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Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Bis jetzt nur kurz überflogen... Die Sparmassnahmen und Umstrukturierung waren bitter nötig, das Ganze aber so konsequent und schnell umgesetzt, ohne irgendwo grosse spürbare Abstriche zu machen, das verdient Respekt. Klar, es gibt immer Punkte die einem etwas sauer aufstossen - üse FCL halt - über das grosse Ganze gesehen passt die Richtung jedoch gut.
Öpen in den Spielerverträgen noch eine CHF-Referenzklausel verlangen, sonst bekommt man dann irgendwann gar nichts mehr und muss die Debitoren auch nicht weiterverkaufen. Ausserdem stellt sich die Frage wie es mit dem Eventbereich weitergeht. Früher war der nicht so rentabel, dann hatte er ein(?) gutes Jahr und nun mit dem Auslagern bringt das nicht wirklich viel. Kenne weder Cateringverträge noch sonst was, aber habe doch das Gefühl, dass hier noch was zu holen ist. Ertrag in den verschiedenen Bereichen mit einfachen ehrlichen Massnahmen noch bitzeli steigern (keine Salt-Abos und so Zeugs) und Kosten weiterhin im Griff haben, dann kommts gut mit der Minimierung des strukturellen Defizits.
Die hohe Schuldenlast und ihre Zinsen sind halt immer noch ein Übel, aber da sehe ich irgendwie keine Lösung ausser Goodwill der Glaübiger und stetiges Abstottern. Ausser es werden noch paar hundert FCL-Basis Mitglied und der FCL könnte noch paar Aktien verkaufen.
Öpen in den Spielerverträgen noch eine CHF-Referenzklausel verlangen, sonst bekommt man dann irgendwann gar nichts mehr und muss die Debitoren auch nicht weiterverkaufen. Ausserdem stellt sich die Frage wie es mit dem Eventbereich weitergeht. Früher war der nicht so rentabel, dann hatte er ein(?) gutes Jahr und nun mit dem Auslagern bringt das nicht wirklich viel. Kenne weder Cateringverträge noch sonst was, aber habe doch das Gefühl, dass hier noch was zu holen ist. Ertrag in den verschiedenen Bereichen mit einfachen ehrlichen Massnahmen noch bitzeli steigern (keine Salt-Abos und so Zeugs) und Kosten weiterhin im Griff haben, dann kommts gut mit der Minimierung des strukturellen Defizits.
Die hohe Schuldenlast und ihre Zinsen sind halt immer noch ein Übel, aber da sehe ich irgendwie keine Lösung ausser Goodwill der Glaübiger und stetiges Abstottern. Ausser es werden noch paar hundert FCL-Basis Mitglied und der FCL könnte noch paar Aktien verkaufen.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Schliesse mich dem grundsätzlichen Lob und Hinweisen an.
Strukturelles Defizit langsam in der Region der angestrebten schwarzen Null. Damit baut man natürlich kein Vermögen auf oder verbessert das negative Eigenkapital von -7 Mio. merklich. Gedeckt von langfristigen Verbindlichkeiten mit Rangrücktritten (im Insolvenzfall eine niedrigere Priorität bei der Rückzahlung ) von gut +8 Mio. Ohne Uncle Sam verschwinden diese Verbindlichkeiten halt nicht im Nu - was langfristig auch nur gesund und gut ist. Die Zuverlässigkeit dieser Onkels ist ja bestens bekannt...
Der heissen Diskussionen um den Möörtsch, positiv sei erwähnt: Umsatz mit Onlineshop massiv gesteigert, 800kCHF Umsatz (zu 500k im Vorjahr), Gewinn 370k gegenüber 243k, also +50% nach meiner Rechnung. 1 Mio. Merch-Umsatz nicht illusorisch, wenn der Weg weiter geführt wird, geile Kollektionen rausgehauen werden usw. Gegenüber vor 5-6 Jahren schonmal ein echter Meilenstein. FCL-Farben im Alltag sind zudem weit weit mehr Wert als die Franken, dies reinspült. Sichtbarkeit, (Gratis!)Werbung, Identifikation...
Ticketing:
Meisterschaft Eintritte 5’080’144
Meisterschaft VIP-Eintritte 4’059’135
Position Meisterschaft Eintritte sind die Public ABO CARDS und Einzelticketverkäufe enthalten.
2025/2026 sollen ja mind. die ABO CARDS Verkäufe das Vorjahr übertroffen haben.
Die maximale Transparenz dieser Geschäftsberichte --> 1A!
Ladies first ebenfalls, Inklusion, Schritt für Schritt. Emmer wiiter.
Strukturelles Defizit langsam in der Region der angestrebten schwarzen Null. Damit baut man natürlich kein Vermögen auf oder verbessert das negative Eigenkapital von -7 Mio. merklich. Gedeckt von langfristigen Verbindlichkeiten mit Rangrücktritten (im Insolvenzfall eine niedrigere Priorität bei der Rückzahlung ) von gut +8 Mio. Ohne Uncle Sam verschwinden diese Verbindlichkeiten halt nicht im Nu - was langfristig auch nur gesund und gut ist. Die Zuverlässigkeit dieser Onkels ist ja bestens bekannt...
Der heissen Diskussionen um den Möörtsch, positiv sei erwähnt: Umsatz mit Onlineshop massiv gesteigert, 800kCHF Umsatz (zu 500k im Vorjahr), Gewinn 370k gegenüber 243k, also +50% nach meiner Rechnung. 1 Mio. Merch-Umsatz nicht illusorisch, wenn der Weg weiter geführt wird, geile Kollektionen rausgehauen werden usw. Gegenüber vor 5-6 Jahren schonmal ein echter Meilenstein. FCL-Farben im Alltag sind zudem weit weit mehr Wert als die Franken, dies reinspült. Sichtbarkeit, (Gratis!)Werbung, Identifikation...
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Meisterschaft VIP-Eintritte 4’059’135
Position Meisterschaft Eintritte sind die Public ABO CARDS und Einzelticketverkäufe enthalten.
2025/2026 sollen ja mind. die ABO CARDS Verkäufe das Vorjahr übertroffen haben.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Von 9,9 auf 7,5 Mio
Die "Region" der schwarzen Null ist bei Dir aber ordeli gross. Wohl eher so Grossregion züri.. Wobii, 7,5 Mio und züri, da war doch was..
