Hier noch ein kleiner Bericht dazu:
Chipball und Torkamera im Fussball?
VON BEN KRON
ZÜRICH – Ein nicht gegebenes Tor für den FC Zürich macht die Frage wieder aktuell: Brauchen die Schiedsrichter technische Hilfen wie den Chipball oder die Torlinien-Kamera? Stimmen Sie ab!
Super-League-Schlager FC Zürich – Young Boys. FCZ-Stürmer Rafael tritt in der 79. Minute einen Freistoss, den YB-Goalie Wölfli gerade noch stoppen kann. Aber: War der Ball vor oder hinter der Linie?
Leuba entschied auf «kein Tor». Und sagte nach Spielschluss und nach dem Studium der TV-Bilder: «Der Ball war drin. Es war ein Tor und somit ein Fehler von mir. Tut mir leid für den FCZ!»
Dem sympathisch ehrlichen Leuba ist kaum ein Vorwurf zu machen. Aber die Frage darf gestellt werden, ob in der höchsten Spielklasse die Unparteiischen nicht technische Hilfen bräuchten.
Eine Videokamera für die Torlinie oder der von der Fifa bereits erfolgreich getestete Chipball hätten obigen Fehlentscheid vehindern können.
Und in anderen Sportarten (Eishockey, Football) sind Videoentscheide und technische Hilfsmittel (etwa das «magische Auge» im Tennis an der Service-Linie) längst erprobter Alltag.




