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BSC YB 2010/2011
Stellungnahme zur Freistellung von Stefan Niedermaier
Mit grosser Überraschung haben die beiden Fanorganisationen gäubschwarzsüchtig und Ostkurve Bern von der sofortigen Freistellung Stefan Niedermaiers Kenntnis genommen. Die Meldung traf die aktiven Fans völlig unvorbereitet und insbesondere der Zeitpunkt dieser Massnahme hinterlässt einige offene Fragen und einen bitteren Nachgeschmack.
Danke Stefan
Die beiden Fanorganisationen danken Stefan Niedermaier bestens für die Arbeit, welche er in den letzten fünf Jahren für YB geleistet hat. Ein ganz besonderer Dank gilt ihm für seinen stetigen Willen, sich mit den Anliegen und Problemen der Fans auseinander zu setzen. In Zeiten medialer Hysterie rund um die Fanthemen war dies alles andere als selbstverständlich. Stefan Niedermaier hat die Fans jedoch von Beginn weg mit Respekt behandelt und die Anliegen der treuen Supporter – und auch der übrigen Stadionbesucher – absolut ernst genommen. Dank einem regen und stets ehrlichen Austausch mit Stefan Niedermaier war deshalb das Verhältnis zwischen Fans und Verein immer sehr angenehm, sachlich und unaufgeregt. Man fühlte sich als wichtiger Partner akzeptiert. So konnten im Dialog unter anderem die Einführung von Stehplätzen im Sektor D sowie der Aufbau der Fanarbeit Bern realisiert werden. Bei Problemen oder Meinungsverschiedenheiten wurden stets pragmatische Lösungen gefunden.
Uns bleibt nichts anderes übrig, als Stefan Niedermaier für seinen Einsatz (für YB und die Fans) nochmals ganz herzlich zu danken. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. MERCI STEFAN!
Zukünftige Zusammenarbeit mit YB
Die Fanorganisationen gehen davon aus, dass sämtliche mit Stefan Niedermaier und dessen Mitarbeitern getroffenen Abmachungen weiterhin ihre Gültigkeit haben. Dies betrifft insbesondere die Bereitstellung von Stehplätzen sowie die Weiterführung der bewährten Fanarbeit Bern. Auch die bisherigen Vereinbarungen betreffend Choreografien und organisatorischen Angelegenheiten (Ticketverkauf, Abläufe an Spieltagen etc.) sind für uns wichtige Punkte, welche auch in Zukunft ihre Gültigkeit haben müssen.
Des Weiteren erwarten wir, dass uns die Verantwortlichen des BSC YB und des Stadions weiterhin als wichtigen Partner betrachten und dass entsprechend auch zukünftig ein reger Austausch mit uns stattfindet.
Offene Fragen
Die Freistellung Stefan Niedermaiers kam für uns nicht nur überraschend, sondern sie wirft auch einige Fragen auf. Vor allem der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist für die Fanorganisationen nicht nachvollziehbar. Aufgrund der Aussagen von verantwortlichen Personen soll durch die neue personelle Besetzung eine neue Phase bei YB und dem Stadion eingeläutet werden. Dabei handelt es sich aus unserer Sicht um strategische Entscheide, welche nicht von heute auf morgen gefällt werden. Umso unverständlicher ist für uns, dass ein solch wichtiger Entschluss kurz nach Saisonstart gefällt wird. Ausgerechnet in einem Augenblick, wo mit der Qualifikation für die europäische Gruppenphase sowie dem ersten Erfolg in der Meisterschaft Ruhe in das Umfeld eingekehrt wäre. Eine Ruhe, welche nun wiederum erheblich gestört wird. Weshalb hat man sich, wenn man von diesem Schritt so überzeugt ist, nicht bereits zum Ende der vergangenen Saison von Stefan Niedermaier getrennt?