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Strukturelles Defizit, kännsch?
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Schritt für Schritt, sehr langsam...
--> wichtig noch Folgendes, die Rechnungsabgrenzung im Sommertransferfenster wird verändert und erst im Folgegeschäftsjahr verbucht. Motivation: bessere Budgetplanung und mehr Handlungsspielraum. Oder man kanns auch noch positiver Formulieren: man ist in der Lage, die Erlöse von z.B. Britschgi oder Klidjé nicht im aktuellen Geschäftsjahr zu verbuchen zu müssen, um das strukt. Defizit -7.5 Mio auszugleichen. Hat man ja knapp geschafft mit dem Ausweisen der +555k Gewinn.
Wäre gut, diese Praxis langfristig so handaben zu können. Bei einem Wechsel zurück könnte man die Rechnung für ein Jahr schönen, indem dann zwei Sommertransfers auf ein Geschäftsjahr fallen.
Wäre gut, diese Praxis langfristig so handaben zu können. Bei einem Wechsel zurück könnte man die Rechnung für ein Jahr schönen, indem dann zwei Sommertransfers auf ein Geschäftsjahr fallen.
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Aufwindfahne
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Man kann das nicht einfach jedes Jahr nach Lust und Laune ändern => Stetigkeitsprinzip. Insofern bleibt das ein einmaliger Vorgang.
Aber wer Lust hat, kann sich ja mal vorstellen, was es für 24/25 tatsächlich bedeutet hätte, hätte man das nicht angepasst
.
Aber wer Lust hat, kann sich ja mal vorstellen, was es für 24/25 tatsächlich bedeutet hätte, hätte man das nicht angepasst
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
I don‘t have dreams. I have goals.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Oder man muss schon huren blöd tun, dass Ende dieser Rechnungsperiode ein negatives Ergebnis stehen würde. Also sicher mal ein komplettes Jahr "Luft" danach wirkt der nächste Sommer voll aufs Ergebnis 27.Aufwindfahne hat geschrieben: ↑22. Okt 2025, 09:55Aber wer Lust hat, kann sich ja mal vorstellen, was es für 24/25 tatsächlich bedeutet hätte, hätte man das nicht angepasst.
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
So, der "Wendepunkt"-Geschäftsbericht wurde ja nun schon relativ breit diskutiert. Ich erlaube mir aber doch auch noch einen Blick in die Details.
Die höchsten sonstigen Einsparungen kommen davon, dass wir nicht mehr europäisch unterwegs waren (CHF 700k) und tiefere Kosten für Spielervermittler anfielen (ca. CHF 400k).
Klar, ist es überaus erfreulich, dass die seit Jahren mit Konsequenz verfolgte Strategie mit der Förderung des Nachwuchs und den nun resultierenden Transfereinnahmen beginnt Früchte zu tragen. Aber die Abhängigkeit davon zur Deckung des strukturellen Defizit von aktuell noch CHF 7.5 Mio. und zukünftig (wenn der Plan aufgeht) noch ca. CHF 5 Mio. ist noch zu hoch.
Es wird sich zeigen, ob diese Strategie auch über mehrere Jahre aufgeht, d.h. dass sie nicht von den Personen Meyer und Frick und dem sportlichen Erfolg abhängig ist, sondern auch weiter funktioniert (CHF 5 Mio. Einnahmen pro Jahr), wenn mal andere Personen für den Sport verantwortlich sind und wir allenfalls mal wieder gegen den Abstieg spielen (und daher unsere Jungen weniger im Scheinwerferlicht stehen).
Für die volle Unabhängigkeit, d.h. damit wir selbsttragend werden, muss das strukturelle Defizit m.E. auf CHF 2-3 Mio. runter. Und dazu muss nun alles dafür getan werden, dass die Einnahmen, insb. im Sponsoring, aber gerne auch bei den Zuschauern, zeitnah deutlich erhöht werden können.
Erst wenn der FCL das schafft, kann man m.E. mit Überzeugung von einem Wendepunkt sprechen.
Die Zuschauereinnahmen gingen doch bereits auf CHF 5.0 Mio. hoch. Der Topspiel-Zuschlag wird wohl diese Saison noch zusätzlich helfen, weshalb mit einem regelmässig ausverkauften Stadion CHF 6 bis sogar 7 Mio. Zuschauereinnahmen möglich sein könnten (SG letzte Saison mit CHF 11.6 Mio.). Hier liegt also doch noch etwas mehr Umsatzpotenzial bereit.lucerne hat geschrieben: ↑12. Feb 2025, 15:53 Bei aller Euphorie hier mit Ideen für die Erhöhung der Zuschauerzahlen, möchte ich einerseits ergänzen, dass das Umsatzpotenzial bei den Eintritten ok, aber auch nicht gigantisch ist. Durch Eintritte hat man in der Saison 2023/24 CHF 4.6 Mio. eingenommen (22/23: CHF 4.8 Mio.) bei durschnittlich 12'810 Zuschauern (22/23: 12'775). Dies entspricht durschnittlichen Einnahmen von ca. 360 CHF pro Jahr pro Zuschauer. Ein ausverkauftes Stadion (15'000 Zuschauer) bei gleichen Einnahmen pro Zuschauer ergäbe Einnahmen aus Eintritten von CHF ca. 5.6 Mio. - nur CHF +1 Mio.
Von den angekündigten CHF 3 Mio. substantiellen Einsparungen wurden tatsächlich in 24/25 rund CHF 2.25 Mio. realisiert. Und zwar im Vgl. zu 25/26 "nur" CHF 1 Mio. bei den Personalkosten und zwar mehrheitlich beim Sport (ca. CHF 700k), aber "nur" CHF 160 auf der Geschäftsstelle. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass die Verträge der Herren der GL noch einen Grossteil der Saison 24/25 gültig waren und die grössten Teil dieser Einsparungen erst in Saison 25/26 folgen.Die viel wichtigere Message am vergangenen Montag auf dem Weg zur Unabhängigkeit (= "selbsttragend" zu werden) war deshalb m.E., dass man nun ernsthaft damit begonnen hat substantiell zu sparen, bereits diese Saison CHF 3 Mio. und nächste Saison nochmals zus. CHF rund 2 Mio. (total Reduktion des strukturellen Defizits um CHF 5 Mio.).
