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Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 27. Jan 2012, 18:04
von raven
Raubi hat geschrieben:locärne hat geschrieben:jetzt gibts für den fcl nur eines, am schluss der Saison muss man vor den Berner stehen!!!
Grund???
Um ihm dann die lange Nase zeigen zu können.

Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 1. Feb 2012, 18:15
von Che
Die Zukunftswünsche des Ilja
Die millionenteure Verpflichtung von Raúl Bobadilla zeigt, dass die YB-Investoren den Meistertitel energisch anstreben.
Er war unser Wunschspieler. Mit ihm haben wir nun einen Spitzenstürmer verpflichtet, ein Kaliber, wie es sich Gross seit langem wünschte. Aber ich denke, wir haben schon vor Bobadilla gute Transfers gemacht.
Ist Ihnen mit Bobadillas Verpflichtung ein Volltreffer gelungen?
Das wird sich weisen. Wir waren einfach schneller als die Konkurrenz. Klar ist für mich: Er wird bei YB viel bewegen.
LOL
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 14. Feb 2012, 19:27
von Che
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 14. Feb 2012, 19:34
von Wiesel
wieso den Gästeblock nicht grad ganz schliessen? Oder Sitze etwas erhöhen plus Zaun entfernen dann idealer Familycorner.....
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 17:43
von Dr. Bödeli
dass man hier kein „Gast“, sondern ausschliesslich ein Sicherheitsrisiko ist
wurde an der stadionführung bestätigt.
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 18:32
von Vblstöbli
jetzt auch auf Luzernerzeitung.ch
Nach den FCZ-Fans boykottieren nun auch die YB-Supporter den Gästesektor in der swissporarena. Die YB-Fangruppierungen «gäubschwarzsüchtig» und «Ostkurve Bern» rufen die YB-Fans im Internet dazu auf, Tickets für den Sektor D1 zu kaufen.
«Wir wollen Fussball, wir wollen Fankultur, nicht mehr und nicht weniger!» Das schreiben die beiden offiziellen YB-Fangruppierungen «gäubschwarzsüchtig» (Dachverband mehrerer YB-Fanclubs) und «Ostkurve Bern» in einer gemeinsamen Mitteilung. Diese Fankultur könne jedoch im Gästesektor des neuen Stadions in Luzern nicht gelebt werden. Fussball schauen sei nicht möglich, weil man aufgrund des massiven Metallzauns teilweise schlicht nichts sehe. Wie die FCZ-Fans vor einer Woche, monieren nun auch die YB-Supporter «die prekäre Situation beim viel zu klein gehaltenen Eingang». Diese trage das Seine dazu bei, dass schon bei der Ankunft der Fans heikle Momente entstehen könnten.
Auch mit den Platzverhältnissen im Gästeblock zeigen sich die YB-Fans in ihrem Schreiben nicht einverstanden: «Viel zu enge Aufgänge sowie engste Platzverhältnisse unter der Tribüne verstärken den Eindruck, dass man hier kein ‹Gast›, sondern ausschliesslich ein Sicherheitsrisiko ist, dem möglichst wenig Platz zur Verfügung gestellt werden soll.»
Aus diesen Gründen wollen die YB-Fans die Partie am 25. Februar in einem anderen Sektor verfolgen. Sie rufen alle YB-Fans auf, auf den Kauf von Gästesektortickets für dieses Spiel zu verzichten und stattdessen Tickets für den Sektor D1 zu kaufen.
Nach Angaben von «Blick am Abend» wollen sich die FCL-Verantwortlichen am Mittwoch zum geplanten Boykott nicht äussern.
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 21:52
von vodka lemon
Gibts Bier?
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 21:56
von Taylor Bourbon
vodka lemon hat geschrieben:Gibts Bier?
Normalerweise schon. Der FC Luzern äussert sich ja heute noch zum Boykott.
Achtet bitte auf euer Schandmaul, es sind Kinder anwesend...

Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 22:01
von vodka lemon
Taylor Bourbon hat geschrieben:vodka lemon hat geschrieben:Gibts Bier?
Normalerweise schon. Der FC Luzern äussert sich ja heute noch zum Boykott.
Achtet bitte auf euer Schandmaul, es sind Kinder anwesend...

Danke! Ja wir probieren es

Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 22:09
von Taylor Bourbon
vodka lemon hat geschrieben:Taylor Bourbon hat geschrieben:vodka lemon hat geschrieben:Gibts Bier?
Normalerweise schon. Der FC Luzern äussert sich ja heute noch zum Boykott.
Achtet bitte auf euer Schandmaul, es sind Kinder anwesend...

Danke! Ja wir probieren es

Obwohl, alkoholfreies Bier würde im Vorfeld wohl kaum kommuniziert werden. Aber beim FCL weiss man ja nie...
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 15. Feb 2012, 22:15
von Wiesel
vodka lemon hat geschrieben:Taylor Bourbon hat geschrieben:vodka lemon hat geschrieben:Gibts Bier?
Normalerweise schon. Der FC Luzern äussert sich ja heute noch zum Boykott.
Achtet bitte auf euer Schandmaul, es sind Kinder anwesend...

Danke! Ja wir probieren es

Scheinbar extra Cola-Weiss Stand......
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Feb 2012, 10:26
von Rollschuh
John Maynard und SBS scheinbar mit Einkaufswägeli unterwegs soll Kaffe Schnaps geben... Sofern Wasserlieferung von Walti funktioniert..
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Feb 2012, 10:30
von Surflehrer-Björn-Senjor
Rollschuh hat geschrieben:John Maynard und SBS scheinbar mit Einkaufswägeli unterwegs soll Kaffe Schnaps geben... Sofern Wasserlieferung von Walti funktioniert..

Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Feb 2012, 10:42
von John Maynard
Rollschuh hat geschrieben:John Maynard und SBS scheinbar mit Einkaufswägeli unterwegs soll Kaffe Schnaps geben... Sofern Wasserlieferung von Walti funktioniert..
aber ned met mer...
aber gemäss Gerüchten gibts extra OLMA Würste für dich und deine Best Friends aus dem Osten, DAS nennt man Gastfreundschaft. so long
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 19. Mär 2012, 13:21
von Che
Herrliche journalistische Perle:
Die Flanken von Zverotic bedeuteten auf dem Letzigrund vor allem für die Balljungen Gefahr
... und dies in einem Leichtathletiktempel....
Momentan verhalten sich YB und der FCL fast wie eineiige Zwillinge, die sich einzig durch die Haarfarbe und die Höhe des Taschengeldes unterscheiden.
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 24. Mär 2012, 17:00
von choengu
Der Lokaljournalist sollte weniger Medikamente nehmen...
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 21490.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 9. Apr 2012, 22:47
von lozärn_rockt
wird langsam eng werden für den chrigel - niederlage gegen lausanne und das noch zu hause - ich weiss den nicht!!!
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Apr 2012, 09:08
von Rollschuh
Treffende Analyse von Klaus Zaugg zu YB-SCB
In der Berner Sportwelt liegen Jubel und Frust nah beieinander
Die Berner PostFinance-Arena ist auch heute mit 17'131 Fans ausverkauft.
Quelle: az Langenthaler Tagblatt Freud und Leid kennt die Berner Sportwelt gut. Jubel im Eishockey, Frust im Fussball: Heute kann der SC Bern zum 13. Mal Meister werden, YB hingegen wartet seit 1986 auf diese Chance. von Klaus Zaugg
SCB-CEO Marc Lüthi rüstet zur Meisterfeier. Auf der anderen Strassenseite versucht das YB-Management zu erklären, warum es schon wieder nicht zum Titel reicht. Wir erleben zurzeit in dramatischer Form die praktischen Auswirkungen eines Begriffs aus der bernischen Küchentisch-Philosophie: Geld und Geist.
Am Geld liegt es nicht
Der SCB und YB setzen ungefähr gleich viel Geld um: rund 50 Millionen pro Saison. Beide haben nicht genug Geld, um eine Meisterschaft zu kaufen. Aber beide haben genug Geld, um eine Meisterschaft zu gewinnen. YB ist wirtschaftlich stark genug, um den FC Basel sportlich herausfordern zu können. Was entscheidet, wenn das Geld nicht mehr die Differenz macht? Richtig, der Geist.
Unter CEO Ilja Kaenzig versucht YB einen noch höheren Fussballturm zu bauen als der FC Basel. Dieses Vorhaben ist kläglich gescheitert. Weil daraus ein Turmbau zu Babel geworden ist: Es wird nicht eine einheitliche Sprache gesprochen, der innere Zusammenhalt fehlt. Im Fussball sind die Mentalitätsunterschiede zwischen den Spielern grösser als im Eishockey. Es ist viel schwieriger, aus einer losen Interessengemeinschaft von Jungmillionären eine verschworene Gemeinschaft zu formen als im Eishockey.
Dabei ist YB auch ein Opfer der Fussball-Globalisierung. Für die wenigsten Fussballstars ist YB das Ziel aller Träume. YB ist nur Zwischenhalt auf dem Weg in den wirklichen Fussball und zu viele trachten danach, so schnell wie möglich in eine ausländische Liga zu wechseln. Hingegen ist der SCB für sehr viele Schweizer Spieler das realistische Ziel aller Hockeyträume: Starruhm beim SCB ist im Eishockey reizvoller als im Fussball der Platz als Hinterbänkler bei Real Madrid.
Kluge Taktik
Der SCB ist seit der Nachlassstundung von 1998 wirtschaftlich eigenständig geworden: Mit den Sport- und den Sport-Nebengeschäften kann ein Meisterteam finanziert werden. Aber die SCB-Titel unter Marc Lüthi (2004, 2010) waren nie gekaufte Lorbeeren. Der SCB war im 21.Jahrhundert noch nie die teuerste und mit den grössten Stars gesegnete Mannschaft der Liga und ist es auch jetzt in diesem Final nicht. Der SCB verdankt seine letzten Titel nicht spielerischem Feuerwerk. Sondern kluger Taktik, Mut, Kraft, Härte und Leidenschaft. Die Gegner werden nicht vom Eis gefegt. Sie werden durch Rumpelhockey vom Eis gearbeitet. Noch nie mit so hässlichem Defensivhockey wie im aktuellen Final gegen die ZSC Lions.
