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Kampf den Hooligans und Rassisten

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risto
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von risto »

Höööö dachte man kann sich ja nicht mehr ins Stadion trauen und muss Woche für Woche um sein Leben fürchten??
Sicherheitsdirektorin zieht Bilanz: Fanmärsche und Extrabusse für Gästefans bleiben
In Luzern verlief die vergangene Fussballsaison – abgesehen von kleineren Sachbeschädigungen – ruhig und ohne Gewalt. An den bewährten Fanrouten halten die Behörden fest.

Die vergangene Fussballsaison 2024/25 verlief in Luzern weitgehend friedlich. Zu diesem Schluss kommen die Beteiligten des runden Tisches mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons, der Stadt, der Polizei, des FC Luzern, der Verkehrsbetriebe, der Fanarbeit sowie der organisierten Fanszene.

Wie die Luzerner Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj betont, mussten bei keinem der 19 Heimspiele des FC Luzern polizeiliche Zwangsmittel wie Gummischrot oder Wasserwerfer eingesetzt werden. Die Fanmärsche und Fantransporte verliefen überwiegend friedlich. «Seit August 2023 gab es in Luzern keine gewaltsamen Vorkommnisse bei Fussballspielen – das ist sehr positiv und zeigt, dass unser Weg funktioniert», sagt Fanaj. Letztmals kam es rund um das Europacup-Rückspiel gegen Djurgarden in Luzern zu teils massiven Ausschreitungen.

Die Fanrouten in der Stadt Luzern bleiben unverändert
Zwar kam es laut Mitteilung vereinzelt zu Sachbeschädigungen, etwa in Form von Sprayereien und Kleberaktionen. Insgesamt bewerten die Behörden das Verhalten der Fans als diszipliniert. Zwei Mal wurde das Kaskadenmodell angewendet. Dies aufgrund von Gewaltvorfällen und Sachbeschädigungen bei Auswärtsspielen des FC Luzern in Bern und in Lausanne. Die Behörden ordneten zudem die Sperrung des Heim-Sektors gegen Yverdon an.

Ein wiederkehrendes Thema am runden Tisch waren die Routen für Gästefans. Trotz intensiver Prüfung von fünf Alternativvarianten (siehe Box) kamen die Behörden zum Schluss, dass die bestehende Lösung mit Fanmärschen bzw. Transport mit Extrabussen aktuell die sicherste und günstigste Variante ist, auch wenn dies für den Verkehr gewisse Einschränkungen bedeute. Ausschlaggebend für die bestehende Lösung sei unter anderem der mobile Sichtschutz am Bundesplatz, der die Fanlager trennt.

Der runde Tisch hat sich während der Saison zweimal getroffen, um aktuelle Herausforderungen zu besprechen. Alle Beteiligten loben «die offene und konstruktive Zusammenarbeit». Der sogenannte «Luzerner Weg» – ein Massnahmen-Mix aus Dialog, Prävention, gezielten Auflagen und polizeilichen Instrumenten – bleibe die zentrale Strategie zur Gewährleistung sicherer Fussballspiele in Luzern.
Hier noch die Alernativrouten
Die fünf geprüften Routen für Gästefans
- Fanzüge auf der Normalspur nach Kriens Mattenhof: Sie ist laut den Behörden technisch ungeeignet. Der Bahnhof ist zu klein für Fanzüge, bräuchte teure Umbauten von bis zu drei Millionen Franken und würde zusätzliche Wartezeiten sowie Sicherheitsrisiken mit sich bringen.
- Velotunnel und Gäste-Fanmarsch via Inseli: Der Velotunnel im Bahnhof Luzern ist zu eng und stellt bei Notfällen ein Sicherheitsrisiko dar. Damit im Bahnhofsbereich alles sicher läuft, wäre ein grosser Aufwand nötig – sowohl personell als auch finanziell.
- Anderer Zug-Ankunftsort mit Busverbindung zur Allmend: Wenn Gästefans an einem anderen SBB-Bahnhof (wie etwa in Rothenburg) in Extrabusse umstiegen, würde das den Luzerner Bahnhof entlasten und einen Innenstadt-Fanmarsch verhindern, jedoch wären längere Polizeibegleitungen nötig, die Verkehr und Einsatzkräfte stark beanspruchen und zusätzliche Risiken mit sich brächten.
- Zug-Transport mit Zentralbahn: Die Variante mit Gästefan-Transporten via Zentralbahn ist unrealistisch, da zu wenig Züge verfügbar sind, der Luzerner Bahnhof stark eingeschränkt würde und Fans aufeinanderprallen könnten.
- Fanperron am Bahnhof Luzern: Der Ausstieg am Güterbahnhof statt am Perron 3 würde Fanströme entflechten, brächte aber hohe Sicherheitsrisiken, enorme Kosten und keine langfristige Lösung – deshalb ist die Umsetzung nicht sinnvoll. (rem)
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LU-57
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

