Kein Geisterspiel in Luzern
Nur 40'000 Franken Busse für den FCL wegen Krawallen im Cup-Halbfinal
Schnäppchen!
Vollidiot!
CHF 40'000 sind für den FCL eine Wahnsinnssumme. Wie schon von mir geschrieben (yup, dafür wurde ich von Dir als "Arschloch" betitelt). Hoffentlich ragelt es ein paar Stadionverbote und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
Kein Geisterspiel in Luzern
Nur 40'000 Franken Busse für den FCL wegen Krawallen im Cup-Halbfinal
Schnäppchen!
Vollidiot!
CHF 40'000 sind für den FCL eine Wahnsinnssumme. Wie schon von mir geschrieben (yup, dafür wurde ich von Dir als "Arschloch" betitelt). Hoffentlich ragelt es ein paar Stadionverbote und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
Wickie hat geschrieben:
Vollidiot!
(..) und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
genau! alle securitas und szenekenner entlassen!
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: ↑4. Mär 2021, 10:55
Danke sonnenkönnig* *meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
Wickie hat geschrieben:
Vollidiot!
CHF 40'000 sind für den FCL eine Wahnsinnssumme. Wie schon von mir geschrieben (yup, dafür wurde ich von Dir als "Arschloch" betitelt). Hoffentlich ragelt es ein paar Stadionverbote und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
laut sfv (ex txt.ch) war die busse für den fcl ja so viel höher als jene von sion, weil die klubleitung bzw. sicherheitspersonal des fcl versagt hat und die sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten hat. nimmt mans jetzt ganz genau, wurden ja die "schuldigen", wie du sie nennst, bereits bestraft...
Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.
Summe ist angemessen......Wenn man bedenkt welches Minus ein Geisterspiel in die Kassen gerissen hätte! Dass man nicht mit 5000 Franken davonkommt war wohl klar, dass die halbe Schweiz noch live dabei war tat sein übriges dazu um eine relativ hohe Busse auszusprechen!!
Wickie hat geschrieben:
Vollidiot!
CHF 40'000 sind für den FCL eine Wahnsinnssumme. Wie schon von mir geschrieben (yup, dafür wurde ich von Dir als "Arschloch" betitelt). Hoffentlich ragelt es ein paar Stadionverbote und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
laut sfv (ex txt.ch) war die busse für den fcl ja so viel höher als jene von sion, weil die klubleitung bzw. sicherheitspersonal des fcl versagt hat und die sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten hat. nimmt mans jetzt ganz genau, wurden ja die "schuldigen", wie du sie nennst, bereits bestraft...
Der FCL hat versagt, stimmt. Aber Du verkennst, was schlussendlich kausal für die Busse ist: Nämlich die Raketen und die Geschehnisse auf dem Platz. Dafür der Klubleitung die Schuld zu geben, ist slightly zynisch.
gästeblock und heimkurve wohl +/- ähnlich "schuldig"
sitten erhielt wegen seinen anhängern 10'000 fr. busse.
da müssen die fcl-fans wohl nicht viel mehr auf ihre kappe nehmen.
so gesehen ist der verein für den grossteil der busse selber verantwortlich...
etwas naive rechnung ohne berücksichtigung div. faktoren, aber
schlussendlich ist an diesen aussagen eben schon was dran.
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
wie hoch war eigentlich damals die busse für den rüebliländer bauernverband, mit sitz in aarau, als wir eingepfercht wie schweine (nicht, dass das eigentlich nicht auch geil war ) den platzsturm der aarauer obermongos erleben durften?
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: ↑4. Mär 2021, 10:55
Danke sonnenkönnig* *meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
Hamburg - Wegen Randale im Stadion vor dem Halbfinal-Rückspiel im UEFA-Cup
zwischen dem HSV und Werder Bremen hat die Hamburger Polizei am Donnerstag 20 Bremer Fans in Gewahrsam genommen.
