Re: Mario Frick
Verfasst: 5. Feb 2026, 08:31
Man muss sich auch keine Liste anschauen. Es ist ganz klar, wer neuer Trainer werden muss/wird.
Man muss sich auch keine Liste anschauen. Es ist ganz klar, wer neuer Trainer werden muss/wird.
Du schreibst gut, und finde Mario auch top, insbesondere seine authentische und ehrliche Art finde ich nach wie vor einzigartig.meistersaison hat geschrieben: ↑5. Feb 2026, 07:47 ...
Ich fand (und finde immernoch), dass Mario ein top Trainer ist und uns in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne gebracht hat und einige Spieler super entwickelt hat. Um aber fair zu bleiben muss man auch sagen, dass er wohl im Sommer (bei einem besseren Angebot) das weite gesucht hätte und seinen Vertrag wohl so oder so nicht über diesen Sommer hinaus verlängern will, was es für mich nun auch vertretbarer macht, den Vertrag mit ihm vorzeitig aufzulösen.. Das färbt doch sicherlich auch auf die Mannschaft ab, diese ganze Diskussion um die Verlängerung. Würde man den Weg mit ihm so weitergehen wollen, würde man alles daran setzen den Vertrag zu verlängern und da dies nicht geschehen ist, glaube ich, dass auch intern vieles für einen Wechsel (wenn dann halt auch erst im Sommer) spricht.
...
Sehe ich auch so. Mario ist und war ein super Trainer für unser Team, nicht viele hätten die Verknüpfung zwischen Jugend und einzelnen Routiniers so gut hinbekommen. Ich glaube auch nicht das Frick die Hauptschuld trägt an dem aktuellen Dilemma, denn das Team ist diese Saison leider spielerisch wirklich limitiert und durch die Sparpolitik/Rausverkauf kann man da leider auch nicht viel dran ändern. Trotzdem denke ich, das nun der Zeitpunkt gekommen ist um jemanden neues zu suchen. Mario wirkte gestern (und auch schon die Spiele davor) Ratlos und schien selbst nicht mehr daran zu glauben. Der Wechsel muss kommen um die Underdog-Mentalität neu zu entfachen, reissen werden wir wohl nichts mehr diese Saison aber zumindest die Barrage oder noch schlimmer der Abstieg muss verhindert werden!EWMWM hat geschrieben: ↑5. Feb 2026, 09:36Du schreibst gut, und finde Mario auch top, insbesondere seine authentische und ehrliche Art finde ich nach wie vor einzigartig.meistersaison hat geschrieben: ↑5. Feb 2026, 07:47 ...
Ich fand (und finde immernoch), dass Mario ein top Trainer ist und uns in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne gebracht hat und einige Spieler super entwickelt hat. Um aber fair zu bleiben muss man auch sagen, dass er wohl im Sommer (bei einem besseren Angebot) das weite gesucht hätte und seinen Vertrag wohl so oder so nicht über diesen Sommer hinaus verlängern will, was es für mich nun auch vertretbarer macht, den Vertrag mit ihm vorzeitig aufzulösen.. Das färbt doch sicherlich auch auf die Mannschaft ab, diese ganze Diskussion um die Verlängerung. Würde man den Weg mit ihm so weitergehen wollen, würde man alles daran setzen den Vertrag zu verlängern und da dies nicht geschehen ist, glaube ich, dass auch intern vieles für einen Wechsel (wenn dann halt auch erst im Sommer) spricht.
...
Auch die anderen Punkte sehe ich ähnlich.
Leider scheint ein Wechsel zum aktuellen Zeitpunkt und aufgrund der Nicht-Verlängerung des Vertrags jetzt wohl der richtige Zeitpunkt zu sein.
Es halten offenbar einige Leute sehr viel von Michel Renggli... Ich lasse mich überraschen.
hört mal auf mit dieser spar-keule. die taugt weder als entschuldigung noch als begründung.
