Verfasst: 15. Mär 2007, 08:14
+Spiel
++Choreo
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GUTE BESSERUNG GERRY
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hammer admin, wieso hab ich bloss gewusst, dass genau DIR das auch aufgefallen sein muss...Admin hat geschrieben: gruss geht an skull - sind torschüsse, die zu toren führen, keine torschüsse?
Fussball, Cup-Viertelfinal: FC Luzern - Grasshoppers 3:1 (2:1)
Grosser Sieg mit grossem Opfer
Der FCL besiegte GC hochverdient 3:1. Die Cup-Halbfinalqualifikation bezahlte Luzern teuer: Gerardo Seoane zog sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.
Wie sah es leicht und locker aus in dieser 22. Minute, als der Ball wie an der Schnur gezogen von Cantaluppi aus der eigenen Platzhälfte über Fabian Lustenberger zu Lustrinelli gelangte. Es ging alles enorm schnell und direkt, und es endete mit dem Tor, das symptomatisch war für den Abend des FCL und den von Mauro Lustrinelli. Er schoss das 2:0, was aber nur ein Teil seines beträchtlichen Beitrags zu einem gelungenen Abend und zur Qualifikation für die Cup-Halbfinals war. Nach 5 Minuten hatte Lustrinelli seinem Stürmerkollegen Tchouga das 1:0 ermöglicht. Nach 50 Minuten revanchierte sich der Kameruner und lieferte die Vorarbeit zum zweiten Treffer Lustrinellis in diesem Cup-Viertelfinal.
Schwer enttäuschendes GC
Der FCL lieferte vor 9422 Zuschauern im sechsten Auftritt des Jahres den nächsten Beleg seiner zunehmenden Reife und Winner-Mentalität. Das Produkt war alles andere als eine Verkettung von Zufällen, nein, der 3:1-Sieg war zu Stande gekommen, weil die eine Mannschaft den Sieg wollte und das auch zeigte. Und weil auf der anderen Seite Grasshoppers standen, die sich wie eine Ansammlung von Individualisten präsentierten, die leidenschaftlos auftrat, die es nie schafften, Luzern in Bedrängnis zu bringen. Sie erwiesen sich als grosszügige Gäste, bei denen Rinaldo das 1:0 und das 3:1 jeweils mit einem unglaublichen Fehler einleitete. Einer mit grossem Namen, Ailton, fiel genau zweimal auf. Einmal, als er kurz vor Schluss Gelb sah, das zweite Mal, als er den Spurt des Abends hinlegte - und nach dem Schlusspfiff vor allen andern in der Kabine war.
Seoane droht ein Jahr Pause
Bis zur Pause hatten die Luzerner im Grunde zu wenig aus den Möglichkeiten herausgeholt, die sie sich erarbeitet hatten. Lustrinelli (31.) und Tchouga (38.) verpassten eine höhere Führung. Bis zur Pause war aber auch etwas passiert, das den Sieg letztlich in den Schatten stellte: Nach 25 Minuten prallte Seoane mit Dos Santos zusammen. Der Mittelfeldspieler, der stark begonnen hatte, wurde vom Platz getragen, ins Kantonsspital Obwalden nach Sarnen gebracht, wo sich der schlimme Verdacht bestätigte: Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins.
Um 22.15 Uhr wurde er operiert. Laut Teamarzt Konrad Birrer fällt der 28-Jährige «acht bis zwölf Monate» aus. FCL-Trainer Ciriaco Sforza mochte sich darum nur beschränkt über den Sieg freuen: «Wir verlieren eine Persönlichkeit. Und ich befürchte, dass er noch länger ausfallen wird, als jetzt vermutet wird. Der Schock sitzt tief.» Zu verkraften ist hingegen die Blessur von Makanaki. Der Brasilianer erlitt «nur» eine Muskelverletzung.
Klug, diszipliniert, engagiert
Es war bemerkenswert, wie die Luzerner Seoanes Ausfall verkrafteten, wie sie auch die einzige Unachtsamkeit, die Weligton zum 1:2 ausgenützt hatte, wegsteckten. Sie verteidigten geschickt, was nicht heisst, dass sie sich versteckten. Sie hatten vorne einen Lustrinelli, der lief für zwei - wie Tchouga. Die beiden harmonierten prächtig. Sie hatten dahinter in ihrem Mittelfeld Fabian Lustenberger, der ständig unterwegs war, und Cantaluppi, der kaum Fehler machte, viele Angriffe der Zürcher unterband und sich vorzügliche Noten verdiente.