Die Anhänger der Gastmannschaft hatten nach Angaben eines Polizeisprechers Absperrungen zu einem HSV-Fanblock überklettert.
Dort wollten sie einer Hamburger Fangruppe, die eine Choreographie einstudierte, Transparente wegnehmen.
Laut Polizei habe es keine Verletzten gegeben. Die Situation habe sich nach dem Einsatz der Beamten wieder beruhigt.
bild.de hat geschrieben:Werder-Fanbus von Hooligans attackiert
HSV-Anhänger haben nach dem verlorenen Halbfinal-Rückspiel im Uefa-Cup gegen Werder Bremen am späten Donnerstagabend im Hamburger Stadtteil Othmarschen randaliert. Wie die Polizei am frühen Freitagmorgen mitteilte, schlugen rund 50 HSV-Anhänger mit Stangen und Steinen auf einen Bus mit Werder-Fans ein. Zwei Bremer erlitten leichte Verletzungen durch Glassplitter. Die Polizei nahm sieben Randalierer fest.
Wickie hat geschrieben:
Vollidiot!
CHF 40'000 sind für den FCL eine Wahnsinnssumme. Wie schon von mir geschrieben (yup, dafür wurde ich von Dir als "Arschloch" betitelt). Hoffentlich ragelt es ein paar Stadionverbote und hoffentlich werden vor allem die Schuldigen zur Kasse gebeten.
laut sfv (ex txt.ch) war die busse für den fcl ja so viel höher als jene von sion, weil die klubleitung bzw. sicherheitspersonal des fcl versagt hat und die sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten hat. nimmt mans jetzt ganz genau, wurden ja die "schuldigen", wie du sie nennst, bereits bestraft...
Der FCL hat versagt, stimmt. Aber Du verkennst, was schlussendlich kausal für die Busse ist: Nämlich die Raketen und die Geschehnisse auf dem Platz. Dafür der Klubleitung die Schuld zu geben, ist slightly zynisch.
In Hamburg zeigte sich Donnerstagnacht wieder die hässliche Fratze des Fußballs. HSV-Anhänger randalierten nach dem verlorenen Halbfinal-Rückspiel im Uefa-Cup gegen Werder Bremen (2:3).
Laut Polizeiangaben schlugen rund 50 HSV-„Fans“ mit Stangen und Steinen auf einen Bus mit Werder-Fans Donnerstagabend im Hamburger Stadtteil Othmarschen ein.
Zwei verletzte Polizisten
Dabei erlitten auch zwei Bremer leichte Verletzungen durch Glassplitter. Die Polizei nahm sieben Randalierer fest. Der Hamburger SV war nach der 2:3 Niederlage im UEFA-Cup Halbfinale ausgeschieden.
Italien greift nach Schmähgesängen gegen den dunkelhäutigen Inter-Spieler Mario Balotelli im Kampf gegen den Rassismus durch.
Rassistische Schmähungen sollen keinen Platz mehr in italienischen Stadien bekommen.
Das Innenministerium in Rom beschloss, dass künftig Fußball-Spiele abgebrochen werden müssen, wenn rassistische Gesänge ertönen. Das berichteten italienische Medien am Dienstag. Bisher galt die Maßnahme nur bei der Ausrollung von Spruchbändern mit rassistischen Slogans.
Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem Juventus-Fans beim Schlager Juventus gegen Inter (1:1) vor zwei Wochen den dunkelhäutigen Inter-Jungstar Mario Balotelli mit rassistischen Gesängen beleidigt hatten. Daraufhin war der italienische Rekordmeister verurteilt worden, ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Die Strafe wurde nach einem Einspruch des Clubs vom italienischen Olympischen Komitee (CONI) aber wieder aufgehoben.
