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Herzliche Gratulation an den FC Luzern
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hollandaise
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- lucerne dynamite
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AUFSTEIGERJUNGS
zeit, dass auch ich hier meinen gratulationssenf dazu gebe. auch wenn der anfang der saison schwer war, ich bin einfach weiter an die spiele gegangen. auch wenn mich rené's wechseltaktik geärgert hat. auch wenn der fcl mit dieser defensiven, unspektakulären austellung antrat. auch wenn es nicht cool war, fcl-fan zu sein. und auch wenn man nach colombier fahren musste, um ein mieses spiel zu sehen.
never stop believing!
AUFSTEIGERJUNGS!!!
herzliche gratulation an den ganzen fc luzern. das war einfach fantastisch.
never stop believing!
AUFSTEIGERJUNGS!!!
herzliche gratulation an den ganzen fc luzern. das war einfach fantastisch.
NZZ vom 8.5.2006
Der «schlafende Riese ist wieder erwacht»
Der Aufstieg des FC Luzern in die Super League perfekt
Die oberste Spielklasse heisst ein neues Mitglied willkommen: den FC Luzern. Der Leader der Challenge League hat am Sonntagnachmittag vor knapp 15 000 Schaulustigen Lugano 3:2 besiegt und ist von den Verfolgern nicht mehr einzuholen. Die Zentralschweizer beenden damit eine dreijährige Phase in der B-Klasse. Sie haben den Wiederaufstieg ersehnt und geplant, trotzdem kommt er nun schneller als zu Beginn der Saison erhofft. Drei Niederlagen in Serie verhiessen nichts Gutes. Der damalige Präsident Pedro Pfister sah sich veranlasst, den Erfolgsdruck mit einem «Dreijahresplam» zu mindern. Dieser Plan war aber schon im Herbst obsolet. Das Team von Coach Rene van Eck setzte nämlich rasch einmal zu einer Serie der Ungeschlagenheit an. Walter Stierli (der Nachfolger Pfisters) gab deshalb die Parole vom sofortigen Aufstieg heraus.
«Die Euphorie ist zurück» - Mittlerweile liegt die letzte Niederlage 29 Spiele zurück. Es herrscht Aufbruchstimmung. «Die Euphorie ist zurück»,schrieb ein Leser der «Neuen Luzerner Zeitung»; «so macht's Spass!», frohlockte ein anderer. Die lustvollen Voten erinnerten an die Erfolgsphase Ende der, achtziger und Anfang der neunziger Jahre, als regelmässig über 10 000 Fans aus mehreren Kantonen im Allmendstadion zusammenströmten, 1989 einen Meistertitel feierten und 1992 einen Cup-Sieg. Zurzeit sind etwa 4500 Zuschauer die Norm; nochmals so viele Sympathisanten warten darauf, dass sich in der Allmend wieder namhafte Gegner zeigen. Ihretwegen gleicht der FC Luzern einem «schlafenden Riesen». Anders als beispielsweise in Sitten ist der Matchbesuch von Stimmungen abhängig. Einen weiteren Beweis dafür, dass Luzern wieder zu den Grossen gehört, liefert nun aber ein Freundschaftsspiel am 30. Mai in Basel: Brasilien gegen FC Luzern Selection. Innerhalb von acht Stunden waren 22 000 Tickets abgesetzt. Vieles deutet darauf hin, dass auch die lange Serie von finanziellen Pannen und Zwisten in der Führungsriege vorbei ist. Als Walter Stierli und Pedro Pfister Anfang April ein neues Marazzi-Stadion für die allernächste Zukunft in Aussicht stellten, genossen sie die Unterstützung von ehemaligen Konkurrenten. Inzwischen ist das Instant-Stadion zwar wieder Utopie, die Stadt Luzern will zuerst einen Projektwettbewerb ausschreiben. Was aber Rene van Eck und seine Fussballer betrifft, so haben sie bereits Nägel mit Köpfen gemacht; allen voran Jean-Michel Tchouga. Der 28-jährige; im FC Basel ausgemusterte Kameruner ist mit 27 Toren das wohl wichtigste Element der Luzerner Erfolgsgeschichte. Tchouga hat Deutsch gelernt, strahlend gibt er Interviews. Er sagt, dass er verlorene Lebensfreude zurückgewonnen habe. Dass der Dribbelkünstler auf der Allmend zur Leaderfigur heranwachsen konnte, ist auch van Ecks Verdienst. Der Holländer ist für seine Spieler 24 Stunden am Tag erreichbar. Früher galt er als eher unzugänglich.
