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CH-Nationalmannschaft - Der Weg zum WM-Titel 2010
http://www.blick.ch/sport/fussball/nati ... fli-101923
tja...hätte zibung wie letztes jahr gespielt, hätte er es vieleicht bekommen...!
tja...hätte zibung wie letztes jahr gespielt, hätte er es vieleicht bekommen...!
Schon ok, Zibung soll sich auf Luzern konzentrieren.Jack hat geschrieben:http://www.blick.ch/sport/fussball/nati ... fli-101923
tja...hätte zibung wie letztes jahr gespielt, hätte er es vieleicht bekommen...!
Luzern - Hamburg - Wien
Schälle sind Trumpf
Von Peter Jauch
Im Schweizerischen Fussballverband finden sich viele ausgezeichnete Jasser. Ob die Herren Funktionäre auch andere Fähigkeiten besitzen, muss bezweifelt werden.
Im Jahre 2004 wurde der Schiedsrichter Markus von Känel im Anschluss an das Spiel Kriens - Sion (2:2) im Kabinengang vom Sion-Präsidenten Christian Constantin tätlich angegriffen und zu Fall gebracht, was mehrere Zeugen vor dem Luzerner Obergericht be-stätigten. Der Schiedsrichter erlitt Brust- und Rippenprellungen, sein Assistent musste mit einer schweren Hodenquetschung, durch einen Fusstritt verursacht, das Spital aufsuchen. Constantin, CC genannt, wurde zu einer Geldstrafe von 28 000 Franken verurteilt, dazu kam eine Busse von 10 000 Franken, die Anwaltskosten der Gegenpartei von 20 000 Franken wurden ihm ebenfalls aufgebrummt.
Ein klarer Fall - so könnte man meinen. Im Juli 2006 meldete sich endlich auch der Fussballverband in dieser Angelegenheit zu Wort: 30 Monate Sperre. Was bedeutete: Während dieser Zeit wäre CC jegliche Tätigkeit in einem Klub untersagt gewesen. Lebenslänglich wäre angemessener gewesen, aber immerhin.
Für den prominentesten Hooligan der Schweiz kein Problem. Er ging in die Gegenoffensive und verklagte die Mitglieder der Kontroll- und Strafkommission einzeln auf eine Million Franken Schadenersatz und focht die zweieinhalbjährige Sperre an. Mit Erfolg, wie sich vorletzte Woche herausstellte. Die Strafe ist in eine Belohnung umgewandelt worden: Vier Monate darf CC nicht aufs Spielfeld, der Weg in die Kabine ist ihm jedoch nicht verwehrt. Der Täter darf an den Tatort zurück. Vergleichbar mit einem Mädchenschänder, der wieder als Nachtwächter im Mädcheninternat arbeiten darf. Zudem: Diese Sanktion ist vom 15. Oktober 2008 bis zum 15. Februar 2009 in Kraft, in einer Zeit also, in der nur wenig gespielt wird. Eine Schmierenkomödie erster Güte. Ein Fan oder Spieler wäre bei gleichem Vergehen kalt abserviert worden.
Wohlfühl- und Wandertruppe
Unter diesen Vorzeichen ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Walliser, der den Klub schon einmal mit 13,4 Millionen Franken Schulden in den Abgrund bugsiert hat, demnächst als erster Hooligan Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes SFV wird. An Vorbildern fehlt es ihm nicht: Der heutige SFV-Präsident Ralph Zloczower hinterliess als YB-Präsident dem Klub einst über 4 Millionen Franken Schulden und wurde später Ehrenmitglied der Liga. Carlo Lavizzari, ehemals Präsident von Servette Genf, schaffte den Sprung auf die Ehrentafel mit zwölf Millionen Franken Verlust.
Seit der Spuckaffäre an der EM 2004 ist die SFV-Führung von einem Fettnapf in den anderen getreten. Die jassenden Endrunden-Versager dribbeln die Fussballgemeinde und ihre Anhänger nach Belieben aus. Daran änderte auch der vernichtende Fässler-Bericht nichts, der die Vorfälle von Portugal und die Führung des Verbandes aus neutraler Sicht beleuchtete und den Verantwortlichen den Rücktritt nahelegte. Dass jetzt ausgerechnet Ernst Lämmli, dem man noch den meisten Sachverstand nachsagt, am Wochenende seinen Rücktritt für 2009 ankündigte, spricht für sich.
