Re: Fussball Ausland
Verfasst: 22. Okt 2025, 20:32
Wird wohl daran liegen, dass da gianni bereits beim Käffelen im weissen Haus erwartet wird und zum Spieldatum grad nöd kann. Und das geht natürlich nicht..
Wird wohl daran liegen, dass da gianni bereits beim Käffelen im weissen Haus erwartet wird und zum Spieldatum grad nöd kann. Und das geht natürlich nicht..
Zunehmendes Interesse in „Non-Big-Five“-Märkten
Kleinere Fußballnationen geraten ebenfalls zunehmend ins Visier internationaler Investoren. In Schottland verkauften die Glasgow Rangers Mehrheitsanteile an Andrew Cavenagh und 49ers Enterprises, während Tony Bloom – Haupteigentümer von Brighton & Hove Albion sowie Minderheitsgesellschafter bei Royale Union Saint-Gilloise und Melbourne Victory – beim aktuellen Tabellenführer Heart of Midlothian einstieg.
Diese Aktivitäten unterstreichen, wie breit das Investmentinteresse im europäischen Fußball mittlerweile gefächert ist. Neben etablierten Topligen gewinnen mittelgroße Märkte und neue Zielsegmente an Bedeutung – allen voran der Frauenfußball.
Der europäische Fußball bleibt damit ein attraktives, aber zunehmend komplexes Investitionsumfeld. Wo früher Prestige und Spekulation dominierten, bestimmen heute Strategie, Struktur und langfristige Perspektiven das Geschehen – ein Wandel, der den Markt auch in den kommenden Jahren prägen dürfte.
SRF hat geschrieben:Der weitreichende Wettskandal im türkischen Fussball stellt den Viertligisten Agri Spor vor personelle Schwierigkeiten. «Im Rahmen der Ermittlungen wegen Wettbetrugs wurden 17 unserer Spieler sanktioniert, sodass uns nur noch 7 Spieler zur Verfügung stehen», gab der Klub in den sozialen Medien bekannt. Mit so wenigen Profis noch eine erste Elf aufstellen? Nicht mehr möglich.
https://www.srf.ch/sport/fussball/inter ... pieler-aus
NZZ hat geschrieben: Und wenn es nur Pfiffe gegen chinesische Spieler sind: Wie Hongkong im Fussballstadion Widerstand leistet
Die zunehmende Repression aus Peking lässt Hongkong kaum noch Raum für eine eigene Identität. Doch im Fussballstadion erlauben sich Fans zumindest subtile Proteste gegen China
Die Hochhäuser stehen so dicht beieinander, dass das Sonnenlicht kaum auf die Strasse fällt. Doppelstockbusse schieben sich an Marktständen vorbei. Die Gerüche von Abgasen und Garküchen vermischen sich. Touristen zieht es einen schmalen Weg hinauf ins Vogelquartier. Dort baumeln kleine Käfige an Seilen, und Verkäufer feilschen mit Kunden um die Preise für exotische Vögel.
Innerhalb von Hongkong hat die Halbinsel Kowloon die höchste Bevölkerungsdichte. In dieser engen Architektur gehen auch die niedrigen Tribünen des Mongkok-Stadions fast unter. Bei Spielen vermischen sich die Fangesänge mit Polizeisirenen von der Strasse. «Es ist ein kleines Stadion», sagt Jian. «Aber mitten in der Stadt, mitten im Leben. Hier fühlen wir uns mit Hongkong verbunden.»
Der Hongkonger Student Jian dokumentiert Fussball und Fankultur in sozialen Netzwerken. Seinen richtigen Namen möchte er nicht nennen. In Zeiten, in denen die Repression in Hongkong zunimmt, kann ihm jedes Wort als politisch und aktivistisch ausgelegt werden. Und die Kommunistische Partei in China möchte auch die letzten Stimmen der Zivilgesellschaft zum Schweigen bringen.
Das Hongkong von früher gibt es nicht mehr
Jian ist Anfang zwanzig. Ein bedächtig wirkender Mann, der an einer renommierten Universität studiert. Er sagt, dass es in Hongkong kaum noch Orte für einen kritischen Austausch gebe. Unabhängige Medien wurden geschlossen, Gewerkschaften und Studentenvereinigungen haben sich aufgelöst. «Zumindest der Fussball bietet uns noch ein bisschen Freiraum», sagt Jian. «Da können wir Druck ablassen.»
Jian möchte die Sache nicht grösser machen, als sie ist. Er sei kein Freiheitskämpfer, sagt er. Auch im Stadion habe die Anwesenheit von Sicherheitskräften massiv zugenommen. Offene Proteste gegen Peking seien auf den Tribünen inzwischen undenkbar, sagt Jian: «Und trotzdem können wir zeigen, dass wir als Hongkonger eine eigene Identität haben.»