Die höchsten sonstigen Einsparungen kommen davon, dass wir nicht mehr europäisch unterwegs waren (CHF 700k) und tiefere Kosten für Spielervermittler anfielen (ca. CHF 400k).
Bzgl. Hospitality/Sponsoring sind wir auch noch nicht weiter und die Trennung von Laager könnte darauf hinweisen, dass auch diese Saison noch keine grossen Sprünge zu erwarten sind. Die Einnahmen im Hospitality sind nur unwesentlich von CHF 3.9 Mio. auf CHF 4.1 Mio. gestiegen und im Sponsoring auch nur von CHF 4.3 Mio. auf CHF 4.5 Mio. - da ist SG inzwischen bei CHF 9.5 Mio. angekommen. Bei dem Punkt ist es m.E. dringend notwendig, dass der FCL dies endlich professionell und strukturiert angeht, um das grosse Potenzial in der Zentralschweiz konsequent anzupacken. Das ist m.E. der wichtigste Punkt im Anforderungsprofil an den neuen CEO/GF.Zudem hat Laager den Auftrag, wenn man dies richtig heraushört, die Einnahmen bei den B2B-Eintritten (CHF 3.9 Mio. in 23/24) und v.a. im Sponsoring (CHF 4.2 Mio.) zu erhöhen. SG weist im Sponsoring Einnahmen von CHF 8.5 Mio. aus (CHF >+4 Mio.), das sollte doch mit unserem (potenteren) Einzugsgebiet auch drinliegen.
Klar, ist es überaus erfreulich, dass die seit Jahren mit Konsequenz verfolgte Strategie mit der Förderung des Nachwuchs und den nun resultierenden Transfereinnahmen beginnt Früchte zu tragen. Aber die Abhängigkeit davon zur Deckung des strukturellen Defizit von aktuell noch CHF 7.5 Mio. und zukünftig (wenn der Plan aufgeht) noch ca. CHF 5 Mio. ist noch zu hoch.
Es wird sich zeigen, ob diese Strategie auch über mehrere Jahre aufgeht, d.h. dass sie nicht von den Personen Meyer und Frick und dem sportlichen Erfolg abhängig ist, sondern auch weiter funktioniert (CHF 5 Mio. Einnahmen pro Jahr), wenn mal andere Personen für den Sport verantwortlich sind und wir allenfalls mal wieder gegen den Abstieg spielen (und daher unsere Jungen weniger im Scheinwerferlicht stehen).
Für die volle Unabhängigkeit, d.h. damit wir selbsttragend werden, muss das strukturelle Defizit m.E. auf CHF 2-3 Mio. runter. Und dazu muss nun alles dafür getan werden, dass die Einnahmen, insb. im Sponsoring, aber gerne auch bei den Zuschauern, zeitnah deutlich erhöht werden können.
Erst wenn der FCL das schafft, kann man m.E. mit Überzeugung von einem Wendepunkt sprechen.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Und hier noch die fundierte, positive verfasste Zusammenfassung aus dem Blick:
Blick.ch, 21.10.2025, Carlo Emanuele Frezza hat geschrieben:Der FC Luzern schreibt wieder schwarze Zahlen
Der FC Luzern vermeldet nach sechs Verlustjahren einen Gewinn von 0,6 Millionen Franken für das Geschäftsjahr 2024/2025. Interimspräsident Josef Bieri bezeichnet dies als finanziellen Wendepunkt in der Klubgeschichte.
Sechs Jahre lang war es traurige Routine: Jahr für Jahr schrieb der FC Luzern rote Zahlen. Der Klub kämpfte nicht nur mit dem zermürbenden Aktionärsstreit mit Bernhard Alpstaeg, sondern auch mit einem massiven strukturellen Defizit.
Nun ist es ihm aber gelungen, den Negativtrend zu stoppen. Am Dienstag verkündet der FCL für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Gewinn in der Höhe von 0,6 Millionen Franken.
«Dieses Ergebnis stellt einen finanziellen Wendepunkt in unserer Geschichte dar», betont ein stolzer Noch-Präsident Josef Bieri. Und damit liegt er ganz bestimmt nicht falsch. Einerseits, weil es das zweitbeste Resultat seit dem Stadionbezug im Jahr 2011 darstellt. Anderseits zeigt es, dass die Investitionen in den Nachwuchs nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich Früchte zu tragen beginnen.
Die Gründe hinter dem Gewinn
«Es brauchte in den letzten Jahren viel Sitzleder und Geduld, um diesen Weg konsequent zu verfolgen und gegen aussen zu verteidigen», sagt Bieri. Die hohen Transfereinnahmen – etwa durch den Abgang von Luca Jaquez (rund 6 Millionen Franken) – seien dabei nicht einmal der Hauptgrund für den Gewinn. Besonders stolz ist der Klub deshalb auf seine operativen Fortschritte.
Der FCL konnte gleich an mehreren Fronten zulegen: mehr Einnahmen an Spieltagen (+0,7 Millionen Franken), starkes Wachstum im Merchandising (+0,3 Millionen Franken) und weitere Einnahmen von 1,6 Millionen Franken durch Aktienverkäufe an die FCL AG solidarisch – eine Gesellschaft aus dem Umfeld von Fans und Förderern, die Kapital bereitstellt, um den Klub auf stabile Beine zu stellen. Gleichzeitig drückte der FCL seine Kosten (1,6 Millionen Franken) mit einer verschlankten Geschäftsleitung und der Fusion der FC Luzern-Innerschweiz AG mit der Swissporarena Events AG.
Verwaltungsrat ist optimistisch
Mit dem kleinen Gewinn kann der FC Luzern etwas Luft schnappen. Mehr aber auch nicht. Denn das strukturelle Defizit ist damit noch lange nicht ausradiert. Noch beträgt es 7,5 Millionen Franken. Ein riesiger Betrag. Trotzdem sehen sich die Luzerner auf dem richtigen Weg, um sich langfristig unabhängiger zu machen und selbsttragend zu sein.