Mut beweisen
Auch Michel Platini, der Präsident der Europäischen Fußball-Union, will in Zukunft bei rassistischen Kundgebungen in den Stadien eine zehnminütige Unterbrechung des Matches haben. Bei Rassismus auf den Tribünen müsse man Mut beweisen, das sei der Auftrag der UEFA, so Plati
einfach krank, wie viel macht und publizität man dem rechtsextremen pack damit verschafft. einmal mehr ist ein verband drauf und dran, eigenhändig das image des fussballs zu beschädigen ohne dass das grundproblem wirklich auch nur einen millimeter weit angepackt wird.
Hooligans haben auf einem schwedischen Inlandsflug einen Passagier verprügelt und das Bordpersonal bedroht.
Bereits vor dem Start im südschwedischen Malmö wurden fünf Anhänger des Stockholmer Fussballvereins Djurgarden wegen einer Schlägerei des Flugzeugs verwiesen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Maschine am späten Sonntagabend mit rund 100 Passagieren an Bord in der Luft war, setzten sich die Krawalle jedoch fort. Ein Passagier, der die Hooligans besänftigen wollte, wurde zusammengeschlagen. Der Pilot zog den Angaben zufolge eine Notlandung in Erwägung, flog dann aber doch planmässig weiter bis in die rund 600 Kilometer von Malmö entfernte schwedische Hauptstadt.
Bei der Landung in Stockholm wurden die Randalierer von der Polizei erwartet. Einigen der Beteiligten drohen Anzeigen wegen Körperverletzung, Störung der öffentlichen Ordnung und Gefährdung des Luftverkehrs, eine Straftat, die mit bis zu vier Jahren Haft geahndet werden kann. Der leicht verletzte Passagier wurde in einem Krankenhaus behandelt.
Der Erstligaklub Djurgarden IF hatte das Auswärtsspiel gegen Malmö FF am Sonntag mit 2-1 verloren.
Wenn man einen Verband nicht mehr ernst nehmen kann, dann der italienische....aber wie auch bei einem Verbrecher wie Berlusconi an der Landesspitze.....
Luzern stimmt am Sonntag darüber ab, ob das Hooligangesetz weitergeführt wird. Trifft der Kampf gegen Gewalt die Richtigen? Und welche Folgen hat die Repression?
Eine Folge des Hooligangesetzes: Fussballfans vermummen sich häufiger und gehen gegen die Polizei los (hier vor einem Jahr in St. Gallen).
Eine Folge des Hooligangesetzes: Fussballfans vermummen sich häufiger und gehen gegen die Polizei los.
Am 12. April 2008 kesselte die Bieler Polizei 33 Fans des FC Luzern in einem Park ein. Die Anhänger, die zum Spiel einer Nachwuchsmannschaft angereist waren, wurden allesamt verhaftet, mit Rayon- und Stadionverboten belegt und landeten in der Hooligandatenbank. Ein Jahr später stellten die Behörden das Verfahren ein. Man konnte den Fans, die immer ihre Unschuld beteuert hatten, keine Gewalttaten nachweisen.
Unschuldsvermutung gilt nicht
«Der Fall Biel ist ein krasses Beispiel für die willkürlichen Ergebnisse, die das Hooligangesetz liefert», sagt René Schwarzentruber. Zusammen mit anderen aktiven Anhängern des Luzerner Fan-Dachverbands United Supporters hat er nach dem Vorfall das Referendum gegen das kantonale Konkordat ergriffen, welches das bis Ende Jahr befristete Hooligangesetz fortführen soll und dem bisher acht Kantone zugestimmt haben. Allein in Luzern wurde bisher jedes zweite Rayonverbot zu unrecht ausgesprochen, sagt Schwarzentruber: Die Bestraften mussten ihre Unschuld in langen und teuren Verfahren nachweisen, erst dann wurden die Massnahmen aufgehoben.
Trifft der Kampf gegen die Gewalt damit die Falschen? «Das Hooligangesetz ist ein gutes Instrument. Wir können auf die Daten von Fans zurückgreifen, die ausserhalb der Stadien randalieren», sagt Ulrich Pfister, Präsident der Sicherheitskommission des Schweizerischen Fussballverbands. Und für Christoph Vögeli, Leiter der Zentralstelle Hooliganismus in Zürich, wirkt das Gesetz abschreckend.