FCZ hat geschrieben:Sektorensperre im Heimspiel gegen Lausanne vom 31. Januar 2024 war widerrechtlich

https://www.fcz.ch/pages/news/sektorens ... rrechtlich
läuft weiter schlecht für die fruschtis unter uns.

greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

LU-57 hat geschrieben:
LU-57 hat geschrieben: 11. Sep 2024, 11:27 [...]der gästesektor in sion bleibt beim nächsten spiel gegen basel geschlossen. zudem stehen die fcb-fans bis zur winterpause "unter verschärfter beobachtung". :mrgreen:
[...]
"es ist wichtig, dass strafen zeitnah [...] verhängt werden" (kkjpd-fruschtis)

btw. :arrow: samstag, 30. august 2025, 20.30 uhr: sion v basel

uhueren zeitnöch subito ruckzuckzackzack bloss fast ein einziges jährchen später folgt die strafe. [...]
oder halt trotzdem nicht ...

Kehrtwende im Wallis: FCB Gästesektor in Sion jetzt doch geöffnet
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 67871.html

wie immer: LOL

:clown: :lol:

greez
Zuletzt geändert von LU-57 am 25. Aug 2025, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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CollegeBoy
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von CollegeBoy »

Lese ich friedlich am Morgen zum Frühstück meine Zeitungen und was muss ich da lesen. Nico de Bona (seines Zeichen Mitglied des Initiativkomitees gegen Fangewalt und sogar Alt Kantonsrat aus Littau) zieht wieder in voller Unkenntnis den Parallelenvergleich zwischen der W-Euro und dem Nationalen Wettbewerb und pladiert einmal mehr die Einführung von personalisierten Tickets und Sitzplätzen. Argument alles lief doch super. Keine pyros und keine besoffenen Halunken. Ein wenig gereizt - vielleicht war ein wenig zu viel Milch in meinem Kaffee - griff ich zur nächsten Zeitung und was muss ich dort lesen, ebenfalls der selbe Lesebrief. Somit grossflächig gestreut der Scheiss - sozusagen eine guerilla-Lesebrief-Mailshot-Hooligan-Radalismus-Aktion. *Pfuii-teufel* sowas!

Ich - selber Besucher von 3 Spielen - habe das Gefühl der ehrenwerte Mann war bei keinem Spiel und hat sich keine eigenes Bild gemacht. Ich für meinen Teil habe beim Spiel Schweden-Polen belustig zugeschaut, wie ein völlig zerstörter alkoholgeschwängerter Pole von drei Personen rausgetragen wurde. Mitunter ein herrlicher Augenblick. Beim Spiel Polen-Dänemark sass drei Reihen vor mir so ein komischer Typ. Dieser nickte immer wieder ein und wachte mit einem Niesen dann wieder auf. Als er bemerkte, dass er die Aufmerksamkeit auf sich gezogen har, streckte er, wie ein 1. Klässler, allen die Zunge raus. Kurz vor der Pause betrat dann Zlatan und Igor die Bühne. Als sich der völlig orientierungslose Herr dann auf den Weg zur Toilette machte, folgten die beiden muskulösen, schwarz gekleideten , voll tätowierten Herren dem Hilfsbedürftigen. Geilo, was für Personal die Spitex heutzutage so hat. Tja, da hat das personalisierte Ticket nicht viel gebracht gegen diese besoffene Pack… Vielleicht sollte ich einen Teil des Ticketpreis zurückverlangen bei der Uefa in Nyon!