Auch was die strategische Ausrichtung von YB und des Stadions anbelangt ist für uns noch einiges im Unklaren. So soll YB gemäss Medienmitteilung auf der Stade de Suisse-Website in den nächsten Jahren sportlich und wirtschaftlich gezielt weiterentwickelt werden. Wie diese Weiterentwicklung jedoch genau aussehen soll, wird nicht erwähnt. Gerne würden wir – und wohl auch die breite Masse der YB-Fans – wissen, wie man gedenkt, diese Weiterentwicklung zu realisieren.
Die Fananliegen wurden von den neuen Verantwortlichen bisher noch gar nicht erwähnt. Wie oben bereits bemerkt, ist es für die Fanorganisationen essentiell, auch künftig respektvoll behandelt und ernst genommen zu werden. Wir stehen weiterhin für eine lebendige und kreative Fankultur ein und hoffen, dass dies von den involvierten Entscheidungsträgern auch in Zukunft so akzeptiert und unterstützt wird. Deshalb möchten wir von den Verwaltungsräten der BSC YB Betriebs AG, der Stade de Suisse Nationalstadion AG sowie von Ilja Kaenzig rasch eine klare Antwort, wie in Zukunft der Austausch mit den Fanorganisationen aussehen soll.
Generell sei uns an dieser Stelle erlaubt, die Entscheidungen des Verwaltungsrates der Sport und Event Holding AG zu hinterfragen. Die Freistellungen von Rohr, Andermatt sowie nun Niedermaier zeugten und zeugen nicht gerade von strategischer Weitsichtigkeit. Dies widerspiegelt sich auch in der Tatsache, dass bisher keine der vom Verwaltungsrat getroffenen Entscheidungen einen nachhaltigen Erfolg gebracht hat. Es macht viel eher den Eindruck, dass bei den wichtigsten Entscheidungsträgern auf strategischer Ebene der nötige Fussballsachverstand nicht vorhanden ist. Deshalb ist nun sicher auch der Zeitpunkt gekommen, wo der Verwaltungsrat sein Tun unbedingt kritisch reflektieren muss.
Quo vadis YB?
Wie sieht die Zukunft des BSC Young Boys aus? In Zeiten des modernen Fussballs, wo Clubs von Leuten aus der Finanzwelt oft primär als Investitionsobjekt benutzt werden, wecken die momentanen Geschehnisse rund um YB bei vielen Fans Ängste. Schenkt man heutigen Zeitungsberichten Glauben, soll das Wankdorf-Stadion zu einem „Event-Tempel“ werden und dafür eigens eine Überdachung erhalten. Ob dadurch wirklich der sportliche Bereich mehr Beachtung erhält, wagen wir zu bezweifeln. Es scheint, als ob der Vermarktung sowie dem finanziellen Erfolg alles untergeordnet werden soll und dabei vergessen wird, dass für erfolgreichen Fussball auch Leidenschaft und Emotionen vonnöten sind.
Die Tatsache, dass Ilja Kaenzig als CEO bei der Firma „Boutique Football“ tätig war, trägt nicht gerade dazu bei, diese vorhandenen Ängste zu beseitigen. Die genannte Firma hat – kurz zusammengefasst – zum Ziel, Investoren und Fussballclubs zusammen zu bringen. Ein Fussballverein als Anlagemöglichkeit und/oder „Spielzeug“ für reiche Financiers aus aller Welt. Beispiele wie Red Bull Salzburg zeigen, dass dabei vor nichts zurück geschreckt wird. Uns ist durchaus bewusst, dass Fussball unterdessen ein grosses Business geworden ist und dass für den sportlichen Erfolg gesunde finanzielle Strukturen nötig sind. Dem Kommerz sind jedoch aus unserer Sicht klare Grenzen gesetzt. Namen sowie Farben des Clubs sind sakrosankt und auch weiterhin soll der Fussball im Vordergrund stehen. Denn wie oben erwähnt, lebt das Spiel von Emotionen und Leidenschaft – deswegen kommen die Zuschauer ins Stadion. Für diese Traditionen und Werte werden wir uns weiterhin einsetzen!
