Re: Ex-FCL Spieler
Verfasst: 28. Jan 2019, 16:52
So viel zum Thema blauweisses Herz...abfahreHeiri hat geschrieben:schade Fäbu... du hättest hier wirklich zu einer Legende werden können.
So viel zum Thema blauweisses Herz...abfahreHeiri hat geschrieben:schade Fäbu... du hättest hier wirklich zu einer Legende werden können.
Nein, aber aus Loyalität zu dem Verein, bei dem er gross wurde (ich schreibe absichtlich nicht, den ihn gross machte...), den er die ganzen Jahre immer enge verfolgte, in dessen Einzugsgebiet er bereits wohnt und die nächsten Jahrzehnte auch wohnen wird.timtim hat geschrieben:Soll er aus Loyalität zu Studhalter, Alpstäg & Co gegen Karriereende hin noch schnell auf CL und paar hunderttausend Lohnunterschied verzichten?
Die Frage ist nur, verfolgten auch die Verantwortlichen des FCL seinen Werdegang in Berlin eng, sprich war man mit ihm jeweils in Kontakt oder hat man nun nach 10 Jahren mal angefragt, wie es so ausschaut...lucerne hat geschrieben:Nein, aber aus Loyalität zu dem Verein, bei dem er gross wurde (ich schreibe absichtlich nicht, den ihn gross machte...), den er die ganzen Jahre immer enge verfolgte, in dessen Einzugsgebiet er bereits wohnt und die nächsten Jahrzehnte auch wohnen wird.timtim hat geschrieben:Soll er aus Loyalität zu Studhalter, Alpstäg & Co gegen Karriereende hin noch schnell auf CL und paar hunderttausend Lohnunterschied verzichten?
Schade, geht es scheinbar auch ihm hauptsächlich um die Kohle, die er jetzt doch schon 10 Jahre gut verdiente.
Also ich habe schon auch darauf gehofft, dass er in der BULI genug kassiert hat und nun mithilft beim FCL etwas aufzubauen. Das wäre schon geil gewesen und hätte perfekt ins aufgegleiste Konzept gepasst. Junge, möglichst eigene, Talente aufbauen und ihnen gestandene Routiniers zur Seite stellen, die sie auf ihrem weg unterstützen. Das wäre so quasi die nächste Stufe gewesen.lucerne hat geschrieben:Nein, aber aus Loyalität zu dem Verein, bei dem er gross wurde (ich schreibe absichtlich nicht, den ihn gross machte...), den er die ganzen Jahre immer enge verfolgte, in dessen Einzugsgebiet er bereits wohnt und die nächsten Jahrzehnte auch wohnen wird.timtim hat geschrieben:Soll er aus Loyalität zu Studhalter, Alpstäg & Co gegen Karriereende hin noch schnell auf CL und paar hunderttausend Lohnunterschied verzichten?
Schade, geht es scheinbar auch ihm hauptsächlich um die Kohle, die er jetzt doch schon 10 Jahre gut verdiente.
Ist halt schwierig, wenn sich da jedes Jahr ein Anderer verantwortlich zeigt.Delling hat geschrieben:Die Frage ist nur, verfolgten auch die Verantwortlichen des FCL seinen Werdegang in Berlin eng, sprich war man mit ihm jeweils in Kontakt oder hat man nun nach 10 Jahren mal angefragt, wie es so ausschaut...lucerne hat geschrieben:Nein, aber aus Loyalität zu dem Verein, bei dem er gross wurde (ich schreibe absichtlich nicht, den ihn gross machte...), den er die ganzen Jahre immer enge verfolgte, in dessen Einzugsgebiet er bereits wohnt und die nächsten Jahrzehnte auch wohnen wird.timtim hat geschrieben:Soll er aus Loyalität zu Studhalter, Alpstäg & Co gegen Karriereende hin noch schnell auf CL und paar hunderttausend Lohnunterschied verzichten?
Schade, geht es scheinbar auch ihm hauptsächlich um die Kohle, die er jetzt doch schon 10 Jahre gut verdiente.