Ich glaube dieser Herr de Bona ist einfach sauer, dass der FCL nicht mehr grosszügig Tickets an die (Alt) Kantonsräte verteilt. So eine Aktion ist für mich eine grobe Unsportlichkeit und sollte mit Rot geahndet werden. Rot wie die Pyrofackeln, welches an dieser EM nicht gegeben har, oder doch…!?

Mein Kaffee ist zumindest zwischenzeitlich kalt! Schofseckel


https://www.lu-wahlen.ch/ueber-uns/kolu ... frauen-em/
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

college boy, du bist genau einer dieser "betrunkenen idioten", welche wir auch beim männerfussball nicht mehr brauchen. dann kommt alles gut. und sowieso: was bei den prestigeträchtigsten und grössten spielen eines jahrzehnts funktioniert, dass funktioniert dänk auch an hunderten von teils total irrelevanten austauschbaren immergleichen tschuttimätschs. ist ja völlig klar. der vergleich mit "es funktioniert ja wundertoll beim em-viertelfinal - und trotzdem riesenstimmung" verthebt voll ey. ok, evtl. vergleicht er vielleicht bitzeli rot-knackiger apfel mit wurmversetzt-pflödrigem birnenbätzgi. vielleicht. aber das würde sicherlich auch genauso rauskommen, wenn er ein irgendwelches nla-frauen-spiel des fcl als vergleich hinzuziehen würde. garantiert.

ach ja: dass du dem kafi milch beigibst, ist schon ziemlich unglaubwürdig. "milch", jaja.

ach ja'er: ansonsten pflichte ich dem nico bei: die em - und die spiele/rahmenprogramm in luzern - war und ist ein sehr gelungener anlass. die medial sehr wohlwollende berichterstattung tut das ihrige dazu bei. aber alles, was ich selber mitbekommen habe, fand ich - speziell für einen - ansonsten oh weh - fussball-grossanlass - definitiv gelungen. genauso wie man die qualität eines frauenfussballspiels nicht andauernd mit demjenigen eines männerfussballspiels vergleichen muss, müsste man aber auch anderes nicht zwanghaft einander gegenüberstellen. das eine wie das andere bringt jetzt nicht so uhueren viel.

greez
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Lubamba »

CollegeBoy hat geschrieben: 18. Jul 2025, 20:07 Ich für meinen Teil habe beim Spiel Schweden-Polen belustig zugeschaut, wie ein völlig zerstörter alkoholgeschwängerter Pole von drei Personen rausgetragen wurde.
Bei Polen-Dänemark kann ich ähnliches bestätigen & aus Steward's Kreisen war viel sagen wir mal 'Abenteuerliches' zu vernehmen - ohne dass ich jetzt Stereotypen befeuern will, aber war bei dem Spiel offenbar so.
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Don Pedro
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Don Pedro »

Solange das mediale Framing halt passt, ist alles egal.. Ist ja nicht nur im Fussball - selbige Leier auch bei Männer-Natispielen in Luzern - so.
Ansonsten find ich es für die Frauen top, dass die EM so ein Erfolg wurde. Dass jetzt die Amöben hervorgekrochen kommen war mühsamerweise nur logisch.
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LU-57
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

wieso hats basel eigentlich nicht gekratzt, dass biel das heimrecht abgetauscht und die göpppartie im joggeli anstatt in grenchen ausgetragen wurde?