Und noch etwas sorgt im Verwaltungsrat für Optimismus: eine buchhalterische Änderung, die das Gremium als «echten Gamechanger» bezeichnet. Neu werden die Sommertransfers nicht mehr rückwirkend, sondern im laufenden Geschäftsjahr verbucht. Das war bislang anders. Bis vor einem Jahr flossen diese Einnahmen oder Ausgaben noch ins alte Geschäftsjahr, was die Bilanz entsprechend verzerrte.
Nächstes Jahr wieder ein Gewinn?
Künftig sollen die Geschäftszahlen noch präziser spiegeln, was im jeweiligen Jahr tatsächlich passiert ist. Das schafft Klarheit und Planungssicherheit. Der FCL weiss nun schon früh im Geschäftsjahr, mit welchen Einnahmen er rechnen kann. Das erleichtert nicht nur die Budgetplanung, sondern gibt auch bei Investitionen mehr Handlungsspielraum.
Konkret heisst das: Die Transfererlöse aus den Verkäufen von Sascha Britschgi, Thibault Klidjé und Jakub Kadak tauchen im aktuellen Abschluss noch gar nicht auf. Sie werden erst im nächsten Geschäftsjahr verbucht. Die Aussichten? Gut. Schon jetzt deutet deshalb vieles darauf hin, dass der FCL 2025/2026 erneut schwarze Zahlen schreiben kann.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Danke "lucerne" dir für den Fokus auf die Details. Sehe alles in etwa gleich.
Der Geschäftsbericht macht den wirtschaftlichen "Erfolg" oder besser noch immer "Misserfolg" mit dem Strukturellen-Defizit (wählen wir doch zum Unwort des Jahres) für alle immer und jederzeit nachvollziehbar. Gleichzeitig wird unser FCL messbar und zeigt beispielsweise das teure FCL-Umfeld und das Potential in der Vermarktung auf. Wobei bei uns schon mal die eine Mio. für das Naming Right im Gegensatz zum FCSG nicht in den Sponsoring Einnahmen erscheint und beim FCL vorbei geschmuggelt wird. (Danke Stadt mit Züsli und dem Einknicken gegenüber B.A).
Was mir nicht verständlich ist: die Lobhudelei vom VR zum "echten Gamechanger" Dieser Optimismus bringt keine zusätzlichen Gelder für den FCL und ist einzig eine einmalige Verschiebung um ein Jahr in der Bilanz/Erfolgsrechnung. Hier täuscht sich der VR-selbst über einen künftigen Nutzen. Sicher hilft es Remo "sein" vorgegebenes Budget pro Fussballjahr einzuhalten und spart ein, zwei, drei EXCEL-Einträge und Erklärungen an den VR, aber einen Einfluss auf das Defizit hat dieser Gamechanger null Komma null.
Diese Lobhudelei haben wir vom VR schon mal bei der sogenannten Fan-Experience-Software gehört. Die CHF 1.5 Mio sind jetzt glücklicherweise abgeschrieben und entlasten künftig auch das strukturelle Defizit jährlich um CHF 0.3 Mio. Eine Fan-Experiance haben wir mit der Software nicht bekommen. Die Fan-Experiance bekommen wir seit 3,4 Jahren mit unserer Mannschaft und unseren eigenen Jungs, mit welcher wir Fans Identifikation finden und Spass macht. Allein das Kurven-Mannschaft Verhältnis sucht in der Schweiz seinesgleichen.Hierzu der Dank an Remo und Mario, welche den FCL Weg mitgehen und dieses Marschrichtung voll und ganz akzeptierten. Zur Erinnerung: Die Kosten der 1. Mannschaft sind im unteren Viertel der SFL-Clubs und so gilt es die sportliche Leistung sowie die Transferüberschüsse zu loben. In der wirtschaftlichen Leistung gibt es noch zu viel ungenutztes Potential. So ganz nebenbei. Mit einer LUKB als Co-Sponsor sollte der FCL auch nicht jährlich CHF 200' Fremdwährungsverlust ausweisen müssen - warum nicht ein Zusatzdeal mit der Bank und mit Cleverness das FW-Risiko elegant übertragen.
Der Geschäftsbericht macht den wirtschaftlichen "Erfolg" oder besser noch immer "Misserfolg" mit dem Strukturellen-Defizit (wählen wir doch zum Unwort des Jahres) für alle immer und jederzeit nachvollziehbar. Gleichzeitig wird unser FCL messbar und zeigt beispielsweise das teure FCL-Umfeld und das Potential in der Vermarktung auf. Wobei bei uns schon mal die eine Mio. für das Naming Right im Gegensatz zum FCSG nicht in den Sponsoring Einnahmen erscheint und beim FCL vorbei geschmuggelt wird. (Danke Stadt mit Züsli und dem Einknicken gegenüber B.A).
Was mir nicht verständlich ist: die Lobhudelei vom VR zum "echten Gamechanger" Dieser Optimismus bringt keine zusätzlichen Gelder für den FCL und ist einzig eine einmalige Verschiebung um ein Jahr in der Bilanz/Erfolgsrechnung. Hier täuscht sich der VR-selbst über einen künftigen Nutzen. Sicher hilft es Remo "sein" vorgegebenes Budget pro Fussballjahr einzuhalten und spart ein, zwei, drei EXCEL-Einträge und Erklärungen an den VR, aber einen Einfluss auf das Defizit hat dieser Gamechanger null Komma null.
Diese Lobhudelei haben wir vom VR schon mal bei der sogenannten Fan-Experience-Software gehört. Die CHF 1.5 Mio sind jetzt glücklicherweise abgeschrieben und entlasten künftig auch das strukturelle Defizit jährlich um CHF 0.3 Mio. Eine Fan-Experiance haben wir mit der Software nicht bekommen. Die Fan-Experiance bekommen wir seit 3,4 Jahren mit unserer Mannschaft und unseren eigenen Jungs, mit welcher wir Fans Identifikation finden und Spass macht. Allein das Kurven-Mannschaft Verhältnis sucht in der Schweiz seinesgleichen.Hierzu der Dank an Remo und Mario, welche den FCL Weg mitgehen und dieses Marschrichtung voll und ganz akzeptierten. Zur Erinnerung: Die Kosten der 1. Mannschaft sind im unteren Viertel der SFL-Clubs und so gilt es die sportliche Leistung sowie die Transferüberschüsse zu loben. In der wirtschaftlichen Leistung gibt es noch zu viel ungenutztes Potential. So ganz nebenbei. Mit einer LUKB als Co-Sponsor sollte der FCL auch nicht jährlich CHF 200' Fremdwährungsverlust ausweisen müssen - warum nicht ein Zusatzdeal mit der Bank und mit Cleverness das FW-Risiko elegant übertragen.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
2018 oder so...?Diese Lobhudelei haben wir vom VR schon mal bei der sogenannten Fan-Experience-Software gehört.
