Der soll die Fresse halten und noch ein Spürchen raufziehen. Eldener Drogensüchtiger!Eine völlig Pro-türkische Haltung hat Fenerbahce-Trainer Christoph Daum, am Schweizer Fernsehen eingenommen: «Die Schweizer sollen stolz sein statt zu heulen! Das war ein normales Quali-Spiel. Die Türken sind ein friedliches Volk, im Stadion hatte es auch viele Frauen und Familien. Es herrschte im ausserhalb des Stadions eine friedliche Atmosphäre. Man darf nicht jetzt schon über Dinge urteilen, die sich nachher in Wohlgefallen auflösen.»
Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
Schweiz - Türkei
schon mal dran gedacht, dass er sowas sagen MUSS, weil er sonst von den fenerbahce-fans gelyncht würde? vor & hinter dem mikrofen seien die meinungen von daum nämlich nicht die selben. hab ich aus sicherer quelle (hra weiss bescheid, hehe).Gunner hat geschrieben:Der soll die Fresse halten und noch ein Spürchen raufziehen. Eldener Drogensüchtiger!Eine völlig Pro-türkische Haltung hat Fenerbahce-Trainer Christoph Daum, am Schweizer Fernsehen eingenommen: «Die Schweizer sollen stolz sein statt zu heulen! Das war ein normales Quali-Spiel. Die Türken sind ein friedliches Volk, im Stadion hatte es auch viele Frauen und Familien. Es herrschte im ausserhalb des Stadions eine friedliche Atmosphäre. Man darf nicht jetzt schon über Dinge urteilen, die sich nachher in Wohlgefallen auflösen.»
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
sag mir einer, der im tv WIRKLICH seine meinung sagt (basler & effenberg ausgeschlossen
).
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Spiegel online:
Türkische Zeitungen geben Schweizern die Schuld
Nach ihrem K.o. in der WM-Qualifikation schlugen die Türken mit Fäusten zurück. Heute hatten die hässlichen Szenen im Stadion ein bemerkenswertes Nachspiel in der türkischen Presse: Die Zeitungen in Istanbul machen einen Schweizer Kicker für die Tumulte verantwortlich - er habe die Gastgeber provoziert.
Hamburg - HSV-Profi Wicky sprach auf der Internetseite des Fußball-Bundesligisten von "untragbaren" Zuständen. "Es war unfassbar. Türkische Spieler und Ordnungskräfte haben auf uns eingeprügelt. Ich habe Schläge gegen den Kopf und in den Rücken bekommen", berichtet der Mittelfeldspieler. Hamit und Halil Altintop, die türkischen Spieler von Schalke 04 und dem 1. FC Kaiserslautern, hätten ihn in die Mitte genommen und gegen Mitspieler verteidigt. "Wenn die beiden nicht gewesen wären, dann Gute Nacht...", erklärte der Schweizer.
Wickys Mannschaftskamerad Benjamin Huggel sei im Kabinengang gestürzt und "alle sind über ihn getrampelt", sagte Wicky. Stephane Grichting wurde nach einem Tritt in den Genitalbereich ins Krankenhaus gebracht. "Ich kann nicht glauben, dass die Spieler ihre Gegner verfolgen und auf sie einschlagen", sagte der 28-Jährige entsetzt. Die Mannschaft habe sich zwei Stunden in der Kabine eingeschlossen. "Von da aus habe ich einige Telefonate geführt. Ich wollte meinen Eltern und meinen Freunden sagen, was sich gerade abspielt und dass ich in Sicherheit bin. Später wurden wir dann mit Polizeischutz ins Hotel gebracht."
Wicky berichtete auf der Webseite auch von Schikanen, die das Nationalteam schon bei der Einreise erfahren hätte. "Wir mussten drei Stunden aufs Gepäck warten und wurden mit Steinen, Eiern und Milchtüten beworfen", berichtete Wicky. Der Nationalspieler erwartet vom Weltfußballverband Fifa, dass er "sich dieser Fälle annehmen wird". Der Medienchef der Eidgenossen, Pierre Benoit, hatte berichtet, die Spieler hätten nach dem Ende des WM-Qualifikationsspiels (2:4) den Platz fluchtartig verlassen und seien auf dem Weg in den Kabinengang angegriffen worden.