Allen Bedenken zum Trotz hoffen wir, dass es gar nie soweit kommen wird und die neuen Verantwortlichen unsere Zweifel rasch widerlegen. Wir stehen selbstredend weiterhin zu unserem Verein, werden jedoch ebenso die künftigen Handlungen kritisch hinterfragen.
YB FOR EVER!
gäubschwarzsüchtig & Ostkurve Bern
Mit grosser Überraschung haben die beiden Fanorganisationen gäubschwarzsüchtig und Ostkurve Bern von der sofortigen Freistellung Stefan Niedermaiers Kenntnis genommen. Die Meldung traf die aktiven Fans völlig unvorbereitet und insbesondere der Zeitpunkt dieser Massnahme hinterlässt einige offene Fragen und einen bitteren Nachgeschmack.
Danke Stefan
Die beiden Fanorganisationen danken Stefan Niedermaier bestens für die Arbeit, welche er in den letzten fünf Jahren für YB geleistet hat. Ein ganz besonderer Dank gilt ihm für seinen stetigen Willen, sich mit den Anliegen und Problemen der Fans auseinander zu setzen. In Zeiten medialer Hysterie rund um die Fanthemen war dies alles andere als selbstverständlich. Stefan Niedermaier hat die Fans jedoch von Beginn weg mit Respekt behandelt und die Anliegen der treuen Supporter – und auch der übrigen Stadionbesucher – absolut ernst genommen. Dank einem regen und stets ehrlichen Austausch mit Stefan Niedermaier war deshalb das Verhältnis zwischen Fans und Verein immer sehr angenehm, sachlich und unaufgeregt. Man fühlte sich als wichtiger Partner akzeptiert. So konnten im Dialog unter anderem die Einführung von Stehplätzen im Sektor D sowie der Aufbau der Fanarbeit Bern realisiert werden. Bei Problemen oder Meinungsverschiedenheiten wurden stets pragmatische Lösungen gefunden.
Uns bleibt nichts anderes übrig, als Stefan Niedermaier für seinen Einsatz (für YB und die Fans) nochmals ganz herzlich zu danken. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. MERCI STEFAN!
Zukünftige Zusammenarbeit mit YB
Die Fanorganisationen gehen davon aus, dass sämtliche mit Stefan Niedermaier und dessen Mitarbeitern getroffenen Abmachungen weiterhin ihre Gültigkeit haben. Dies betrifft insbesondere die Bereitstellung von Stehplätzen sowie die Weiterführung der bewährten Fanarbeit Bern. Auch die bisherigen Vereinbarungen betreffend Choreografien und organisatorischen Angelegenheiten (Ticketverkauf, Abläufe an Spieltagen etc.) sind für uns wichtige Punkte, welche auch in Zukunft ihre Gültigkeit haben müssen.
Des Weiteren erwarten wir, dass uns die Verantwortlichen des BSC YB und des Stadions weiterhin als wichtigen Partner betrachten und dass entsprechend auch zukünftig ein reger Austausch mit uns stattfindet.
Offene Fragen
Die Freistellung Stefan Niedermaiers kam für uns nicht nur überraschend, sondern sie wirft auch einige Fragen auf. Vor allem der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist für die Fanorganisationen nicht nachvollziehbar. Aufgrund der Aussagen von verantwortlichen Personen soll durch die neue personelle Besetzung eine neue Phase bei YB und dem Stadion eingeläutet werden. Dabei handelt es sich aus unserer Sicht um strategische Entscheide, welche nicht von heute auf morgen gefällt werden. Umso unverständlicher ist für uns, dass ein solch wichtiger Entschluss kurz nach Saisonstart gefällt wird. Ausgerechnet in einem Augenblick, wo mit der Qualifikation für die europäische Gruppenphase sowie dem ersten Erfolg in der Meisterschaft Ruhe in das Umfeld eingekehrt wäre. Eine Ruhe, welche nun wiederum erheblich gestört wird. Weshalb hat man sich, wenn man von diesem Schritt so überzeugt ist, nicht bereits zum Ende der vergangenen Saison von Stefan Niedermaier getrennt?