Top Beitrag LU-57! Habe ein paar Aber's und sehe den Kader einen Tick schwächer:LU-57 hat geschrieben: ↑5. Feb 2026, 11:40
das budget der 1. mannschaft blieb gleich hoch wie in der vorsaison.
in der verteidigung blieb das team dasselbe bzw. wäre eigentlich eher noch verstärkt worden: loretz, dorn, kneze, freimann, cigi, dantas, gottiger ... alle noch da, welche letzte saison diese achse gebildet haben. neu dazu kam bajrami, der aufgrund seiner zunächst starken leistungen gar nationalspieler wurde. der abgang von britschgi hat uns sicher nicht geholfen - dieser hatte in der vorsaison aber keine rolle gespielt. das problem: formtief, aussetzer, etc.
auch im angriff haben wir m.e. nicht viel potential verloren. klidje wurde mit oski nicht gleichwertig ersetzt, allerdings war klidje jetzt auch nicht der uhueren relevanteste player. tore schiessen wir zudem grundsätzlich immer noch jede menge. der hauptunterschied ist auch hier eher die fehlende form (insbes. bei villiger).
dann kommt das mittelfeld. da ging die komplette achse mit rrudhani, stanko und beloko verloren. osuwu hat dafür einen weiteren schritt nach vorne gemacht. mit di giusto wurde einer geholt, der als mind. gleichwertiger ersatz eines kalibers rrudhanis angeschaut werden kann. beloko fehlt aufgrund seiner physis gegen hinten, aber wohl weniger aufgrund seines talents. rrudhani bringt aktuell in sion auch nicht mehr (viel) zustande. aber klar: abe ist gut aber halt kein stanko. ein gott wie stanko kriegst aber def. nicht jedes jahr. einkaufen kannst so einen auch dann kaum bis nicht, wenn wir doppelt so viel budget zur verfügung hätten.
das team ist schwächer als letzte saison. aber niemals so viel schwächer, wie es die resultate offenbaren. uns fehlt in der aktuellen situation nicht in erster linie das können. es liegt nicht am geld ...
greez
“Der Bund Online, Thomas Schifferle, 22 March 2026 hat geschrieben:
Mario Frick im Interview: «Wenn ich das Gefühl habe, wir seien mit dieser Kugel oben, rollt sie wieder runter»
Während der Krise im Herbst schlief der Trainer des FC Luzern schlecht. Das hat aber nichts an seiner energievollen Art geändert – und nichts am Reiz der speziellen Arbeit beim Super-League-Siebten.
Der FCL-Trainer ist vertraglich bis Juni 2026 gebunden, danach ist alles offen. Die schwierige Phase mit der Kritik der Medien bezeichnet er als wertvolle Erfahrung. Er sieht fehlende erfahrene Führungsspieler als grösstes Problem des FCL. In Deutschland zu trainieren, bleibt sein grosses, ambitioniertes Karriereziel. Dass es in der Chedi-Lounge des Luzerner Stadions kühl ist, macht Mario Frick selbst im kurzärmligen Leibchen nichts aus. Er ist abgehärtet von den Eisbädern, die er zur Selbstüberwindung macht. Seit Dezember 2021 ist er in Luzern der Trainer, und selbst in dieser für den Fussball langen Zeit ist er nie einer gewesen, mit dem es langweilig geworden wäre.
Dazu trägt er mit seiner Art und seiner Kommunikation bei. Dass er gelegentlich übers Ziel hinausschiesst, sagt er selbst, und das hat ihn inzwischen auch schon überlegter antworten lassen. Von seinem Unterhaltungswert hat er deshalb kein wenig verloren.
51 ist der Mann inzwischen, der einst für Liechtenstein 125 Länderspiele absolvierte. In den nächsten Tagen geht es für ihn nun darum, mit seinem Club zu klären, ob es über den Sommer hinaus eine gemeinsame Zukunft gibt. Eines weiss er jetzt schon: «Selbst wenn es auseinandergeht, wird das zu hundert Prozent im Guten geschehen.»
Wie lange sind Sie noch Trainer in Luzern?
Sicher bis zum 30. Juni 2026.
Das ist schon alles?
Es wird demnächst sicher ein Gespräch geben zwischen Remo (Meyer, dem Sportchef) und mir. Ich bin da komplett entspannt.
Komplett entspannt? Wieso?