Türkische Zeitungen berichteten dagegen, der Schweizer Huggel habe den Streit vom Zaun gebrochen. Fotos zeigen den Mann mit der Nummer 14, wie er vor dem Tunneleingang dem türkischen Trainer-Assistenten Mehmet Özdilek von hinten einen Tritt gegen das Bein versetzt. Özdilek habe es Huggel daraufhin mit gleicher Münze heimgezahlt. Die Schweizer hätten die Auseinandersetzung provoziert. "Unsere Spieler sind in die Falle gegangen", schrieb die Sportzeitung "Fanatik".
Der erste, der den Schweizer Spielern nachsetzte, war Berichten türkischer Zeitungen zufolge der Kölner Özalan Alpay. Doch angeblich wurde auch er von Huggel attackiert. Ein Foto zeigt den Schweizer, wie er Alpay im Tunneleingang in den Nacken fasst und nach unten drückt. Anschließend hätten sich weitere türkische Spieler auf das "Schlachtfeld" gestürzt.
Dabei habe der Schweizer Grichting einen Tritt in die Leistengegend abbekommen. Nach ambulanter Behandlung habe er das Istanbuler Acibadem-Krankenhaus wieder verlassen können. Kameraleute, die die Tumult-Szenen vor der Garderobe hatten filmen wollen, wurden ebenfalls attackiert. In diesem Zusammenhang nannte die Zeitung "Milliyet" den türkischen Spieler Emre.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
... und weil das Gegenteil nicht bewiesen werden kann, wird der türkische Verband freigesprochen!!!!!!Türkische Zeitungen berichteten dagegen, der Schweizer Huggel habe den Streit vom Zaun gebrochen. Fotos zeigen den Mann mit der Nummer 14, wie er vor dem Tunneleingang dem türkischen Trainer-Assistenten Mehmet Özdilek von hinten einen Tritt gegen das Bein versetzt. Özdilek habe es Huggel daraufhin mit gleicher Münze heimgezahlt. Die Schweizer hätten die Auseinandersetzung provoziert. "Unsere Spieler sind in die Falle gegangen", schrieb die Sportzeitung "Fanatik".
Der erste, der den Schweizer Spielern nachsetzte, war Berichten türkischer Zeitungen zufolge der Kölner Özalan Alpay. Doch angeblich wurde auch er von Huggel attackiert. Ein Foto zeigt den Schweizer, wie er Alpay im Tunneleingang in den Nacken fasst und nach unten drückt. Anschließend hätten sich weitere türkische Spieler auf das "Schlachtfeld" gestürzt.
Mein Hass steigt wieder!
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
-
TEMPEL-GOTT
- Experte

- Beiträge: 373
- Registriert: 6. Mai 2005, 12:28
- Wohnort: in den Zügen und Flughäfen Europas
- Kontaktdaten:
Hier hab ich noch was gefunden.....
http://www.stern.de/sport-motor/fussbal ... l?nv=ct_mt
http://www.stern.de/sport-motor/fussbal ... l?nv=ct_mt
Eins ist für mich klar: Huggel hat mit seiner Sinnlos-Aktion seinen Mannschaftskollegen, Trainern etc. einen Bärendienst erwiesen
Trottel!
(Meine Meinung, auch wenn das hier viele anders sehen.)
20min.ch zur FIFA-Pressekonferenz:
20min.ch zur FIFA-Pressekonferenz:
Türkei droht Ausschluss aus den FIFA-Turnieren[/b]
Die FIFA reagierte ungewöhnlich prompt. Präsident Sepp Blatter wandte sich in Zürich an die Presse und kündigte ein hartes Durchgreifen an.
Sepp Blatter sprach am Donnerstagmittag vor der Presse von einer schweren Respektlosigkeit der türkischen Spieler und Fans gegenüber der Schweizer Mannschaft. Eine siegreiche Mannschaft habe das Recht ihren Erfolg nach dem Schlusspfiff auf dem Spielfeld zu feiern.
Sepp Blatter legte noch keinen abschliessenden Bericht vor. Er kündigte aber eine Untersuchung der disziplinarischen Untersuchungskommission der FIFA an. Diesem Gremium liegen drei Berichte vor: Der Spielbericht des Schiedsrichters, der Bericht der beiden FIFA-Beobachter, die in den Katakomben vor Ort waren und der Rapport des Schweizer Fussballverbands. Zur Urteilsfindung kann die Untersuchungskommission zusätzlich auch Augenzeugen vorladen. Ein Urteil hat Sepp Blatter bis 9. Dezember in Aussicht gestellt.
