Nur wenige Klubs in der Super League arbeiten wirtschaftlich erfolgreich. Neben St. Gallen sind dies momentan Basel und YB dank hoher Europacup-Einnahmen und Transfererlöse. Klubs wie GC, Lugano und Lausanne sind auf ausländische Investoren angewiesen, Zürich und Sion haben mit Ancillo Canepa (72) und Christian Constantin Präsidenten (68), die Jahr für Jahr finanzielle Löcher mit ihrem Privatvermögen stopfen.
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Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 59276.html
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
chch, jo gonau. die hintergründe des zum damaligen zeitpunkts omnipräsentesten, grössten, zentralsten und zukunftsrelevantesten streit rund um den fcl waren für den selbsternannt wichtigsten donatorenclub des vereins nicht bekannt.lucerne hat geschrieben: ↑22. Nov 2025, 10:31 Der «Club 200» hat sich im Aktionärsstreit ziemlich neutral verhalten. Deshalb war auch Bernhard Alpstaeg für Ihre Wahl.
Ich bin sicher eine vermittelnde Person, das darf ich von mir behaupten. Die Rolle des «Club 200» war auch eher neutral, das ist richtig. Es handelt sich um einen Sponsorenverein des FC Luzern und nicht selbst um den FC Luzern. Deshalb und weil uns die genauen Hintergründe des Streits auch nicht bekannt waren, haben wir uns nicht klar positioniert.
vom hören-sagen ist sigerist bislang unterschiedlich wahrgenommen worden. anlässlich der fcl-gv habe ich ihn dann selber erstmals "kennen gelernt". seine "antrittsrede" und sein auftritt waren soweit solide, persönlich und sympathisch. die krawatte ebenfalls korrekt eingefärbt. alles ok. messen wir ihn an seinen taten.
was ich grundsätzlich verkehrt finde ist allerdings, dass der neue präsident zuerst gewählt wird und sich erst anschliessend richtig vorstellt. vielleicht war das aufgrund seiner kurzfristigen abwesenheit anlässlich der basis-mv auch unglücklich. aber ich würde mir eigentlich wünschen, dass man einem neuen präsidenten bereits vor der wahl fragen stellen und seine positionen etc. ausfindig machen kann. ansonsten wählt man die katze im sack. klar, das vertrauen in den vr ist gross. und sigerist hat mehrfach erwähnt, dass er die aktuelle strategie kompromisslos unterstützt (es wäre ja auch verwunderlich, wenn ihn der vr ansonsten überhaupt vorgeschlagen hätte). allerdings hat sich sigerist bzgl. der strategie vorallem immer auf den nachwuchs etc. bezogen, ist den fragen betr. eigentümerstruktur allerdings (gefühlt) ausgewichen. eine klare aussage in diesem (ebenfalls zentralen) bereich fehlt mir bislang. vielleicht ist das aber auch taktisch gewollt so. wie auch immer. aktuell für mich kein problem aufgrund der vorherrschenden verhältnisse und persönlichkeiten im vr. zukünftig bzw. grundsätzlich wünsche ich mir aber wahlen, bei denen der/die wähler/in bzw. die fanbasis im vorfeld besser informiert und involviert wird. diesbezüglich habe ich ggü. früheren jahren noch keinen fortschritt feststellen können.
(falls an der basis-mv - an welcher ich leider nicht teilnehmen konnte - die personalie sigerist von jmd. anderem detaillierter präsentiert worden wäre, relativiert sich meine kritik bzw. mein input etwas, bleibt allerdings im kern immer noch bestehen)
die personalie sigerist kam/ist für mich nach wie vor etwas überraschend, da er vordergründig nicht dem "repräsentations"-vorstellungsmuster entspricht. die positionen des präsidenten und des ceo wurden m.e. ja gerade deswegen auch voneinander getrennt. stef war salopp gesagt ein guter präsi, aber ein schlechter ceo. sigerist ist auf anhieb sicher nicht die "grosse identifikationsfigur", die sich viele gewünscht haben. aber das muss m.e. überhaupt kein nachteil sein. der fcl geht in vielerlei hinsicht andere wege als andere. und fährt damit keines falls schlechter. relevanter als die personalie präsident erachte ich das zusammenspiel des gesamten clubs und der gesamten clubführung. sigerist hat mehrmals erwähnt, dass er sich nicht als alpha-tier sondern als team-player sieht. finde ich positiv. repräsentativ bedarf es aber trotzdem einer oder mehreren endloshändeschüttelndkommunikativer "identifikatonsfiguren". lassen wir ihn - und das neue team inkl. von ah - mal wirken.