Ziemlich gewagte Unterstellung, Lucerne. Oder kennst du seine Beweggründe denn wirklich? Ständige Wechsel, ständig neue Ansprechpersonen und Verantwortliche für dies und das beim FCL, jeder quatscht irgendwo rein, evtl hat auch das minim was dazubeigetragen. Klar verdiente er in Berlin gut, er spielte aber auch mehrheitlich solid bis gut, sodass er sich das auch verdient hat. Eine klassische Hure ist er nicht, sonst hätte er nicht 10 Jahre bei Berlin gespielt. Titel gewinnen war mit Berlin leider nie möglich. Eventuell will er auch dieses Feeling noch erleben wollen, und das ist nun mal bei YB möglich (Meisterschaft, Cup, Championsleaguespiele). Er ist für einen Innenverteidiger nicht zu alt (Nachfolger von SvB), er kann noch 3-5 Jahre auf top Level spielen. Wohl deswegen, weil er noch ambitioniert ist & YB eine glaubhafte Vision verfolgt, hat er sich evtl. für diesen Weg entschieden. So sehe ich das zumindest.lucerne hat geschrieben:Nein, aber aus Loyalität zu dem Verein, bei dem er gross wurde (ich schreibe absichtlich nicht, den ihn gross machte...), den er die ganzen Jahre immer enge verfolgte, in dessen Einzugsgebiet er bereits wohnt und die nächsten Jahrzehnte auch wohnen wird.timtim hat geschrieben:Soll er aus Loyalität zu Studhalter, Alpstäg & Co gegen Karriereende hin noch schnell auf CL und paar hunderttausend Lohnunterschied verzichten?
Schade, geht es scheinbar auch ihm hauptsächlich um die Kohle, die er jetzt doch schon 10 Jahre gut verdiente.
finde ich komisch. habe den meyer (trotz rb-sau) eigentlich inzwischen als ziemlich umsichtig und nicht gerade dumm eingeschätzt. so ein bock passt da nicht ins bild..MäcBier hat geschrieben:Gemäss meinen (zuverlässigen) Quellen zeigte der FCL - im Gegensatz zu anderen Vereinen - kein Interesse an einer Verpflichtung von Fäbu.
Ja und genau deswegen wäre es für ihn und für uns ein Gewinn gewesen. "Esch halt höt e so" reicht mir als Begründung nicht. Ein Wechsel zu uns hätte einen emotionalen Wert gehabt. Ein Zeichen, dass in Luzern ein Verein mit gewissen Werten existiert. Ein Zeichen auch gegenüber seinen Kindern, dass es noch wichtigeres gibt, als das liebe Geld und Erfolg. Denn hier hätte er etwas bewirken können. Sportlich alleine wäre seine Verpflichtung mit zu vielen Risiken behaftet gewesen, um mit den Bernern mitzupokern. Das Interesse von YB an ihm kann ich aber sowieso nur bedingt nachvollziehen.Curt hat geschrieben:Wohl auch viele andere hätten sich auch gegen unsern FCL entschieden.
Er darf sich dann gerne bei St. Gallen aufdrängen. Bei dieser Aussage kommt mir fast das kotzen. Schlimmer finde ich nur den Gedanken daran, dass der FCL sich in 3-4 Jahren tatsächlich interessiert zeigen könnte.Curt hat geschrieben:Wer weiss, vielleicht kommt er ja in drei Jahren noch. Er wird dann wohl noch immer für uns reichen (auch wenn ich das nicht gerne sage).
Dito. Wenn Meyer in Kontakt mit Lustenberger stand, aber nicht mitbieten, sondern an seinem Plan festhalten wollte, dann fände ich das legitim und konsequent. Ein Wechsel zu Luzern wäre so oder so nur dann in Frage gekommen, hätte Lusti seine finanziellen Ansprüche runtergeschraubt. MäcBiers Aussage würde RM aber definitiv kein gutes Zeugnis ausstellen in dieser Angelegenheit.Master hat geschrieben:finde ich komisch. habe den meyer (trotz rb-sau) eigentlich inzwischen als ziemlich umsichtig und nicht gerade dumm eingeschätzt. so ein bock passt da nicht ins bild..MäcBier hat geschrieben:Gemäss meinen (zuverlässigen) Quellen zeigte der FCL - im Gegensatz zu anderen Vereinen - kein Interesse an einer Verpflichtung von Fäbu.