Die FIFA ist neutral
Blatter sagte, er freue sich zwar als Schweizer über den Sieg, die FIFA werde aber unbefangen allfällige Massnahmen verhängen. Die Massnahmen gegen die Türkei könnten bis zu einem Ausschluss von internationalen Turnieren wie der EM 2008 und der WM 2010 reichen. Die Türkei ist in der Vergangeheit bereits zweimal gebüsst und zweimal verwarnt worden.
Zuletzt geändert von Admin am 17. Nov 2005, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Sehe ich genau so! Hoffe, dass der Benjamin - so denn es für die türkischen Spieler/Funktionäre Konsequenzen gibt - es diese auch für Huggel geben wird. Denn im Moment schaut es wirklich so aus, dass wir die Agressoren sind.Admin hat geschrieben:Eins ist für mich klar: Huggel hat mit seiner Sinnlos-Aktion seinen Mannschaftskollegen, Trainern etc. einen Bärendienst erwiesenTrottel!
(Meine Meinung, auch wenn das hier viele anders sehen.)
-
TEMPEL-GOTT
- Experte

- Beiträge: 373
- Registriert: 6. Mai 2005, 12:28
- Wohnort: in den Zügen und Flughäfen Europas
- Kontaktdaten:
Hier noch ein guter Bericht mit Fotostrecke......-)
http://www.lautundspitz.ch/v2/03_picinf ... SC08662.JP
http://www.lautundspitz.ch/v2/03_picinf ... SC08662.JP
- Baslerstab
- Experte

- Beiträge: 376
- Registriert: 8. Nov 2005, 09:33
ohne den thread gelesen zu haben schreibe ich meine eindrücke inkl. "videobeweis"
http://www.wtp-radio.net/download/turkvsschweiz.wmv
man sieht genau, dass der türkische betreuer behrami in die beine schlägt, woraufhin huggel sich an ihm rächt. huggel rennt zum eingang und der betreuer setzt ihm nach (man achte auf die weissen schuhe) und huggel kassiert einen tritt in den hintern, der ihn zu fall bringt und dabei reisst er einen türken mit an dem er sich festhalten will...
http://www.wtp-radio.net/download/turkvsschweiz.wmv
man sieht genau, dass der türkische betreuer behrami in die beine schlägt, woraufhin huggel sich an ihm rächt. huggel rennt zum eingang und der betreuer setzt ihm nach (man achte auf die weissen schuhe) und huggel kassiert einen tritt in den hintern, der ihn zu fall bringt und dabei reisst er einen türken mit an dem er sich festhalten will...
Ich brauche Aufmerksamkeit!
Ach was, dass der Eself*** zuerst nach Behrami getreten hat ist ja auf dem Video klar ersichtlich (war erst noch ein schwach getretener sidekick). Finde die Aktion von Huggel stark, er hat Charakter gezeigt und nicht den kleinen Schweizer gespielt der sich immer alles gefallen lässt. In so einem Moment denkt man vielleicht nicht immer an Konsequenzen, egal ob nun Profi oder nicht. =D>
Klar war Huggel nicht der erste (wobei der türkische Betreuer eher den "Höggel gestellt" als getreten hat), aber er hat sich offensichtlich auch zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen, für die er von der FIFA mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bestraft wird.

Selbstjustiz rulez...Radiohead hat geschrieben:Finde die Aktion von Huggel stark, er hat Charakter gezeigt und nicht den kleinen Schweizer gespielt der sich immer alles gefallen lässt.