Ob man eine Lizenz mit oder ohne Bankgarantie erreicht, ist sehr wohl ein Unterschied und verändert das Game ganz grundsätzlich. Aber vielleicht wird die Unabhängigkeit ja völlig überbewertet, es war irgendwie so bequem in den letzten 15 Jahren.aber einen Einfluss [...] hat dieser Gamechanger null Komma null.
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
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ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Danke lucerne für deine Zusammenstellung!
Von Gamechanger zu sprechen habe ich ein gewisses Verständnis punkto Aussendarstellung - falls man sich bewusst ist, dass das Ziel noch nicht erreicht ist - davon gehe ich aus.
Schwarze Null: ich glaub es herrscht Einigkeit, dass dies nur über (markante) Steigerungen der Einnahmen möglich ist. Die Ausgaben weiter zu senken sehe ich unrealistisch - ansonsten nimmt man bei ein, zwei verkorksten Saisons einen möglichen Abstieg in Kauf. Faktisch überperformt unsere Truppe seit einigen Jahren mit der Ausnahme 21/22. (geil
)
Wie von euch erwähnt, Sponsoring Einnahmen & Ticketing sind die Hebel. Transferüberschüsse sind nicht budgetierbar und "on top" (very) nice to have. Es muss aber auch 2-3 Jahre ohne tragbar sein.
Hier komme ich zur Stadionauslastung zurück und bin weiterhin der Meinung, dass hier aktiv gearbeitet werden sollte bis zum Punkt, an dem das Stadion meist voll ist - auch wenn ich dafür hier oft angefeindet werde. Partikularinteressen wie Gedränge, Pissoirgang, Bierholen kann man einfach nicht ernst nehmen, wenn's überhaupt ernst gemeint sein sollte...pardon. Der eingeschlagene Weg optimiert das aktuelle Potential sicherlich aus wirtsch. Sicht, teurere Topspiele, gestiegene AboCard Absätze - wir werden's nächstes Jahr in der Rechnung sehen. Dadurch sind wir fast Schweizermeister der Ticketpreise...die oft gähnende Leere z.B. im D lässt grüssen. Hier sähe ich enormes Potential, welches auch mit Sponsoring zusammenhängt. Unsere Grosssponsoren in Ehren, keine Frage, aber die Region ist geprägt von KMU. Diese zu gewinnen wäre nur ein win-win-win. Als Sponsor, aber eben auch als Fan. Dass man ins Stadion geht. Am Montag wird über den Match diskutiert. usw.
Der Fanshop entwickelt sich ebenfalls in die richtige Richtung - wobei ich hier den Identifikations- & Sichtbarkeitsgewinn als nicht zu überschätzender Faktor sehe. Letztens eine Verkäuferin an einem Dorfmarkt in einem 90er FCL-Pulli gesehen - Augenfänger! Wieso: weil so ungewohnt / man dermassen selten FCL-Klamotten ausserhalb der Stadt sieht bei Erwachsenen... (wobei unklar ist, ob der aus Überzeugung oder doch eher aus Notwendigkeit getragen wurde, CaritasMode...
)
Von Gamechanger zu sprechen habe ich ein gewisses Verständnis punkto Aussendarstellung - falls man sich bewusst ist, dass das Ziel noch nicht erreicht ist - davon gehe ich aus.
Schwarze Null: ich glaub es herrscht Einigkeit, dass dies nur über (markante) Steigerungen der Einnahmen möglich ist. Die Ausgaben weiter zu senken sehe ich unrealistisch - ansonsten nimmt man bei ein, zwei verkorksten Saisons einen möglichen Abstieg in Kauf. Faktisch überperformt unsere Truppe seit einigen Jahren mit der Ausnahme 21/22. (geil
Wie von euch erwähnt, Sponsoring Einnahmen & Ticketing sind die Hebel. Transferüberschüsse sind nicht budgetierbar und "on top" (very) nice to have. Es muss aber auch 2-3 Jahre ohne tragbar sein.
Hier komme ich zur Stadionauslastung zurück und bin weiterhin der Meinung, dass hier aktiv gearbeitet werden sollte bis zum Punkt, an dem das Stadion meist voll ist - auch wenn ich dafür hier oft angefeindet werde. Partikularinteressen wie Gedränge, Pissoirgang, Bierholen kann man einfach nicht ernst nehmen, wenn's überhaupt ernst gemeint sein sollte...pardon. Der eingeschlagene Weg optimiert das aktuelle Potential sicherlich aus wirtsch. Sicht, teurere Topspiele, gestiegene AboCard Absätze - wir werden's nächstes Jahr in der Rechnung sehen. Dadurch sind wir fast Schweizermeister der Ticketpreise...die oft gähnende Leere z.B. im D lässt grüssen. Hier sähe ich enormes Potential, welches auch mit Sponsoring zusammenhängt. Unsere Grosssponsoren in Ehren, keine Frage, aber die Region ist geprägt von KMU. Diese zu gewinnen wäre nur ein win-win-win. Als Sponsor, aber eben auch als Fan. Dass man ins Stadion geht. Am Montag wird über den Match diskutiert. usw.
Der Fanshop entwickelt sich ebenfalls in die richtige Richtung - wobei ich hier den Identifikations- & Sichtbarkeitsgewinn als nicht zu überschätzender Faktor sehe. Letztens eine Verkäuferin an einem Dorfmarkt in einem 90er FCL-Pulli gesehen - Augenfänger! Wieso: weil so ungewohnt / man dermassen selten FCL-Klamotten ausserhalb der Stadt sieht bei Erwachsenen... (wobei unklar ist, ob der aus Überzeugung oder doch eher aus Notwendigkeit getragen wurde, CaritasMode...
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Sehe ich komplett anders.