greez
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

wollte schon insidermässig den insider darauf aufmerksam machen, dass sein box-geliire längstens überholt sei. Aber ich hab vor 2h anstatt nen neuen beitrag mit verweis auf den alten ja den alten beitrag abgeändert. chch. in 20 jahren doch noch nie passiert, sowas. wohl nochli ausdemhüsli wägen gestern.
LU-57 hat geschrieben: 9. Jul 2025, 02:29
LU-57 hat geschrieben:
LU-57 hat geschrieben: 11. Sep 2024, 11:27 [...]der gästesektor in sion bleibt beim nächsten spiel gegen basel geschlossen. zudem stehen die fcb-fans bis zur winterpause "unter verschärfter beobachtung". :mrgreen:
[...]
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

s esch zom hüüle, niemert wott öbis gäg die huuligens mache :(

aso ossert di ufrechtig-härzig zefaupeee natürlech :eye:
Pfadizeitung hat geschrieben: Luzerner Kantonsrat dampft Fangewalt-Initiative ein – und gibt Regierung Zeit für einen Gegenvorschlag

Das Kantonsparlament erklärt einen Teil der Volksinitiative der Mitte für ungültig. Derweil darf die Luzerner Regierung in die Verlängerung, um einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.

Alexander von Däniken
08.09.2025, 17.22 Uhr

2 Kommentare
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Fussball ist für viele die schönste Nebensache der Welt. Einige Chaoten nehmen den Sport aber zu ernst. Die Folge sind Sachbeschädigungen oder Gewalt gegen andere Menschen. Der Kanton Luzern muss mehr dagegen unternehmen, findet die Mitte-Partei. Und entzündete mit einer Volksinitiative eine politische Debatte darüber, was nötig und möglich ist. Zur Erinnerung: Mit einer ID-Pflicht will die Mitte die Fussball-Chaoten aus der Anonymität holen. Zudem sollen die Klubs bei der An- und Rückreise der Gästefans stärker in die Verantwortung genommen und ein Kaskadenmodell im Gesetz verankert werden.

Die Luzerner Regierung liess ein externes Gutachten erstellen. Und findet: Nur ein Teil der Massnahmen in der Initiative ist rechtlich haltbar. Problematisch seien die Speicherung von Besucherdaten und deren Herausgabe an die Polizei, die personalisierten Tickets und die automatischen Geisterspiele. Am Montag diskutierte das Luzerner Kantonsparlament über das Thema. Die Ausgangslage: Die Mitte wehrte sich allein gegen eine Teilungültigkeitserklärung ihrer Initiative. Und der Regierungsrat bat um mehr Zeit für das Ausarbeiten eines Gegenvorschlags.

Das Resultat nach rund einstündiger, intensiver Diskussion: Das Kantonsparlament erklärte die Initiative mit 77 zu 39 Stimmen für teilungültig. Damit dürfte sie der Bevölkerung bei einer allfälligen Abstimmung in abgespeckter Form unterbreitet werden. Ob es so weit kommen wird, hängt von einem möglichen Gegenvorschlag ab. Mit 105 zu 11 Stimmen in der Schlussabstimmung gab der Kantonsrat der Regierung mehr Zeit, diesen auszuarbeiten. Laut Justiz- und Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj ist im ersten Quartal des nächsten Jahres damit zu rechnen.

Mitte: Initiative verstösst nicht gegen Recht
Die vorberatende Kommission Justiz und Sicherheit des Kantonsrats stellte sich hinter die Regierung. Und blickte voraus: Sollte kein Gegenvorschlag ausgearbeitet werden, empfehle man die Ablehnung der Initiative. Die Mitte-Fraktion kämpfte danach allein für ihr Anliegen. Melissa Frey-Ruckli (Mitte, Buchrain) erklärte, das Initiativkomitee habe selbst eine rechtliche Einschätzung machen lassen, die ein anderes Resultat zeige. «Wir sind der Meinung, dass die Initiative nicht gegen übergeordnetes Recht verstösst. Wir sind aber auch bereit, der Fristverlängerung für die Ausarbeitung eines Gegenvorschlags zuzustimmen.»