In diesem Fall ist man aber reichlich dumm. Schliesslich konnten sie sich 2 Tage lang auf diesen Fall vorbereiten. Auch das Vom-Platz-rennen sah ja reichlich koordiniert und geplant aus.In so einem Moment denkt man vielleicht nicht immer an Konsequenzen, egal ob nun Profi oder nicht. =D>
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
also, my two cents:
eigentlich begann der trip schon am dienstagabend. um 18.45h ruft mich meine freundin ins büro an, ich sollte mich dringendst beim reiseveranstalter melden. um 19.00h war dann die ursprünglich gebuchte reise komplett storniert und eine neubuchung war angesagt. statt 10.00h ab zürich (mit hello airlines) wars jetzt 12.00h ab basel mit turkish airlines. der rückflug (geplant war um 04.30h) sollte nun um 07.50h stattfinden, womit nun auch eine hotelübernachtung für fr. 50.- / Person (wir waren zu dritt) vorgeschlagen wurde. bauchentscheid pro hotel. man ist ja kutte und was einem so richtig erwartete, konnte man ja nicht wissen...
der hinflug verlief problemlos, essen & service waren ok. gespannt war man natürlich bei der ankunft (fast pünktlich um 16.00h), man hörte ja die bekannten schauermärchen... bei der passkontrolle => kein problem. auffälliger gekleidete kutten (da gehörte ich ausnahmsweise nicht dazu
) allerdings wurden schon ein wenig "langsamer" bearbeitet, aber alles im gemässigten bereich.
in der ankunftshalle dann tatsächlich... einige dutzend männer türkischer herkunft mit ausgedruckten A4-blättern! man sah aber relativ schnell, dass es sich nicht um texte wie "hurren son übürküttü" handelte, sondern diese dienten wie gewöhnlich den beauftragten chauffeuren und reiseveranstaltern als passagierinfo...
.
also alles halb so wild!
bis dann alle durch den zoll kamen, dauerte das eine weile, danach warteten wir kurz auf den bus, der uns vorerst mal ins 3-stern-hotel in der hübschen altstadt brachte. die leute am flughafen, im bus, im hotel & den gegenüberliegenden kneipen ausserordentlich gastfreundlich, es gab kein grund zu klagen.
im hotel checkte man kurz ein und erhielt die ersten anrufe um ca. 18.00h aus dem stadion. individualreisende hopper informierten uns, dass ihnen bei der eingangskontrolle u.a. die zaunfahne, handys, sämtliche fahnen und vereinzelt sogar nati-t-shirts abgenommen wurden. dass sie den gewaltbereiten, türkischen fans knapp entkamen & sich in den gästeblock retteten, sei nur am rande erwähnt.
irgendwie schien auch unser tourguide davon wind bekommen zu haben, nach seiner info an die ganze truppe (46 fans, kuttenquote bei ca. 95%)
herrschte grosse verunsicherung. was mitnehmen, etc... das meiste wurde dann im hotelzimmer zurückgelassen. um ca. 18.20h (?) fuhr man dann los und wir durften noch zwei, drei mal per telefon & sms von weiteren - bereits im stadion angekommenen - luzernern erfahren, dass die schweizer fanbusse zur fahrt zum stadion schon ab und zu mit frischem gemüse, vogelgrippe-erzeugnissen & teils auch steine eingedeckt wurden. handys wurden anscheinend mittlerweile erlaubt und auch sonst schien die toleranzgrenze nun ein wenig höher zu sein.
zum ärger vieler mitreisender standen wir dann über 2 stunden im stau und kamen erst ca. 10 minuten vor spielbeginn vor der gästekurve an. (keine polizeieskorte). rund ums stadion standen natürlich nicht mehr so viele leute, ein paar stinkefinger zur begrüssung war gerade mal das schlimmste. problemlos in den gästeblock gekommen, (kontrolle beschränkte sich schlussendlich auf gewöhnlichem nati-b-Level) suchte man sich einen günstigen standort. schnell sichtete man die üblichen verdächtigen, wo man sich natürlich sofort hinzugesellte. Die schweizer Nationalhymne konnte man wirklich unmöglich hören, das gepfeife war einfach zu laut.
Zum spiel möchte ich nix schreiben, da ist ja alles gesagt und das haben ja auch die tv-zuseher erlebt.
Nach dem raschen - vermeintlich vorentscheidenden - von frei verwandelten penalty durften wir eine von türkischen fans gesponserte bengalische fackel in unserem block ausbrennen lassen.
Die stimmung wurde zusätzlich - wie schon oben von steckis Kumpel beschrieben - vom stadionspeaker angeheizt. jedes mal, wenn ein schweizer im Ballbesitz war, wurden die türkischen fans über die stadionlautsprecher dazu aufgefordert(!), laut zu pfeifen. Unfassbar! Natürlich wurden diese anweisungen auch enthusiastisch befolgt, was wiederum eine noch beeindruckendere ambiance schaffte. Aber halt auch unnötig noch mehr Aggressionen schürte.