Die «Wohlfühl- und Wandertruppe Feusisberg» vergeigte mit einem nach der WM-Endrunde 2006 längst fälligen Führungs- und Trainerwechsel eine erfolgreiche EM 2008 im eigenen Land und ist aktuell gerade daran, die WM-Qualifikation für Südafrika 2010 zu verpassen. Die (zu) späte Berufung eines Nationaltrainers, der kaum Zeit hatte, die Mannschaft vorzubereiten, und die Vergabe des ersten Heimspiels nach Zürich in die von allen Spielern gehasste «Stimmungslos-Arena» Letzigrund sagen alles über die Gedanken, die sich die SFV-Führung macht oder eben nicht macht. Die WM-Qualifikations-Eröffnung in den Letzigrund zu vergeben, war ein Zeichen von Arroganz, mangelnder Professionalität und fehlendem Respekt gegenüber Spielern, Trainern und Zuschauern. Der Letzigrund erhielt mit der 1:2-Schlappe gegen Luxemburg die passende «Premiere», und die SFV-Jasser wurden mit einem Unterzug erwischt.
Zu hoffen bleibt, dass der gelernte Mathematiker und Trainer Ottmar Hitzfeld, ein exzellenter Jasser übrigens, den Funktionären beim gemeinsamen Kartenspiel auf dem Feusisberg so viel Geld abnimmt, dass sie von alleine zurücktreten und somit weiteres Fussball-Ungemach verhindern. Hitzfeld, der die Mängel in der SFV-Führung längst ausgemacht hat, ist nicht zu beneiden. Schälle sind Trumpf. Aber er ist seit langem der erste Trainer, der es schaffen könnte, beim Ausmisten nicht nur Spieler und Assistenten zu treffen, sondern auch Funktionäre, die schon lange nicht mehr stechen.
Er tut auch gut daran, beim Aufräumen die Videobänder der EM 2008 nochmals anzuschauen. Beim Führungstreffer Yakins gegen die Türken sind auf der Schweizer Bank alle vor Freude aufgesprungen. Ausser Assistent Michel Pont - wohl nicht wegen eines eingeklemmten Nervs. Pont hatte während der Amtszeit von Kuhn wiederholt gegen die Aufstellung Yakins opponiert.
PS: 1989 wurde der Wettinger Spieler Alex Germann wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter für zwölf Monate gesperrt und mit einer Geldstrafe von 20 000 Franken belegt. Es war das Ende seiner Fussballerkarriere.
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Der langjährige Blick-Sportjournalist Peter Jauch war von 2002 bis 2007 Stadionmanager und VR-Delegierter des Stade de Suisse. Zudem war er Mitglied des Verwaltungsrats der Young Boys Bern.
Von Peter Jauch
Im Schweizerischen Fussballverband finden sich viele ausgezeichnete Jasser. Ob die Herren Funktionäre auch andere Fähigkeiten besitzen, muss bezweifelt werden.
Im Jahre 2004 wurde der Schiedsrichter Markus von Känel im Anschluss an das Spiel Kriens - Sion (2:2) im Kabinengang vom Sion-Präsidenten Christian Constantin tätlich angegriffen und zu Fall gebracht, was mehrere Zeugen vor dem Luzerner Obergericht be-stätigten. Der Schiedsrichter erlitt Brust- und Rippenprellungen, sein Assistent musste mit einer schweren Hodenquetschung, durch einen Fusstritt verursacht, das Spital aufsuchen. Constantin, CC genannt, wurde zu einer Geldstrafe von 28 000 Franken verurteilt, dazu kam eine Busse von 10 000 Franken, die Anwaltskosten der Gegenpartei von 20 000 Franken wurden ihm ebenfalls aufgebrummt.
Ein klarer Fall - so könnte man meinen. Im Juli 2006 meldete sich endlich auch der Fussballverband in dieser Angelegenheit zu Wort: 30 Monate Sperre. Was bedeutete: Während dieser Zeit wäre CC jegliche Tätigkeit in einem Klub untersagt gewesen. Lebenslänglich wäre angemessener gewesen, aber immerhin.
Für den prominentesten Hooligan der Schweiz kein Problem. Er ging in die Gegenoffensive und verklagte die Mitglieder der Kontroll- und Strafkommission einzeln auf eine Million Franken Schadenersatz und focht die zweieinhalbjährige Sperre an. Mit Erfolg, wie sich vorletzte Woche herausstellte. Die Strafe ist in eine Belohnung umgewandelt worden: Vier Monate darf CC nicht aufs Spielfeld, der Weg in die Kabine ist ihm jedoch nicht verwehrt. Der Täter darf an den Tatort zurück. Vergleichbar mit einem Mädchenschänder, der wieder als Nachtwächter im Mädcheninternat arbeiten darf. Zudem: Diese Sanktion ist vom 15. Oktober 2008 bis zum 15. Februar 2009 in Kraft, in einer Zeit also, in der nur wenig gespielt wird. Eine Schmierenkomödie erster Güte. Ein Fan oder Spieler wäre bei gleichem Vergehen kalt abserviert worden.
