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Anti Hoffenheim

rubber
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Beitrag von rubber »

rubber am 23.Sept. 08 hat geschrieben:Hopp ist okay. Was der dort auf die Beine stellt verdient Respekt. Der hat nicht einfach einen Verein gesucht den er hinaufbringen will, sondern unterstützt "seinen" Verein, bei dem er früher selber spielte.
Ausserdem investiert er nicht nur in die 1.Mannschaft, das Trainingszentrum sucht seinesgleichen und die Juniorenabteilung kann sich mehr als nur sehen lassen, nicht umsonst wurde Hoffenheim Deutscher Meister bei der B-Jugend...
Erfolg schafft halt eben Neider...
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Insider
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Beitrag von Insider »

Chris Climax hat geschrieben:Dreggs Hoppenheim ! Hopp gehört aabegeschuttet ! Ne ähnliche Scheisse wie damals RedBull in Salzburg.

Gegen den modernen Fussball !
wirklich ausserordentlich gut miteinander vergleichbar.
hopp hat ja auch einfach einen erstliga-verein gekauft... :roll:
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Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer. :clown:
Radiohead
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Beitrag von Radiohead »

Ist halt oftmals leichter und bequemer mit polemischen Äusserungen um sich zu werfen, anstatt sich sachlich damit zu beschäftigen.
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jossen
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Beitrag von jossen »

Radiohead hat geschrieben:Ist halt oftmals leichter und bequemer mit polemischen Äusserungen um sich zu werfen, anstatt sich sachlich damit zu beschäftigen.
heb mol dini blöd huere gögge
rubber
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Beitrag von rubber »

jossen hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:Ist halt oftmals leichter und bequemer mit polemischen Äusserungen um sich zu werfen, anstatt sich sachlich damit zu beschäftigen.
heb mol dini blöd huere gögge
gutes argument...

ach ja: hochdeutsch bitte... :wink:
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Maniac

Beitrag von Maniac »

Scheiss Hoffenheim
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Beitrag von Radiohead »

jossen hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:Ist halt oftmals leichter und bequemer mit polemischen Äusserungen um sich zu werfen, anstatt sich sachlich damit zu beschäftigen.
heb mol dini blöd huere gögge
krass
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Beitrag von Partyanimal »

Krasse gegen Kommerz Ultras wieder am jammern?
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Mein Gott, der Mann macht was für die Jungend und den Fussball. Da sollten sich Bayern, Chelsea, Real und co. ein grosses Stück davon abschneiden. Jämmerlich dieser Triiiid.
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Beitrag von glenlivet »

ich mag hoffenheim.
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Jubelzwang für Hopp

Von Christoph Biermann


Dietmar Hopp kann sich einen Traum erfüllen, den wohl jeder Fußballfan hat: den eigenen Club erfolgreich zu machen. Dazu darf man ihn beglückwünschen, applaudieren muss man ihm aber nicht. Dennnoch ist es richtig, dass Hopp sich gegen idiotische Transparente wehrt.

Seit ein jugendlicher Dummkopf am vergangenen Sonntag beim Spiel von Borussia Dortmund in Mannheim ein Transparent mit dem Bild von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp im Fadenkreuz hochhielt, hat eine aufgeregte Debatte mit erstaunlichem Ausgang stattgefunden.

Nach einer Woche weitgehend einmütiger Kommentare ist der Eindruck entstanden, dass in Deutschland nun Jubelzwang für Hopp besteht. "Kein anderer tut der Liga so gut", befand der "Express". Der "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte streng, dass "die Ursache der Attacken auf Hopp sehr, sehr finster ist." Und in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hieß es, Hoffenheim sei das "Feindbild der Gestrigen". Wer also zu den Heutigen gehören will, sollte Hopps Club gut finden.

Nun liegt es zweifellos weit außerhalb dessen, was fußballtypische Schmähkultur ist, einen Mann öffentlich ins Visier zu nehmen und in Anlehnung an den Hollywood-Film "Terminator" auch noch mit der Unterschrift "Hasta la vista Hopp" zu versehen. Schließlich ist es ein entscheidender Unterschied, ob man auf diese Weise ein gegnerisches Vereinsabzeichen oder einen Menschen attackiert. Daher ist es auch nachvollziehbar und richtig, dass Hopp diesen Fall angezeigt hat.

