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Kampf den Hooligans und Rassisten

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tuce
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von tuce »

Hier noch Interview von Dölf im Tagi:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/reg ... y/17659009
Ich habe mal zu FCZ-Präsident Canepa gesagt, wenn seine Boys nicht spielen können, solange die Südkurve nicht 90 Minuten lang laut ist, dann sollen sie in einen Jodelverein.
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LU-57
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

www.suedkurve.ch hat geschrieben:Ausser Spesen nichts gewesen

Ungerechtfertigte Rayonverbote kosten den Steuerzahler knapp 20'000 Franken

Am 6. Mai 2010 verhaftete die Stadtpolizei Zürich nach dem Spiel GC gegen FCZ 17 Personen, welche angeblich an Ausschreitungen teilgenommen haben sollen. 8 Festgenommene beteuerten von Anfang an ihre Unschuld und ersuchten um anwaltlichen Beistand. Den eingeleiteten Strafverfahren folgten sogleich Rayon- und später auch Stadionverbote. Heute sind diese Strafverfahren alle eingestellt, die Rayon- und die Stadionverbote aufgehoben. Ende gut, alles gut?

Rayonverbote können gemäss dem nationalen Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen auch bei blossem Vorliegen einer polizeilichen Anzeige ausgesprochen werden. Eine gerichtliche Verurteilung ist nicht erforderlich, eine Schuld muss den Betroffenen nicht nachgewiesen werden. Die zuständigen Polizeistellen sind jedoch frei darin, ob sie diesen vom Gesetz eingeräumten weiten Ermessensspielraum ausschöpfen wollen. Fans, die im Strafverfahren ihre Unschuld beteuern, ersuchen die Polizeibeamten denn auch oft, mit dem Aussprechen von Rayonverboten zuzuwarten, bis das Strafverfahren Klarheit gebracht hat. Die Stadtpolizei Zürich zeigt in dieser Frage jedoch wenig Gesprächsbereitschaft und verfolgt eine restriktive Praxis. Eine Praxis, die nicht nur rechtsstaatlich bedenklich ist, sondern den Steuerzahler auch teuer zu stehen kommen kann:

Haarsträubende Einzelfälle

Erachten sich die Fans als unschuldig, müssen sie die bereits ausgesprochenen Rayonverbote innert Frist anfechten. Es kommt zu kostspieligen Verfahren vor dem Bezirks- in manchen Fällen gar vor dem Verwaltungsgericht in zweiter Instanz. Ohne die Hilfe von fansicht und Südkurve hätten sich die Fans vorliegend wohl kaum gewehrt - das Kostenrisiko und der ungewisse und lange Verlauf von Straf- und Verwaltungsverfahren wirken zu abschreckend. Obsiegen die Fans im Verfahren jedoch, ist es die öffentliche Hand, die für die Kosten aufzukommen hat. Die Gleichung ist dabei einfach: Je länger und komplizierter das Verfahren, desto teurer wird’s.

In diesem konkreten Fall wurden die Strafverfahren von den zuständigen Staats- oder Jugendanwälten eingestellt, während sich die Fans im Rechtsmittelverfahren gegen die Rayonverbote befanden. Damit war den polizeilichen Rayonverboten, welche sich ja auf die polizeiliche Anzeige gestützt hatten, der Boden entzogen – die Rayonverbote wurden allesamt aufgehoben. Zum Teil waren aufgrund des übermotivierten Vorgehens der Polizeibeamten und der Haftrichter jedoch kostspielige Umwege erforderlich. Im Folgenden werden einige Einzelfälle portraitiert:

In einem Fall interessierte es die Polizei nicht, dass ein Fan in den für ihn verbotenen Rayons wohnte und arbeitete. Statt dass die Situation bilateral zwischen Fan und Polizeibeamten geklärt werden konnte, war der Fan zu einer Beschwerde an den Haftrichter gezwungen. Dieser hob das Verbot sofort auf. Es war das einzige Mal in dem dies geschah, ohne dass von haftrichterlicher Seite der Ausgang des Strafverfahrens abgewartet worden wäre.

