Nelson Ferreira
Verfasst: 9. Jan 2008, 13:42
Alles zum Neuzuzug hier rein:
«Bauchgefühl entschied für Luzern»
Thuns Mittelfeldspieler Nelson Ferreira sagt im Interview, weshalb er zum FC Luzern wechselt. Ausserdem äussert sich der 25-Jährige zum Zeitpunkt seines Transfers und zur Ausstiegsklausel im neuen Vertrag.
Letzte Woche wurde bekannt, dass Sie im Sommer 2008 von Thun zu Luzern wechseln. Am liebsten möchte Sie der FCL aber sofort zu sich holen. Bei welchem Klub beenden Sie die laufende Saison?
Nelson Ferreira: Das weiss ich im Moment selber nicht. Ich bin für beide Varianten offen. Falls sich die Klubs auf einen sofortigen Wechsel einigen, verlasse ich Thun in der Winterpause. Ansonsten bleibe ich bis zum Ende der Rückrunde hier.
Sie hätten kein Problem, bis im Sommer für den FC Thun zu spielen?
Überhaupt nicht. Auf eine Art fände ich es sogar schön, mein Engagement erst dann zu beenden. Beim FC Thun haben wir in der Vorrunde ein gutes Fundament für den Rest der Saison gelegt. Ich hatte zuletzt den Eindruck, es laufe uns von Spiel zu Spiel besser. Dass wir Ende Februar gegen Basel den Cuphalbfinal bestreiten, sorgt für zusätzliche Motivation.
Sorgen allfällige Partien gegen Luzern in der Rückrunde nicht für einen Gewissenskonflikt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass mich das ablenken würde. Für den Klub, bei dem ich unter Vertrag stehe, verrichte ich meine Arbeit bis zum Schluss mit grösstem Einsatz.
Weshalb haben Sie sich entschlossen, die Offerte aus Luzern anzunehmen?
Der FCL bemühte sich stark um mich. Ich führte mehrere Gespräche mit Trainer Ciriaco Sforza und Präsident Walter Stierli. Luzern will in den nächsten Jahren in der Super League vorne mitspielen und ist bestrebt, sich entsprechend zu verstärken.
Sie hatten auch Angebote von anderen Klubs.
Zwei, drei andere Schweizer Klubs wollten mich verpflichten. Ausserdem habe ich vom Interesse eines Klubs aus der 2.Bundesliga gehört. Der Verein hat mich offenbar mehrmals beobachtet. Mein Bauchgefühl entschied letztlich für Luzern. Es reizt mich, in Zukunft für diesen Verein zu spielen. Die Leute in Luzern begeistern sich für den FCL. Die Stadt hat eine Fussballtradition. Zudem soll bald ein neues Stadion entstehen.
Sie haben einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Im Fussball ist das eine lange Zeit.
Das stimmt. Der Verein wollte mich langfristig an sich binden. Für mich war das in Ordnung. Ich wäre jedoch auch mit einem Zweijahresvertrag zufrieden gewesen. Immerhin ist so meine Zukunft mittelfristig geregelt.
Haben Sie sich Klauseln in den Kontrakt schreiben lassen?
Nur eine: Sollte Luzern am Ende der laufenden Saison als Absteiger feststehen, würde mein Vertrag ungültig"
«Bauchgefühl entschied für Luzern»
Thuns Mittelfeldspieler Nelson Ferreira sagt im Interview, weshalb er zum FC Luzern wechselt. Ausserdem äussert sich der 25-Jährige zum Zeitpunkt seines Transfers und zur Ausstiegsklausel im neuen Vertrag.
Letzte Woche wurde bekannt, dass Sie im Sommer 2008 von Thun zu Luzern wechseln. Am liebsten möchte Sie der FCL aber sofort zu sich holen. Bei welchem Klub beenden Sie die laufende Saison?
Nelson Ferreira: Das weiss ich im Moment selber nicht. Ich bin für beide Varianten offen. Falls sich die Klubs auf einen sofortigen Wechsel einigen, verlasse ich Thun in der Winterpause. Ansonsten bleibe ich bis zum Ende der Rückrunde hier.
Sie hätten kein Problem, bis im Sommer für den FC Thun zu spielen?
Überhaupt nicht. Auf eine Art fände ich es sogar schön, mein Engagement erst dann zu beenden. Beim FC Thun haben wir in der Vorrunde ein gutes Fundament für den Rest der Saison gelegt. Ich hatte zuletzt den Eindruck, es laufe uns von Spiel zu Spiel besser. Dass wir Ende Februar gegen Basel den Cuphalbfinal bestreiten, sorgt für zusätzliche Motivation.
Sorgen allfällige Partien gegen Luzern in der Rückrunde nicht für einen Gewissenskonflikt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass mich das ablenken würde. Für den Klub, bei dem ich unter Vertrag stehe, verrichte ich meine Arbeit bis zum Schluss mit grösstem Einsatz.
Weshalb haben Sie sich entschlossen, die Offerte aus Luzern anzunehmen?
Der FCL bemühte sich stark um mich. Ich führte mehrere Gespräche mit Trainer Ciriaco Sforza und Präsident Walter Stierli. Luzern will in den nächsten Jahren in der Super League vorne mitspielen und ist bestrebt, sich entsprechend zu verstärken.
Sie hatten auch Angebote von anderen Klubs.
Zwei, drei andere Schweizer Klubs wollten mich verpflichten. Ausserdem habe ich vom Interesse eines Klubs aus der 2.Bundesliga gehört. Der Verein hat mich offenbar mehrmals beobachtet. Mein Bauchgefühl entschied letztlich für Luzern. Es reizt mich, in Zukunft für diesen Verein zu spielen. Die Leute in Luzern begeistern sich für den FCL. Die Stadt hat eine Fussballtradition. Zudem soll bald ein neues Stadion entstehen.
Sie haben einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Im Fussball ist das eine lange Zeit.
Das stimmt. Der Verein wollte mich langfristig an sich binden. Für mich war das in Ordnung. Ich wäre jedoch auch mit einem Zweijahresvertrag zufrieden gewesen. Immerhin ist so meine Zukunft mittelfristig geregelt.
Haben Sie sich Klauseln in den Kontrakt schreiben lassen?
Nur eine: Sollte Luzern am Ende der laufenden Saison als Absteiger feststehen, würde mein Vertrag ungültig"