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Schweizer Spieler im Ausland

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Kampfwurm
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Beitrag von Kampfwurm »

Das frag ich mich allerdings auch, was die Yakins in der Nati zu suchen haben!

:arrow: Keine Macht dem Kebap!!!!
PRIDE OF LUCERNE
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Partyanimal
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Beitrag von Partyanimal »

Wie würde dann wohl Frankreich's Nationalmannschaft aussehen?! :roll:
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Partyanimal hat geschrieben: Ach Undercover du linker Depp! Dann sind wir also auch Antisemiten, weil wir keine Juden in der Schweizer Nationalmannschaft haben!!!??? Schwarz-Weiss, grau gibt es nicht!
also chef, mal langsam... wir streiten hier darüber, ob zweifellos qualifizierte fussballer, die jedoch noch nicht so lange schweizer sind, in der nati spielen sollen oder nicht. gewisse sagen ja, gewisse sagen nein...

es wurde hier aber NIRGENDS religion erwähnt, es wurde NIRGENDS darüber gesprochen, ob in einer nationalmanschaft die verschiedenen religionen, die es in der schweiz anzutreffen gibt, prozentual vertreten sein müssen, etc.

im prinzip halte ich es wie gody und jekyll: sollen die besten spielen, egal ob sie einen "reinen" (wie ich dieses wort hasse!) schweizer stammbaum der letzten 500 jahre vorweisen können, oder ob sie zwei tage zuvor eingebürgert worden sind. und auch egal, ob sie christen, muslime, juden, hindus, atheisten, zeugen jehovas oder sonstwas sind.
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NOISER
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Beitrag von NOISER »

@undercover
dito

und so lassen wir doch dieses leidige thema! mag die yakins auch nicht leiden (und dies nicht weil sie türkischer abstimmung sind), aber wenn sie an der em die engländer abschiessen, werden wir wohl alle jubeln! (ausser kw natürlich) :roll:
TFC!
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Kampfwurm
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Beitrag von Kampfwurm »

Ja, dann wird das spiel Unterbrochen, der Teppich ausgelegt und nach Mekka gebetet. Kult!
PRIDE OF LUCERNE
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Beitrag von Insider »

Partyanimal hat geschrieben:Wie würde dann wohl Frankreich's Nationalmannschaft aussehen?! :roll:
Holland würde es auch schwer haben/gehabt haben, ohne Seedorf, Kluivert, Davids, Winter...

Bei Frankreich würde wahrscheinlich folgende Aufstellung dann sein:

Barthez, Lizarazu, Petit, Pires...

:P
I'm going to make him an offer he can't refuse...

GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU

offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.

JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!

Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer. :clown:
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Pancho
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Beitrag von Pancho »

Partyanimal hat geschrieben: Barthez, Lizarazu, Petit, Pires...
Bixente Lizarazu ist kein richtiger Franzose!
Bild Bild
Wickie
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Beitrag von Wickie »

sorry, aber Bixente ist ein "richtiger" Franzose. Er stammt aus dem baskischen Teil Frankreichs und spielte - wenn ich mich recht erinnere - zuerst bei Bordeaux, bevor er zu Bilbao wechselte. Bei Atletico Bilbao dürfen zwar nur Basken spielen. Das heisst jedoch nicht, dass diese spanische Staatsbürger sein müssen.
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Partyanimal
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Beitrag von Partyanimal »

Da muss ich dich korrigieren Wickie. Bixente Lizarazu hat seine Wurzeln in Spanien.

Übrigens, hier ein guter Artikel zu diesem Thema:
Equipe Tricolore:
Symbol für die antirassistische Freude einer großen Nation


Paris (haga-liberation) - Sie spielen im blau-weiß-roten Trikot, doch die Herkunft der Akteure macht die «Equipe Tricolore» zu einer noch viel bunteren Truppe: 14 der 22 Spieler des Weltmeisters haben Eltern in Ghana, Algerien, Armenien oder Oma und Opa in europäischen Nachbarländern. Allein sieben Akteure sind von schwarzer Hautfarbe. Sie alle kämpfen um den Ruhm der Grande Nation. Die Vielfarbigkeit störte die Fußball- Anhänger von Lens im Norden bis Marseille ganz im Süden noch nie. «Dieses Mischlings-Team verbindet den Pep mit der Effizienz», schrieb die «Liberation».

Nachkommen ausländischer Vorfahren sind in Frankreich weit verbreitet. Nach neuesten Untersuchungen trifft das auf immerhin jeden Vierten zu. WM-Organisationschef Michel Platini hat Verwandte in Italien, das frühere Tennis-As Yannick Noah in Kamerun und Film- und TV-Star Isabelle Adjani in Deutschland und Algerien.