Typisch auch, wie der SCB seine Krise überwunden hat: Nachdem der Kanadier Larry Huras am 21. Oktober 2011 gefeuert und sein finnischer Assistent Antti Törmänen zum Cheftrainer befördert worden war, ging die Krise weiter und gipfelte am 21.Januar 2012 in einem schmählichen 1:6 in Fribourg. Im Rückblick zeigt sich: Es war nicht nur die schlimmste Demütigung der ganzen Saison. Es war zugleich die Geburtsstunde eines neuen SCB.
Appelation an den Stolz
Denn nun passierte etwas, das nur in der ganz besonderen SCB-Kultur möglich und bei YB undenkbar ist: Die mitgereisten SCB-Fans verlassen eine Viertelstunde vor Spielschluss die Arena in Fribourg, reisen heim nach Bern und erwarten die heimkehrenden Spieler bei der PostFinance-Arena an der Rampe, auf der jeweils der Mannschaftsbus in den Bauch des Hockey-Tempels fährt. Es kommt zu einer denkwürdigen Aussprache zwischen Fans und Spielern.
Ein Fanvertreter appelliert im Namen aller an den Stolz der Spieler und übergibt Captain Martin Plüss eine Berner Fahne. Nicht einen SCB-Wimpel. Damit wird symbolisiert: Jetzt geht es um mehr als Sport. Jetzt geht es um die Ehre Berns. Und das verstehen die Spieler. Schliesslich ist jeder dritte im Bernbiet aufgewachsen.
Der bodenständige SCB wird stärker von der bernischen Landbevölkerung getragen. Multikulti-YB ist hingegen der Lieblingsklub der Linken, der Kulturprofitierenden und Intellektuellen in der politisch links-grün geprägten Stadt Bern. YB gehört zum Seelenleben jedes Stadtberners, dessen Herz noch ein wenig links schlägt.
Leiden ist Kultur
Die SCB-Fans sind stolz, sie verlangen von ihren Lieblingen viel und in regelmässigen Abständen Titel. Diese Leistungskultur prägt das ganze Unternehmen von oben nach unten, vom Büro von SCB-General Lüthi bis hinunter in die Kabine zu den Spielern. Die YB-Fans sind hingegen längst Fatalisten geworden und ergehen in philosophischen Erklärungen über den Misserfolg. Vor dem tatsächlich verlorenen Cupfinal von 2003 (2:3 gegen Sion) hatten YB-Fans, das Unheil erahnend, ein T-Shirt mit dem Aufdruck «Cupverdammi» kreiert. So etwas wäre in der SCB-Fankultur undenkbar, würde als Verrat gebrandmarkt.
Leiden mit YB gehört sozusagen zur Kulturszene der Stadt Bern. Mit dem Bekenntnis zu YB grenzt man sich gegen die lärmenden Kapitalisten aus dem Eishockey-Tempel ab, die sich erst noch erdreisten, Erfolg zu haben und damit zu protzen.
Es wird nicht etwa so sein, dass sich die Linken und Intellektuellen und Kulturprofitierenden nicht an einem SCB-Meistertitel freuen werden. Ganz im Gegenteil. Es spricht nichts dagegen, sich ein wenig im SCB-Erfolg zu sonnen. Es lässt sich hinterher umso lustvoller über den Erzkapitalisten Marc Lüthi schimpfen. Und wenn man gegen Lüthi polemisieren kann, muss man (noch) nicht die Absetzung von YB-General Ilja Kaenzig und YB-Trainer Christian Gross fordern.
(az Langenthaler Tagblatt)
KOMMENTARE
Recaptcha-Box-Target
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Apr 2012, 09:20
von Camel
Rollschuh hat geschrieben:Denn nun passierte etwas, das nur in der ganz besonderen SCB-Kultur möglich und bei YB undenkbar ist: Die mitgereisten SCB-Fans verlassen eine Viertelstunde vor Spielschluss die Arena in Fribourg, reisen heim nach Bern und erwarten die heimkehrenden Spieler bei der PostFinance-Arena an der Rampe, auf der jeweils der Mannschaftsbus in den Bauch des Hockey-Tempels fährt. Es kommt zu einer denkwürdigen Aussprache zwischen Fans und Spielern.
Wieso ist das undenkbar bei YB?
Re: BSC Young Boys 2011/2012
Verfasst: 16. Apr 2012, 09:21
von Raubi
Camel hat geschrieben:Rollschuh hat geschrieben:Denn nun passierte etwas, das nur in der ganz besonderen SCB-Kultur möglich und bei YB undenkbar ist: Die mitgereisten SCB-Fans verlassen eine Viertelstunde vor Spielschluss die Arena in Fribourg, reisen heim nach Bern und erwarten die heimkehrenden Spieler bei der PostFinance-Arena an der Rampe, auf der jeweils der Mannschaftsbus in den Bauch des Hockey-Tempels fährt. Es kommt zu einer denkwürdigen Aussprache zwischen Fans und Spielern.
Wieso ist das undenkbar bei YB?
YB-Viertustung könsch?