Auch was die strategische Ausrichtung von YB und des Stadions anbelangt ist für uns noch einiges im Unklaren. So soll YB gemäss Medienmitteilung auf der Stade de Suisse-Website in den nächsten Jahren sportlich und wirtschaftlich gezielt weiterentwickelt werden. Wie diese Weiterentwicklung jedoch genau aussehen soll, wird nicht erwähnt. Gerne würden wir – und wohl auch die breite Masse der YB-Fans – wissen, wie man gedenkt, diese Weiterentwicklung zu realisieren.
Die Fananliegen wurden von den neuen Verantwortlichen bisher noch gar nicht erwähnt. Wie oben bereits bemerkt, ist es für die Fanorganisationen essentiell, auch künftig respektvoll behandelt und ernst genommen zu werden. Wir stehen weiterhin für eine lebendige und kreative Fankultur ein und hoffen, dass dies von den involvierten Entscheidungsträgern auch in Zukunft so akzeptiert und unterstützt wird. Deshalb möchten wir von den Verwaltungsräten der BSC YB Betriebs AG, der Stade de Suisse Nationalstadion AG sowie von Ilja Kaenzig rasch eine klare Antwort, wie in Zukunft der Austausch mit den Fanorganisationen aussehen soll.
Generell sei uns an dieser Stelle erlaubt, die Entscheidungen des Verwaltungsrates der Sport und Event Holding AG zu hinterfragen. Die Freistellungen von Rohr, Andermatt sowie nun Niedermaier zeugten und zeugen nicht gerade von strategischer Weitsichtigkeit. Dies widerspiegelt sich auch in der Tatsache, dass bisher keine der vom Verwaltungsrat getroffenen Entscheidungen einen nachhaltigen Erfolg gebracht hat. Es macht viel eher den Eindruck, dass bei den wichtigsten Entscheidungsträgern auf strategischer Ebene der nötige Fussballsachverstand nicht vorhanden ist. Deshalb ist nun sicher auch der Zeitpunkt gekommen, wo der Verwaltungsrat sein Tun unbedingt kritisch reflektieren muss.
Quo vadis YB?
Wie sieht die Zukunft des BSC Young Boys aus? In Zeiten des modernen Fussballs, wo Clubs von Leuten aus der Finanzwelt oft primär als Investitionsobjekt benutzt werden, wecken die momentanen Geschehnisse rund um YB bei vielen Fans Ängste. Schenkt man heutigen Zeitungsberichten Glauben, soll das Wankdorf-Stadion zu einem „Event-Tempel“ werden und dafür eigens eine Überdachung erhalten. Ob dadurch wirklich der sportliche Bereich mehr Beachtung erhält, wagen wir zu bezweifeln. Es scheint, als ob der Vermarktung sowie dem finanziellen Erfolg alles untergeordnet werden soll und dabei vergessen wird, dass für erfolgreichen Fussball auch Leidenschaft und Emotionen vonnöten sind.
Die Tatsache, dass Ilja Kaenzig als CEO bei der Firma „Boutique Football“ tätig war, trägt nicht gerade dazu bei, diese vorhandenen Ängste zu beseitigen. Die genannte Firma hat – kurz zusammengefasst – zum Ziel, Investoren und Fussballclubs zusammen zu bringen. Ein Fussballverein als Anlagemöglichkeit und/oder „Spielzeug“ für reiche Financiers aus aller Welt. Beispiele wie Red Bull Salzburg zeigen, dass dabei vor nichts zurück geschreckt wird. Uns ist durchaus bewusst, dass Fussball unterdessen ein grosses Business geworden ist und dass für den sportlichen Erfolg gesunde finanzielle Strukturen nötig sind. Dem Kommerz sind jedoch aus unserer Sicht klare Grenzen gesetzt. Namen sowie Farben des Clubs sind sakrosankt und auch weiterhin soll der Fussball im Vordergrund stehen. Denn wie oben erwähnt, lebt das Spiel von Emotionen und Leidenschaft – deswegen kommen die Zuschauer ins Stadion. Für diese Traditionen und Werte werden wir uns weiterhin einsetzen!