In Datenbank wegen PET-Flaschen-Wurf
Thomas Gander, Co-Leiter des Fanprojekts in Basel sieht das anders. «Die Befürchtung, dass auch andere als notorische Gewalttäter in der Hooligan-Datenbank landen, ist eingetreten», sagt er. Die Hürde, einen Eintrag zu erhalten, sei zu tief angesetzt. Kürzlich wurde ein FCB-Fan wegen Landfriedensbruch registriert, weil er eine PET-Flasche geworfen hat. «Das ist unverhältnismässig. Und eine Möglichkeit zur Bewährung gibt es nicht», sagt Gander.
Gemäss Bundesamt für Polizei (Fedpol) sind derzeit 554 Personen in der Hooligandatenbank erfasst. Ende 2007 waren es 260. Die Zunahme lässt aber nur bedingt den Schluss zu, die Gewaltbereitschaft steige: Wer einmal in der Datenbank landet, bleibt zwischen drei und zehn Jahren drin, auch wenn er seine Strafe in Form eines Stadion- oder Rayonverbots abgesessen hat. Bei 276 Personen ist das heute der Fall.
Gefühlte und tatsächliche Gewalt
«Die Aufmerksamkeit der Medien führt dazu, dass man das Gefühl hat, die Gewalt steige. Tatsächlich nimmt sie nicht zu», sagt Christoph Vögeli, der Leiter der Zentralstelle Hooliganismus. Trotzdem hat sich mit dem Hooligangesetz einiges verändert: Vögeli beobachtet einen Krawalltourismus und eine Verlagerung der Gewalt in untere Ligen. YB-Fans würden sich an Randalen bei Eishockeyspielen in Biel beteiligen, und gewaltbereite Fans des FC Luzern tauchten bei Matches in der 2. Liga im Eishockey auf.
Fan-Sozialarbeiter Gander sagt, das Hooligangesetz habe das Gegenteil dessen bewirkt, was es beabsichtige: Durch die Zunahme der Repression fühlten sich die Fans vom Staat übermässig kontrolliert und bedroht. «Das führt zu einer Radikalisierung und Solidarisierung unter Anhängern», sagt Gander. Fans würden sich immer häufiger vermummen und gewalttätig gegen Polizisten und private Ordnungshüter vorgehen. «Auf diese Weise kommt eine Gewaltspirale in Gang, die beängstigend ist», sagt Gander.
Hetzjagd gegen Polizisten
Vögeli stellt fest, dass Fans «Hetzjagden gegen zivile Polizisten betreiben». Tatsächlich haben FCZ-Fans letztes Jahr beim Cupspiel in Wil zwei zivile Beamte aus der Kurve geprügelt. Dass die Repression zuweilen zu Verfolgungsängsten führt, zeigt das Beispiel aus einem FCZ-Lokal: Ein älterer Gast wurde von jüngeren Fans gefragt, ob er ein ziviler Fahnder sei.
Welche negativen Folgen eine massive Repression haben kann, zeigt sich in Italien, wo die Gewaltbereitschaft ungleich höher ist. Der Soziologe Jonas Gabler weist in einer vergleichenden Studie über Fankulturen nach, dass die Polizei massgeblich an der Gewaltspirale dreht.
Die Fans haben einen schlechten Ruf
Trotzdem glaubt der Luzerner René Schwarzentruber nicht, dass die United Supporters die Abstimmung am Sonntag gewinnen werden. Der Ruf der Fans ist generell schlecht. Zudem haben einige Luzerner, die sich nach dem Cup-Halbfinalspiel gegen Sion auf dem Platz mit gegnerischen Fans prügelten, dem Referendum einen Bärendienst erwiesen.