Gelesen im Kicker:
"Während Spieler wie Klewer, Kientz, Kovar und Wimmer vor dem Spiel verabschiedet wurden, bekam Martin Max keine Blumen und keinen Miniatur-Leuchtturm als Präsent. Weil sich Hansa wirklich noch Hoffnungen macht? "Vielleicht glaubt es keiner, aber wir werden bei Martin alles versuchen", so Klubboss Manfred Wimmer, der jedoch hinzufügt. "Wir sind Realisten genug und schauen uns um, auch wenn ein Mann wie Max nicht zu ersetzen ist."
Max bestätigte, dass er gegen Bremen sein "definitiv letztes Spiel in Deutschland" bestritt. Nach kicker-Informationen sollen dem 35-Jährigen zwei Offerten aus der Bundesliga vorgelegen haben, die er aber auch aus moralischen Gründen Hansa gegenüber ausschlug. Bleibt das Ausland.
Katar zum Beispiel, wie seit Wochen spekuliert wird. So forciert offenbar sein Berater Roger Wittmann - der auch Mario Basler (Al Rayyan) erfolgreich in Katar unterbrachte - einen Transfer, doch spricht viel gegen einen Wechsel.
Max' Vertrag in Rostock ist bis 2005 datiert, Hansa ist nicht bereit, ihn kostenfrei aus selbigem gehen zu lassen. Hinzu kommt, dass "sie in Katar vor allem ablösefreie Spieler suchen". Das sagt "Wüsten-Experte" Wolfgang Sidka, der gerade sein Trainer-Engagement bei Al Arabi beendet hat. Der 49-Jährige weiter: "Obwohl Max vielleicht besser ist als die, die da sind, gibt man eigentlich nur Geld für Superstars aus. Es geht lediglich um die Namen." Doch wer kennt Martin Max international? Eben. Daher geht die Tendenz dahin, dass der Stürmer seine Karriere beendet und wieder zu seiner Familie nach München zieht. Schließlich spielte die Entfernung zu Frau und Sohn, neben den ständigen Wehwehchen, eine erhebliche Rolle bei seiner Entscheidung gegen eine weitere Saison an der Ostsee. Und diese Problematik dürfte sich im Ausland, vor allem in Katar, kaum ändern. Dank der 20 Treffer von Martin Max hat der FC Hansa einen neuen Vereinsrekord aufgestellt."





