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Kampf den Hooligans und Rassisten
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wenn nicht endlich bald ein schweinegrippe-herd in emmenbrücke
entdeckt wird oder irgendwelche flugzeuge amerikanische skylines
verunstalten, fordern die in ner woche warscheinlich bereits panzer
und scharfschützen vor schweizer stadien...
entdeckt wird oder irgendwelche flugzeuge amerikanische skylines
verunstalten, fordern die in ner woche warscheinlich bereits panzer
und scharfschützen vor schweizer stadien...
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
UNDERCOVER hat geschrieben:Tages-Anzeiger hat geschrieben:Der Krawall als Spektakel
Von Dario Venutti.
Wenn der FC Zürich gegen den FC Basel spielt, sind zwei Dinge sicher: Erstens gewinnt meistens der FCB. Zweitens setzt der Match ein Ritual aus Ausschreitungen, Empörung über die Ausschreitungen und der Forderung nach raschen Lösungen gegen Gewalt in Gang.
Wer Krawall macht, begreift nicht, dass die Begegnung eine symbolische Sache ist: FCB-Fans.
Nach ein paar Tagen legt sich die Aufregung, und es passiert nichts. Bis zum nächsten Spiel. So geht das schon seit Jahren.
Die Ausschreitungen sind zweifellos skandalös. Ebenso irritierend ist die Tatsache, dass es sich sämtliche Beteiligten in diesem Ritual bequem eingerichtet haben:
Gewaltbereite Fussballfans erhalten einen Kick, um ihre Wut an Leuten abzureagieren, die zufällig Basler, Zürcher oder Polizisten sind. Wer Krawall macht, begreift nicht, dass die Begegnung zweier Mannschaften eine symbolische und keine physische Sache ist.
Die Medien verhalten sich widersprüchlich. Gerade in den Tagen vor dem Spiel FCZ - FCB am letzten Sonntag wurde der Match unermüdlich zum Hochrisikospiel mit grosser Polizeipräsenz hochgeschrieben, um sich dann darüber zu wundern, dass die erwarteten Krawalle eingetroffen sind. In Kommentaren wird seit Jahren gefordert, man wolle an Fussballspielen keine Krawallbilder sehen, und doch werden sie immer wieder gezeigt.
Politiker und Vereinsfunktionäre präsentieren schnelle Lösungen, ohne über ihre Tauglichkeit nachgedacht zu haben. Die neueste Idee: keine Gästefans bei Hochrisikospielen. Als ob gewaltbereite FCZ- oder FCB-Fans dadurch abgehalten würden, in die andere Stadt zu fahren. Es ist ein Teil des Krawall-Rituals, dass sofort Lösungen präsentiert werden, damit die Öffentlichkeit den Eindruck erhält, man arbeite am Problem.
Die Bevölkerung gibt sich geschockt und ergötzt sich gleichzeitig an den Krawallbildern. Überdies haben die Bilder eine ungemein beruhigende Wirkung: Im Angesicht der Krawallanten vergewissert sich der Durchschnittsbürger, auf der Seite der positiven Werte zu stehen.
Wie könnte dieses Ritual durchbrochen werden? Muss man sich von der Vorstellung lösen, Fussball müsse eine gewaltfreie Angelegenheit sein, und sich damit abfinden, dass er gelegentlich seine hässliche Fratze zeigt?
Wer jetzt nach drakonischen Massnahmen ruft, offenbart Ratlosigkeit. Ohne Zweifel ist Repression notwendig, etwa die konsequente Durchsetzung von Stadionverboten. Doch die Prävention steckt in der Schweiz weiterhin in den Kinderschuhen und müsste ausgebaut werden. Hier geht es unter anderem um eine Stärkung der Selbstkontrolle der Fans, die bezeichnenderweise innerhalb des Stadions meistens schon funktioniert.
Man darf nicht die Illusion haben, Ausschreitungen wie am Sonntag seien mit einfachen Rezepten zu unterbinden. Im Kontrast zum Krawall ist die Lösung langwierig und unspektakulär.
- bluewhite pride
- Forumgott

- Beiträge: 1901
- Registriert: 6. Nov 2006, 23:44
gute journalisten sind leider aus mediensicht häufig nicht jene, die sachlich schreiben, sondern jene, die die leser anziehen. geht in unserer gesellschaft leider fast nur via panikmache und sensationsjournalismus.Tagi hat geschrieben: ...
Die Medien verhalten sich widersprüchlich. Gerade in den Tagen vor dem Spiel FCZ - FCB am letzten Sonntag wurde der Match unermüdlich zum Hochrisikospiel mit grosser Polizeipräsenz hochgeschrieben, um sich dann darüber zu wundern, dass die erwarteten Krawalle eingetroffen sind. In Kommentaren wird seit Jahren gefordert, man wolle an Fussballspielen keine Krawallbilder sehen, und doch werden sie immer wieder gezeigt.
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Tagi hat geschrieben: ...
