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Jörg "Udo" Portmann

lucerne
Forumgott
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Jörg "Udo" Portmann

Beitrag von lucerne »

Blick.ch / Carlo Emanuele Frezza hat geschrieben:Udo Portmann: Neuer Trainer des FC Luzern im Fokus

Wie Jörg Portmann tickt – und wieso ihn alle «Udo» nennen

Luzern setzt auf der Trainerbank für die neue Saison auf einen unbekannten Namen auf Profiniveau. Doch wer ist dieser Udo Portmann? Blick hat mit ehemaligen Spielern und Weggefährten gesprochen.


Am 18. Juni ist beim FC Luzern der Trainingsstart für die Vorbereitung auf die neue Saison angesetzt. Damit beginnt für Udo Portmann (49) das grosse Abenteuer als Trainer der Zentralschweizer dann so richtig.

Seine Ernennung hat in den vergangenen Wochen für Diskussionen gesorgt. Für die einen ist Portmann ein No-Name, weil er noch nie auf Profistufe gearbeitet hat und die Uefa-Pro-Lizenz erst diese Woche erlangt hat. Für die anderen ist seine Beförderung ein weiteres Beispiel für den konsequenten Luzerner Weg.

Sportchef Remo Meyer (45) betonte in den vergangenen Monaten mehrfach, dass der FCL nicht nur Spieler, sondern auch Trainer entwickeln wolle. Mit Portmann scheint dieses Vorhaben nun voll aufzugehen. 2022 stiess er nach Stationen in Cham, Eschenbach und Emmenbrücke als Nachwuchstrainer zu Blau-Weiss. Gleichzeitig gab er seinen sicheren Job als Sportlehrer auf Sekundar- und Gymnasialstufe auf, um voll auf die Karte Profifussball zu setzen. Sein Ziel war schon damals klar: eines Tages als Trainer auf Profistufe zu arbeiten.

Spitzname hat er von deutscher Musikikone
Vier Jahre später ist diese Mission erfüllt. Doch was macht Portmann so erfolgreich? Blick hat bei ehemaligen Spielern und Weggefährten nachgefragt. Auffällig dabei: Kein Einziger verliert ein schlechtes Wort über ihn. Im Gegenteil.

Immer wieder fallen Begriffe wie Sozialkompetenz, Bodenständigkeit, Menschlichkeit und Führungsstärke. Auch Ex-Luzern-Präsident Stefan Wolf (55) zeigt sich von der Wahl überzeugt. Für ihn wäre Portmann von Anfang an der Wunschkandidat gewesen. «Udo hat es sich verdient. Und ich wünsche ihm von Herzen ganz viel Erfolg», sagt Wolf zu Blick.

Einige erzählen, dass Portmann ein Mensch mit vielen spannenden Facetten sei. Das zeigt sich schon bei seinem Namen. Eigentlich heisst er Jörg Portmann. Im Fussball-Business wird er aber seit Jahrzehnten nur Udo genannt – wegen Udo Jürgens (†80). «Der Spitzname ist fast eine Jugendsünde. Als ich 17 wurde, hatte ich wie Jürgen Klinsmann lange blonde Haare. In der Schule kam an meinem Geburtstag plötzlich der Udo-Jürgens-Song ‹Siebzehn Jahr, blondes Haar› auf», erzählte er bei seiner Präsentation als Luzern-Coach.

Viele Eigengewächse gefördert
Heute scheint ein anderes Lied von Udo Jürgens noch besser zu ihm zu passen: «Ich weiss, was ich will.» So beschreiben ihn jedenfalls viele ehemalige Spieler. Portmann habe klare Vorstellungen, stelle die Mannschaft konsequent über das Individuum und behandle alle gleich. «Ich wusste selbst als Captain, dass ich es mir mit ihm nicht verscherzen kann», erzählt ein früherer Spieler.

Gerade darin sehen viele seine grosse Stärke. «Jeder weiss bei Udo, weshalb er spielt, auf der Bank sitzt oder nicht im Aufgebot steht.» Portmann suche das Gespräch, gehe auf die Spieler zu und versuche, jeden Einzelnen besser zu machen. Beispiele dafür gibt es einige: Sascha Britschgi (19), der drei Jahre unter ihm spielte und heute bei Parma in der Serie A unter Vertrag steht. Haris Kozarac (19), der inzwischen ebenfalls in Italien, bei Lecce, spielt. Oder Bung Meng Freimann (20), der inzwischen zur Luzerner Stammelf gehört und dem FCL dereinst viel Geld in die Kasse spülen dürfte.

«Das kann sehr erfolgreich werden»
Die Luzerner Klubphilosophie verkörpert Portmann wie kaum ein anderer. Der in Kriens lebende zweifache Familienvater hat sie als Luzerner durch und durch nicht nur verinnerlicht, sondern lebt sie tagtäglich. Wie schon sein Vorgänger Mario Frick (51) wird auch er keine Berührungsängste haben, auf Eigengewächse zu setzen und jungen Spielern Verantwortung zu übertragen.

Am Ende werden die Resultate darüber entscheiden, ob Sportchef Meyer mit der Beförderung von Portmann richtiglag. Eine faire Chance hat er sich jedoch mehr als verdient. Davon sind auch seine ehemaligen Weggefährten überzeugt. «Wenn er es schafft, die Mannschaft mitzunehmen und ihr Vertrauen zu gewinnen, kann das sehr erfolgreich werden», sagt ein früherer Captain.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
SiNo
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Re: Jörg "Udo" Portmann

Beitrag von SiNo »

Klingt fast schon zu gut, um wahr zu sein! Find ich toll und freue mich darauf, zu sehen, was unter ihm möglich wird.
Zähle ihn schon mal als erstes Eigengewächs, der in der neuen Saison den Durchbruch geschafft hat.
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