In zwei anderen Fällen hatte der zuständige Haftrichter das Rayonverbot bereits bestätigt, bevor das Strafverfahren eingestellt worden war. Die Fans mussten deshalb noch vor das Verwaltungsgericht gehen. Ein solcher Umweg hätte mit etwas Weitsicht von Seiten des Haftrichters vermieden werden können.

Besonders ein Fall illustriert dies eindrücklich: Ein Fan wurde beschuldigt, bei der Festnahme einen Polizisten gebissen zu haben. Dies führte zu einer Strafuntersuchung auch wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Der Fan hatte von Anfang an beteuert, es müsse sich um eine Verwechslung handeln und einen DNA-Test verlangt. Die als Zeugen befragten Polizisten waren sich hingegen sicher, den richtigen Täter gefasst zu haben. Der für das Rayonverbot zuständige Haftrichter war selbst nachdem der DNA-Test endlich gemacht worden war und das Resultat nur zwei Wochen später vorgelegen hätte, nicht bereit, seinen Entscheid diese kurze Zeit auszusetzen. Er bestätigte das Rayonverbot. Der Fan wurde so zum kostspieligen Gang ans Verwaltungsgericht gezwungen. Das Resultat des DNA-Tests, welches wie vorausgesagt zwei Tage nach dem Haftrichterentscheid eingegangen war, schloss ihn als Täter zweifelsfrei aus. Das Verwaltungsgericht hob auch dieses Rayonverbot auf.

Übereilt ausgesprochene Rayonverbote verursachen immense Kosten

Fazit: Das vorschnelle Vorgehen der Stadtpolizei schränkte die Fans nicht nur zu Unrecht während einer gewissen Zeit erheblich in ihrer Bewegungsfreiheit ein, es verursachte für die öffentliche Hand auch Kosten in der Höhe von insgesamt 18'703.75.

Immer wieder wird im Zusammenhang mit Fussballspielen auf die horrenden Kosten hingewiesen, welche der Steuerzahler für Sicherheitsmassnahmen berappen muss. Als Verursacher werden dabei stets die Fans portraitiert. Das oben genannte Beispiel, welches sinnbildlich für die Praxis der Stadtpolizei Zürich im Umgang mit Rayonverboten steht, zeigt jedoch auf, dass auch die Sicherheitskräfte durch ein übermotiviertes und undifferenziertes Vorgehen manchmal an einem ganz unerwarteten Ort ebenfalls hohe Kosten verursachen. Übereilt und ohne Augenmass eröffnete Strafverfahren und ausgesprochene Rayonverbote sind ein Ausfluss einer Sicherheitspolitik, der eher daran gelegen scheint, Härte zu demonstrieren, denn Probleme auf sachgerechte Art und Weise zu lösen – koste es was es wolle.

Auch die Haftrichter trugen im vorliegenden Fall zu einigen Mehrkosten bei: In all den Fällen die mit den Vorfällen des 6. Mai 2010 zusammenhingen hatten die betroffenen Fans im Rekurs von den Haftrichtern verlangt, das Rayonverbotsverfahren sei bis zum Abschluss des Strafverfahrens zu sistieren. Im Gegenzug verzichteten sie darauf, einen Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zu stellen. Damit hätten sie das Rayonverbot für die Dauer der Sistierung akzeptiert, aber es wären unnötige Kosten für alle verhindert worden. Die Haftrichter in Zürich waren leider nicht bereit, auf diesen Antrag einzugehen, obwohl ja damit das primäre Ziel eines Rayonverbotes – den Fan vom Stadion fernzuhalten – erfüllt gewesen wäre. Anscheinend ist es wichtiger, die Fans aufgrund des hohen Kostenrisikos davon abzuhalten, sich auch dann zu wehren, wenn sie im Recht sein könnten.
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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Pumukl
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Pumukl »

Grenchen - Ärger für 50 Hertha-Fans endete die Schweiz-Reise bedrohlich. Ihr Bus wurde am Montagabend von mehr als 100 Basler Hooligans gestoppt.