Weil es so oder so irgendwo weitergehen wird. Da bin ich sicher. Ich bin jetzt fast viereinhalb Jahre hier, es sind viereinhalb sehr schöne Jahre gewesen. Und diese Saison ist sehr speziell gewesen.
Meinen Sie wegen des steten Auf und Ab bei den Resultaten?
Vor allem wegen der Dynamik, die es im Herbst annahm. Wir hatten die erste grössere Delle, nachdem wir so viele gute Jahre gehabt und so viel Potenzial aus dem Club ausgeschöpft hatten. Dass es dann eine solche Dynamik annahm, das überraschte mich wirklich.
Es wurde infrage gestellt, ob Sie noch der richtige Trainer seien.
Oder ob wir noch das richtige System spielen, obwohl das über Jahre funktioniert hatte. Daran erkennt man, welche Macht die Medien haben.
,
Das war brutal.
, Darum war wichtig, dass Remo erklärte, der Staff und ich hätten das Vertrauen von der gesamten Führung. Das zahlte sich aus. Und es zeigte, wie schnell es auch in die andere Richtung gehen kann und auf einmal nichts mehr an Kritik zu hören ist. Das war für mich eine wertvolle Erfahrung.
Weshalb?
So etwas erlebte ich das erste Mal in meinen acht Jahren als Trainer, zuerst bei Vaduz, jetzt hier. Für meine Zukunft ist es extrem wichtig gewesen, dass ich das auch einmal erlebt habe. So habe ich meinen Rucksack weiter füllen können.
Wie sehr haben Sie sich hinterfragt, um herauszufinden, weshalb Sie derart in die Kritik geraten sind?
Das ist mein Naturell. Ich bin selbstkritisch genug, dass ich die Ursachen zuerst bei mir suche. Es kam ja aus dem Nichts. Wir hatten eine sehr gute Phase, waren Fünfter, und dann kamen die Spiele, die uns, sage ich einmal, komplett auseinanderrissen. Das begann in Lugano, als wir komplett dominierten und trotzdem 0:2 verloren.
Aber das spricht auch nicht für die Stabilität der Mannschaft, dass sie so schnell vom Weg abgekommen ist.
Das haben wir auch immer gesagt, dass das unser grosses Problem ist, Problem in Anführungszeichen. Wenn du mit so vielen Eigengewächsen spielst, musst du ihnen die Zeit geben, auch einmal eine solche Phase zu durchleben. Fehler von Jungen gehören zur Entwicklung dazu, wenn ein Club eine solche Philosophie verfolgt wie wir.
Bei Ihnen sah es Anfang Herbst so aus, als sei Ihre Vertragsverlängerung eine Formsache. Sie hatten zwei Offerten des Vereins und lehnten beide ab.
Woher wissen Sie das?
In dem Fall stimmt es.
(lacht) Nein, abgelehnt habe ich gar nichts. Ohne jetzt zu viele Interna auszuplaudern, weil sich das nicht gehört, war es so, dass wir uns in vielen Punkten einig waren. Dann wurde das Thema auf Eis gelegt. Das musste ich akzeptieren. Und das ist in Ordnung für mich. Darum sage ich auch, dass ich komplett entspannt bin. Mein Weg wird weitergehen. Und der des FCL auch.
Sie sind lange genug im Fussball, um zu wissen, wie schnell Stimmungen manchmal umschlagen. Aber wenn es einen selbst betrifft, ist es dann wohl halt doch ganz anders.
Ich nehme an, dass das allen Trainern so geht. Wer sich so viel mit dem Club auseinandersetzt, mit den Trainings, der Mannschaft, den beschäftigt das 24/7.
Also 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Daran lässt sich nichts ändern? An den Fragen, warum es nicht gut läuft?
Weil wir den Rank gefunden haben …
… haben Sie alles schon wieder vergessen?
Ich bin gut darin, etwas Negatives loslassen zu können. Aber diese Phase war schwierig, und sie war intensiv. Ja, intensiv trifft es am besten. Sie kostete mich viele Stunden Schlaf. Ich bin ohnehin ein Nachtmensch, wache auf und mache mir Gedanken: Welche Impulse kann ich setzen? Was sage ich morgen der Mannschaft? Wie kann ich sie wieder aufrichten? Der Befreiungsschlag kurz vor Weihnachten …
… das 4:0 in Lausanne nach elf Spielen mit nur einem Sieg …
… war brutal wichtig – als Erkenntnis vor den kurzen Ferien: Wir können es noch.
