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Re: Luca Jaquez
Verfasst: 14. Mär 2025, 09:36
von Master
Und anyway, Stuttgart wird Luca nicht wegen lustig verpflichtet haben. Auch wenn sie ein akutes IV-Problem haben/hatten, wird er nicht nur für diese Rückrunde eingeplant sein.
Locker bliibe
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 14. Mär 2025, 11:28
von Lubamba
Ja, entspannt bleiben. Was hat man schon für Schlagzeilen gelesen im August / Sept zu Ardon in Brügge...
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 3. Okt 2025, 09:41
von 6tusig3
6tusig3 hat geschrieben: ↑29. Sep 2024, 21:09
Kann eine grosse Karriere machen. Dass er heute sein erstes SL Tor geschossen hat, war hoch verdient.
Meiner Meinung nach das grössere Talent als Jashari, auf einer Position die weniger Aufmerksamkeit generiert. Macht kaum Fehler, stark am Ball und beidfüssig.
Wenn man sichs (oberflächlich) einfach machen will, darf man mit Akanji vergleichen.
Am Ende einfach ein sackstarker IV.
1 Jahr später.
Beeindruckend wie Jaquez sich beim VfB in der S11 festgesetzt hat. Zwar ein unglückliches Spiel gestern für seine Mannschaft aber eine gute Leistung von ihm. Genau den Typ IV den du brauchst: intelligent, trifft gute Entscheidungen, starke Pässe hinten raus.
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 3. Okt 2025, 11:20
von Lubamba
6tusig3 hat geschrieben: ↑3. Okt 2025, 09:41
Beeindruckend wie Jaquez sich beim VfB in der S11 festgesetzt hat. Zwar ein unglückliches Spiel gestern für seine Mannschaft aber eine gute Leistung von ihm. Genau den Typ IV den du brauchst: intelligent, trifft gute Entscheidungen, starke Pässe hinten raus.
Definitiv, wobei S11 festsetzen, er ist sicher sehr nah dran. Kleinere Blessuren hier und da, jetzt aber verletzte IV beim VfB und englische Wochen - DIE Chance sich richtig festzubeissen. + Pokalsiegerjunge
Amenda bei der SGE spielt wieviel..? Top Visitenkarte, die Luca für die FCL-Organisation abgibt

Re: Luca Jaquez
Verfasst: 3. Okt 2025, 11:29
von Master
Also über alle Zweifel erhaben sind sie da zumindest fanseitig noch nicht.
Aber sicher besser, dass er so erste Erfahrungen auf dem Niveau sammeln kann, als in der Regionalliga Minuten zu sammeln. War aber bei 6 Mio Ablöse auch eher nicht zu erwarten.
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 8. Okt 2025, 10:31
von dragao
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 8. Okt 2025, 11:12
von Lubamba
Man sollte nicht vergessen, der VfB ist jüngst wieder ein erweiterter TopBLVerein, spielten CL, holen nach Jahren wieder mal ein Titel (Pokal). Kein Augsburg, Wolfsburg, BMG, HSV und wie sie alle heissen. Erwartung hoch, Druck auch wieder. Wenn du da auf Spielzeit kommst und dich behauptest, ist das richtig stark. Aktuell volle Kriegskasse, aber TopStürmer in letzter Minute weg, trotzdem sind sie in der Liga mit dabei. Ohne Verletzungspech in der Offensive denke ich würden die noch besser dastehen bisher.
Re: Luca Jaquez
Verfasst: 8. Okt 2025, 11:15
von tangojoe
Nati-Neuling Luca Jaquez selbstbewusst:
«Ich vergleiche mich nicht mit anderen und will meine Persönlichkeit behalten»
Luca Jaquez steht erstmals im Aufgebot der Schweizer A-Nati. Wie davor schon mit Luzern, startet der Innenverteidiger nun beim VfB Stuttgart durch. Dabei gab es nicht nur Höhen in der jungen Karriere.
