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Gewalt
- k-town casual
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für die spekulanten!
© Aargauer Zeitung / MLZ; 2003-07-21; Seite 1
Aargau Zofingen ZT
Sie kamen nur nach Aarau, um zu prügeln
SCHLäGEREI · Nach dem Super-League-Match FCA gegen GC attackierten Basel-«Fans» die Zürcher
Ein Grossaufgebot der Polizei musste am Samstagabend eine Strassenschlacht von 100 Fussballfans auflösen. Die Schlägerei löste Enttäuschung aus.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist schlicht primitiv», nervt sich am Tag danach ein älterer FCA-Fan in einer Aarauer Beiz, wo er mit Kollegen über den Match und die anschliessende Schlägerei vom Vorabend diskutiert. «Wir Aarauer bleiben immer ruhig - und dann passiert uns das», ergänzt sein Tischnachbar. Nach dem Match zwischen Aarau und GC war es an der Bahnhofstrasse in Aarau zu einer Massenschlägerei gekommen. Laut Kantonspolizei haben Randalierer, welche sowohl die FCA- wie auch die GC-Supporter als Basler «Fans» identifizierten, den Streit provoziert, obwohl ihre Mannschaft gar nicht auf dem Spielfeld gestanden war. Die Basler Fans seien optisch aber nicht als solche erkennbar gewesen.
Die «Fans» hatten offensichtlich keine sportlichen Interessen und laut Polizei das Stadion Brügglifeld gar nicht betreten. Sie hätten sich auf den Parkplatz der Kunsteisbahn gestellt und schon während des Spiels Steine über die Stadion-Mauer in den Sektor geworfen, in dem die Zürcher Fans standen. Nach dem Spiel hätten Polizisten zwar die Mehrheit der Basler wie der Zürcher Richtung Innenstadt begleitet. Einige Gruppen hätten es aber geschafft, allein loszuziehen, erzählt Polizeisprecher Max Suter. So sei es an verschiedenen Orten zu Scharmützeln gekommen.
50 Basler, 50 Zürcher, 40 Polizisten
Zum Höhepunkt der Schlägerei kam es an der Bahnhofstrasse: Zwischen dem Pub Ye Olde Penny Farthing und dem «Aarauerhof» trafen die zwei verfeindeten Gruppen - je 50 Personen - aufeinander. Ein Barman des Pubs erzählt, dass die Fans den Kunden Gläser, Stühle und Aschenbecher weggenommen und auf die «Feinde» geworfen hätten. Auch Petarden seien abgefeuert worden. Die unbeteiligten Besucher hätten sofort im Innern des Restaurants Deckung gesucht. Die über 40 Kantons- und Stadtpolizisten gewannen schliesslich die Oberhand und trennten die Gruppen. Während die GC-Fans beim Bahnhof zurückgehalten wurden, bis sie um 23 Uhr in den Zug stiegen, verzogen sich die Basler.
Gravierende Verletzungen sind der Polizei bis gestern keine gemeldet worden. Eine Frau hatte sich durch eine im Stadion abgefeuerte Rakete immerhin leichte Blessuren zugezogen. Den Sachschaden bezeichnet die Kapo als gering. Auch deshalb habe man die Fans nicht verhaften können, so Max Suter. Dass keine Personalien aufgenommen wurden, bedauert allerdings Josef Zindel, Pressesprecher des FCB. So könne er weder bestätigen noch dementieren, dass die dem FCB bekannten gewaltbereiten Fans in Aarau gewesen seien. «Falls es tatsächlich Basler waren, bezeichnen wir die bestimmt nicht als ‹Fans›. Denn die echten Fans waren am FCB-Freundschaftsspiel in Badisch-Rheinfelden», erklärt er gegenüber dieser Zeitung. Der FCB be treibe einigen Aufwand, auch finanziellen, um die Gewalt unter den Fans einzudämmen, betont Zindel.
Normalerweise genügt Begleitung
Dass Fans randalieren, deren Mannschaft gar nicht spielt, ist im Aargau kein Unikum. Im April 1998 kam es im Badener Fussballstadion Esp zu einer Auseinandersetzung zwischen Zürchern und Baslern - notabene an einem Match zwischen Baden und Lugano. «In Aarau haben wir bisher nur die Fans der auswärtigen Equipen vom Bahnhof ins Brügglifeld begleiten müssen, um Präsenz zu markieren», erklärt Suter. Dabei arbeite man schon seit langem mit anderen Polizeikorps, die teilweise über eigentliche Hooligans-Beobachter verfügen, zusammen. Übrigens: «Die Aarauer Fans verhalten sich in der Regel zurückhaltend. Wir haben keine Probleme mit ihnen», so Suter über die FCA-Fans. (fri)
Aargau Zofingen ZT
Sie kamen nur nach Aarau, um zu prügeln
SCHLäGEREI · Nach dem Super-League-Match FCA gegen GC attackierten Basel-«Fans» die Zürcher
Ein Grossaufgebot der Polizei musste am Samstagabend eine Strassenschlacht von 100 Fussballfans auflösen. Die Schlägerei löste Enttäuschung aus.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist schlicht primitiv», nervt sich am Tag danach ein älterer FCA-Fan in einer Aarauer Beiz, wo er mit Kollegen über den Match und die anschliessende Schlägerei vom Vorabend diskutiert. «Wir Aarauer bleiben immer ruhig - und dann passiert uns das», ergänzt sein Tischnachbar. Nach dem Match zwischen Aarau und GC war es an der Bahnhofstrasse in Aarau zu einer Massenschlägerei gekommen. Laut Kantonspolizei haben Randalierer, welche sowohl die FCA- wie auch die GC-Supporter als Basler «Fans» identifizierten, den Streit provoziert, obwohl ihre Mannschaft gar nicht auf dem Spielfeld gestanden war. Die Basler Fans seien optisch aber nicht als solche erkennbar gewesen.