Mit der Übergangslösung zum Erfolg - Jetzt hat ihn eine persönliche Lebenskrise eines Bessern belehrt. Van Eck stieg vom Assistenz- zum Headcoach auf, als sein Vorgänger Urs Schönenberger vor zweieinhalb Jahren entlassen wurde. Er galt zuerst als Übergangslösung, auf der Wunschliste des Präsidenten standen andere Namen. Doch van Eck stutzte sich seine langen Haare und kämpfte um jeden Sympathiepunkt. Er brachte es weit dabei. Trotzdem ist seine Zukunft im Klub noch unklar, Taktisch orientiert sich van Eck an holländischen Mustern («gepflegter Fussball von hinten heraus») und für den Notfall haben die Luzerner eine Kick-and-Rush-Alternative im Repertoire. Allerdings deutet sich an, dass sich die avancierte Spielkultur in der höheren Liga kaum aufrechterhalten lässt. Jedenfalls nicht mit dem gegenwärtigen Personal. Der Sportchef Rafaele Natale sucht deshalb einen stabilisierenden Routinier für jede Reihe. Kontaktiert wurde auch der frühere deutsche Nationalspieler Stefan Beinlich, dessen Vertrag mit dem HSV ausläuft. Er unterschrieb nun aber bei Hansa Rostock. Schon unterschrieben hat der Offensivspieler Sokol Maliqi vom FC Wil. Zudem sind die Verträge mit Tchouga und einigen jungen Spielern verlängert worden. (Martin Helg)
Der «schlafende Riese ist wieder erwacht»
Der Aufstieg des FC Luzern in die Super League perfekt
Die oberste Spielklasse heisst ein neues Mitglied willkommen: den FC Luzern. Der Leader der Challenge League hat am Sonntagnachmittag vor knapp 15 000 Schaulustigen Lugano 3:2 besiegt und ist von den Verfolgern nicht mehr einzuholen. Die Zentralschweizer beenden damit eine dreijährige Phase in der B-Klasse. Sie haben den Wiederaufstieg ersehnt und geplant, trotzdem kommt er nun schneller als zu Beginn der Saison erhofft. Drei Niederlagen in Serie verhiessen nichts Gutes. Der damalige Präsident Pedro Pfister sah sich veranlasst, den Erfolgsdruck mit einem «Dreijahresplam» zu mindern. Dieser Plan war aber schon im Herbst obsolet. Das Team von Coach Rene van Eck setzte nämlich rasch einmal zu einer Serie der Ungeschlagenheit an. Walter Stierli (der Nachfolger Pfisters) gab deshalb die Parole vom sofortigen Aufstieg heraus.