LZ / 8.10.2025 Christian Brägger
36 Kilometer in der Stunde ist der Topspeed, und passend zum Lauftempo ist ja auch: Wie schnell sich Luca Jaquez beim VfB Stuttgart etabliert hat. Nicht, dass der 22-Jährige bei den Schwaben bereits unbestrittener Stammspieler wäre. Der Schritt im Februar vom beschaulichen FC Luzern zu den Süddeutschen, die darin bestrebt sind, in der Bundesliga zum Verfolgerkreis der Bayern zu gehören, ist beileibe nicht klein. Doch Jaquez hat ihn scheinbar locker genommen, unbeirrt von der langen Vertragsdauer bis 2029 und insbesondere den sechs Millionen Franken Ablöse.
Und so redet der Zentralschweizer dann auch an diesem Dienstagmorgen in St.Gallen an seiner ersten Pressekonferenz im Kreis der A-Nati: Frisch von der Leber, selbstbewusst, und doch nahbar. Scheinbar locker eben. Ausserdem spricht er bereits seine Ambitionen an, hier Spielzeit zu erhalten, vielleicht schon in den wegweisenden Partien am Freitag gegen Schweden oder dann am Montag gegen die Slowenen. Vor allem aber sagt Jaquez: «Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Murat Yakins Anruf war für mich sehr emotional.» Kurz auch, denn zu jenem Zeitpunkt ist er gerade mit dem VfB unterwegs ans Europa-League-Spiel gegen Basel.
Bereits Cupsieger mit dem VfB
Jaquez wäre wohl zum Auftakt in die WM-Qualifikation im September schon dabei gewesen, hätte er sich nicht das Nasenbein gebrochen. Seit der kleinen Operation verteidigt der Sohn einer Luzernerin und eines Dominikaners für die Stuttgarter nun mit Gesichtsmaske. Zwar nicht nur fehlerfrei, doch so gut, dass Sebastian Hoeness auf ihn zählt. Und fördert, wie das der kommunikative VfB-Trainer stets tut mit Jungen, in denen er Willen und Potenzial sieht. Hoeness setzt Jaquez deshalb ja auch am 24.Mai im mit 4:2 gegen Bielefeld gewonnenen Cupfinal über die volle Distanz ein, aber erst kurz davor in Kenntnis. «Die Anspannung im Berliner Olympiastadion war gross, doch es hat Spass gemacht. Nach dem Abpfiff sowieso», sagt der Nati-Neuling.
Dabei ist es ein Trugschluss, dass Jaquez stets alles leicht fällt. Vielmehr ist sein Werdegang einer mit Höhen und Tiefen. Vom SC Obergeissenstein, einem Luzerner Quartierverein, kommt er als polyvalent einsetzbarer Bub in die Talentschmiede des FC Luzern. Später ist Jaquez ein Stürmer und mit dem Herzen eines Zehners in der Luzerner U16 nicht Stammspieler. Er muss wie zur Strafe in die U17, während die Besten des Jahrgangs direkt in die angesehene U18 gelangen. Dort kommt er nach einem Wachstumsschub zeitversetzt an, und es ist Trainer Michel Renggli, der ihn zum Innenverteidiger umfunktioniert. Damals empfindet Jaquez das als Rückschlag, als Rückstufung gar. Heute sagt er: «In meiner Karriere lief nicht alles perfekt, das wird auch in Zukunft so sein. Das will ich aber auch nicht ändern, denn es macht mich nur stärker.»
Missratenes Debüt für Luzern
Das Debüt als 18-Jähriger für die erste Mannschaft des FC Luzern verläuft noch wenig zufriedenstellend. Basel gewinnt 3:0 und Trainer Mario Frick verzichtet in der Folge fast ein halbes Jahr lang auf den Jungspund. Jaquez bleibt geduldig, arbeitet an und wird noch härter zu sich, beweist Mentalität. Und setzt sich durch, er wird zum Fixstarter, den auch eine Gehirnerschütterung nicht zurückwirft. Nach den 66 Pflichtspielen mit Luzern muss sich Jaquez nun natürlich beim VfB ebenfalls alles erarbeiten, Spielzeit, den Status innerhalb der Mannschaft. Und liefern. Es gelingt.
Jaquez gilt als lernwillig, auch in der Nati will er täglich profitieren, und als Spieler doch bei sich bleiben: «Ich vergleiche mich nicht mit anderen Profis und will meine Persönlichkeit behalten.» Trainer Murat Yakin hat jüngst gesagt, dass Jaquez bei den Ersatzleuten der Innenverteidigung die Nase vorn habe. Selbst wenn jene noch mit einer Maske geschützt werden muss.