Ich denke da liegen Vermutung und Wahrheit relativ nahe beieinander. Weiterführend kann man fragen, ob man da heute besser aufgestellt ist, wenn ich an Namen wie Voca, Vargas usw. denke. Bei Heki, Omlin und Haas hat man es bereits verkackt, bevor es dazu hätte kommen können.Delling hat geschrieben:Die Frage ist nur, verfolgten auch die Verantwortlichen des FCL seinen Werdegang in Berlin eng, sprich war man mit ihm jeweils in Kontakt oder hat man nun nach 10 Jahren mal angefragt, wie es so ausschaut...
Vielleicht glaubte Meyer schlicht noch nicht an eine Rückkehr von Fäbu in die Schweiz in diesem Sommer und wollte sich die Mühe ersparen ihm ein Angebot zu offerieren? Ob ein loser Kontakt bestand oder ob man sich seitens FCL einfach nicht getraut hat echtes Interesse an einer Verpflichtung zu zeigen (im Vergleich zu anderen Vereinen!) kann ich leider nicht beurteilen. Die genauen Details kenne ich nicht. Eventuell war man sich auch einfach zu schade, sich wirklich um ihn zu bemühen und die "Unsrigen" waren sich zu sicher, dass Fäbu sowieso einmal zurückkehren würde. Man dachte vielleicht gar nicht an die Möglichkeit, dass er von einem anderen Verein abgeluchst werden könnte. Dann wäre es womöglich einfach ein Missverständis, dass die Rückkehr nicht geklappt hat (Arroganz seitens des FCL, fehlendes Gefühl von Wertschätzung seitens von Fäbu)..jossen hat geschrieben:Dito. Wenn Meyer in Kontakt mit Lustenberger stand, aber nicht mitbieten, sondern an seinem Plan festhalten wollte, dann fände ich das legitim und konsequent. Ein Wechsel zu Luzern wäre so oder so nur dann in Frage gekommen, hätte Lusti seine finanziellen Ansprüche runtergeschraubt. MäcBiers Aussage würde RM aber definitiv kein gutes Zeugnis ausstellen in dieser Angelegenheit.Master hat geschrieben:finde ich komisch. habe den meyer (trotz rb-sau) eigentlich inzwischen als ziemlich umsichtig und nicht gerade dumm eingeschätzt. so ein bock passt da nicht ins bild..MäcBier hat geschrieben:Gemäss meinen (zuverlässigen) Quellen zeigte der FCL - im Gegensatz zu anderen Vereinen - kein Interesse an einer Verpflichtung von Fäbu.
Komm mal wieder runter. Er schuldet weder dir noch sonst wem irgendetwas. Den Grad an Integrität und Selbstlosigkeit, den du hier von ihm forderst, würde in allen anderen Bereichen des Lebens absurd erscheinen. Wir konnten noch nicht mal bei Heki mithalten, und FL liegt wohl noch ein paar Lohnklassen höher. Gewöhne dich besser daran, denn das wird sich so schnell nicht ändern. Die Ursache liegt aber nicht in der Persönlichkeit eines Einzelnen. Diese kann viel mehr durch aufmerksames Nachlesen im Nachbarfred 'quo vadis' ergründet werden.OldRabbit hat geschrieben:Verräter.
Dafür brauch ich noch etwas Zeit, grad gruusig enttäuscht.timtim hat geschrieben:Komm mal wieder runter.
Korrekt. Verraten hat er auch nicht mich oder sonst wen, sondern sich selbst.Er schuldet weder dir noch sonst wem irgendetwas.