Der Erfolg kam auf diskussionslose Weise zu Stande. Die Leistung war geprägt von Klugheit, Disziplin und beträchtlichem Engagement. In diesen Bereichen waren die Luzerner dem Gegner deutlich überlegen. «Das war eine tolle Leistung», sagte Präsident Walter Stierli, «das macht mich stolz.» Trainer Sforza fand genügend Gründe, seine Mannschaft zu loben («wir haben über 90 Minuten aggressiv gespielt»). Sein Gegenüber Krassimir Balakov suchte keine Ausreden, redete von «verschlafenen ersten 15 Minuten», ehe er zum Abschied durchaus passende Worte fand: «Ein Kompliment an Luzern.»
Fussball, Schweizer Cup, Viertelfinal: Mauro Lustrinelli
«Köbi Kuhn hat eine Chance verpasst»
Mauro Lustrinelli schoss gegen GC zwei Tore und bereitete eines vor. Für den Nationalcoach ist er kein Thema. Aber Köbi Kuhn für ihn.
Mauro Lustrinelli, zuerst ein Wort zu Gerardo Seoane …
Mauro Lustrinelli: Dieses 3:1 gegen GC ist ein Sieg des FC Luzern für Gerri. Es ist ein schöner Sieg und ein bitterer Sieg zugleich. Gerri wird uns fehlen, wir werden versuchen, ihn nicht zu sehr zu vermissen. Er ist sehr wichtig für das Team, auf dem Platz, aber auch in der Kabine, ein echter Leader. Gerri hatte für diese Saison einen Wunsch, den Cupsieg. Wir werden nun alles dafür tun, ihm diesen Wunsch zu erfüllen.
Welchen Gegner wünschen Sie sich in der nächsten Runde?
Lustrinelli: Egal, einfach ein Heimspiel vor diesem tollen Publikum. Die Zuschauer merken, dass wir mit Freude Fussball spielen. Sie lassen sich anstecken und geben wiederum Emotionen zurück. Das ist ein absolut sensationelles Wechselspiel.
Sie haben zwei Tore kaltblütig erzielt und Tchougas Führungstreffer eingeleitet. Man fühlt sich an den «Lustrigol» aus der Champions League erinnert …
Lustrinelli: Das ist so, auch wenn ich gestehe, dass der Beinschuss zum 3:1 nicht 100-prozentig gewollt war. Aber ich fühle mich so gut hier, ich mache meine Arbeit so gerne. Ich glaube, das sieht und spürt man. Natürlich ist es wichtig für mich als Stürmer, dass ich Tore schiesse, aber ich schiesse sie für die Mannschaft, für den FC Luzern, nicht für Mauro Lustrinelli.
Ist es nicht frustrierend für Sie, dass Nationalcoach Köbi Kuhn am Cup-Spieltag vier Spieler für das Trainingscamp in den USA nachnominiert, aber Sie noch immer kein Thema sind?
Lustrinelli: (überlegt lange) Köbi Kuhn hat eine grosse Chance verpasst.
Eine grosse Chance?
Lustrinelli: Er hätte einen Spieler mit positiver Einstellung und Ausstrahlung mitnehmen können. Und einen mit einer absoluten Winnermentalität. Aber Köbi Kuhn muss das entscheiden und verantworten. An meinem Ziel Euro 08 halte ich fest.
Zum Schluss ein Wort zum Spiel vom Samstag, wieder gegen GC…
Lustrinelli: Das wird ein völlig neues Spiel. GC wird die Revanche wollen. Wir müssen alles vergessen und nur die positiven Emotionen mitnehmen. Und die gleiche Einstellung wie im Cupspiel.
Danke für deine grosszügige Spende...Wiggerl Kögl hat geschrieben:
Ja, Choreo war wirklich super, sogar Fahnen blieben unten....!!!!
lunic hat geschrieben:Ein GRANDE Abend mit Fantastischer Choreo und einem Einzug ins Halbfinale
Grande MAURO![]()
Gerry und Makanaki SCHNELLE GUTE BESSERUNG !
met lozärn fahremer nach bärn *sing*
Was fandest du nicht gut an der Stimmung?Modefan Camel hat geschrieben:+Spiel
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GUTE BESSERUNG GERRY