In drei Jahren sind dann knapp 12 Mio in den Nachwuchs geflossen. Wenn da nichts dabei rausschaut, hat man was übel verbockt, hatte unglaubliches Pech, weil alle Perspektivspieler sich verletzt haben oder kann das auch gleich noch auf das "strukturelle Defizit" packen. (Ausser man kann sich drei Mal mit dem selben Team aus vielen Nachwuchsspielern top klassieren, holt demnach Platzprämien und kann auch international was abräumen.
Die aktuelle Entwicklung deutet aber zum Glück überhaupt nicht darauf hin, dass man mal "2-3 Jahre ohne Transfererlös auskommen müsste". Weiterverkaufsbeteiligungen und Soli-Beiträge sind ja auch noch im Rennen.
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Ich bin bei Dir, Master. Die Frage ist einfach, was im Schnitt pro Jahr als Netto-Transfereinnahmen zur Deckung des strukturellen Defizits realistisch ist?Master hat geschrieben: ↑24. Okt 2025, 10:24Sehe ich komplett anders.
In drei Jahren sind dann knapp 12 Mio in den Nachwuchs geflossen. Wenn da nichts dabei rausschaut, hat man was übel verbockt, hatte unglaubliches Pech, weil alle Perspektivspieler sich verletzt haben oder kann das auch gleich noch auf das "strukturelle Defizit" packen. (Ausser man kann sich drei Mal mit dem selben Team aus vielen Nachwuchsspielern top klassieren, holt demnach Platzprämien und kann auch international was abräumen.)
Die aktuelle Entwicklung deutet aber zum Glück überhaupt nicht darauf hin, dass man mal "2-3 Jahre ohne Transfererlös auskommen müsste". Weiterverkaufsbeteiligungen und Soli-Beiträge sind ja auch noch im Rennen.
Netto-Transfereinnahmen von CHF 7.5 Mio. pro Jahr sind m.E. illusorisch; CHF 5 Mio. pro Jahr für die Deckung des ab 25/26 angestrebte strukturelle Defizit von CHF 5 Mio. sind weiterhin sehr ambitioniert; mit CHF 2-3 Mio. pro Jahr darf man aber mit dem heutigen Standing in Fussballeuropa, welches sich der FCL mit der konsequenten Strategie die letzten Jahre erarbeitet hat, budgetieren. Und nur schon das ist den Verantwortlichen sehr hoch anzurechnen.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Sehe dies ähnlich. Es sollte realistisch sein, über zwei Saisons hinweg einen Transfererlös von +/- 5-6 Mio. hinzukriegen.lucerne hat geschrieben: ↑24. Okt 2025, 10:40 Ich bin bei Dir, Master. Die Frage ist einfach, was im Schnitt pro Jahr als Netto-Transfereinnahmen zur Deckung des strukturellen Defizits realistisch ist?
Netto-Transfereinnahmen von CHF 7.5 Mio. pro Jahr sind m.E. illusorisch; die für die Saison 25/26 angestrebten CHF 5 Mio. sind weiterhin sehr ambitioniert; mit CHF 2-3 Mio. pro Jahr darf man aber mit dem heutigen Standing in Fussballeuropa, welches sich der FCL mit der konsequenten Strategie die letzten Jahre erarbeitet hat, budgetieren. Und nur schon das ist den Verantwortlichen sehr hoch anzurechnen.![]()
Aktuell ist man aber noch nicht da bzw. noch ziemlich weit davon entfernt. Das ist den Verantwortlichen nach meinem Wissensstand und Beobachtungen mehr als bewusst.
Mir gefällt die grundsätzliche Richtung, die im Geschäftsbericht zu sehen ist. Die Talsohle scheint (hoffentlich langfristig) durchschritten.
Metaphorisch gesprochen sehe ich die Situation in etwa so: Wir haben beim Halbmarathon den ersten gröberen Anstieg (und somit den Stutzring, wenn weisch wani mein
Es muss also das grosse Ziel sein, schnellstmöglich in diese Regionen eines strukturellen Defizits von 2-3 Mio. zu kommen. Wenn man noch mehr schaffen würde, umso besser, denn dann können wohl auch wieder Investitionen getätigt werden.
Es wäre blauäugig, dieses Ziel schon in 1 Jahr fix zu definieren und auch schon jetzt grössere Investitionen in den Sport etc. zu forcieren.
Was mir persönlich ziemlich schwer auf dem Magen liegt, ist die Situation mit den ausstehenden Darlehen etc. Diese Zinsaufwendungen sind massiv hoch. Dass Darlehen mit Rangrücktritt zum Eigenkapital gezählt werden, hilft bei der Tilgung nicht gerade. Denn die EK-Situation ist schon so massiv beschissen. (so verstehe ich das als Laie. Gerne zu berichtigen, falls ich das falsch interpretiere).
Die ganze Wahrheit unzensiert.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Da Du so gerne Zwischenfazit ziehst: Wie siehst Du das nach den ersten 5 Spielen im Vergleich zum Vorjahr?Hier komme ich zur Stadionauslastung zurück
Wegen den unfassbar günstigen Preisen für Familien/Kinder?Dadurch sind wir fast Schweizermeister der Ticketpreise..
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
...nützt auch viel im D...Aufwindfahne hat geschrieben: ↑24. Okt 2025, 11:18 Wegen den unfassbar günstigen Preisen für Familien/Kinder?
Fam./Kinderpreise sind ja top, sagt niemand was dagegen. Bei Saisonkarte Stehplätze ebensowenig. Das Stadion hat ja bekanntlich um 15k Plätze, mal mehr, mal weniger je nach Veranstaltung.
--> ich habe explizit von budgetieren geschrieben ihr schlagt also vor, z.B. 5 Mio. Transferüberschuss fix zu budgetieren?? Dann sind wir genau beim Hochseilakt, wie wir ihn schon jahrelang haben.
Da gerne NOSG erwähnt wird, dort sind einige kritische Stimmen zu hören, die sagen, dass die de facto auch heute ein strukt. Defizit haben. Es ist nicht unbemerkt geblieben, dass ob dem hohen EK von +18Mio wie im Fussballgeschäft so üblich möglichst an ein "tragbares" Maximum gegangen wird, um bestm. sportl. Voraussetzungen zu schaffen. Damit man vielleicht mal ein Cupfinal gewinnt. Nsame Leihe als Beispiel. Lohnstrukturell sind die auf Rang 4 in der Liga.