Die «Fans» hatten offensichtlich keine sportlichen Interessen und laut Polizei das Stadion Brügglifeld gar nicht betreten. Sie hätten sich auf den Parkplatz der Kunsteisbahn gestellt und schon während des Spiels Steine über die Stadion-Mauer in den Sektor geworfen, in dem die Zürcher Fans standen. Nach dem Spiel hätten Polizisten zwar die Mehrheit der Basler wie der Zürcher Richtung Innenstadt begleitet. Einige Gruppen hätten es aber geschafft, allein loszuziehen, erzählt Polizeisprecher Max Suter. So sei es an verschiedenen Orten zu Scharmützeln gekommen.
50 Basler, 50 Zürcher, 40 Polizisten
Zum Höhepunkt der Schlägerei kam es an der Bahnhofstrasse: Zwischen dem Pub Ye Olde Penny Farthing und dem «Aarauerhof» trafen die zwei verfeindeten Gruppen - je 50 Personen - aufeinander. Ein Barman des Pubs erzählt, dass die Fans den Kunden Gläser, Stühle und Aschenbecher weggenommen und auf die «Feinde» geworfen hätten. Auch Petarden seien abgefeuert worden. Die unbeteiligten Besucher hätten sofort im Innern des Restaurants Deckung gesucht. Die über 40 Kantons- und Stadtpolizisten gewannen schliesslich die Oberhand und trennten die Gruppen. Während die GC-Fans beim Bahnhof zurückgehalten wurden, bis sie um 23 Uhr in den Zug stiegen, verzogen sich die Basler.
Gravierende Verletzungen sind der Polizei bis gestern keine gemeldet worden. Eine Frau hatte sich durch eine im Stadion abgefeuerte Rakete immerhin leichte Blessuren zugezogen. Den Sachschaden bezeichnet die Kapo als gering. Auch deshalb habe man die Fans nicht verhaften können, so Max Suter. Dass keine Personalien aufgenommen wurden, bedauert allerdings Josef Zindel, Pressesprecher des FCB. So könne er weder bestätigen noch dementieren, dass die dem FCB bekannten gewaltbereiten Fans in Aarau gewesen seien. «Falls es tatsächlich Basler waren, bezeichnen wir die bestimmt nicht als ‹Fans›. Denn die echten Fans waren am FCB-Freundschaftsspiel in Badisch-Rheinfelden», erklärt er gegenüber dieser Zeitung. Der FCB be treibe einigen Aufwand, auch finanziellen, um die Gewalt unter den Fans einzudämmen, betont Zindel.
Normalerweise genügt Begleitung
Dass Fans randalieren, deren Mannschaft gar nicht spielt, ist im Aargau kein Unikum. Im April 1998 kam es im Badener Fussballstadion Esp zu einer Auseinandersetzung zwischen Zürchern und Baslern - notabene an einem Match zwischen Baden und Lugano. «In Aarau haben wir bisher nur die Fans der auswärtigen Equipen vom Bahnhof ins Brügglifeld begleiten müssen, um Präsenz zu markieren», erklärt Suter. Dabei arbeite man schon seit langem mit anderen Polizeikorps, die teilweise über eigentliche Hooligans-Beobachter verfügen, zusammen. Übrigens: «Die Aarauer Fans verhalten sich in der Regel zurückhaltend. Wir haben keine Probleme mit ihnen», so Suter über die FCA-Fans. (fri)
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Gerry Wildkop
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Da hast du wohl eine unzuverlässige Quelle!Gerry Wildkop hat geschrieben:Habe aus erster Quelle erfahren, wie die LU nachdem FR-Spiel in SH's Seitengassen mit Gürteln bewaffnet aufgewartet haben...sich dann aber verzogen, als die cops kamen. Wer weiss mehr über diese nicht ganz feine Aktion?
Erstens hatte es schon Polizei, aber die waren mit sich beschäftigt und zweitens war gar nichts los!
Zaungäste Luzern
Da mussten nur ein paar miteinander pinkeln!!! Mach doch nicht gleicht mehr draus, als es war ......Gerry Wildkop hat geschrieben:Habe aus erster Quelle erfahren, wie die LU nachdem FR-Spiel in SH's Seitengassen mit Gürteln bewaffnet aufgewartet haben...sich dann aber verzogen, als die cops kamen. Wer weiss mehr über diese nicht ganz feine Aktion?
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Gerry Wildkop
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