Die Chaoten zerstörten eine Scheibe, öffneten die Gepäckluken und klauten mehrere Taschen. Herthas Fan-Betreuer Donato Melillo: “Ich gehe davon aus, dass unsere Fans Anzeige erstattet haben.

Verletze gab es aber nicht, der Bus konnte trotz der beschädigten Scheibe weiter nach Berlin fahren.”
raven
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von raven »

Pumukl hat geschrieben:Grenchen - Ärger für 50 Hertha-Fans endete die Schweiz-Reise bedrohlich. Ihr Bus wurde am Montagabend von mehr als 100 Basler Hooligans gestoppt.

Die Chaoten zerstörten eine Scheibe, öffneten die Gepäckluken und klauten mehrere Taschen. Herthas Fan-Betreuer Donato Melillo: “Ich gehe davon aus, dass unsere Fans Anzeige erstattet haben.

Verletze gab es aber nicht, der Bus konnte trotz der beschädigten Scheibe weiter nach Berlin fahren.”
ohne Worte....
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tangojoe
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von tangojoe »

Sonntagszeitung 17.Juli 2011

Wegen Hooligans: Bewilligungspflicht für jedes Spiel
Kantone, CVP, Bundesbehörden und Transportunternehmen wollen den Fussballverband mit schärferen Vorschriften und Auflagen zum Handeln zwingen

VON DENIS VON BURG, MATTHIAS HALBEIS UND SVEN BAUMANN

Für den Berner Justizdirektor Christoph Neuhaus hat es der Fussballverband (SFV) verpasst, mit der Fan-Gewalt selbst aufzuräumen. «Die Fussballfunktionäre haben sich ausserstande erklärt, das Problem zu lösen. Deshalb muss jetzt der Staat handeln», sagt Neuhaus und bereitet mit der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) drastische Massnahmen vor. Im Vordergrund stehen ein Kombiticket, mit dem Gästefans auf Extrazüge gezwungen werden können, sowie eine allgemeine Bewilligungspflicht für grosse Sportanlässe. Lokale und kantonale Behörden könnten so zum Beispiel Meisterschaftsspiele jederzeit verbieten oder als Geisterspiele abhalten lassen.

Damit, so das Kalkül der Kantone, kämen Verband und Vereine unter Druck, ernsthaft gegen den Hooliganismus vorzugehen. Bei den Kantonen ist man enttäuscht über die Passivität des SFV, der sich zum Beispiel gegen die Einführung der Ausweispflicht für Matchbesucher wehrt. Deshalb will man jetzt selbst vorwärtsgehen. Für den runden Tisch gegen den Hooliganismus vom 1. September will sich die KKJPD mit städtischen Polizeidirektoren zusammenschliessen, um ihren Forderungen Rückhalt zu geben. KKJPD-Präsidentin Karin KellerSutter spricht bereits davon, das Hooligan-Konkordat der Kantone zu verschärfen. Keller-Sutter: «Es geht nicht darum, ob wir etwas machen, sondern nur noch, was genau wir machen. Im Konkordat könnten die Kanton beispielsweise Anfahrtsmodalitäten der Fangruppen und die Bewilligungspflicht festsetzen.

Die CVP will ein nationales Hooligan-Gesetz

Gar national will die CVP das Problem angehen. In einem von Präsident Christophe Darbellay, Vizepräsidentin Ida Glanzmann und dem Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause verfassten Aktionspapier fordert die Partei ein Bundesgesetz mit harten Massnahmen. Darunter eine kommunale Bewilligungspflicht für Sportgrossveranstaltungen und Strafen gegen Vereine und Stadionbetreiber, die Sicherheitsbestimmungen nicht durchsetzen. Zudem sollen Täter mit Fotos im Internet ausgeschrieben werden können.

