr oder weniger leicht bekleidet, je nach Laune Papa, lässt er seine Tocher hüpfen oder sieht er lieber andere) das Otto's Pausengame vergessen machen und zum best of Musikgeschmack von DF direkt Einfluss nehmen. Von Studhalter lassen wir uns im Presidentsclub aus erster Hand den VAR-(Un)Sinn erklären. Als Komitee-Mitglied könnte sich der Studhalter längst mit klarer Ansage gegen diesen Kostentreiber innerhalb der Liga positionieren (wir haben ja keine COVID-Einschränkungen und Geld ist auch vorhanden) einstehen und ein Einstampfen veranlassen. Diese Forderung würde ich ihm auch reell und nicht nur virtuell nahelegen. Im Aufstand gegen die Liga zeigt sich unser Herr Präsident, VRP, CEO nämlich wenig agil und so bleibt der FCL halt eine Null-Nummer und ohne Sympathiepunkte in der Schweiz. Trotzdem zeigt sich unser Präsi (nein, besser der Präsi der Aktionäre), dass er in der VAR-Disziplin absoluter Priumus ist. Ja der Präsi ist geradezu VAR-tauglich (einmal so, einmal anders und immer alles super -einfach mit entsprechendem Blickwinkel, ist ja kein krasser Fehlentscheid oder doch?, macht ja nichts Hauptsache als Zappelphilipp kann er wirken). Niemand will wissen, wie es effektiv VAR vor dem VAR, nämlich nicht weniger ungerecht, dafür weniger Kosten und keine blödsinnigen Unterbrüche! ,
Immerhin kann virutell noch die Vision 2021 aufgehen und die Prügel für den Gewinnendenden (Bieri) und den Bodenständigen (Kälin) wären dann unberechtigt gewesen. Die Vision mit Pokal-Gewinnungszeit läuft bekanntlich im 2021 ab, weiss das der Remo Meyer und der Celestini, dass die Vision einen einen Pokal fordert oder war die Vision definitv ein Rohrkrepierer? Wir können ja virtuell eingreifen und Meyer vom Pokertisch holen (Coronatauglich) und den Celestini einfach virtuell tanzen (geht nicht in Coronazeit) lassen, damit wir in der Kaderplanung mal früher darn sind. Kriehenbühl wird sicher eine tolle FCL-TV-Show mache und dies ganz unvirtuell. Analog bleibt das FCL Radio, mehr braucht es nicht, Emoitonen rüber bringen geht einfach und das macht dieses Radio vor
Immerhin ist es im realen (Fussball-) FCL-Leben noch immer möglich den Cup 2021 einzufahren. Aber dann bitte nicht so wie beim letzten Titel die Meisterschaft versauen.
Beschissen genug ist die Saison 2020/2021 ja jetzt schon. Statt hier im Forum zu Schreiben, wäre ich bei einer Non-Covid19-Zeit wahrscheinlich an einem Fussballspiel bei Wurscht und Kafi-Chrüter.
Ich bin sicher, irgendetwas virtuelles, beschissenes wollen die uns vom FCL mit der Fanexperience verkaufen. Der geholte CEO und jetzige CEO-Stv Luki Troxler hat seine Spuren gerade in diesem Bereich (ist das Digital seine Kernkompetenz?) hierzu schon bewiesen und tiefrote Zahlen bei Infront Ringier Sports & Entertainment hinterlassen (aber richtig verstehen, gerade die haben es verdient, Bravo Lukas, top).
Aber wollen wir eine digitale Entwicklung in dieser Art? Haben die die Fans gefragt, was gefragt ist? Bratwurscht vom Grill, Emotionen im Stadion, Durchmischtes Publikum und Begegnungen auf Aufgenhöhe mit Spielern, Trainer und Vereins-"funktionäre" reicht vollkommen als Fanexperience. Oder bin ich einfach ein (Fussball-) Romantiker?
*)dem Furrer kann man wirklich für seinen Eifer gratulieren und er lässt uns tief in seine Zahlen blicken. Gleichzeitig zeigen mir die 37 Zusatzkommentare / Erläuterungen zur Jahresrechnung, dass das Gebilde viel zu kompliziert aufgebaut ist. Wahrscheinlich verstehen es die im goldenen Tempel selbst nicht, was die so alles machen und darum die ausführlichen Kommentare. Die Herren (Ex-) Präsidenten Stierli, Hauser, Stäger und aktuellem Studhalter mit den jahrelangen Gehilfen Schönberger, S. Wyss, Tomasson sowie dem über Jahre wurstelnde Verwaltungsrat (Holding mit Alpstaeg/Studhalter, Swawiri/Egle, Schmid, Sieber, Bieri plus VR Mirco Stierli swissporarena event ag und nicht zuletzt FCL I AG VR Marco Castellaneta) haben ein undurchsichtiges Konstrukt aufgebaut / hinterlassen und offensichtlich so jahrelang ihre eigene Position mit dem FCL gestärkt, statt umgekehrt.