Unter "Selbstlos" verstehe ich dann doch noch etwas ganz anderes, aber grundsätzlich hast du (leider) recht, alles dreht sich in unserer Gesellschaft nur noch um das liebe Geld - im Fussball sowieso. Ich bin da vielleicht tatsächlich altmodisch oder gar naiv, aber mir sind und waren andere Werte schon immer wichtiger als Geld. Und dachte tatsächlich Lusti sei auch so ein "Querschläger". Leider Wunschdenken...Den Grad an Integrität und Selbstlosigkeit, den du hier von ihm forderst, würde in allen anderen Bereichen des Lebens absurd erscheinen.
"Daran gewöhnt" habe ich mich bei unserem FCL schon vor vielen Jahren. Ich sehe aktuell aber durchaus Bestrebungen in die richtige Richtung. Man ist in vielen Bereichen weiter als schon oft. Endlich besteht ein Konzept, man schafft Transparenz, ist im Nachwuchs gut aufgestellt, etc. Ganz entscheidend ist nun aber, wie man den eingeschlagen Weg weitergeht, was daraus gemacht wird. Gerade deshalb hätte sich Lusti eine riesen Chance geboten, den "neuen FCL" als Identifikationsfigur auf und neben dem Platz mitzuprägen. Wenn ich nun lese, wie er zu seinem Wechsel zu YB sagt: "Das Projekt mit jungen Spielern mit grossem Entwicklungspotenzial und Routiniers in der Mannschaft finde ich sehr spannend", dann kriege ich das Kotzen.Wir konnten noch nicht mal bei Heki mithalten, und FL liegt wohl noch ein paar Lohnklassen höher. Gewöhne dich besser daran, denn das wird sich so schnell nicht ändern. Die Ursache liegt aber nicht in der Persönlichkeit eines Einzelnen. Diese kann viel mehr durch aufmerksames Nachlesen im Nachbarfred 'quo vadis' ergründet werden.
Da kommt mir gleich noch Judas Güntensberger in den Sinn.Wickie hat geschrieben:Schade, es wäre zu schön gewesen. Aber wenn YB mit Kohle wedelt und die CL winkt - ich kann ihn vestehen. Einige von euch haben echt eine verklärte Sicht der Dinge. Die guten alten Zeiten gab es in der Form nie. Auch in den 80ern gingen Sigi G oder Jürgen M bei der erstbesten Gelegenheit, um mehr Kohle zu verdienen. Und damals hatten wir das Geld zusammen. Die Jungs mögen verhältnismässig viel Geld verdienen, aber ihre Karriere dauert im Schnitt 10 Jahre und dafür haben sie auf Ausbildung etc. verzichtet. Sie sorry aber, wenn man als Familienvater mit 30 auf geschätzte 2 Kisten mehr Lohn und eine bessere sportliche Perspektive verzichtet, dann ist man geistig umnachtet. Zumal FL bei uns ganze 33 Spiele in der ersten Mannschaft gemacht hat. Das mag enttäuschend sein, aber ihn als Verräter zu bezeichnen - give me a Break.
Im Grundsatz hast du schon recht, da spricht der typische Schweizer aus dir, was ja auch rein rational durchaus Sinn ergibt.Wickie hat geschrieben:Schade, es wäre zu schön gewesen. Aber wenn YB mit Kohle wedelt und die CL winkt - ich kann ihn vestehen. Einige von euch haben echt eine verklärte Sicht der Dinge. Die guten alten Zeiten gab es in der Form nie. Auch in den 80ern gingen Sigi G oder Jürgen M bei der erstbesten Gelegenheit, um mehr Kohle zu verdienen. Und damals hatten wir das Geld zusammen. Die Jungs mögen verhältnismässig viel Geld verdienen, aber ihre Karriere dauert im Schnitt 10 Jahre und dafür haben sie auf Ausbildung etc. verzichtet. Sie sorry aber, wenn man als Familienvater mit 30 auf geschätzte 2 Kisten mehr Lohn und eine bessere sportliche Perspektive verzichtet, dann ist man geistig umnachtet. Zumal FL bei uns ganze 33 Spiele in der ersten Mannschaft gemacht hat. Das mag enttäuschend sein, aber ihn als Verräter zu bezeichnen - give me a Break.