«Die Euphorie ist zurück» - Mittlerweile liegt die letzte Niederlage 29 Spiele zurück. Es herrscht Aufbruchstimmung. «Die Euphorie ist zurück»,schrieb ein Leser der «Neuen Luzerner Zeitung»; «so macht's Spass!», frohlockte ein anderer. Die lustvollen Voten erinnerten an die Erfolgsphase Ende der, achtziger und Anfang der neunziger Jahre, als regelmässig über 10 000 Fans aus mehreren Kantonen im Allmendstadion zusammenströmten, 1989 einen Meistertitel feierten und 1992 einen Cup-Sieg. Zurzeit sind etwa 4500 Zuschauer die Norm; nochmals so viele Sympathisanten warten darauf, dass sich in der Allmend wieder namhafte Gegner zeigen. Ihretwegen gleicht der FC Luzern einem «schlafenden Riesen». Anders als beispielsweise in Sitten ist der Matchbesuch von Stimmungen abhängig. Einen weiteren Beweis dafür, dass Luzern wieder zu den Grossen gehört, liefert nun aber ein Freundschaftsspiel am 30. Mai in Basel: Brasilien gegen FC Luzern Selection. Innerhalb von acht Stunden waren 22 000 Tickets abgesetzt. Vieles deutet darauf hin, dass auch die lange Serie von finanziellen Pannen und Zwisten in der Führungsriege vorbei ist. Als Walter Stierli und Pedro Pfister Anfang April ein neues Marazzi-Stadion für die allernächste Zukunft in Aussicht stellten, genossen sie die Unterstützung von ehemaligen Konkurrenten. Inzwischen ist das Instant-Stadion zwar wieder Utopie, die Stadt Luzern will zuerst einen Projektwettbewerb ausschreiben. Was aber Rene van Eck und seine Fussballer betrifft, so haben sie bereits Nägel mit Köpfen gemacht; allen voran Jean-Michel Tchouga. Der 28-jährige; im FC Basel ausgemusterte Kameruner ist mit 27 Toren das wohl wichtigste Element der Luzerner Erfolgsgeschichte. Tchouga hat Deutsch gelernt, strahlend gibt er Interviews. Er sagt, dass er verlorene Lebensfreude zurückgewonnen habe. Dass der Dribbelkünstler auf der Allmend zur Leaderfigur heranwachsen konnte, ist auch van Ecks Verdienst. Der Holländer ist für seine Spieler 24 Stunden am Tag erreichbar. Früher galt er als eher unzugänglich.
Mit der Übergangslösung zum Erfolg - Jetzt hat ihn eine persönliche Lebenskrise eines Bessern belehrt. Van Eck stieg vom Assistenz- zum Headcoach auf, als sein Vorgänger Urs Schönenberger vor zweieinhalb Jahren entlassen wurde. Er galt zuerst als Übergangslösung, auf der Wunschliste des Präsidenten standen andere Namen. Doch van Eck stutzte sich seine langen Haare und kämpfte um jeden Sympathiepunkt. Er brachte es weit dabei. Trotzdem ist seine Zukunft im Klub noch unklar, Taktisch orientiert sich van Eck an holländischen Mustern («gepflegter Fussball von hinten heraus») und für den Notfall haben die Luzerner eine Kick-and-Rush-Alternative im Repertoire. Allerdings deutet sich an, dass sich die avancierte Spielkultur in der höheren Liga kaum aufrechterhalten lässt. Jedenfalls nicht mit dem gegenwärtigen Personal. Der Sportchef Rafaele Natale sucht deshalb einen stabilisierenden Routinier für jede Reihe. Kontaktiert wurde auch der frühere deutsche Nationalspieler Stefan Beinlich, dessen Vertrag mit dem HSV ausläuft. Er unterschrieb nun aber bei Hansa Rostock. Schon unterschrieben hat der Offensivspieler Sokol Maliqi vom FC Wil. Zudem sind die Verträge mit Tchouga und einigen jungen Spielern verlängert worden. (Martin Helg)
eh, der Spruch gehört mir...
Radiohead hat geschrieben:Der schlafende Riese ist erwacht.manuel hat geschrieben:Ich hab heute morgen einen Artikel in der NZZ online ueber den FCL gefunden, der wohl am besten in diesen Thread passt:
Irgendwie trifft das Geschriebene von Herrn Wesbonk den Nagel auf den Kopf.Inside, Offside
Wann erwacht der Riese?