greez
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\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
blick.ch hat geschrieben:So wirtschaften die Super-League-Klubs
Espen-Streber, FCB als Transferkönig und alarmierende GC-Defizite
Einen Betrag von 9,5 Millionen Franken hat das Besitzerpaar Canepa beim FCZ eingeschossen, um den Klub aufrechtzuerhalten. Das lässt aufhorchen. Doch wie sieht die Lage bei den anderen Klubs aus? Vergleiche sind nicht einfach – der Versuch zeigt aber Erstaunliches.
Feierlich verkündet St. Gallen Jahr für Jahr grüne Zahlen. Die im September präsentierten 117 Tausend Franken Gewinn waren das sechste positive Ergebnis in Folge. Der FCSG kommt in der Saison 2024/25 auf einen Ertrag von 45 Millionen Franken, die Rechnung geht auf. Und die Eigenkapitalquote von 58,6 Prozent, eine Kennzahl für die Gesundheit eines Unternehmens, ist gemäss einer Studie der HSG auch im internationalen Vergleich top. Rang zwölf in Europa, vor YB.
YB schwebt ertragsmässig in anderen Sphären. Im Jahr 2023 gab es einen Rekordumsatz in Höhe von 104 Millionen Franken. Letztes Jahr waren es 93 Millionen, dabei blieb immer noch ein Gewinn von 6,7 Millionen übrig. Den Honigtöpfen der Champions League sei Dank. Die Transfereinnahmen und -ausgaben halten sich etwa in der Waage.
Ganz anders beim FCB. Die Basler sind der Transferkrösus der Schweiz. 57 Millionen nahm der FCB im Jahr 2024 mit Transfers ein, 16 Millionen gab er aus. Nach Abschreibungen auf Spielerwerten ergibt sich ein Netto-Transfergewinn von sagenhaften 34 Millionen Franken. Das führt zu einem Jahresgewinn von fast 16 Millionen Franken – der allerdings auch bitter nötig war. Der Cashflow ist weiterhin ein Thema, das den Klub umtreibt.
Die meisten Klubs kämpfen mit einem Loch
Die drei Klubs sind Ausnahmeerscheinungen im Schweizer Fussball. Die allermeisten kämpfen mit einem chronischen Defizit, das Jahr für Jahr gestopft werden muss. Das zeigt die Übersicht über die Finanzzahlen, die die Klubs für eine Europacup-Lizenz offenlegen müssen (Winterthur verzichtete darauf).
Beispiel Servette: Die Genfer weisen in der Erfolgsrechnung für die Liga 28 Millionen Franken unter dem Posten «sonstige betriebliche Erträge» aus. Bei Klubs wie Basel, YB oder St. Gallen steht da eine Zahl zwischen 2 und 5 Millionen. Der riesige Zuschuss bei Servette ist nötig, um am Ende auf eine schwarze Null zu kommen. Bekannt ist: Bei Servette greift die Fondation 1890 kräftig unter die Arme, die Nähe zu Rolex ist dabei ein offenes Geheimnis.
Auch bei Lugano mit US-Besitzer Joe Mansueto oder dem FCZ mit dem Besitzerpaar Canepa stehen sehr hohe «sonstige betriebliche Erträge», um das Dezifit auszugleichen. Aus aktuellem Anlass: Die Canepas mussten diesmal 9,5 Millionen einschiessen, 2 Millionen mehr als in der Saison davor.