Immer wieder wurden uns diverse präsente zugestellt. Feuerzeuge, mit wasser gefüllte gläser (!), wasserflaschen aus PET, und und und...
Nach dem abpfiff standen dann hunderte um unseren gästeblock und schmissen alle mögliche Projektile zu uns. Man musste nach rechts, unten und links zeitgleich schauen, damit eine sinnvolle antizipierung möglich war. Die negativen höhepunkte waren definitiv die ebenfalls schon erwähnten farbkübel & dieses ablaufrohr im umfang einer torlatte. Dieses rohr bescherte einem von uns drei reisenden leider eine prellung am kleinen finger, immerhin, ich darfs vorwegnehmen, die einzige verletzung der “oberkutte-Crew”, also insgesamt erträglich.
Im blockinneren war dann so eine pufferzone, wo sich die meisten drin aufhielten, bis die türken im Stadion verschwunden waren. Irgendwann war da noch was mit Tränengas, allerdings nichts schwerwiegendes, wie man nach lesen der erneut sensationsgeilen blick-ausgabe meinen könnte.
Nach einer ewigkeit wars im block dann wieder ungefährlich, die türken waren weg und so wartete man (u.a. mit doc - man sinnierte über allfällige ähnlichkeiten zum bevorstehenden Meyrin-Trip
) nochmals eine weile, bis zur überraschung aller plötzlich “köbi national” für ein tv-interview über den rasen lief. Ein Highlight, dass an diesem abend seinesgleichen suchte, hatte man doch seit dem Schlusspfiff -aus bekannten gründen - mit niemandem von der Mannschaft feiern dürfen... Die stimmung der schweizer fans hob sich - zur sichtlichen freude von köbi - noch ein letztes mal, danach gings langsam richtung busse. Die Polizei hatte ganze arbeit geleistet und das gebiet weiträumig abgesperrt, so dass wir ca. 90 minuten nach dem Schlusspfiff mit unserem car das stadionareal verlassen konnten. Noch Kilo(!)Meterlang waren die autobahnen mit Polizisten abgesperrt, damit die fanbusse nicht beschmissen werden konnten. Und es funktionierte schlussendlich auch.
Unser bus fuhr zurück ins hotel, wo man sich im gegenüberliegenden Restaurant noch feste nahrung gönnte und danach gings zum jassen in die Hotelbar. Eine wirklich grossartige feierstimmung fiel den erwähnten vorkommnissen zu opfer, trotz allem freute man sich sichtlich über die Qualifikation, es lief dann halt einfach ein wenig gemässigter ab. Im Restaurant/hotel/näherer umgebung dann eigentlich das gewohnte bild, enttäuschte, aber friedliche einheimische. Und gastfreundlich.
Um 04.45h gings vom Jasstisch direkt in unser teuerstes Schließfach aller zeiten (fr. 50.- für ein zimmer, praktisch ohne jegwelchen nutzen...
), die persönlichen Gegenstände abgeholt, ein kurzes frühstück eingenommen und ab an den Flughafen, wo wir um 07.50h wieder zurück in richtung wm06-teilnehmer-land abflogen. Am Flughafen übrigens wiederum keine probleme, es war fast so, als hätte nie ein spiel stattgefunden. Wenn, dann war die reaktion der türken höchstens ein zuwinken.
Alles in allem natürlich ein unvergesslicher Trip. Ebenso wichtig finde ich es aber auch, ein wenig zu differenzieren... Die unrühmliche ausnahme bilden meiner ansicht nach nur die türken, die wir in direkter verbindung zum gestrigen spiel gesehen haben, da ticken diese leute einfach aus. Und da war nicht zu erkennen, wo die grenze zu ziehen ist... Einfach krass!
Die türken, die am Samstag dem spiel beiwohnten, waren andererseits im grossen & ganzen ähnlich friedlich & sympathisch wie die leute, die wir in Istanbul außerhalb des Stadionareals kennenlernen durften. Da gibt’s überhaupt nichts zu meckern. Und offensichtlich schämen diese sich auch für ihre “anderen” landsleute, das dürft ihr mir gerne glauben. Diese erfahrung haben übrigens auch andere reiseteilnehmer gemacht und vielleicht weiss doc da ja noch mehr zu erzählen, er hatte das glück, einige tage mehr als ich vor ort zu sein!