Die CVP fordert auch, dass Hooligans nicht mehr zu Bussen, sondern zu unbedingten Gefängnisstrafe oder gemeinnütziger Arbeit verurteilt werden. Zudem will sie zehnjährige Stadionverbote für Gewalttäter und gesamtschweizerische Rayonverbote. Letzteres würde den SFV und die Vereine zu jenen Eingangskontrollen verpflichten, die sie aus Kostengründen ablehnen. Für Darbellay ist klar: «Der Fussballverband und die meisten Klubs haben viel zu wenig gemacht. Die Gewalt bei Sportanlässen droht aus dem Ruder zu laufen.» Deshalb will er die Funktionäre auch direkt in die Pflicht nehmen. Die Vereine sollen Teile der Kosten für Sicherheit und Sauberkeit ausserhalb der Stadien selbst übernehmen. Zudem verlangt die CVP, dass der SFV wie ausländische Verbände jene Fifa-Regeln übernimmt, die bei Gewalt oder dem Abbrennen von Pyros den Spielabbruch verordnen und bei erwarteten Krawallen zu Geisterspielen oder zur Schliessung ganzer Fan-Sektoren führen.

Bundesamt für Verkehr prüft Alkoholverbot auf Fan-Zügen

In die gleiche Richtung geht auch die Berner SVP. Ihr Grossrat Moritz Müller verlangt in einer Motion von der Berner Regierung, den SFV zu dieser Reglementsänderung zu zwingen. Damit rennt er bei seinem Justizdirektor Neuhaus offene Türen ein. Dieser hat eben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, «die jede mögliche Massnahme prüfen soll».

Auch die Transportunternehmen verlangen harte Massnahmen. Verbandsdirektor Ueli Stückelberger fordert ein «Alkoholverbot auf Fan-Zügen und das Kombiticket.» Das Bundesamt für Verkehr will deshalb ermöglichen, dass Fan-Gruppen ausgeschlossen werden können, wenn Alkohol im Spiel ist. Geprüft wird, ob man Vereine verpflichten kann, Charterzüge zu organisieren und ob sie für Schäden haftbar gemacht werden können.

Der Druck auf den SFV ist gross. Selbst der sonst zurückhaltende oberste Sportbeamte des Bundes, Matthias Remund, sagt. «Wenn sich die Erfolge nicht einstellen, werden die Sportverbände in die Defensive geraten.»
tangojoe
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von tangojoe »

«Geisterspiele sind kein Tabu»
Matthias Remund, Direktor des Bundesamtes für Sport, über den Kampf gegen die Gewalt der Fans
Sonntagszeitung 17.Juli 2011
HALBEIS UND DENIS VON BURG

BERN Als Direktor des Bundesamtes für Sport (Baspo) sitzt Matthias Remund für den Bund am runden Tisch zur Lösung der Hooligan-Frage.

Das Thema Fangewalt bestimmt den FussballSaisonstart. Muss man das einfach hinnehmen?
Nein, wir müssen jetzt alles prüfen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Die Debatte schadet dem Fussball und den Clubs. Ich habe auch schon auf einen Matchbesuch mit meinen Kindern verzichtet. Mir war das Risiko auf dem Weg ins Stadion und zurück zu gross. Ich finde es schön, wenn friedliche Fans mit ihren Bannern in einem farbenfrohen Umzug zum Stadion laufen. Eine kleine Minderheit will aber Gewalt. Diese Chaoten müssen vom Rest isoliert werden.

Der runde Tisch hat noch keine Lösung erreicht.
Leider gibt es kein Patentrezept. Keine der Parteien will diese Gewalt, keine löst das Problem allein, auch nicht unser Bundesamt. Für mich ist aber klar: Sowohl Prävention als auch Repression sind zu verstärken. Wenn sich die Erfolge nicht einstellen, werden die Sportverbände in die Defensive geraten, obwohl sie bereits viel getan haben.