Alarmierende Defizite bei GC & Co
Andere Klubs weisen das Defizit nicht unter dem Deckmantel der «sonstigen betrieblichen Erträge» aus, sondern schlicht als «Verlust». GC zum Beispiel kommt auf ein Minus von 13,8 Millionen Franken, das die Besitzer aus Los Angeles decken. Sion mit Boss Christian Constantin im Hintergrund auf 5,1 Millionen. Luzern hatte hier auch jahrelang zu kämpfen, konnte im Oktober seit langem wieder schwarze Zahlen vermelden.
Und Leader Thun, der aktuell sportliche Musterschüler? Die Jahresrechnung 2024 wies einen Verlust von 2,9 Millionen Franken aus, der unter anderem durch Klub-Retter und Grossaktionär Beat Fahrni gedeckt werden musste.
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Es ist selbstverständlich ein absolutes No-Go, dass Alpstaeg jetzt, wo der Verein auf dem harten Weg der Sanierung ist, auch noch davon profitieren darf, indem er in drei Jahren mit dem Verkauf seiner Aktien sogar noch grossen Reibach machen kann (ohne selber Irgendetwas dazu beigetragen zu haben).
…
…
Neue Luzerner Zeitung, Cyril Aregger, 11 December 2025 hat geschrieben: Analyse zum FCL-Aktionärsstreit: Alpstaegs Vorschlag verdient es, genauer angeschaut zu werden
In seinem Einigungsvorschlag an die Aktionäre hält Bernhard Alpstaeg an seiner Hauptforderung fest. 52 Prozent der Aktien der FCL Holding AG sollen ihm gehören. Das ist für viele im und rund um den FC Luzern, die in der Zeit ohne Alpstaeg Geld und Herzblut in den Klub investierten, nach wie vor ein No-Go.
Trotzdem könnte es sich für die Aktionäre lohnen, einen genaueren Blick auf das Angebot zu werfen. Klar, Alpstaeg macht dieses aus einer Position der Stärke heraus. Vor dem Bezirksgericht erzielte er zwei Freisprüche. Und auch wenn diese Fälle nichts miteinander zu tun haben, haben diese Urteile seine Chancen im Zivilprozess um die Rückgabe des 25-Prozent-Aktienpakets gewiss nicht verschlechtert. Aber der Swisspor-Patron will zwar die Aktienmehrheit, aber nicht (mehr) die Alleinherrschaft.
Laut Alpstaeg-Sprecher Sacha Wigdorovits soll in einem Aktionärsbindungsvertrag festgehalten werden, dass die kleineren Aktionäre bei wichtigen Fragen nicht einfach überstimmt werden können. Auch soll festgehalten werden, welche Rechte die Aktionäre haben, sollte ein Teilhaber aussteigen. Ein wichtiger Punkt, wenn man an die sogenannten Stierli-Aktien denkt, deren Verkauf an Alpstaeg ein Auslöser für die jahrelangen Streitigkeiten im FCL-Aktionariat war.
Zudem stellt Alpstaeg auch in Aussicht, seine Aktien nach Abschluss der FCL-Sanierung abzutreten. Es ist von einem Zeithorizont von drei Jahren die Rede. Danach soll der FCL nach den Vorstellungen Alpstaegs auf eigenen Beinen stehen, gestützt von einer Zentralschweizer Eigentümerschaft. Den FCL verliesse der 80-Jährige so wohl früher, als wenn der Verwaltungsrat letztinstanzlich in allen Verfahren siegen würde.
Natürlich beinhaltet der Vorschlag auch noch weitere Punkte, so will Alpstaeg bestätigt haben, dass er sich rund um den FCL nichts zuschulden kommen liess – um seine Reputation wiederherzustellen. Weiter sollen alle Klagen zurückgezogen werden – von beiden Seiten. Er will auch rückwirkend kein Geld bezahlen für die Zeit, in welcher er nicht im Besitz der Aktienmehrheit war. Künftig sollen die Aktionäre dafür anteilsmässig ihren Beitrag leisten, um allfällige Defizite zu decken. Und er will drei der fünf Verwaltungsratsmitglieder der FCL Holding AG bestimmen. Personen, die unbelastet von den aktuellen Streitigkeiten sind.