Ihr Trainerkollege René Weiler ging mitten in der Nacht rennen, wenn es ihm nicht gut ging.
Ich drehe mich im Bett hundertmal hin und her und mache so meine Kilometer. (lacht) Bei mir geht es ins Gleiche wie bei René: So morgens um drei, vier Uhr ist die intensivste Zeit, in der ich mir Gedanken mache.
Wieso schlagen im Fussball Stimmungen so schnell um?
Die Leute meinen, dass sie bei zwei Themen immer mitreden können: in der Politik und im Fussball, im Sport allgemein. Im Ski ist das doch genauso. Da meint jeder, was «der Odi» (Marco Odermatt) macht, kann er auch. Was die Leute unterschätzen: wie komplex unsere Sportart ist, welchen Dynamiken sie ausgesetzt ist, was es alles braucht, damit das Hamsterrad läuft. Wir haben es mit Menschen zu tun, und diese Menschen beschäftigt so vieles. Dass sie immer auf den Punkt ihre Leistung bringen, ist nicht selbstverständlich. Und noch eines: Wenn es negativ läuft, freut das viele Leute. Sie haben Schadenfreude.
War das bei Ihnen im Herbst so?
Wie viele Umfragen gab es, ob ich noch der richtige Trainer sei? Sicher drei. Das liegt auch daran, dass ich polarisiere. Kein Problem, aber ich kann mich nur wiederholen: Wie schnell der Wind umgeschlagen hat, war brutal! Wie viele Debütanten vom eigenen Nachwuchs haben wir? Über 20. Das interessiert einfach keinen mehr. Dass wir uns für den Europacup qualifizierten, obschon wir das Budget gekürzt hatten, ist auch nicht selbstverständlich.
Womit hat das zu tun? Mit der Erwartungshaltung?
Hier gibt es schon das Gefühl, dass Luzern immer in die Top 6 muss. Wir haben, Stand jetzt als Tabellensiebter, Mannschaften hinter uns, die eigentlich vor uns sein müssten: Servette, Lausanne, Zürich.
Sie sind bereit, sich diesem Geschäft auszusetzen, weil es Sie fasziniert …
… jeder von uns tut das …
… aber diese Woche ist bei GC schon der sechste Trainer der Saison entlassen worden. Was sagt Ihnen das?
Der Trainer ist halt das schwächste Glied, wenn es nicht läuft. Vielfach ist eine Trennung das letzte Mittel, wenn ein Club meint, er müsse einen Impuls setzen. Aber sechs von zwölf – das ist viel. Und krass ist ja, dass die Bilanz der Neuen meist schlechter ist als jene der Trainer vorher und es bei kaum einem Club wirklich besser geworden ist.
Und was sagt es Ihnen, wenn Alain Sutter als Sportchef über Gerald Scheiblehner sagt, er habe nichts falsch gemacht?
Das ist nicht mein Thema.
Was ist der Reiz an Ihrem Beruf?
Was mich am meisten nervt: Immer, wenn ich das Gefühl habe, jetzt hätten wir es geschafft und seien wir mit dieser Kugel oben, mit dieser schweren Kugel, rollt sie wieder runter.
Sisyphos lässt grüssen.
Da bin ich vielleicht zu wenig geduldig mit den jungen Spielern. Aber ich weiss, wir müssen mit Fehlern leben, mit Aussetzern wie in Thun, als wir einen Rückpass so spielen, dass Rastoder den Ball nur noch einzuschieben braucht.
«Das kostet Energie. Weil wir vielfach die gleichen Fehler immer wieder machen»: Mario Frick. (Foto: Martin Meienberger (Freshfocus))
Was aber ist der Reiz an dieser Arbeit? Irgendwann könnten Sie auch müde werden.