Die Befürchtung geistert rum, dass das EK sehr schnell wegschmilzt, wenns mal weniger läuft mit Transfers oder Europacup. Zudem: die haben viele recht langlaufende gut dotierte Verträge am laufen.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Auch im D1-D3 bezahlt ein Kind Fr. 11.50....nützt auch viel im D..
Das habe ich nirgendwo gelesen und so ein Vorschlag passt gar nicht (mehr) zum FCL. Nach meinem Verständnis wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass es in Zukunft weniger sein MUSS.ihr schlagt also vor, z.B. 5 Mio. Transferüberschuss fix zu budgetieren??
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Dann sei mr uns ja einer Meinung.
Schön und gut wenn du überall aufzählst wo wie Kindertarife gelten. Wird damit das D voller? Und D2 das Kinderparadies wenn Zürcher oder Basler kommen.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Neue Luzerner Zeitung, Interview: Raphael Gutzwiller und Daniel Wyrsch, 22 November 2025 hat geschrieben:
«Ich glaube an eine Einigung mit Alpstaeg»
Michael Sigerist spricht in seinem ersten grossen Interview als FCL-Präsident unter anderem über seine Rolle als Vermittler und über sein blau-weisses Herz.
In einer Loge im Luzerner Stadion hat Michael Sigerist an einem langen Tisch am Kopfende Platz genommen. Am Donnerstagabend wurde er von der FC Luzern-Innerschweiz AG zum Präsidenten gewählt. Der FCL-Zwirn ist frisch, sitzt ihm aber schon wie angegossen. In seinem ersten Interview in seiner neuen Funktion äussert er sich zu seiner eigenen Spielerkarriere, seiner Rolle als Vermittler, dem «Club 200» und der Situation mit Bernhard Alpstaeg.
Michael Sigerist, Gratulation zur Wahl als neuer FCL-Präsident. Wann war für Sie klar, dass Sie dieses Amt möchten?
Michael Sigerist: Ich habe diese Aufgabe nicht gesucht. Ich wurde vom Verwaltungsrat angefragt, der mich sanft an dieses Thema herangeführt hat. Doch schon nach den ersten Gesprächen habe ich gespürt, dass ich diese Aufgabe wahrnehmen möchte, wenn mir das Vertrauen geschenkt wird. Ich habe zunächst nicht damit gerechnet, die Ehre zu erhalten, Präsident des FC Luzern zu werden.
Fast ein Jahr lang suchte der FCL einen Präsidenten. Der Prozess zog sich in die Länge.
Das stimmt. Die allerersten Kontakte fanden noch im Jahr 2024 statt. Ich weiss, dass ich nicht der Einzige auf der Liste war und es eine gewisse Selektion gegeben hat. Ich finde es gut, dass man sich diese Entscheidung gründlich überlegt und nicht einfach schnell schnell jemanden gesucht hat.
Sie waren selbst auch mal Spieler beim FCL, in den 1980er-Jahren. Welche Erinnerungen haben Sie daran?
Das ist so lange her! Da gab es noch Dinosaurier in Luzern und der Vierwaldstättersee war ein Meer (lacht). Ich bin ursprünglich von Schaffhausen nach Luzern gekommen. Dann durfte ich bei den Reserven des FCL spielen. Damals war es so, dass die Reserven jeweils das Vorspiel bestritten haben in der Nationalliga C. Ein Mannschaftsblatt von damals habe ich noch, aus dem Jahr 1984. Auf der Vorderseite stehen die Namen der 1. Mannschaft: Stefan Marini, Rolf Fringer, Ottmar Hitzfeld, Godi Waser. Auf der Rückseite unter anderem meiner. Wir haben uns jeweils im Schlüssel in Hergiswil mit beiden Teams getroffen und durften im alten Allmendstadion spielen oder auswärts bei Klubs wie GC oder Basel.
Wieso hat es für Sie nie für die 1. Mannschaft gereicht?
Ich kann nicht die Standard-Ausrede bringen, dass ich mich verletzt habe (lacht). Es gab viele, die mehr Talent hatten als ich. Zudem habe ich in jener Zeit mit dem Studium begonnen. Der Fussball hat mir enorm viel Lebenserfahrung gegeben und sehr viele Lebensweisheiten. Ich möchte diese Zeit nicht missen, aber ich bin auch nicht böse, dass aus mir kein Profi geworden ist. Und ich glaube, der FC Luzern ist auch nicht böse, dass ich auf dem linken Flügel nicht zum Profispieler wurde.
Sie kamen aus Schaffhausen nach Luzern. Weshalb?
Meine Eltern sind nach Luzern gezogen, ich war knapp 18. In Schaffhausen haben wir alle Zelte abgebrochen. Ich kannte in Luzern niemanden. Der Fussball war der Türöffner. In kürzester Frist hatte ich meine Mannschaftskollegen und dadurch neben der Schule ein soziales Umfeld aufgebaut. Fussball bietet viel mehr als nur das, was auf dem Rasen passiert.
Jetzt werden Sie genau von diesem Klub, der Ihnen damals Integrationshilfe gab, Präsident. Fast zu kitschig, um wahr zu sein.
Dabei hatte ich schon davor ein FCL-Herz. Meine Mutter war Luzernerin, ich war als kleiner Junge oft in Luzern. Ich fand die Stadt immer wunderschön und liess bei diesen Besuchen keine Gelegenheit aus, im altehrwürdigen Allmendstadion ein FCL-Spiel zu besuchen.
Welche Art Präsident möchten Sie sein?
Es ist schwierig zu sagen, was für eine «Art» man sein will, wenn man eigentlich nichts anderes sein kann als man selbst. Meine Antwort wäre: Ich möchte authentisch sein – so, wie ich bin. Ich möchte keine Rolle spielen, ich möchte nicht irgendjemandem gefallen müssen.
Bleiben Sie gleichzeitig auch Präsident des «Club 200»?
Das ist tatsächlich etwas, das mir persönlich ein bisschen leid tut. Aber ich werde das Präsidium abgeben. Ich bin etwa zehn Jahre im Vorstand des «Club 200», davon zwei Jahre Präsident. Das bereitet mir sehr viel Freude. Wir haben wirklich sehr gute, coole Mitglieder. Deshalb hatte ich am Anfang ein schlechtes Gewissen, nach erst zwei Jahren den Rücktritt als Präsidenten zu erklären. Aber wenn man es durchdenkt, funktioniert es nicht. Es käme zu Interessenkonflikten.