Auch an der «France 98»-Equipe lassen sich die großen Einwanderungswellen des Jahrhunderts ablesen. Starspieler Zinedine Zidane kann den algerischen Einfluß ebensowenig leugnen wie das Duo Alain Boghossian/Youri Djorkaeff den armenischen, wobei als Zugabe die Oma aus Kalmückien stammt. Marcel Desailly erblickte in Ghana das Licht der Welt, Christian Karembeu wurde in Neu-Kaledonien, Bernard Diomede auf der Karibik- Insel Guadeloupe und Patrick Vieira im Senegal geboren.

Thierry Henrys Eltern stammen von den Antillen, die Großeltern von Torwart Fabien Barthez und Bixente Lizarazu kommen aus Spanien, Kapitän Didier Deschamps ist baskischer Abstammung. Bernard Lama wurde in Französisch-Guyana groß. Für deutsche Hüter völkischer Reinheit vollends unvorstellbar: David Trezeguet hat gar eine doppelte Staatsbürgerschaft, der in Rouen geborene Stürmer wuchs in Argentinien auf, dem Herkunftsland seines Vaters.

«Das Nationalteam ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Viele Kulturen, Stile und Spielarten werden optimal miteinander vermischt», glaubt Aime Jacquet, der aus dem Loire-Örtchen Sail-sous-Couzan bei St. Etienne stammt. Wie der Nationaltrainer sind nur der im Endspiel gesperrte Rot- Sünder Laurent Blanc, Stephane Guivarc´h, Christophe Dugarry, Robert Pires, Emmanuel Petit, Frank Leboeuf, Vincent Candela und Lionel Charbonnier «Francais de souche».

«Wenn es um die nationale Identität geht, die symbolisch von der Nationalmannschaft verteidigt wird, dann vergessen selbst rassistische Franzosen deren Hautfarbe», erklärte kürzlich der französische Philosoph Pierre-Andre Taguieff in einem TV-Interview dieses Phänomen.

Diese Tatsache veranlaßte bereits Jean-Marie Le Pen, den Chef der rechtsextremen Nationalen Front (FN), sich über zu viele «Ausländer» in der Landesauswahl zu beklagen. Dafür musste Le Pen, der dafür sogar im eigenen Lager kritisiert wurde, heftige Konter durch die französischen Medien einstecken.

So schrieb z.B. die «Liberation» über die kunterbunte «Equipe Tricolore» und ihre bis in die Politik hineinreichende Wirkung: «Ein toller Nasenstüber für die Front National. Man kann sie ohne Chauvinismus bewundern.»

"De Gaulle hätte es wahrscheinlich gemacht"
Der frühere Innenminister Pasqua regt eine Geste gegenüber Ausländern an


Er schlug vor alle illegal im Lande lebenden Ausländer, die jetzt eine Aufenthaltserlaubnis beantragt haben, anzuerkennen. In einem Interview für die Freitag-Ausgabe der «Le Monde» wies der neogaullistische Politiker darauf hin, daß von rund 150.000 Ausländern, die sich gemeldet haben, 70.000 abgewiesen wurden. Diese drohten nun zum Opfer von Ausbeutung zu werden. Es bestehe zudem die Gefahr, daß sie aufgrund ihrer Probleme Strafttaten verübten.

Pasqua meinte, gerade nachdem Frankreich aufgrund des Erfolges bei der Fußball-Weltmeisterschaft neues Selbstvertrauen gefunden habe, müsse es zu einer Geste bereit sein. «De Gaulle hätte es wahrscheinlich gemacht.» Der ehemalige Innenminister setzte sich gleichzeitig dafür ein, Quoten für die Einwanderung aus den früheren französischen Kolonien vorzusehen. «Man kann den Anteil, den Algerier, Marokkaner, Tunesier und Afrikaner an der Befreiung Frankreichs haben, nicht vergessen», begründete er dies. Es könnten nicht alle Länder gleich behandelt werden.

"Das multikulturelle Team ist ein gutes Abbild französischer Werte"
Chirac lobt Solidarität und Zusammenhalt


Frankreichs Präsident Jacques Chirac sieht in der Fußball-Nationalmannschaft seines Landes ein gelungenes Beispiel für gesellschaftliche Integration. Das blau-weiß-rote und zugleich «vielfarbige» Team sei ein «Symbol für Solidarität und Zusammenhalt», so Chirac zum französischen Nationalfeiertag (14.Juli). Die Mannschaft habe ein «gutes Bild von Frankreich und seinen Werten» abgegeben.