Allen Bedenken zum Trotz hoffen wir, dass es gar nie soweit kommen wird und die neuen Verantwortlichen unsere Zweifel rasch widerlegen. Wir stehen selbstredend weiterhin zu unserem Verein, werden jedoch ebenso die künftigen Handlungen kritisch hinterfragen.
YB FOR EVER!
gäubschwarzsüchtig & Ostkurve Bern
was genau lässt sich den bisher aus den aussagen des yb vr inkl. delegierten rauslesen, was drei ausrufezeichen berechtigt?WWuG hat geschrieben:viel erfolg und glück im kampf gegen das scheinbar unaufhaltsame, berner!!! nicht aufgeben!
bis auf die idee eines daches habe ich noch nix neues gelesen. und gerade das dach hätte doch nur vorteile (z.b. hinsichtlich der akustik). zudem würde das bier nicht mehr gefrieren wie im letzten winter.
mein gott, die haben schon heute ein "stade de suisse" (höi wankdorf) mit kunstrasen, werbung für jeden fehlpass während des spiels, sowie konzerte en masse, da ist hopfen und malz bzgl. kommerzialisierung eh schon lange verloren. komisch, dass man (in bern) immer noch so tut, als lebten sie in der heilen alten welt (mit paar hundert zuschauern in der nlb).
Thread könnte man jetzt schliessen. Danke lucerne.
AFCA / CAN'T BE STOPPED
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Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
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Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
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Dräggspagg
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Dräggspagg
wie es gestern kaenzig sinngemäss gesagt hat: "der kommerz ist noch lange nicht am ende". man kann auch klubnamen verkaufen, man kann auch das "stade de suisse" verkaufen und man kann das ganze konstrukt auch ausländischen investoren verkaufen. null problem, leider.lucerne hat geschrieben:was genau lässt sich den bisher aus den aussagen des yb vr inkl. delegierten rauslesen, was drei ausrufezeichen berechtigt?WWuG hat geschrieben:viel erfolg und glück im kampf gegen das scheinbar unaufhaltsame, berner!!! nicht aufgeben!
bis auf die idee eines daches habe ich noch nix neues gelesen. und gerade das dach hätte doch nur vorteile (z.b. hinsichtlich der akustik). zudem würde das bier nicht mehr gefrieren wie im letzten winter.
mein gott, die haben schon heute ein "stade de suisse" (höi wankdorf) mit kunstrasen, werbung für jeden fehlpass während des spiels, sowie konzerte en masse, da ist hopfen und malz bzgl. kommerzialisierung eh schon lange verloren. komisch, dass man (in bern) immer noch so tut, als lebten sie in der heilen alten welt (mit paar hundert zuschauern in der nlb).
dass yb schon jetzt ein paradebeispiel der kommerziellen bewegung ist, ist klar. das hat kaenzig sogar selbst vor eineinhalb jahren in einem interview gesagt. aber deswegen einfach alles hinnehmen? ich denke nein.
dazu wären wir vielleicht auch mal froh, wenn das ganze nicht ohne nebengeräusche und mit viel erfolg durchgeführt werden kann. wer glaubt, dass yb der einzige verein in der schweiz bleiben wird, der in zukunft so gehandhabt wird, verschliesst in etwa ähnlich die augen wie der yb-fan, der sich noch in der heilen, alten welt wähnt.
einfach, dass es noch gesagt ist: es ist nicht undenkbar, dass wir in zwei jahren den wesentlich besseren brand darstellen als es momentan yb tut. bezüglich den stars, der identifikation, der loyalität, der treue, verknüpfung mit der region und tradition und dem neuen stadion und ohne direkte konkurrenz à la SCB sind wir markenwert-technisch ganz bestimmt bald auch einmal ein objekt der begierde. von titeln ganz zu schweigen.