Wo liegt das grösste Problem?
Wir haben ein Problem mit den Gästefans. Hier müssen wir jede Massnahme prüfen. Dass zum Beispiel Fans Gegenstände aus Zügen werfen, ist intolerabel.

Mit Kombitickets sollen Fans gemeinsam anreisen.
Kombitickets müsste man schon aus verkehrstechnischer und ökologischer Sicht einführen. Wenn sie zur Pflicht werden sollen, sind noch Detailprobleme zu lösen: Auswärtige Fans eines Clubs sollen für das Ticket im Gästesektor nicht quer durch die ganze Schweiz zum Startpunkt der Extrazüge reisen müssen.

Wo sehen Sie den wichtigsten Ansatzpunkt?
Ich glaube, wir brauchen systematische Zutrittskontrollen mit Ausweispflicht. Es sollten nur Personen Zugang zum Stadion erhalten, die sich ausweisen können. Das würde mithelfen, den kleinen Anteil von gewaltbereiten Extremisten einfacher herauszugreifen.

Die Kantone schlagen gar eine generelle Bewilligungspflicht für Spiele vor.
Wenn Spiele nicht durchgeführt werden können und wenn ganze Sektoren leer bleiben, leidet der Sport. Ich kann es aber nachvollziehen, wenn für die öffentliche Hand das Mass des Erträglichen überschritten ist. Darum sind Spielabbrüche, Geisterspiele und geschlossene Sektoren kein Tabu. Ich hoffe aber für den Sport, dass sie nur im äussersten Notfall verfügt würden.

Was sind die Alternativen?
Neben Eintrittskontrollen sind auch flächendeckende Schnellgerichte und verschärfte Meldeauflagen für bekannte Hooligans zielführend.

Die Frage ist, ob der Fussballverband mitmacht. Er hat ja sogar die Bussen für das Abbrennen von Pyros gesenkt.
Diesen Entscheid der Fussballliga kann ich nicht nachvollziehen. So schön Pyros auch sind: Aus meiner Sicht haben Feuerwerksfackeln in Stadien nichts zu suchen. Das Risiko, dass etwas Schlimmes passiert, ist viel zu hoch. Ich glaube, der Verband hat jedes Interesse an griffigen Massnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten und damit die Zuschauer und seinen Sport zu schützen.

YB-Trainer Christian Gross fand ein lebenslanges Stadionverbot für gewalttätige Chaoten nicht abwegig.
Dies muss man prüfen. Für mich hat jeder und jede immer eine zweite Chance verdient. Wenn man sie verspielt, hat man in einem Stadion nie mehr etwas zu suchen.
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Pazzo
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Pazzo »

mein gott...

gibt's den wirklich keine andere probleme?wir haben in der schweiz ja ein RIESEN hooligan problem.
ich frage mich was diese politiker für spiele gesehen haben
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dragao
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von dragao »

http://www.20min.ch/sport/dossier/chaot ... n-11342921" onclick="window.open(this.href);return false;
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Taylor Bourbon
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Taylor Bourbon »

http://www.kurzpass.ch/Fussball/Super-L ... dendr.html" onclick="window.open(this.href);return false;
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Camel
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Camel »

wie immer top!
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Wessun »

Hello,

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Taylor Bourbon
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Taylor Bourbon »

Hooligans freuen sich über Geisterspiele

http://www.20min.ch/sport/dossier/chaot ... --31096794" onclick="window.open(this.href);return false;
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malfunction
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von malfunction »

:thumbleft:

hier noch der zweite teil:
http://www.kurzpass.ch/Fussball/Super-L ... chtsr.html" onclick="window.open(this.href);return false;
offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt)

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raven
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von raven »