Wichtig bei all diesen Vorschlägen: Alpstaegs Rückgewinnung der Aktienmehrheit ist nicht eine Vorbedingung für den Vorschlag. Sie soll, zusammen mit den anderen genannten Punkten, Teil der Vereinbarung sein, die dann von beiden Seiten unterschrieben wird, wie Wigdorovits bekräftigte. Damit wird die – durch die Vergangenheit nicht unbegründete - Angst vor einem «FC Alpstaeg» genommen.
Im jahrelangen Streit um die FCL-Aktien wurde viel Geschirr zerschlagen, Narben bleiben zurück. Doch es wäre an der Zeit, konstruktive Gespräche zu führen. Der Alpstaeg-Vorschlag zeigt zunächst einmal einen Weg auf, wie der belastende Streit gelöst werden könnte. Ein Ende des Streits wäre auch mit Blick auf die sportliche Zukunft wünschenswert. Denn dass auch eine vorbildliche Nachwuchsstrategie nicht dauerhaft andauernden Erfolg garantiert, deutet sich gerade an. Und gerade in sportlich schwierigen Zeiten wäre ein geeintes, starkes Aktionariat wichtig, das die Strategie stützen kann. Ein solches wäre wohl das grösste Geschenk, das dem FCL zum 125-jährigen Bestehen im nächsten Jahr gemacht werden könnte.
Klar ist: Ehe aus dem Vorschlag eine Lösung wird, müssen die einzelnen Punkte juristisch für beide Seiten zufriedenstellend gelöst werden können. Sollte das nicht der Fall sein, ist keine Seite gezwungen, eine Vereinbarung zu unterschreiben.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
wuala. der tüpp hat sowas von nichts mehr verloren bei diesem club. wenn der fcl - in jeder hinsicht - weiter gesunden will, dann ist es absolut alternativlos, dass bernhard traugott alpstäg auf der allmend nie mehr etwas zu sagen haben darf. nicht nur die vergangenen 3 (als es - ohne ihn - endlich und zackig und als grosse einheit vor- und aufwärts ging), sondern die kompletten letzten 14 jahre (als - mit ihm - nonstop chaos und zwietracht und flügelkämpfe herrschten) belegen das auf eindrückliche art und weise.lucerne hat geschrieben: ↑11. Dez 2025, 17:46 Es ist selbstverständlich ein absolutes No-Go, dass Alpstaeg jetzt, wo der Verein auf dem harten Weg der Sanierung ist, auch noch davon profitieren darf, indem er in drei Jahren mit dem Verkauf seiner Aktien sogar noch grossen Reibach machen kann (ohne selber Irgendetwas dazu beigetragen zu haben).
dass die anbiedernden windfahnen bei der pfadizeitung diesen lächerlichen und total einseitigen vorschlag als grundlage für eine lösung sehen, offenbart nur eines: dass die pfadizeitung es als realistischer als auch schon erachtet, dass alpstäg dereinst als sieger aus dem machtkampf hervorgehen könnte. und mit den siegern will man es sich im maihof natürlich nicht verscherzen. zum glück gibt es an den relevanten stellen im und rund um den club weniger opportunisten als auf der pfadi-redaktion. und darum wird opa senilo weiterhin - und für immer - ein verlierer bleiben.
greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Das FCL-Jahr 2025 ist (bald) Geschichte. Nächstes Jahr steht das 125-Jahre-Jubiläum an.
Der Profi-Fussball hat sich die letzten Jahrzehnte verändert. Er wurde zum modernen Business. Er ist heute Unterhaltung und international fliessen enorme Summen.
Wie viele von Euch darf ich den FCL bereits seit mehr als 35 Jahren verfolgen. Es ist eine emotionale Leidensgeschichte, mit ganz vielen Downs und weniger vielen grandiosen sportlichen Lichtblicken. Es ist aber v.a. auch eine Geschichte von unendlicher Misswirtschaft, der FCL war immer wieder Spielball von Menschen, welche sich mit dem FCL selber verwirklichen wollten, aber das Format dazu gar nicht hatten. Nur dank der unsterblichen Faszination des Fussball, welcher Menschen durch alle Schichten durch bewegt, konnte der FCL alle diese Phasen überstehen und lebt in seinem 125. Jubiläumsjahr stärker denn je!
Ja, ich sehe den FCL aktuell in der absolut besten Verfassung und Ausgangslage in den ganzen über 35 Jahren, seit ich ihn mitverfolgen darf:
Immer mehr Leute, welche dem FCL in der gesamten Zentralschweiz nahe stehen, beginnen dies zu spüren und die Sympathien und die Unterstützung steigt.
Die Szene (grösste Subkultur der Zentral-Ch) war nie grösser, besser organisiert, positiver als heute.
Aber so richtig dran glauben, dass diese Strategie aufgehen wird, tun leider immer noch bei weitem nicht alle - auch nicht im nahen FCL-Umfeld.
Die Frage stellt sich, wie man den Glauben bzw. das Vertrauen in die Zentralschweizer FCL-Identität und dass sie wirtschaftlich und sportlich erfolgreich sein kann, noch schneller verstärken kann?
Ich möchte im Folgenden einen Ansatz präsentieren und damit eine Diskussion auslösen perfekt passend fürs 125-Jahre-Jubiläum, welcher in aller Konsequenz den eingeschlagenen Weg (Strategie) des FCL verdeutlichen und auch in der Symbolik klar und deutlich kommunizieren würde.
Warum führen wir nicht die "Cantera policy" ein, welche Athletico Bilbao seit mehr als 100 Jahren verfolgt?
https://youtu.be/zSXre9HXm5U?si=WZS_GK-xHu_Q68i7
D.h. es werden beim FCL in der 1. Mannschaft nur Spieler eingesetzt, welche mind. einen Teil ihrer Ausbildung in der Zentralschweiz (Pyramide des FCLs) durchlaufen haben.
Vorteile:
Reicht der Zentralschweizer Talentpool für die NLA/Super League? Allenfalls kann man mit einer Ausnahmeregelung von 3-5 Spielern starten, welche von ausserhalb der Zentralschweiz stammen, um erste Erfahrungen mit der Regelung zu sammeln und allfällige Lücken zu decken (z.B. aktuell Dorn, Abe, Di Guisto, von Moos). Aber zukünftig Verzicht auf das Scouting für 2./3. Klasse-"Söldner" wie Ciganics, Löfgren, Kabwit, Karweina, Grbic, etc.
Was denkt ihr?
Aktuell realistische Top-Elf oder potentielle Top-Elf:
------------------- Loretz -------------------
------------------ (Omlin) ------------------
Ottiger --- Kneze - Meng Fr. - Dantas
(Sidler) - (Arnold) - (Burch) - (Meyer)
------------------- Haas ----------------------
------------- (Stevanovic) ------------------
--------- Owusu ---- Winkler -------------
-- (Hadergjonaj) - (Walker) -------------
----------------- Ferreira --------------------
-------------- (Ronaldo D.) ----------------
----------- Villiger --- Turkes --------------
------------ (Fink) ---- (Vasovic) ----------
------------------- Loretz --------------------
Britschgi - Jaquez - Meng Fr. - Dantas
------------------ Jashari --------------------
---------- Ugrinic --- Owusu -------------
----------------- Ferreira --------------------
----------- Vargas --- Males --------------
Der Profi-Fussball hat sich die letzten Jahrzehnte verändert. Er wurde zum modernen Business. Er ist heute Unterhaltung und international fliessen enorme Summen.
Wie viele von Euch darf ich den FCL bereits seit mehr als 35 Jahren verfolgen. Es ist eine emotionale Leidensgeschichte, mit ganz vielen Downs und weniger vielen grandiosen sportlichen Lichtblicken. Es ist aber v.a. auch eine Geschichte von unendlicher Misswirtschaft, der FCL war immer wieder Spielball von Menschen, welche sich mit dem FCL selber verwirklichen wollten, aber das Format dazu gar nicht hatten. Nur dank der unsterblichen Faszination des Fussball, welcher Menschen durch alle Schichten durch bewegt, konnte der FCL alle diese Phasen überstehen und lebt in seinem 125. Jubiläumsjahr stärker denn je!