Die Bevölkerung gibt sich geschockt und ergötzt sich gleichzeitig an den Krawallbildern. Überdies haben die Bilder eine ungemein beruhigende Wirkung: Im Angesicht der Krawallanten vergewissert sich der Durchschnittsbürger, auf der Seite der positiven Werte zu stehen.
...
da gibts nichts zuzufügen. oberfakt! scheinheilige unschuldslämmer gibt es noch x-mal (x >>1000) mehr als "krawallmacher".
Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.
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Stecki
Massenschlägerei vor 1.-Liga-Match
ST.GALLEN. Im St. Galler Gründenmoos kam es am Samstagnachmittag vor einem Fussballspiel zur Massenschlägerei. Rund 50 Männer griffen die Anhänger der GC U21 an, mehrere Personen wurden verletzt. Das 1.-Liga-Spiel FC St. Gallen U21 gegen GC U21 wurde darauf abgesagt.
Felix Mätzler
Geplant war im Gründenmoos das 1.-Liga-Spiel der U21 des FC. St. Gallen gegen die U21 der Grasshoppers Zürich, Anpfiff um 16 Uhr. Schon um halb drei hatte sich eine ungewöhnlich grosse Anzahl von GC-Fans, etwa 150 Personen, im Gründenmoos versammelt. Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts rund 50, teilweise vermummte Männer auf und gingen auf die GC-Anhänger los.
Äusserste Brutalität
«Das war eine geplante Aktion», sagte eine Augenzeugin, «die Männer hatten Eisenstangen, Tränengas und Knallpetarden bei sich». Mit äusserster Brutalität griffen sie die GC-Anhänger an. Einige dieser Fans liessen sich vorerst auf die Schlägerei ein, andere flüchteten. Die Angreifer schafften es dann schnell, dass die GC-Fans sich unter die Haupttribüne und in die Garderoben des Gründenmoosstadions zurückziehen mussten. Erst dann liessen sie ab und verschwanden ebenso spurlos wie sie erschienen waren. Mehrere der GC-Anhänger blieben mit Verletzungen, wie Platzwunden im Gesicht, zurück. Die «Schlachtenrufe» der St. Galler Angreifer – Ostschweizer Dialekt – lassen vermuten, dass es sich bei ihnen hauptsächlich um Rechtsextreme handelte. So bezeichneten sie die GC-Fans als Juden.
Bei 25 Grad mit Kapuzen unterwegs
Erst nach der Schlägerei, die nur wenige Minuten dauerte, erschienen uniformierte Polizisten. Der Mediensprecher der Stadtpolizei, Benjamin Lütolf bestätigte den Vorfall. Er spricht von einer Schlägerei zwischen rund 50 St. Galler Hooligans und etwa 100 GC-Fans. Auch sagt er, dass es sich bei den GC-Anhängern sowohl um Hooligans wie um ganz normale Supporter gehandelt habe, die nichtsahnend in die Schlägerei gerieten. Laut Polizeisprecher musste eine Person verletzt ins Spital gebracht werden. Auch für Benjamin Lütolf ist klar, dass dieser Überfall geplant war: «Wer läuft bei 25 Grad im Schatten schon mit Rollkragenpullover und Kapuze herum.» Die Polizei habe keine Hinweise gehabt, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte. «Es ist ja auch ein Novum, dass es vor einem 1.-Liga-Match Krawall gibt», sagt Lütolf.
Die Polizei hat einzelne GC-Anhänger kontrolliert, Augenzeugen befragt, festgenommen hat sie niemanden. Die Angreifer wurden nicht mehr gesichtet. Das Fussballspiel der U21 vom FC St. Gallen gegen die U21 von GC, mit Murat Yakin als Trainer, wurde abgesagt.
ST.GALLEN. Im St. Galler Gründenmoos kam es am Samstagnachmittag vor einem Fussballspiel zur Massenschlägerei. Rund 50 Männer griffen die Anhänger der GC U21 an, mehrere Personen wurden verletzt. Das 1.-Liga-Spiel FC St. Gallen U21 gegen GC U21 wurde darauf abgesagt.
Felix Mätzler
Geplant war im Gründenmoos das 1.-Liga-Spiel der U21 des FC. St. Gallen gegen die U21 der Grasshoppers Zürich, Anpfiff um 16 Uhr. Schon um halb drei hatte sich eine ungewöhnlich grosse Anzahl von GC-Fans, etwa 150 Personen, im Gründenmoos versammelt. Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts rund 50, teilweise vermummte Männer auf und gingen auf die GC-Anhänger los.