Dass der Club oder sein Mäzen deshalb in den Stadien unter ein Beleidigungsverbot gestellt werden sollen, ist hingegen absurd. Schließlich könnten auch Uli Hoeneß und der FC Bayern beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) darüber Klage führen, dass sie sich bei Auswärtsspielen ständig Unflätigkeiten anhören müssen. So spricht es wohl für Hopps gute Verbindungen, dass der DFB am Dienstag mitteilte, er würde künftige Pöbeleien gegen Hopp ahnden.

Außerdem steht inzwischen jeder unter dem Verdacht, der das Projekt Hoffenheim kritisiert und dabei auf dessen bemerkenswerte finanzielle Unterfütterung hinweist. Dabei hat dieses Projekt in den vergangenen 15 Monaten gerade deshalb so viel Tempo aufgenommen, weil 1899 Hoffenheim auf seinem Durchmarsch von der Dritten in die Erste Liga bei den Personalinvestitionen nur von einem Club in Deutschland noch übertroffen worden ist - dem FC Bayern.

Das ist legitim und kein neues Problem, denn die Geschichte des deutschen Fußballs ist eine ungleicher Chancen. Schon der Aufstieg von Ruhrgebietsclubs wie Borussia Dortmund und Rot-Weiß Essen in den fünfziger Jahren von Provinzclubs zu Deutschen Meistern wurde nur möglich, weil die Region damals die wirtschaftsstärkste in Deutschland war.

Der FC Bayern konnte seinen Vorstoß in die internationale Spitze Anfang der siebziger Jahre stabilisieren, weil er dazu die Einnahmen aus dem damals hochmodernen Olympiastadion hatte, das mit Steuermitteln gebaut worden war. Der Konkurrent jener Tage, Borussia Mönchengladbach, verlor hingegen in seinem Bökelberg-Stadion den Anschluss.

Dass sich gerade die jugendlichen Fans von Borussia Dortmund zu den Rächern der Schwachen aufspielen, ist besonders absurd. Denn noch vor ein paar Jahren sangen ihre älteren Brüder: "Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf." Das war zu einer Zeit, als sich der BVB dank dramatischer Überschuldung seine Meistertitel sicherte, obwohl er fast insolvent war.

Selbst als Fußball-Patriarch ist Hopp beileibe keine singuläre Figur. Ohne Klaus Steilmann und die Millionen aus seinem längst untergegangenen Textilimperium hätte es den Bundesligisten Wattenscheid 09 nie gegeben. Und Fortuna Köln war ohne Hans "Jean" Löring nicht einmal als Zweitligist überlebensfähig gewesen.

Michael Meier, der als Manager des 1. FC Köln immer für eine steile These gut ist, hatte zuletzt gefordert, der Lokalrivale aus Leverkusen solle aus Gründen der Chancengleichheit auf Teile seiner Fernsehgelder verzichten, er hätte schließlich den Bayer-Konzern im Rücken. Würde man dieser Logik folgen, müssten die Kölner ihrerseits Transferzahlungen an Bielefeld oder Cottbus leisten, weil die öffentliche Hand dort keine schicken WM-Stadien gebaut hat.

Man könnte endlos mit der Aufzählung solcher Ungleichheiten weitermachen, aber nur weil es sie schon lange gibt, werden sie nicht erfreulicher. Sie stören einen Wettbewerb, bei dem man nicht vorher schon ahnt, wie am Ende der Saison die Tabelle wieder aussehen wird. Dietmar Hopp hat dieser Tage in einem Interview mit dem "Kicker" gesagt, dass seine Mannschaft "praktisch unverändert gegenüber der Zweitligasaison spielt". Praktisch unverändert bedeutet, dass er mal eben 3,3 Millionen Euro für den Außenverteidiger Andreas Beck ausgegeben hat. Das liegt weit meilenweit jenseits der Transferrekorde von Clubs wie Bochum oder Bielefeld.

Hopp hat gegen keine Regularien verstoßen, und man darf ihm zugutehalten, dass er sein Geld schlauer hat ausgeben lassen als viele andere. Die Mannschaft von Cheftrainer Ralf Rangnick spielt Fußball, wie man ihn gerne sieht, und in der Region wird er bestens angenommen. Aber all das macht die Anwesenheit Hoffenheims nicht zu einem Projekt im Dienste der Menschheit oder zu einem, das dem Besten des Fußballs dient.

Es sorgt dafür, dass die Menschen im Rhein-Neckar-Gebiet Bundesliga-Fußball schauen dürfen und dafür in der Lausitz oder in Ostwestfalen bald nicht mehr. Und es dient Dietmar Hopp, der sich den Traum erfüllen kann, wie ihn wohl jeder Fußballfan hat: den eigenen Club erfolgreich zu machen. Dazu darf man ihn beglückwünschen, applaudieren muss man ihm aber nicht.