ENTSCHEIDEND IST ABER: WIR SIND DABEI! BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!
Es grüsst,
Eure Oberkutte
Ps. Die gross-/kleinschreibung ist in diesem scheiss-works-Textverarbeitungsprogramm eine Katastrophe, hoffe, man kanns trotzdem lesen. Habe echt keine lust, das auch noch zu überarbeiten. Danke fürs Verständnis.
eigentlich begann der trip schon am dienstagabend. um 18.45h ruft mich meine freundin ins büro an, ich sollte mich dringendst beim reiseveranstalter melden. um 19.00h war dann die ursprünglich gebuchte reise komplett storniert und eine neubuchung war angesagt. statt 10.00h ab zürich (mit hello airlines) wars jetzt 12.00h ab basel mit turkish airlines. der rückflug (geplant war um 04.30h) sollte nun um 07.50h stattfinden, womit nun auch eine hotelübernachtung für fr. 50.- / Person (wir waren zu dritt) vorgeschlagen wurde. bauchentscheid pro hotel. man ist ja kutte und was einem so richtig erwartete, konnte man ja nicht wissen...
der hinflug verlief problemlos, essen & service waren ok. gespannt war man natürlich bei der ankunft (fast pünktlich um 16.00h), man hörte ja die bekannten schauermärchen... bei der passkontrolle => kein problem. auffälliger gekleidete kutten (da gehörte ich ausnahmsweise nicht dazu
in der ankunftshalle dann tatsächlich... einige dutzend männer türkischer herkunft mit ausgedruckten A4-blättern! man sah aber relativ schnell, dass es sich nicht um texte wie "hurren son übürküttü" handelte, sondern diese dienten wie gewöhnlich den beauftragten chauffeuren und reiseveranstaltern als passagierinfo...
also alles halb so wild!
bis dann alle durch den zoll kamen, dauerte das eine weile, danach warteten wir kurz auf den bus, der uns vorerst mal ins 3-stern-hotel in der hübschen altstadt brachte. die leute am flughafen, im bus, im hotel & den gegenüberliegenden kneipen ausserordentlich gastfreundlich, es gab kein grund zu klagen.
im hotel checkte man kurz ein und erhielt die ersten anrufe um ca. 18.00h aus dem stadion. individualreisende hopper informierten uns, dass ihnen bei der eingangskontrolle u.a. die zaunfahne, handys, sämtliche fahnen und vereinzelt sogar nati-t-shirts abgenommen wurden. dass sie den gewaltbereiten, türkischen fans knapp entkamen & sich in den gästeblock retteten, sei nur am rande erwähnt.
irgendwie schien auch unser tourguide davon wind bekommen zu haben, nach seiner info an die ganze truppe (46 fans, kuttenquote bei ca. 95%)
herrschte grosse verunsicherung. was mitnehmen, etc... das meiste wurde dann im hotelzimmer zurückgelassen. um ca. 18.20h (?) fuhr man dann los und wir durften noch zwei, drei mal per telefon & sms von weiteren - bereits im stadion angekommenen - luzernern erfahren, dass die schweizer fanbusse zur fahrt zum stadion schon ab und zu mit frischem gemüse, vogelgrippe-erzeugnissen & teils auch steine eingedeckt wurden. handys wurden anscheinend mittlerweile erlaubt und auch sonst schien die toleranzgrenze nun ein wenig höher zu sein.
zum ärger vieler mitreisender standen wir dann über 2 stunden im stau und kamen erst ca. 10 minuten vor spielbeginn vor der gästekurve an. (keine polizeieskorte). rund ums stadion standen natürlich nicht mehr so viele leute, ein paar stinkefinger zur begrüssung war gerade mal das schlimmste. problemlos in den gästeblock gekommen, (kontrolle beschränkte sich schlussendlich auf gewöhnlichem nati-b-Level) suchte man sich einen günstigen standort. schnell sichtete man die üblichen verdächtigen, wo man sich natürlich sofort hinzugesellte. Die schweizer Nationalhymne konnte man wirklich unmöglich hören, das gepfeife war einfach zu laut.