Der «Club 200» hat sich im Aktionärsstreit ziemlich neutral verhalten. Deshalb war auch Bernhard Alpstaeg für Ihre Wahl.
Ich bin sicher eine vermittelnde Person, das darf ich von mir behaupten. Die Rolle des «Club 200» war auch eher neutral, das ist richtig. Es handelt sich um einen Sponsorenverein des FC Luzern und nicht selbst um den FC Luzern. Deshalb und weil uns die genauen Hintergründe des Streits auch nicht bekannt waren, haben wir uns nicht klar positioniert.
Sie kennen Walter Stierli als Mitglied des «Club 200». Kennen Sie auch Bernhard Alpstaeg?
Nein, ich kenne ihn nicht persönlich. Ich kenne ihn nur aus den Medien.
Sie sind auch Geschäftsmann. Bei Bernhard Alpstaeg heisst es, er sei «Geschäftsmann durch und durch». Können Sie seine Haltung nachvollziehen, die er in den letzten Jahren hatte?
Ich kann grundsätzlich jeden nachvollziehen, der das Gefühl hat, er habe eine Position und das Recht, diese durchzusetzen und sich dafür stark macht. Das gilt nicht nur für Bernhard Alpstaeg. Das gilt nicht nur für Bernhard Alpstaeg. Ich habe genauso Verständnis für die Position, die der FCL einnimmt. Es geht nicht primär darum, welche Haltung mich besonders überzeugt. Es geht darum, die unterschiedlichen Haltungen zu respektieren und wieder zu vereinen. Da gibt es immer Möglichkeiten, da bin ich überzeugt. Es ist im Leben selten nur schwarz-weiss. Wichtig scheint mir aber, dass ich mir ein detailliertes Bild über die Gegebenheiten verschaffe, um gestützt darauf zu agieren.
Hat Sie die Situation mit Bernhard Alpstaeg abgeschreckt, das Präsidentenamt zu übernehmen?
Nicht eine Sekunde. Natürlich ist es nicht die einfachste Ausgangslage. Aber ich muss nicht dann in einem Verein, der mir sehr am Herzen liegt, etwas beitragen, wenn alles perfekt läuft. Man muss dann etwas beitragen, wenn es etwas beizutragen gibt.
Seit dreissig Jahren sind Sie selbstständig mit einer Advokatur und einem Notariat. Diese behalten Sie weiterhin – das FCL-Präsidium übernehmen Sie im Nebenamt. Wie geht das zeitlich auf?
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass es funktionieren wird, beides unter einen Hut zu bringen. Ich bin auch finanziell darauf angewiesen, dass ich meine Anwalts- uund Notariatskanzlei weiterführen kann. Ich habe keinen Lohn beim FCL, der es mir erlauben würde, einfach alles andere aufzugeben. Beim FCL erhalte ich eine geringe Entschädigung, ohne Mandatsabgeltungen oder dergleichen. Und ich will es auch nicht, weil ich meinen Job extrem gerne mache. Ich könnte mir nicht vorstellen, meinen Beruf komplett an den Nagel zu hängen. Vielleicht muss ich in meiner Advokatur- und Notariatskanzlei organisatorische Massnahmen treffen.
Kann Ihre Erfahrung als Anwalt dem FC Luzern helfen?
Möglicherweise. Jeder im Verwaltungsrat hat seine Rolle. Und Fähigkeiten, die andere haben, habe ich überhaupt nicht. Da bin ich extrem froh, dass der FC Luzern Leute mit anderem Know-how hat. Aber einen gewissen Zugang zu juristischen Themen traue ich mir zu.
Anwälte kann man beim FCL gut brauchen – es gibt ja auch Gerichtsverfahren mit Bernhard Alpstaeg. Wie gehen Sie damit um?
Ohne die genauen Fakten zu kennen kann ich bisher noch gar nicht einschätzen, wie die Situation tatsächlich aussieht. Mein Anliegen ist, das Ganze genau anzuschauen. Ich möchte versuchen, einen Beitrag zu leisten, damit man zu einer Einigung kommt, die allen Beteiligten etwas Positives bringt. Ich weiss aus dreissig Jahren Erfahrung: Man tut den Parteien meistens etwas Gutes, wenn man den Weg ausserhalb des Gerichts findet. Ich sage jetzt vielleicht etwas entgegen meinen eigenen Interessen: Gewinner von Gerichtsprozessen sind immer die Anwälte. Wenn man etwas ohne Prozess lösen kann, ist es immer besser. Ich bin naiv und zuversichtlich genug zu glauben, dass es eine Einigung in der Thematik geben kann.
Der FC Luzern sucht noch einen neuen CEO. Sind Sie darin schon involviert?
Da bitte ich um Verständnis. Ich muss mich zuerst vertieft einarbeiten, damit ich das alles weiss und dort entsprechend mitwirken kann.
Haben Sie vor, bei sportlichen Themen mitzureden?
Ich habe das Gefühl: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Ich lasse den Leuten ihre Verantwortung, die sie haben. Wenn jemand Sportchef ist, ist er Sportchef. Da muss ich nicht reinreden. Dasselbe gilt bei der Mannschaftsaufstellung. Wir haben – so wie ich es als jahrzehntelanger FCL-Fan beurteile – mit Remo Meyer, Mario Frick und dem ganzen sportlichen Staff sehr gute Leute, die hier wirken und auf die wir stolz sein können. Da braucht es keinen Sigerist, der auch noch reinredet. Die Rolle des Verwaltungsrats, auch meine Rolle als Präsident, ist nicht operativ.
Der FCL wurde zum Vorbild in der Ausbildung eigener Talente. Führen Sie diese Philosphie weiter fort?
Natürlich. Wir dürfen enorm stolz sein auf unsere Nachwuchsarbeit. Und dazu kommt auch der Mut des Sportchefs und des Trainers, die den jungen Spielern die Möglichkeit geben, in der Swisspor-Arena aufzutreten. Das gilt genauso für die Frauen-Teams. Diese Philosophie und Strategie des FCL wird sich unter meiner Präsidentschaft nicht ändern.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt