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 35,00.html
bis auf ein paar details erstklassig analysiert.
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Beitrag von Insider »

Gunner hat geschrieben:Mein Gott, der Mann macht was für die Jugend [...] Jämmerlich dieser Triiiid.

gunner hat bitzeli recht :!:

(und mir fällt es schwer, sowas zu schreiben :wink: )
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Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer. :clown:
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Beitrag von UNDERCOVER »

für die jugend? sehe ich anders: primär fürs eigene ego. fussball-jugendarbeit ist da allenfalls mittel zum zweck.
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Beitrag von Gunner »

UNDERCOVER hat geschrieben:für die jugend? sehe ich anders: primär fürs eigene ego. fussball-jugendarbeit ist da allenfalls mittel zum zweck.
Auch wenns nur Sekundär ist, so investiert er in diese und das nicht zu knapp.
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Beitrag von UNDERCOVER »

Gunner hat geschrieben:Auch wenns nur Sekundär ist, so investiert er in diese und das nicht zu knapp.
siehe oben im geposteten artikel: die millionen fliessen in (durchaus talentierte, aber für jugendarbeit dann doch etwas zu alte ;)) spieler. 20 millionen in der letzten saison, rund 3 in der aktuellen.
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Beitrag von rubber »

UNDERCOVER hat geschrieben:
Gunner hat geschrieben:Auch wenns nur Sekundär ist, so investiert er in diese und das nicht zu knapp.
siehe oben im geposteten artikel: die millionen fliessen in (durchaus talentierte, aber für jugendarbeit dann doch etwas zu alte ;)) spieler. 20 millionen in der letzten saison, rund 3 in der aktuellen.
hopps engagement für den Club geht weit über die erste Mannschaft hinaus, davon ist im oben erwähnten Artikel leider keine Rede.
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Ich ziehle da mehr auf die Nachwuchs-Arbeit ab. Hopp baut ein Nachwuchscenter welches in Deutschland seines gleichen sucht.
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

rubber hat geschrieben:hopps engagement für den Club geht weit über die erste Mannschaft hinaus, davon ist im oben erwähnten Artikel leider keine Rede.
ich weiss. das motiv ist nicht ganz so gemeinnützig wie dargestellt, was aber selbstverständlich nichts daran ändert, dass die jugend durchaus gefördert wird.

was mich davon abhält, dieses projekt gut zu finden, sind die folgenden zwei punkte:
- der im artikel skizzierte anspruch an positiver darstellung - wer gutes tut, muss sich dies normalerweise nicht erzwingen.
- die plumpe darstellung eines provinzclubs als traditionsverein (wieso 1899 hoffenheim?). tradition lässt sich im gegensatz zu spielern nicht kaufen...

was gleichzeitig noch längst nicht heisst, dass ich deswegen hoffenheim hasse. sie sind da, ich nehms zur kenntnis. mehr aber nicht.
rubber
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Beitrag von rubber »

UNDERCOVER hat geschrieben: - die plumpe darstellung eines provinzclubs als traditionsverein (wieso 1899 hoffenheim?). tradition lässt sich im gegensatz zu spielern nicht kaufen...
Der Verein wurde 1899 gegründet... kann ein Verein der ein Grossteil seit seinem Bestehen in tieferen Ligen zuhause war nicht auch ein Traditionsverein sein?
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Beitrag von Insider »

rubber hat geschrieben:
UNDERCOVER hat geschrieben: - die plumpe darstellung eines provinzclubs als traditionsverein (wieso 1899 hoffenheim?). tradition lässt sich im gegensatz zu spielern nicht kaufen...
Der Verein wurde 1899 gegründet... kann ein Verein der ein Grossteil seit seinem Bestehen in tieferen Ligen zuhause war nicht auch ein Traditionsverein sein?
genau.
und 2. ist es ja nicht so, dass der Hopp einfach mal Millionen eingeschossen hat, um seinen Klub von der 2. in die 1. Liga zu bringen oder dort zu halten.
Der hat sein Engagement vor ca. 20 Jahren angefangen, als der Klub in der 8. Liga spielte (also etwa die hiesige 5. Liga) und somit 7 Aufstiege miterlebt.
DAS finde ich speziell im Gegensatz zu anderen Mäzen.
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