Wohlfühl- und Wandertruppe
Unter diesen Vorzeichen ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Walliser, der den Klub schon einmal mit 13,4 Millionen Franken Schulden in den Abgrund bugsiert hat, demnächst als erster Hooligan Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes SFV wird. An Vorbildern fehlt es ihm nicht: Der heutige SFV-Präsident Ralph Zloczower hinterliess als YB-Präsident dem Klub einst über 4 Millionen Franken Schulden und wurde später Ehrenmitglied der Liga. Carlo Lavizzari, ehemals Präsident von Servette Genf, schaffte den Sprung auf die Ehrentafel mit zwölf Millionen Franken Verlust.
Seit der Spuckaffäre an der EM 2004 ist die SFV-Führung von einem Fettnapf in den anderen getreten. Die jassenden Endrunden-Versager dribbeln die Fussballgemeinde und ihre Anhänger nach Belieben aus. Daran änderte auch der vernichtende Fässler-Bericht nichts, der die Vorfälle von Portugal und die Führung des Verbandes aus neutraler Sicht beleuchtete und den Verantwortlichen den Rücktritt nahelegte. Dass jetzt ausgerechnet Ernst Lämmli, dem man noch den meisten Sachverstand nachsagt, am Wochenende seinen Rücktritt für 2009 ankündigte, spricht für sich.
Die «Wohlfühl- und Wandertruppe Feusisberg» vergeigte mit einem nach der WM-Endrunde 2006 längst fälligen Führungs- und Trainerwechsel eine erfolgreiche EM 2008 im eigenen Land und ist aktuell gerade daran, die WM-Qualifikation für Südafrika 2010 zu verpassen. Die (zu) späte Berufung eines Nationaltrainers, der kaum Zeit hatte, die Mannschaft vorzubereiten, und die Vergabe des ersten Heimspiels nach Zürich in die von allen Spielern gehasste «Stimmungslos-Arena» Letzigrund sagen alles über die Gedanken, die sich die SFV-Führung macht oder eben nicht macht. Die WM-Qualifikations-Eröffnung in den Letzigrund zu vergeben, war ein Zeichen von Arroganz, mangelnder Professionalität und fehlendem Respekt gegenüber Spielern, Trainern und Zuschauern. Der Letzigrund erhielt mit der 1:2-Schlappe gegen Luxemburg die passende «Premiere», und die SFV-Jasser wurden mit einem Unterzug erwischt.
Zu hoffen bleibt, dass der gelernte Mathematiker und Trainer Ottmar Hitzfeld, ein exzellenter Jasser übrigens, den Funktionären beim gemeinsamen Kartenspiel auf dem Feusisberg so viel Geld abnimmt, dass sie von alleine zurücktreten und somit weiteres Fussball-Ungemach verhindern. Hitzfeld, der die Mängel in der SFV-Führung längst ausgemacht hat, ist nicht zu beneiden. Schälle sind Trumpf. Aber er ist seit langem der erste Trainer, der es schaffen könnte, beim Ausmisten nicht nur Spieler und Assistenten zu treffen, sondern auch Funktionäre, die schon lange nicht mehr stechen.
Er tut auch gut daran, beim Aufräumen die Videobänder der EM 2008 nochmals anzuschauen. Beim Führungstreffer Yakins gegen die Türken sind auf der Schweizer Bank alle vor Freude aufgesprungen. Ausser Assistent Michel Pont - wohl nicht wegen eines eingeklemmten Nervs. Pont hatte während der Amtszeit von Kuhn wiederholt gegen die Aufstellung Yakins opponiert.
PS: 1989 wurde der Wettinger Spieler Alex Germann wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter für zwölf Monate gesperrt und mit einer Geldstrafe von 20 000 Franken belegt. Es war das Ende seiner Fussballerkarriere.
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Der langjährige Blick-Sportjournalist Peter Jauch war von 2002 bis 2007 Stadionmanager und VR-Delegierter des Stade de Suisse. Zudem war er Mitglied des Verwaltungsrats der Young Boys Bern.
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Allmänd-Macht
- Experte

- Beiträge: 210
- Registriert: 1. Mai 2007, 13:07
Gestern nun also der (erhoffte) Sieg. Ueberzeugend war das allerdings über weite Strecken noch nicht, was geboten wurde. Lettland war ein denkbar schwacher Gegner, und zuviel einbilden darf man sich nicht ob diesem mühsamen 2-1. Der wahre Test kommt jetzt am Mittwoch. Verliert die Schweiz dieses Spiel, ist's mit dem 1.Platz definitiv vorbei. Bin gespannt, was Ottmars Truppe in Athen fähig ist zu leisten.
So long
So long
Einmal FCL, immer FCL!
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Tassenwirt
wer hätte das gedacht.. 
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!