Mario Bucher (SVP, Hochdorf) konterte: «Das Kaskadenmodell ist zwar noch jung, es gibt aber schon jetzt spürbare Verbesserungen. Auch die Initiative allein hat etwas ausgelöst. Es ist aber schade, wenn sie vorgelegt wird und später für ungültig erklärt werden muss.» Ein Einzelgang werde das Problem kaum lösen. Eva Forster (FDP, Triengen) spielte mit Bucher einen Doppelpass, indem sie sagte: «Der eingeschlagene Luzerner Weg bewährt sich.» Viele Forderungen der Initiative seien bereits Kann-Formulierungen in bestehenden Regelungen wie etwa dem Hooligan-Konkordat, zum Beispiel die ID-Kontrolle.

«Das tönt wie eine gute Erziehungsmassnahme»
Genau deshalb brauche es ja die Initiative, nahm Mitte-Fraktionschef Adrian Nussbaum (Hochdorf) den Ball auf. «Die Regierung will die Massnahmen nicht umsetzen.» Davor warnte Andrea Pfäffli (SP, Luzern): «Die Initiative fordert härtere Strafen und Kollektivmassnahmen. Das tönt wie eine gute Erziehungsmassnahme, bringt aber wenig.» Sie und alle anderen Sprechenden äusserten sich positiv zur Ausarbeitung eines Gegenvorschlags. Rahel Estermann (Grüne, Luzern) betonte allerdings, dass dies nicht so verstanden werden soll, dass an der jetzigen Situation etwas geändert werden müsse.

Estermann wie auch Ursula Berset (GLP, Buchrain) sagten, dass die Initiative nicht überzeuge. «Wenn ID-Kontrollen eingeführt werden», fügte Berset an, «dann braucht es dafür präzise Vorgaben.» Diese würden in der Initiative fehlen. Daniel Rüttimann (Hochdorf) versuchte, für die Mitte wieder in Ballbesitz zu kommen: «Die Diskussion findet in einer Schönwetterphase statt. Jetzt ist Zeit für konkrete, verbindliche und wirkungsvolle Massnahmen.» Anja Meier (SP, Willisau) grätschte dazwischen: «Liebe Mitte, Sie haben sich verrannt.»

Das liess Karin Stadelmann (Mitte, Luzern) nicht so stehen: «Das An- und Abreisekonzept zum Beispiel wird nicht umgesetzt. Aber ein Blick nach Deutschland zeigt, dass es funktioniert.» Regierungsrätin Ylfete Fanaj betonte, dass die Luzerner Polizei als Bewilligungsbehörde Massnahmen nicht umsetze, wenn sie der Meinung sei, dass sie nichts bringen. So etwa bei ID-Kontrollen ohne Speicherung und Austausch der Daten.
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Master »

Cool, in Deutschland funktioniert es :D

Also wenn die grossen Gegner kommen, stehen da demnach in Zukunft 500 cops für den Kessel auf der gesamten Marschstrecke? :mrgreen:
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
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Schalker jung
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Schalker jung »

Master hat geschrieben: 9. Sep 2025, 11:15 Cool, in Deutschland funktioniert es :D

Also wenn die grossen Gegner kommen, stehen da demnach in Zukunft 500 cops für den Kessel auf der gesamten Marschstrecke? :mrgreen:
Und das Stadion wird nach Buochs Flughafen verlegt
DANKE PAPA, DASS ICH EIN BLAU WEISSER GEWORDEN BIN
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Master »

Nochmals überflogen das Ganze.. Also die Kritik, wieso der Blödsinn verschoben wurde, macht jetzt nicht gerade Hoffnung auf Besserung resp. ist keine Kritik an der Initiative an sich.

Bedenken sind u.a. rechtlicher Natur und nicht inhaltlich. Dazu wird gelobt, dass es mit dem Kaskadenmodell besser wurde. Was für eine weltfremde Aussage. Was soll sich da irgendwie, irgendwo verbessert haben? Ausser natürlich, dass gewisse Fankurven noch kreativer wurden oder besser zusammenarbeiten (mit Ausnahmen) um den Müll zu umgehen.

Dass das An- und Abreisekonzept (wie sieht das überhaupt aus?) nicht umgesetzt wird, ist Sache der bullerei und muss nicht auf dem Rücken aller Fans ausgetragen werden.