Äusserste Brutalität
«Das war eine geplante Aktion», sagte eine Augenzeugin, «die Männer hatten Eisenstangen, Tränengas und Knallpetarden bei sich». Mit äusserster Brutalität griffen sie die GC-Anhänger an. Einige dieser Fans liessen sich vorerst auf die Schlägerei ein, andere flüchteten. Die Angreifer schafften es dann schnell, dass die GC-Fans sich unter die Haupttribüne und in die Garderoben des Gründenmoosstadions zurückziehen mussten. Erst dann liessen sie ab und verschwanden ebenso spurlos wie sie erschienen waren. Mehrere der GC-Anhänger blieben mit Verletzungen, wie Platzwunden im Gesicht, zurück. Die «Schlachtenrufe» der St. Galler Angreifer – Ostschweizer Dialekt – lassen vermuten, dass es sich bei ihnen hauptsächlich um Rechtsextreme handelte. So bezeichneten sie die GC-Fans als Juden.
Bei 25 Grad mit Kapuzen unterwegs
Erst nach der Schlägerei, die nur wenige Minuten dauerte, erschienen uniformierte Polizisten. Der Mediensprecher der Stadtpolizei, Benjamin Lütolf bestätigte den Vorfall. Er spricht von einer Schlägerei zwischen rund 50 St. Galler Hooligans und etwa 100 GC-Fans. Auch sagt er, dass es sich bei den GC-Anhängern sowohl um Hooligans wie um ganz normale Supporter gehandelt habe, die nichtsahnend in die Schlägerei gerieten. Laut Polizeisprecher musste eine Person verletzt ins Spital gebracht werden. Auch für Benjamin Lütolf ist klar, dass dieser Überfall geplant war: «Wer läuft bei 25 Grad im Schatten schon mit Rollkragenpullover und Kapuze herum.» Die Polizei habe keine Hinweise gehabt, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte. «Es ist ja auch ein Novum, dass es vor einem 1.-Liga-Match Krawall gibt», sagt Lütolf.
Die Polizei hat einzelne GC-Anhänger kontrolliert, Augenzeugen befragt, festgenommen hat sie niemanden. Die Angreifer wurden nicht mehr gesichtet. Das Fussballspiel der U21 vom FC St. Gallen gegen die U21 von GC, mit Murat Yakin als Trainer, wurde abgesagt.
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Stecki
Ausschreitungen nach Aufstieg in Düsseldorf
Düsseldorf - Nachdem Fortuna Düsseldorf den Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga geschafft hat, ist es in der Düsseldorfer Altstadt zu Ausschreitungen gekommen. 22 Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, berichtet die Polizei. Rund 200 Polizeikräfte und mehrere Hunde waren im Einsatz. Es habe zahlreiche Rettungseinsätze gegeben, Schwerverletzte jedoch keine. Fortuna Düsseldorf hatte am letzten Spieltag der 3. Liga Werder Bremen II zuhause mit 1:0 besiegt und steigt damit nach zehn Jahren wieder in die 2. Liga auf.
Düsseldorf - Nachdem Fortuna Düsseldorf den Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga geschafft hat, ist es in der Düsseldorfer Altstadt zu Ausschreitungen gekommen. 22 Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, berichtet die Polizei. Rund 200 Polizeikräfte und mehrere Hunde waren im Einsatz. Es habe zahlreiche Rettungseinsätze gegeben, Schwerverletzte jedoch keine. Fortuna Düsseldorf hatte am letzten Spieltag der 3. Liga Werder Bremen II zuhause mit 1:0 besiegt und steigt damit nach zehn Jahren wieder in die 2. Liga auf.
wo bleibt bericht der adler '08?
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Haxen-Paule
- CUMK
- Beiträge: 4675
- Registriert: 3. Dez 2007, 09:16
- Wohnort: Blätzbums/BL
bitte nachrichten weiterleite, danke!
ps. F O R T U N A
ps. F O R T U N A
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/arc ... et_pranger
Tabelle nach klubs irgendwie zusammengereimt (ev von sepp) ?!
Tabelle nach klubs irgendwie zusammengereimt (ev von sepp) ?!
http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --26179798
sehr interessante kommentare dabei. jedoch muss mir einer sagen, wieso der fcz so wenig hools gem. statistik hat? die ist ja wirklich für d "füchs".
wusste gar nicht dass der fcl so ein risikofaktor ist. bin seit einigen jahren in der zone 2 aber so viele hools sollten mir doch auffallen.
sehr interessante kommentare dabei. jedoch muss mir einer sagen, wieso der fcz so wenig hools gem. statistik hat? die ist ja wirklich für d "füchs".
wusste gar nicht dass der fcl so ein risikofaktor ist. bin seit einigen jahren in der zone 2 aber so viele hools sollten mir doch auffallen.
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Haxen-Paule
- CUMK
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- Registriert: 3. Dez 2007, 09:16
- Wohnort: Blätzbums/BL
mein gott....snusman hat geschrieben:sehr interessante kommentare dabei. jedoch muss mir einer sagen, wieso der fcz so wenig hools gem. statistik hat? die ist ja wirklich für d "füchs".
wusste gar nicht dass der fcl so ein risikofaktor ist. bin seit einigen jahren in der zone 2 aber so viele hools sollten mir doch auffallen.
MvW