WORD!lucerne hat geschrieben:was genau lässt sich den bisher aus den aussagen des yb vr inkl. delegierten rauslesen, was drei ausrufezeichen berechtigt?WWuG hat geschrieben:viel erfolg und glück im kampf gegen das scheinbar unaufhaltsame, berner!!! nicht aufgeben!
bis auf die idee eines daches habe ich noch nix neues gelesen. und gerade das dach hätte doch nur vorteile (z.b. hinsichtlich der akustik). zudem würde das bier nicht mehr gefrieren wie im letzten winter.
mein gott, die haben schon heute ein "stade de suisse" (höi wankdorf) mit kunstrasen, werbung für jeden fehlpass während des spiels, sowie konzerte en masse, da ist hopfen und malz bzgl. kommerzialisierung eh schon lange verloren. komisch, dass man (in bern) immer noch so tut, als lebten sie in der heilen alten welt (mit paar hundert zuschauern in der nlb).
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vodka lemon
- Experte

- Beiträge: 339
- Registriert: 11. Sep 2007, 18:43
- Wohnort: Bern Wankdorf
Danke WWuG!
@Tja lucerne, man kann es auch übertreiben. 1.Wir haben gerade einmal 3 Konzerte pro Jahr,
2. Das Stadion hat weiterhin Wankdorf im Namen. Traurig übernimmt man das so.
3.Kunstrasen ist nicht weiter schlimm, da müssen wir wenigstens nicht auf einem Kartoffelacker à la Gersag spielen.
4.Natürlech haben wir viele Werbeeinschaltungen, aber nicht nach jedem Fehlpass, man kann es auch übertreiben!
5. Wen intressiert schon ein Dach? Wir sind hier nicht beim Handball, so oder so hat die Stimmung bei uns absolut positiv zugenommen in den letzten Jahren.
6.Auch in der NLB, war nicht nur heile Welt. Wir hatten unseren Spass, konnten machen was wir wollten, aber ein Verein kann nun mit einem Zuschauerschnitt von vielleicht 1500 Zuschauern nicht überleben. Geschweige denn mit einem Stadion, wo du schauen musst, dass das Dach nid oben runter fällt. Wir waren mehrfach vor dem Konkurs, wenn du das mitbekommen hast.
Tja was würdest du machen, wenn es bei deinem Verein ähnlich zu und her geht? Was meinst du, kommt bei eurem neuen Stadion raus?
Bettreffend tiefgekühltes Bier, trink es doch das nächste Mal ein Bisschen schneller
@Tja lucerne, man kann es auch übertreiben. 1.Wir haben gerade einmal 3 Konzerte pro Jahr,
2. Das Stadion hat weiterhin Wankdorf im Namen. Traurig übernimmt man das so.
3.Kunstrasen ist nicht weiter schlimm, da müssen wir wenigstens nicht auf einem Kartoffelacker à la Gersag spielen.
4.Natürlech haben wir viele Werbeeinschaltungen, aber nicht nach jedem Fehlpass, man kann es auch übertreiben!
5. Wen intressiert schon ein Dach? Wir sind hier nicht beim Handball, so oder so hat die Stimmung bei uns absolut positiv zugenommen in den letzten Jahren.
6.Auch in der NLB, war nicht nur heile Welt. Wir hatten unseren Spass, konnten machen was wir wollten, aber ein Verein kann nun mit einem Zuschauerschnitt von vielleicht 1500 Zuschauern nicht überleben. Geschweige denn mit einem Stadion, wo du schauen musst, dass das Dach nid oben runter fällt. Wir waren mehrfach vor dem Konkurs, wenn du das mitbekommen hast.