Die Stadionfrage beschäftigt im FC Luzern nur am Rande. Zwar soll in der sogenannten «Horwer Kurve», die bisher für den Anhang des Gastklubs reserviert war, eine kleine Tribüne entstehen. Ist dieser Trakt gebaut, wird die in die Jahre gekommene Haupttribüne saniert. Die Stadt hat diesem Sparprojekt, nach dessen Fertigstellung die Allmend rund 17 000 Fans Platz bietet, den Segen erteilt und nach Möglichkeit Hilfestellung angeboten. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist etwa 2006 zu rechnen. Das bescheidene Vorhaben wird in der Zentralschweiz mit einem gewissen Stolz als «Luzerner Lösung» bezeichnet. Aber wie einleitend angedeutet, mit dem Stadionausbau verbindet sich nicht die Hoffnung auf einen steilen Aufschwung des Vereins, der sich seit längerem auf Schlingerkurs befindet.
Am Fusse des Pilatus ist die Denkweise anders. Hier zählen nicht die Verlockungen bequemer Schalensitze, sondern einzig die Resultate. Hat das Team Erfolg, erscheinen die Fans in Scharen - egal, ob Fussball in einer abbruchreifen «Hütte» oder in einer modernen Arena gespielt wird. Doch dieser Tage herrscht wieder einmal pure Tristesse vor. Erinnerungen an 1975 werden wach, als sich der Klub in den Niederungen der Nationalliga B abmühte und der spärliche Zuschaueraufmarsch dem Kassier Magenschmerzen verursachte. In jenem Jahr wurde ein gewisser Romano Simioni, Bauunternehmer und engagierter Politiker, Präsident des angeschlagenen Klubs. Unter seiner Führung erlebte der FCL seine besten Zeiten. Er gewann 1989 den Titel, 1992 die Cup-Trophäe. Als Simioni 1998 zurücktrat, hinterliess er aber einen Schuldenberg.
Aufgrund seiner immensen Popularität in der Zentralschweiz könnte man den Klub etwas überspitzt als schlafenden Riesen bezeichnen. Damit sich der Koloss aber erhebt, müsste auf der Allmend viel passieren. Nichts gegen den derzeitigen Präsidenten Pedro Pfister und seine Mitstreiter. Sie tun, was in ihrer Macht steht. Es ist jedoch zu befürchten, dass es ihnen letztlich an Ausstrahlung, Visionen und Glaubwürdigkeit fehlt, um den FCL wieder auf die Beine zu bringen. Auch der Versuch, mit dem ehemaligen Meistertrainer Friedel Rausch als Berater einen Neubeginn zu starten, dürfte scheitern. Gefragt ist eine neue, unverbrauchte Führungscrew mit einer Leaderfigur, die in der Region ein hervorragendes Ansehen geniesst. Denn im Verein ist enorm viel Geschirr zerschlagen worden - hier wieder Vertrauen zu schaffen, bedarf eines ungewöhnlichen Kraftaktes. Der Schweizer Fussball wartet jedoch mit Ungeduld auf das Erwachen des FC Luzern.
Rolf Wesbonk
hmm, ich schau dieses ding schon seid stunden an, finde aber keinen, noiser...
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Hammer!!!oberkutte hat geschrieben:hmm, ich schau dieses ding schon seid stunden an, finde aber keinen, noiser...
I'm going to make him an offer he can't refuse...
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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hollandaise
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lucerne
whatRadiohead hat geschrieben:komme schon seid einiger Zeit nicht mehr "draus"
http://www.fclforum.ch/viewtopic.php?p= ... tion#99483
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Es ist zu hoffen, dass uns Sitten heut abend erneut gratulieren kann. Allerdings rechnen die Walliser mit einem Sieg und wären bei einer Niederlage wahrscheinlich zu enttäuscht... Ueber Sitten und deren Präsidenten gibt es viel zu schreiben und sagen. Aber dies sollen die Journalisten erledigen. Heute werden wir Ihnen dazu einen weiteren Grund liefern.....
Tug of War WM 2006 in Assen
2x Gold, 1x Silber, 3x Bronze
Tug of War EM 2007 Minehead
3x Silber, 3x Bronze
2x Gold, 1x Silber, 3x Bronze
Tug of War EM 2007 Minehead
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