Der Staatspräsident zeigte sich gleichzeitig optimistisch für die wirtschaftlichen Perspektiven Frankreichs: "Die Kreativität Frankreichs wird das Wachstum zurückbringen. Wir brauchen mehr Freiheit. Die Vielfalt ist unsere Stärke und die Solidarität wird eine stärkere Unterstützung für die vielen unterschiedlichen Ansätze und Initiativen in unserem Land bringen und uns alle bereichern. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ist sowohl ein Erfolg der Regierung des sozialistischen Premierministers Lionel Jospin als auch seiner konservativen Vorgänger Edouard Balladur und Alain Juppe".
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Beitrag von Wickie »

Thank's für die Info - Für mich ist ein Drittgeneratiönler halt fast schon ein "Reiner" ;-)
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Leu
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Beitrag von Leu »

Über dieses Thema könnte man endlos diskutieren. :arrow: die besten sollen spielen, das ist auch meine Meinung é basta.
lucerne

Beitrag von lucerne »

man ist wirklich unglaublich, dass wir gerade in der schweiz solche sachen diskutieren müssen.. mann! gerade das multikulturelle macht ja die schweiz aus und nichts anderes!
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Beitrag von URNER »

N`KUFO hat wieder zugeschlagen.
Diesmal hat er mit seinen Saisontoren 8 und 9 beim 2-0 Sieg über Ajax seine Knipser (Zitat: Blick) Qualitäten wieder einmal bewiesen.
Der scheint sich ja doch mal an einem Ort durchzusetzen.

Quelle: blick.ch
Auf in ein neues Jahr wir ham' noch lange nicht genug!!!
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Beitrag von Gody »

URNER hat geschrieben:N`KUFO hat wieder zugeschlagen.
Diesmal hat er mit seinen Saisontoren 8 und 9 beim 2-0 Sieg über Ajax seine Knipser (Zitat: Blick) Qualitäten wieder einmal bewiesen.
Der scheint sich ja doch mal an einem Ort durchzusetzen.

Quelle: blick.ch
Also ICH mags dem Blaise gönnen. Vielleicht erhält er ja nochmals eine Chance!
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lucerne

Beitrag von lucerne »

damit muss er eine chance erhalten und gerade auch in der nati.. da kommen wir mit unserem mageren offensiv-angebot nicht mehr um ihn herum für das erweiterte kader für nächsten sommer!
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Beitrag von Gody »

lucerne hat geschrieben:damit muss er eine chance erhalten und gerade auch in der nati.. da kommen wir mit unserem mageren offensiv-angebot nicht mehr um ihn herum für das erweiterte kader für nächsten sommer!
Die Frage ist aber nur, ob Köbi dem Blaise nochmals eine Chance gibt :!: :?: :!:
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Beitrag von Partyanimal »

N'Kufo ist das gleiche Charakterschwein wie Vonlanthen und hat für mich darum nichts zu suchen in unserer Nationalmannschaft!
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Beitrag von Gody »

Partyanimal hat geschrieben:N'Kufo ist das gleiche Charakterschwein wie Vonlanthen und hat für mich darum nichts zu suchen in unserer Nationalmannschaft!
Bin ich jetzt aber ganz anderer Meinung. Aus meiner Sicht sollen einfach die BESTEN aufgeboten werden. Auch wenn es Charakterschweine, oder was auch immer sind!!!! Hauptsache unsere Nati hat ERFOLG :!:
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Beitrag von Radiohead »

Partyanimal hat geschrieben:N'Kufo ist das gleiche Charakterschwein wie Vonlanthen und hat für mich darum nichts zu suchen in unserer Nationalmannschaft!
Vonlanthen wird es sowieso nicht in die erste Mannschaft schaffen und N'Kufo, ...einen bulligen Stürmer würde zwar nicht schaden aber auf einen der mit Rassismusvorwürfen kommt und einen auf Beleidigten macht, auf so einen kann ich gerne verzichten.
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Beitrag von Phil Danker »

Radiohead hat geschrieben:
Partyanimal hat geschrieben:N'Kufo ist das gleiche Charakterschwein wie Vonlanthen und hat für mich darum nichts zu suchen in unserer Nationalmannschaft!
Vonlanthen wird es sowieso nicht in die erste Mannschaft schaffen und N'Kufo, ...einen bulligen Stürmer würde zwar nicht schaden aber auf einen der mit Rassismusvorwürfen kommt und einen auf Beleidigten macht, auf so einen kann ich gerne verzichten.
Wenn Vonlanthen weiter für die Schweiz spielt, und sich weiterhin so entwickelt, dann wird er sicherlich mal in der Nati spielen.
Warum (bei N Kufo) gerade Charakterschwein ? Sicherlich hat er überreagiert (aber wie wars bei Sforza und Chappi ?) Er hat auch sicher seinen Fehler eingesehen, und daraus gelernt. Er war halt damals etwas zu sehr geladen und hat nicht blos "einen auf Beleidigt gemacht", sonder er wars.
Darum ums Wohl der Nati: Gebt ihm noch eine Chance.
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