Da sind zum Beispiel die regelmässigen Spiele im Mongkok-Stadion zwischen einer Auswahl Hongkongs und einer Auswahl aus Guangdong, der südchinesischen Nachbarprovinz, die an Hongkong grenzt. Fans wie Jian singen dann mit Inbrunst Lieder wie «Glory to Hongkong» und pfeifen jeden chinesischen Spieler aus. «Da sind sicherlich auch sympathische Jungs dabei», sagt er. «Aber wir übertragen unsere Abneigung gegen Peking auf diese Spieler. Ausserhalb des Stadions haben wir solche Möglichkeiten nicht mehr.»
Seit 2020 gilt in Hongkong das «Nationale Sicherheitsgesetz». Darin formuliert der Volkskongress in Peking Massnahmen gegen vermeintliche Straftaten, gegen «Sezession», «Subversion» und die «Absprache mit ausländischen Mächten». Zu diesen Massnahmen gehören die Überwachung von «Verdächtigen», die Durchsuchung von Räumlichkeiten und die Beschlagnahmung von Vermögen. Laut Menschenrechtsorganisationen sind in Hongkong mehr als 1000 Menschen aus politischen Gründen in Haft. Mehr als 300 000 haben die Stadt in den vergangenen sechs Jahren verlassen.
Die einst liberale Sonderverwaltungszone ist nicht wiederzuerkennen. Kritische Kunstwerke und Gedenktafeln, die an das Tiananmen-Massaker in Peking 1989 erinnern, wurden abgebaut. Bürger können nun «verdächtige» Nachbarn durch eine Hotline melden. In Schulen werbe ein neues Unterrichtsfach für «gute und patriotische Staatsbürger», sagt der schwedische Journalist Johan Nylander, der seit einem Jahrzehnt aus Hongkong berichtet: «Grundsätzlich ist das Vertrauen in die Institutionen gesunken. Etliche Unternehmen, Banken und Kanzleien haben ihre Geschäftsstellen aus Hongkong nach Singapur verlegt.»
Buhrufe gegen die chinesische Hymne
Mit dem «Nationalen Sicherheitsgesetz» reagiert Peking auf die grössten Proteste in der Geschichte von Hongkong. Im Sommer 2019 gingen an mehreren Tagen weit über eine Million Menschen auf die Strassen, gut ein Fünftel der Bevölkerung. Sie demonstrierten gegen ein Gesetz, das die Auslieferung von Häftlingen an die Volksrepublik ermöglichen sollte. Plötzlich beschäftigten sich viele junge Hongkonger zum ersten Mal mit Politik, auch im Fussball.
Die Heimspiele der Nationalmannschaft Hongkongs, die lange wenig beachtet wurden, waren 2019 ausverkauft. Im Mongkok-Stadion buhten Tausende Zuschauer die chinesische Hymne aus. Etliche Fans blieben sitzen, drehten sich mit dem Rücken zum Spielfeld. «In diesen schwierigen Zeiten waren Leute aus allen Schichten auf der Suche nach einem Gemeinschaftsgefühl», sagt der Soziologe Lee Chun-wing, der den Fussball erforscht. «Im Stadion fühlten sie sich verstanden.»
Die Fernsehbilder von Zuschauern, die wütend die chinesische Hymne ausbuhen, wurden auch in Europa und Nordamerika diskutiert. Die Volksrepublik wollte diese Demütigung nicht dulden und verabschiedete die «Nationalhymnen-Verordnung». Seither wurden immer wieder Fans wegen «Beleidigungen gegen die Hymne» festgesetzt und zu Geldstrafen verurteilt. «Die chinesische Regierung setzt auf Nationalismus», sagt Lee Chun-wing. «Auch im Fussball will sie Stärke demonstrieren.»
Wegen der strengen Einschränkungen in der Pandemie verlor die Protestbewegung in Hongkong an Kraft. Die Stadtverwaltung erhöhte die Sicherheitsvorkehrungen und baute die Überwachung aus. Inzwischen traut sich fast niemand mehr, die Hymne auszubuhen.
Doch es gibt subtilen Protest. Zum Beispiel während eines Gerichtsprozesses gegen 47 Angeklagte. Die Aktivisten, Sozialarbeiter und ehemaligen Abgeordneten hatten sich für freie Wahlen eingesetzt. Peking sah darin eine «Verschwörung». Die Gruppe ist als «Hongkong 47» bekannt. Im Mongkok-Stadion erhoben sich Fussballfans in der 47. Spielminute und applaudierten. Doch auch diese Aktionen lassen sich nicht beliebig wiederholen, da der Staat die Kontrolle im Fussball ausweitet, auch im Ausland.
Die Asienmeisterschaft als Highlight
Im Januar 2024 nahm die Nationalmannschaft Hongkongs an der Asienmeisterschaft in Katar teil. Es war ihre erste Qualifikation für das Turnier seit 56 Jahren. Für die Vorbereitung spielte Hongkong in einem Testspiel gegen die Volksrepublik. Zuschauer und Medien waren im Stadion von Abu Dhabi nicht zugelassen. Erst durch die Mitteilung eines Spielers in den sozialen Netzwerken erfuhren die Fans, dass Hongkong 2:1 gewonnen hatte. «Bilder gibt es davon nicht, aber unsere Freude war trotzdem gross», sagt der Fussballfan Jian. «Wenn das Spiel übertragen worden wäre, hätte das in Hongkong eine Euphorie ausgelöst.»