Zum spiel möchte ich nix schreiben, da ist ja alles gesagt und das haben ja auch die tv-zuseher erlebt.
Nach dem raschen - vermeintlich vorentscheidenden - von frei verwandelten penalty durften wir eine von türkischen fans gesponserte bengalische fackel in unserem block ausbrennen lassen.
Die stimmung wurde zusätzlich - wie schon oben von steckis Kumpel beschrieben - vom stadionspeaker angeheizt. jedes mal, wenn ein schweizer im Ballbesitz war, wurden die türkischen fans über die stadionlautsprecher dazu aufgefordert(!), laut zu pfeifen. Unfassbar! Natürlich wurden diese anweisungen auch enthusiastisch befolgt, was wiederum eine noch beeindruckendere ambiance schaffte. Aber halt auch unnötig noch mehr Aggressionen schürte.
Immer wieder wurden uns diverse präsente zugestellt. Feuerzeuge, mit wasser gefüllte gläser (!), wasserflaschen aus PET, und und und...
Nach dem abpfiff standen dann hunderte um unseren gästeblock und schmissen alle mögliche Projektile zu uns. Man musste nach rechts, unten und links zeitgleich schauen, damit eine sinnvolle antizipierung möglich war. Die negativen höhepunkte waren definitiv die ebenfalls schon erwähnten farbkübel & dieses ablaufrohr im umfang einer torlatte. Dieses rohr bescherte einem von uns drei reisenden leider eine prellung am kleinen finger, immerhin, ich darfs vorwegnehmen, die einzige verletzung der “oberkutte-Crew”, also insgesamt erträglich.
Im blockinneren war dann so eine pufferzone, wo sich die meisten drin aufhielten, bis die türken im Stadion verschwunden waren. Irgendwann war da noch was mit Tränengas, allerdings nichts schwerwiegendes, wie man nach lesen der erneut sensationsgeilen blick-ausgabe meinen könnte.
Nach einer ewigkeit wars im block dann wieder ungefährlich, die türken waren weg und so wartete man (u.a. mit doc - man sinnierte über allfällige ähnlichkeiten zum bevorstehenden Meyrin-Trip
Unser bus fuhr zurück ins hotel, wo man sich im gegenüberliegenden Restaurant noch feste nahrung gönnte und danach gings zum jassen in die Hotelbar. Eine wirklich grossartige feierstimmung fiel den erwähnten vorkommnissen zu opfer, trotz allem freute man sich sichtlich über die Qualifikation, es lief dann halt einfach ein wenig gemässigter ab. Im Restaurant/hotel/näherer umgebung dann eigentlich das gewohnte bild, enttäuschte, aber friedliche einheimische. Und gastfreundlich.
Um 04.45h gings vom Jasstisch direkt in unser teuerstes Schließfach aller zeiten (fr. 50.- für ein zimmer, praktisch ohne jegwelchen nutzen...
Alles in allem natürlich ein unvergesslicher Trip. Ebenso wichtig finde ich es aber auch, ein wenig zu differenzieren... Die unrühmliche ausnahme bilden meiner ansicht nach nur die türken, die wir in direkter verbindung zum gestrigen spiel gesehen haben, da ticken diese leute einfach aus. Und da war nicht zu erkennen, wo die grenze zu ziehen ist... Einfach krass!
Die türken, die am Samstag dem spiel beiwohnten, waren andererseits im grossen & ganzen ähnlich friedlich & sympathisch wie die leute, die wir in Istanbul außerhalb des Stadionareals kennenlernen durften. Da gibt’s überhaupt nichts zu meckern. Und offensichtlich schämen diese sich auch für ihre “anderen” landsleute, das dürft ihr mir gerne glauben. Diese erfahrung haben übrigens auch andere reiseteilnehmer gemacht und vielleicht weiss doc da ja noch mehr zu erzählen, er hatte das glück, einige tage mehr als ich vor ort zu sein!
ENTSCHEIDEND IST ABER: WIR SIND DABEI! BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!
Es grüsst,
Eure Oberkutte
Ps. Die gross-/kleinschreibung ist in diesem scheiss-works-Textverarbeitungsprogramm eine Katastrophe, hoffe, man kanns trotzdem lesen. Habe echt keine lust, das auch noch zu überarbeiten. Danke fürs Verständnis.
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.