Das kostet Energie. Weil wir vielfach die gleichen Fehler immer wieder machen. Als ich hierherkam, war mein grosses Ziel, aus Luzern eine Spitzenmannschaft zu machen und einen Titel zu gewinnen. Diese Saison wäre es mit dem Cup so einfach gewesen wie nie.
Gegen Stade Lausanne-Ouchy haben schon andere verloren.
Wenn wir nur die Energie auf den Platz gebracht hätten wie in den sieben Spielen danach, hätten wir hundertprozentig gewonnen und wären jetzt im Halbfinal. Genau so etwas nervt mich auch und ist schwierig zu verdauen! Damit umzugehen, gehört zu den Herausforderungen hier.
Im Durchschnitt bleibt ein Trainer eineinhalb Jahre bei einem Club, Sie sind bald dreimal so lange in Luzern. Haben Sie noch nicht das Gefühl, verbraucht zu sein?
Verbraucht? Überhaupt nicht. Es ist einfach so, dass ich Ambitionen habe. Und ich will, dass der Club Ambitionen hat und den nächsten Schritt machen will, damit es regelmässig möglich ist, die Top 6 zu erreichen.
Und was fehlt? Das Geld?
Es geht nicht nur um das Geld, sondern um Persönlichkeiten. Wer mit so vielen Jungen arbeitet wie wir, der braucht auch vier, fünf Gestandene, wie sie Lugano mit Papadopoulos, Steffen oder Grgic hat. Gestandene, die vornweg marschieren und wie Steffen einen Jungen auch einmal schütteln und ihm sagen: So nicht! In dieser Beziehung haben wir Luft nach oben.
Thun hat ja genau diese Spieler auch.
Da haben so viele in ihrer Karriere schon so viel Dreck schlucken müssen. Rastoder? Bei GC aussortiert, bei Vaduz nicht gespielt. Stellen Sie sich das vor! Bamert bei Sion? Bürki bei uns? Bertone? Sie wissen, sie müssen in Thun knütteln, weil sie da vielleicht ihre letzte Chance haben. Und bei uns? Hier ist es verhältnismässig einfacher: von der U21 direkt in die 1. Mannschaft, ohne wirklich Gegenwind zu haben und den Weg über die Challenge League gehen zu müssen. Erst jetzt haben sie einmal erlebt, was eine Delle ist. Das wird sie resilienter machen.
Sie sind 51, es gehe immer weiter, sagen Sie. Was ist grundsätzlich das, was Ihnen an Ihrem Beruf gefällt?
Ach, das sind so viele Sachen, das ist so komplex. Junge Spieler einbauen, weiterentwickeln, besser machen. Meine Philosophie komplett über eine Mannschaft stülpen: dieses vertikale Spiel, viele Chancen kreieren, viele Tore schiessen. Und das soll immer so weitergehen, auch wenn der Vertrag ausläuft.
Und wenn er ausläuft, dann …?
Dann bin ich überzeugt, dass es an einem anderen Ort weitergeht und wieder bei null beginnt. Aber es ist auch so: Sollte es hier weitergehen, gibt es neue junge Spieler, die diese Philosophie kennen lernen. Und es wird interessant sein, die neue Mannschaft auf das nächste Level zu heben. Davon träumt ja jeder Trainer: dass man seine Handschrift erkennt. Wenn ich da an unser Spiel in Zürich denke.
Sie meinen das 4:1 im Februar gegen den FCZ?
Das müssen wir zweistellig gewinnen.
, Wegen dieser Aussage wurde ich zum Teil schon ein wenig auseinandergenommen.
Klicken Sie, um das Video zu sehen
Sie haben manchmal ja die Tendenz …
… wirklich übers Ziel hinauszuschiessen, das weiss ich. (lacht)
In diesem Fall hatten Sie diskussionslos recht.
Danke. Genau solche Spiele machen den Reiz aus, den Spielern unsere Philosophie mitzugeben.
Das könnte auch in Italien oder Deutschland der Fall sein?
Könnte, ja. Und das wird irgendwann der Fall sein. Hoffe ich.
Wie sicher sind Sie, dass es so kommt?
Sicher sind nur die Steuern und der Tod. Aber Deutschland ist ein Ziel, ein grosses, ein ambitioniertes Ziel.