Einzige, zitierte, inhaltliche Kritik kommt von Andrea Pfäffli, Beirätin des Fanprojekts, und wohl als Einzige wirklich nah am Thema.
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

und auch im nationalrat erhält die zefaupee eine abfuhr. personalisierte tickets gesterbt. wahnsinn, wie sich die zeiten ändern ...

edit:

https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/ ... ld.4010138

nicht mal 57 nationalräte sind für personalisierte tickets. chch. es gab zeiten, da wären solche spass-vorstösse gefühlt ohne gegenwehr angenommen worden. aber heute gehört es endlich zum guten ton, ein huuligen zu sein. 8)

greez
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

e nord in da box hat geschrieben:Teil 1: Erblindung durch Gummischrot

Der Tag, an dem die Luzerner Polizei einem FCL-Fan das Auge wegschoss

https://www.zentralplus.ch/sport/fc-luz ... e-2799869/
dieser fall lief - im gegensatz zum weggeballerten auge nach dem tiergarten-spiel - etwas unter dem radar. merci für die aufarbeitung und publikmachung.

die an niederträchtigkeit nicht zu überbietenden spitalnotfallvisiten der bullen wurden (auch) von st.galler seite ebenfalls schon angeklagt. immerhin scheint der arschloch-plan von achermanns hampelmännchen-husos zumindest juristisch nicht aufgegangen zu sein. da gab es auf st.galler seite zumindest einige - medial belegte - freisprüche.

aber jo. unabhängig vom rechtsverdreherverständnis der uniformierten freischein-gewalttäter: es ist einfach zum kotzen. jeder fall ist einer zu viel.

schlimm auch, dass das elende und idiotische rumgeballere auch am bundesplatz komplett ohne augenmass von statten ging. da war - wie schon auf dem stadionvorplatz nach dem djurgardens-game - keine notwendigkeit vorhanden. da wurde gummi abgeknallt, als gäbe es kein morgen.

dass fanaj weiterhin selbst auf eine statistische erfassung von gummischrot(t)-einsätzen verzichten will (die absolute minimal-transparenz-variante), zeigt nur eines: es interessiert politisch kein schwein, ob und wie viele fussballfans (oder sonstiges gesindel) schwer verletzt werden. ämel solange die täter bolizisten sind.

immerhin hat sich die situation vergangene saison - nach zwei jahren der (bewussten) eskalation - beruhigt. aber ob es sich dabei wirklich um einen sinnes- bzw. einsatztaktik-wechsel der bolizei handelt? vertrauen ist denen ggü. selbsterklärend keines mehr vorhanden. auch wenn die bullen seit über einem jahr keine ausschreitungen mehr angezettelt aka "bewusst-nicht-verhindert-o.ä." haben: eine persönliche kränkung eines herren genügt bekanntlicherweise, um die ausgangslage wieder komplett auf den kopf zu stellen. und wenn sich die gelegenheit dereinst wieder bietet, wird der abzughebel bei den schlümpfem wohl wieder so lockerflockig sitzen, wie eh und je.

es bleibt spannend. und für die betroffenen von gummischrot(t)-attacken leider für immer ungemein tragisch.

greez
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lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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risto
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von risto »

Jänu
Uefa prämiert fairste Fans
Schweiz schneidet gar nicht gut ab
Die Schweiz scheidet im Uefa-Ranking zum Fanverhalten schlecht ab. Etwas besser sieht es in der allgemeinen Fairplay-Wertung aus.

Am Montag hat die Uefa die Fairplay-Awards für die Saison 2024/25 vergeben. In drei Kategorien – allgemein, Fanverhalten und Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr – wurden je 50'000 Euro für ein Fairplay-Projekt an das Siegerland vergeben.

Mit dem Sieg hat die Schweiz jedoch in keiner der drei Ranglisten etwas zu tun. Ganz schlecht sieht es bezüglich des Fanverhaltens aus. Nur sechs von 49 anderen Nationalverbänden schneiden schlechter als der SFV ab. Albanien gefolgt von Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern und der Türkei werden die unfairsten Fans zugeschrieben. An der Spitze der Tabelle können sich die Färöer-Inseln auf einen für den Kleinstaat stolzen Batzen freuen.

Im allgemeinen Ranking, das sich aus fünf Kriterien – Karten, Respekt für den Gegner, Respekt für die Schiris, Verhalten des Staff und Fanverhalten – zusammensetzt, belegt die Schweiz Rang 30 von 51 Ländern. Der erste Platz geht an England.

Immerhin zeigt der Trend im Vergleich zum Vorjahr in eine positive Richtung. Mit einem Plus von 0,092 Punkten liegt die Schweiz diesbezüglich auf Rang 17. Den grössten Fortschritt im Bezug zur Saison 2023/24 hat die Republik Moldau gemacht.

Pyros schaden dem Schweizer Ranking
In jeder Kategorie werden zwischen null und zehn Punkten vergeben. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert aller beurteilten Partien. Die Schweiz erhielt für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 8,047 Punkte. In die Bewertung fliessen sowohl Länderspiele als auch Partien in den Uefa-Klubwettbewerben ein.

In der Kategorie Fanverhalten, wo die Schweiz ja nur Rang 44 einnimmt, wird beurteilt, ob die Fans ihr Team «im Sinne des Fairplays mit Singen und Rufen anfeuern». Sie sollen einander, die Spieler, den Staff und die Schiedsrichter respektieren, schreibt die Uefa in den Fairplay-Regularien. Während Applaus für die Gegner, Choreos, Anfeuern trotz schlechtem Spielstand positiv in die Bewertung einfliessen, gibt es Abzug für Pyros, beleidigende, diskriminierende oder rassistische Gesänge, das Benutzen von Laserpointern, Gewalt im und ums Stadion und das Betreten des Spielfelds.
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Berni Alpswag
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Berni Alpswag »

risto hat geschrieben: 30. Okt 2025, 17:05 Jänu
Uefa prämiert fairste Fans
Schweiz schneidet gar nicht gut ab
Die Schweiz scheidet im Uefa-Ranking zum Fanverhalten schlecht ab. Etwas besser sieht es in der allgemeinen Fairplay-Wertung aus.

Am Montag hat die Uefa die Fairplay-Awards für die Saison 2024/25 vergeben. In drei Kategorien – allgemein, Fanverhalten und Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr – wurden je 50'000 Euro für ein Fairplay-Projekt an das Siegerland vergeben.

Mit dem Sieg hat die Schweiz jedoch in keiner der drei Ranglisten etwas zu tun. Ganz schlecht sieht es bezüglich des Fanverhaltens aus. Nur sechs von 49 anderen Nationalverbänden schneiden schlechter als der SFV ab. Albanien gefolgt von Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern und der Türkei werden die unfairsten Fans zugeschrieben. An der Spitze der Tabelle können sich die Färöer-Inseln auf einen für den Kleinstaat stolzen Batzen freuen.

Im allgemeinen Ranking, das sich aus fünf Kriterien – Karten, Respekt für den Gegner, Respekt für die Schiris, Verhalten des Staff und Fanverhalten – zusammensetzt, belegt die Schweiz Rang 30 von 51 Ländern. Der erste Platz geht an England.

Immerhin zeigt der Trend im Vergleich zum Vorjahr in eine positive Richtung. Mit einem Plus von 0,092 Punkten liegt die Schweiz diesbezüglich auf Rang 17. Den grössten Fortschritt im Bezug zur Saison 2023/24 hat die Republik Moldau gemacht.

Pyros schaden dem Schweizer Ranking
In jeder Kategorie werden zwischen null und zehn Punkten vergeben. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert aller beurteilten Partien. Die Schweiz erhielt für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 8,047 Punkte. In die Bewertung fliessen sowohl Länderspiele als auch Partien in den Uefa-Klubwettbewerben ein.

In der Kategorie Fanverhalten, wo die Schweiz ja nur Rang 44 einnimmt, wird beurteilt, ob die Fans ihr Team «im Sinne des Fairplays mit Singen und Rufen anfeuern». Sie sollen einander, die Spieler, den Staff und die Schiedsrichter respektieren, schreibt die Uefa in den Fairplay-Regularien. Während Applaus für die Gegner, Choreos, Anfeuern trotz schlechtem Spielstand positiv in die Bewertung einfliessen, gibt es Abzug für Pyros, beleidigende, diskriminierende oder rassistische Gesänge, das Benutzen von Laserpointern, Gewalt im und ums Stadion und das Betreten des Spielfelds.
Applaus für den Gegner? Zählt es wenn ich Steffen eine klatsche?
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

Berni Alpswag hat geschrieben: 30. Okt 2025, 19:13
risto hat geschrieben: 30. Okt 2025, 17:05 Jänu
Uefa prämiert fairste Fans
Schweiz schneidet gar nicht gut ab
Die Schweiz scheidet im Uefa-Ranking zum Fanverhalten schlecht ab.

[...]

Mit dem Sieg hat die Schweiz jedoch in keiner der drei Ranglisten etwas zu tun. Ganz schlecht sieht es bezüglich des Fanverhaltens aus. Nur sechs von 49 anderen Nationalverbänden schneiden schlechter als der SFV ab. Albanien gefolgt von Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern und der Türkei werden die unfairsten Fans zugeschrieben. An der Spitze der Tabelle können sich die Färöer-Inseln auf einen für den Kleinstaat stolzen Batzen freuen.

[...]

Pyros schaden dem Schweizer Ranking
In jeder Kategorie werden zwischen null und zehn Punkten vergeben. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert aller beurteilten Partien. Die Schweiz erhielt für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 8,047 Punkte. In die Bewertung fliessen sowohl Länderspiele als auch Partien in den Uefa-Klubwettbewerben ein.

In der Kategorie Fanverhalten, wo die Schweiz ja nur Rang 44 einnimmt, wird beurteilt, ob die Fans ihr Team «im Sinne des Fairplays mit Singen und Rufen anfeuern». Sie sollen einander, die Spieler, den Staff und die Schiedsrichter respektieren, schreibt die Uefa in den Fairplay-Regularien. Während Applaus für die Gegner, Choreos, Anfeuern trotz schlechtem Spielstand positiv in die Bewertung einfliessen, gibt es Abzug für Pyros, beleidigende, diskriminierende oder rassistische Gesänge, das Benutzen von Laserpointern, Gewalt im und ums Stadion und das Betreten des Spielfelds.
Applaus für den Gegner? Zählt es wenn ich Steffen eine klatsche?
8.047 ist ganz passabel. aber alles andere als die glatte 10 kann nicht unser helvetisch-chaotischer anspruch sein.

danke hierbei nach bern, in börminhäääm endlich mal was anständiges gerissen. grosses missverständnis hin oder her. punkte sind punkte.

koeffizient schänden, no-fairplay-ranking polieren -> stängeli, stängeli, stängeliiii!



https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... -dem-platz

die nächsten stunden und tage versprechen mindestens tonnenweise empörungs-popcorn ... :D

greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 »

LU-57 hat geschrieben: 28. Nov 2025, 00:20 die nächsten stunden und tage versprechen mindestens tonnenweise empörungs-popcorn ...
oioi, langsam aber sicher ist der blick mitten drin in der erbärmlichen täter-home-story-hexenjagd. wie nieder wird die aktuelle kampagne (noch)? bin gespannt. offensichtlich lässt man - getrieben von den galgen-forderungen von hunderten hassgetriebenen leserkommentaren (eh, da hat einer nen bolizisten angeflucht - lyncht ihn!) - wieder einmal den allerletzten verbliebenen bitzen objektivität und anstand fallen. brot und spiele!

greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
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Zensurierter
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Zensurierter »

Das Zuger Modell bei Zuger angewendet ist dann doch nicht mehr so toll. Die HNK hat jahrelang nichts gegen die ID Kontrolle in Zug unternommen. Nun wenn es bei ihnen auswärts auch angewandt wird, beginnt man aufzuwachen.
https://www.hnk-zug.ch/post/scl-tigers-evz-05-12-2025
:director: Nome Lozärn söscht nüd
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