Tja was würdest du machen, wenn es bei deinem Verein ähnlich zu und her geht? Was meinst du, kommt bei eurem neuen Stadion raus?
Bettreffend tiefgekühltes Bier, trink es doch das nächste Mal ein Bisschen schneller
Ir Strass vo dr Moschee hani d Luzärner gseh
Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
Ja, dann klär uns dämlichen doch mal auf, bin ich mal gespannt...Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
Aber dagegen kann man sich ja wehren. Siehe Utrecht Awaycard-Diskussion.Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
AFCA / CAN'T BE STOPPED
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Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
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Dräggspagg
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the_wolf
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glaube das theater um das neue fcl stadion hat schon lange begonnen!Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
ich meinerseits sage: lieber ein neues stadion, als gar nichts zu haben, siehe noble pobel grasshopper club zürich...
das war jetzt ironie, oder? bin mir bei dir amigs nicht so sicherRadiohead hat geschrieben:Aber dagegen kann man sich ja wehren. Siehe Utrecht Awaycard-Diskussion.Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
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italien (naja) z.b. wird so ein system boykottieren... ob der widerstand erfolgreichRadiohead hat geschrieben:Aber dagegen kann man sich ja wehren. Siehe Utrecht Awaycard-Diskussion.Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
sein wird oder nicht, wird sich weisen. wer sich allerdings nicht mal dagegen
wehrt (ernsthaft!), der ist wirklich selber schuld...! muss allerdings an-
merken, dass ich ned wirklich bescheid darüber weiss, wie die einführung
dieser away-card in holland von statten ging...!? in der schweiz haben wir
so ein system bereits einmal erfolgreich bekämpft. logischerweise war dies
damals wohl um einiges einfacher, da verband+co. ziemlich stümperhaft und
planlos vorgingen, aber hätte damals auch jeder nur die faust im sack gemacht,
wäre dieses system auch in der schweiz bereits eingeführt. weitere beispiele
aus basel, ect. gingen ebenfalls pro fans aus!
ziemlich schlechtes argument. gc hat ja schliesslich nur deshalbMaré hat geschrieben:ich meinerseits sage: lieber ein neues stadion, als gar nichts zu haben, siehe noble pobel grasshopper club zürich...
"kein" stadion, weil sie (bzw. em-züri) ein neues erhalten hätten sollen...
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
-
Haxen-Paule
- CUMK
- Beiträge: 4675
- Registriert: 3. Dez 2007, 09:16
- Wohnort: Blätzbums/BL
wehren = nicht mehr gehen?Radiohead hat geschrieben:Aber dagegen kann man sich ja wehren. Siehe Utrecht Awaycard-Diskussion.Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
MvW
*ironiebutton-das-nächste-mal-für-wwug-und-hp-aktivieren-notiz-mach* 
AFCA / CAN'T BE STOPPED
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wie sonst?Haxen-Paule hat geschrieben:wehren = nicht mehr gehen?Radiohead hat geschrieben:Aber dagegen kann man sich ja wehren. Siehe Utrecht Awaycard-Diskussion.Wiesel hat geschrieben:Immer amüsant manchmal die dämlichen Kommentare gewisser Luzerner wenn es um andere Clubs geht......wie Vodka Lemon so schön geschrieben hat, Luzern bekommt auch bald ein neues Stadion! Was dann los sein wird können sich wohl nicht alle vorstellen....
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Haxen-Paule
- CUMK
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Dass Herr Stierli nicht nur auf der Trainerbank, sondern am liebsten im ganzen Stadion nur Leute mit Anzug sehen möchte ist glaub bekannt.... Wieso sollte Luzern das nicht blühen was die meisten Clubs schon durchgemacht haben mit ihren neuen Stadien...Kunstrasen wird kommen!? Lightbier? Fancard? Bargeldloses bezahlen(finde ich übrigens top...) Stadionknast mit Schnellrichter? Animationsprogramm Stunden vor dem Spiel, Werbeblöcke während dem Spiel?!
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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