So sei es dem CFO Furrer auch entschuldigt, wenn dieser sehr dünnhäutig auf reagiert hat, als ich mich seiner Meinung nach wenig solidarisch mit der Saisonkarten-Kauf gezeigt habe und zuerst Solidarität von der Holding mit Studhalter forderte. An dieser Stelle trotzdem ein Kompliment für den Geschäftsbericht 2019/20, Herr Furrer, Danke.
**)für mich stimmt das Verhältnis mit den a fonds perdu wegen COVID-19 für die Fussballclub zu all den anderen Betroffenen in der Schweiz nie und nimmer. Was sollen alle die Kleingewerbler denken. Gerade das Holding Konstrukt des FCL lässte zuviele Schlupflöcher offen um an die Bundesgelder mit hohen Beiträgen zu kommen. Allein die Gagenzahlung der Swissporarena Events AG an die FCL Innerschweiz AG zeigt in den letzten Jahren beim FCL aufgrund den Jahresrechnungen wenig Konstanz (einmal so, einmal anders und da werden folglich Beträge hin und her geschoben und dann bleibt nur noch ein Schummeln mit den Zuschauerzahlen). Auch die unsäglichen Beraterhonorare werden offenbar nicht angetastet und gerade mit COVID-19 könnte dieses Grundübel im Fussball angegangen werden. Was beraten die überhaupt und für wenn ergibt sich dadurch einen Mehrwert? Wahrscheinlich deklariert sich dieses Gesindel als systemrelevant und alle glauben, dass der Fussball ohne Berater nicht lebensfähig ist

)
Mit COVID 19 wäre die Chance da, normale Strukturen (nicht sturkurelle Defizite) im Schweizer-Fussball aufzubauen und das System zu hinterfragen (nationale und internationale System) und nicht in der SFL von haarsträubenden, frisierten Wertschöpfungszahlen zu quaseln. Jammern kann jeder in der SFL und die Clubs stehen in nichts nach. Aber effektiv den Spitzen-Fussball auf lebensfähige, nachhaltige Beine zu stellen, sich quer gegen die UEFA/FIFA zu stellen, da gehen die Ideen aus. Nochmals, was sollen all die Kleingewerbler denken, wenn die Löhne einer Fussballorganisation wie es der FCl ist, sehen. Ich meine nicht mal die Spieler-/Stafflöhne und die von den Juniorentrainern schon gar nicht, sondern vor allem den aufgeblasenen Overhead im ganzen Konstrukt.
Aus dem Geschäftsbericht 2019/2020 entnehmen wir den Personalaufwand Saison 2019/2020 von über CHF 12 Mio. für 94 Vollzeitstellen = rund CHF 127'000 Lohn pro Stelle beim FCL (inkl. Gratis Eintritt zu den Spielen für die Mitarbeiter, dies als Joke nebenbei).
Für die Geschäftstelle liegt der Personalaufwand bei CHF 2.902 Mio für 24 Vollzeitstelle, was rund CHF 124'000 pro Stelle ausmacht. Also ich kenne kein KMU, welchse solche Durchschnittslöhe für eine Administrationsbetrieb (Buchhaltung, Ticketing, Verkauf, Ticketing etc.) bezahlen kann und dies ist gleichzeitig ein Watsch auf die linke Backe an alle Floristinnen, Coiffure, Wirte, Serviceangestellte oder gar einen Bankschaltermann/frau und dann noch ein Watsch auf die rechte Backe wenn es beim FCL heisst, dass die Mitarbeiter Solidarität zeigen. Ja wenn ich schon für den Club Nr. 1 in der Innerschweiz arbeiten darf, ist die Solidarität mit dem Club gegeben.
Ja, gut für einen Alpstaeg (Top Bilanzrating der reichsten Schweizer), Sawiris (Ehrenbürger Montenegro und über den Rest in seiner eigentlichen Heimat schweig ich besser), Sieber (habe ich keine Idee zu ihm), Studhalter (Lichtensteiner Hilti Sprössling in 2. Genaration und Russengeld-Verwalter) würde ich mich auch nicht unbedingt solidarisch zeigen und zuerst Solidarität von diesen verlangen. Aber dazu fehlen offensichtlich die Eier.

und dies (zu wenig Eier) ist wohl auch ein Übel, dass niemand von der Cüpli-Swissporarenaetage aufsteht und im Aktionärskrach für eine Lösung sucht.
Und da bin ich wiede absolut bei Master:
Master hat geschrieben: ↑28. Nov 2020, 09:06
Es erinnert mich an so vieles, was richtig schief läuft. . Beim FCL passiert dies vorallem auf der Haupttribüne "hinter(m) Glas". Dass dort nicht schon längst jemand aufgestanden ist und das unsägliche Aktionärstheater beendet hat, resp. eine Beendigung fordert, ist mir nachwievor ein gewaltiger Dorn im Auge. Leider ist in diesen Bereichen des Gesellschaftliche und Geschäftliche wichtiger als der FCL. Da werden seltenen Idealisten mit einem Auftrag beruhigt.