Top Video. Muss man gesehen haben wenn man mitreden will!
http://www.youtube.com/watch?v=ja0XaEAq ... re=related" onclick="window.open(this.href);return false;
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Taylor Bourbon
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Taylor Bourbon »

raven hat geschrieben:Top Video. Muss man gesehen haben wenn man mitreden will!
http://www.youtube.com/watch?v=ja0XaEAq ... re=related" onclick="window.open(this.href);return false;
Platz 3 sind die Bulgariener :lol:
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Wiesel
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Wiesel »

http://www.youtube.com/watch?v=6IkLpajYtH0" onclick="window.open(this.href);return false;
ADLER 06

Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von raven »

respect an die Mannschaft.
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von the_wolf »

raven hat geschrieben:
respect an die Mannschaft.
Club dissociates from the uproars in Kerkrade and will do everything in order to identify and punish the culprits.

Club Brugge want to apologise to the Board of Directors, players, staff, and fans of Roda JC for the intolerable behaviour of a minority of fans during the friendly game in het Parkstad Limburg Stadion at Kerkrade.

Club dissociates from these fans, who misbehaved themselves without any concrete reason, and will put everything into work in order to identify and punish the culprits.

The persons who have shown violent behaviour, will be held responsible for the damage in and outside the stadium, this is the result of a recent judgement about vandalism and hooliganism. They will have to pay all the costs of all the damage. All the names and their information will be passed to the authorities in the Netherlands so that they can be pursued.

Club Brugge will investigate thorougly how this situation occurred and will take the necessary measures against all the people involved. Club expects from all its fans to respect its values at all times. Aggressive behaviour can't be tolerated and will endanger the Club and its fans.

Dergelijk gedrag hoort daar absoluut niet bij en brengt onze Club, inclusief alle positief ingestelde Club-fans, schade toe.
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Yoda
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Yoda »

WIL AG - Sechs Fussball-Hooligans aus der Region St. Gallen sind von der Staatsanwaltschaft zu teils hohen Geldstrafen und Bussen verurteilt worden.
Aktualisiert um 09:56 | 26.07.2011

Sie hatten vor dem Match FC St. Gallen gegen FC Aarau im August 2009 an Ausschreitungen beim Bahnhof Wil teilgenommen.
Zu den Gewalttaten war es nach der Ankunft des Zugs mit den Aarauer Fans in Wil gekommen. Dabei wurden mehrere Autos beschädigt und mindestens eine Person verletzt, wie die Staatsanwaltschaft, Untersuchungsamt Gossau, am Dienstag mitteilte.
Auf Grund von Videoaufnahmen konnte die Kantonspolizei acht zum Teil vermummte Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren als Täter ermitteln. Ein Teil der Hooligans wurde festgenommen.
Sechs von ihnen wurden jetzt wegen Landfriedensbruchs zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Sie müssen – inklusive Verfahrenskosten – zwischen 1500 und 13´600 Franken bezahlen. Zwei weitere Hooligans müssen sich vor Gericht verantworten, wie es im Communiqué heisst.
Die sechs Verurteilten erhielten zusätzlich Stadion- und Rayonverbote aufgebrummt. Einem der Männer wurde eine Meldepflicht auferlegt. Er muss sich während eines Jahres bei jedem Spiel des FC St. Gallen bei der Polizei melden. Der Mann hatte wiederholt bei Fussballspielen randaliert. Er ist deswegen mehrfach vorbestraft.

Wer an Ausschreitungen teilnehme, müsse nicht nur mit einer Bestrafung im Schnellverfahren rechnen, schreibt der Staatsanwalt. Bei komplexer Beweislage könnten Täter noch Monate oder gar Jahre nach dem Vorfall zur Rechenschaft gezogen werden.
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Bästeli
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Bästeli »

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Zuletzt geändert von Bästeli am 28. Jul 2011, 10:51, insgesamt 2-mal geändert.
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