Für die Asienmeisterschaft 2024 reisten mehr als 500 Fans aus Hongkong nach Katar. Ihre Mannschaft verlor alle drei Vorrundenspiele. Doch die Fans trugen ihre roten Trikots mit Stolz, sie sangen und klatschten über die gesamte Spielzeit. Jian begleitet das Team hin und wieder auch zu Spielen in andere asiatische Länder. Er sagt, dass er sich dort im Stadion häufig von Sicherheitskräften und anderen Zuschauern beobachtet fühle. Und er betont, dass er auch in Katar, Indien oder Usbekistan keine kritischen Gesänge gegen China anstimmen würde. Stattdessen: Jubel für Hongkong, über neunzig Minuten.
Jian sagt, dass diese Leidenschaft in seiner Familie Tradition habe. Sein Vater war in den siebziger Jahren während der Kulturrevolution aus China geflohen und baute sich in Hongkong ein neues Leben auf. Die Familie hoffte in der britischen Kronkolonie auf politische Stabilität. Doch schon damals bemühte sich China um einen grösseren Einfluss, und das wurde auch im Fussball deutlich.
Im Jahr 1984 verabredeten Peking und London die Rückgabe Hongkongs an China für 1997. Danach, so der Plan, sollte die Stadt für fünfzig Jahre die freie Marktwirtschaft beibehalten. Sechs Monate nach dieser Vereinbarung trafen die Fussballnationalteams der Volksrepublik und von Hongkong in Peking aufeinander. Mit einem Sieg konnten die Chinesen die Qualifikation für die WM 1986 fast sicherstellen, es wäre ihre erste gewesen. Doch sie verloren gegen die Aussenseiter 1:2 und scheiterten.
Damals zogen enttäuschte chinesische Fans aus dem Arbeiterstadion ins nahe gelegene Botschafterviertel von Peking. Sie randalierten und zündeten Autos an. Der Staatschef Deng Xiaoping schickte Soldaten, um wieder für Ordnung zu sorgen. Noch heute findet man in China in sozialen Netzwerken kaum etwas über diese Ausschreitungen. Doch Hongkonger Fans wie Jian kennen fast jedes Detail.
Loyalität, Identität, Nationalbewusstsein. Auch künftig wird der Fussball in Hongkong die gesellschaftlichen Stimmungen verdeutlichen. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Seit 2023 müssen Sportverbände aus Hongkong den Namenszusatz «China» tragen. Zum Beispiel: der Fussballverband aus Hongkong, China. Viele Fans hatten sich noch vor der Einführung dieser Regel ein altes Trikot gekauft.
«China hat kein Interesse, den Fussballverband von Hongkong schnell abzuwickeln», sagt der österreichische Sportsoziologe Tobias Zuser, der in Hongkong lehrt. «Denn so hat China in der Fifa zwei Stimmen und kann mehr Einfluss nehmen.»
Jian und seine Freunde, die Anfang zwanzig sind, wollen vorerst nicht nach China reisen. Aber sie lehnen auch nicht alles und jeden von dort ab. Da ist zum Beispiel Huang Yang, aufgewachsen in Schanghai. Der Spieler zog 2008 nach Hongkong, lernte schnell Kantonesisch, die vorherrschende Sprache, und entschied sich für eine Karriere im Nationalteam Hongkongs. «Er ist sehr engagiert und höflich, und er interessiert sich für die Anliegen der Fans», sagt Jian und lächelt. «Die Kommunistische Partei könnte sich an ihm ein Beispiel nehmen.»
https://www.nzz.ch/sport/und-wenn-es-nu ... ld.1902850
tja. teil dieser fussballclub-konzern-seuche zu sein, ist halt scheisse.dragao hat geschrieben: ↑6. Jan 2026, 13:59 Ups, da wird einfach der Trainer weggemopst...
https://www.watson.ch/sport/fussball/26 ... -ist-gross
Herbst 2025:und der club nicht von [...] renditegeilen investoren abhängig ist.
Aufwindfahne hat geschrieben: ↑7. Jan 2026, 09:42Da wirds dann schwierig, den Überblick zu halten, wer "gut" und wer "böse" ist...
vsschwerreichen selbstdarstellern
ggf. sind die davorstehenden adjektive nicht in jedem falle 100%-ig korrekt. aber egal ob selbstdarsteller oder investor. beides willst du nicht.rentitegeilen investoren
möge das geschlecht des traineramts zukünftig keine exklusiv-spezielle erwähnung mehr wert sein ...SRF hat geschrieben:Union schreibt Geschichte
Als erste Frau: Eta übernimmt Traineramt in Männer-Bundesliga
Die 34-Jährige beerbt Steffen Baumgart, der überraschend entlassen wurde.
https://www.srf.ch/sport/fussball/inter ... bundesliga