Ja, ich sehe den FCL aktuell in der absolut besten Verfassung und Ausgangslage in den ganzen über 35 Jahren, seit ich ihn mitverfolgen darf:
- Der FCL steht über allem und es sind keine Menschen mehr an den Schalthebeln des FCLs, welche eigene Ziele über jene des FCLs stellen
- Der FCL verfolgt eine klare, vernünftige Strategie:
1. Lokale Verankerung (Nachwuchsstrategie, unabhängig - kein Mehrheitsaktionär, sondern breit abgestützt)
2. Identifikation (Zentralschweiz, volles Stadion, gemeinschaftliche Emotionen eines Spielbesuches)
3. Wirtschaftlichkeit (selbsttragend, Zuschauereinnahmen, Sponsoring, rigides Kostenmgmt)
4. Sport(licher Erfolg)
Immer mehr Leute, welche dem FCL in der gesamten Zentralschweiz nahe stehen, beginnen dies zu spüren und die Sympathien und die Unterstützung steigt.
Die Szene (grösste Subkultur der Zentral-Ch) war nie grösser, besser organisiert, positiver als heute.
Aber so richtig dran glauben, dass diese Strategie aufgehen wird, tun leider immer noch bei weitem nicht alle - auch nicht im nahen FCL-Umfeld.
Die Frage stellt sich, wie man den Glauben bzw. das Vertrauen in die Zentralschweizer FCL-Identität und dass sie wirtschaftlich und sportlich erfolgreich sein kann, noch schneller verstärken kann?
Ich möchte im Folgenden einen Ansatz präsentieren und damit eine Diskussion auslösen perfekt passend fürs 125-Jahre-Jubiläum, welcher in aller Konsequenz den eingeschlagenen Weg (Strategie) des FCL verdeutlichen und auch in der Symbolik klar und deutlich kommunizieren würde.
Warum führen wir nicht die "Cantera policy" ein, welche Athletico Bilbao seit mehr als 100 Jahren verfolgt?
https://youtu.be/zSXre9HXm5U?si=WZS_GK-xHu_Q68i7
D.h. es werden beim FCL in der 1. Mannschaft nur Spieler eingesetzt, welche mind. einen Teil ihrer Ausbildung in der Zentralschweiz (Pyramide des FCLs) durchlaufen haben.
Vorteile:
- Lokale Verankerung und starke Identität und Fanbindung, hohe Zuschauerzahlen, lokale Sponsoren
- Voller Fokus auf die kontinuierliche Nachwuchsarbeit - schweizweit geachtet, Bindung der Zentralschweizer Talente, keine Abwanderung nach ZH, BE, BS
- Attraktiv für Rückkehrer, eine Ehre nochmals für den FCL zu spielen (statt nach Bern zu gehen)
- Attraktiv für Zentralschweizer, welchen es nicht fürs Ausland reicht (bleiben auch als loyaler Backup, statt abschieben nach Winterthur)
- Einfacheres Scouting, klarer Fokus bei der Spielerwahl
Reicht der Zentralschweizer Talentpool für die NLA/Super League? Allenfalls kann man mit einer Ausnahmeregelung von 3-5 Spielern starten, welche von ausserhalb der Zentralschweiz stammen, um erste Erfahrungen mit der Regelung zu sammeln und allfällige Lücken zu decken (z.B. aktuell Dorn, Abe, Di Guisto, von Moos). Aber zukünftig Verzicht auf das Scouting für 2./3. Klasse-"Söldner" wie Ciganics, Löfgren, Kabwit, Karweina, Grbic, etc.
Was denkt ihr?
Aktuell realistische Top-Elf oder potentielle Top-Elf:
------------------- Loretz -------------------
------------------ (Omlin) ------------------
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(Sidler) - (Arnold) - (Burch) - (Meyer)
------------------- Haas ----------------------
------------- (Stevanovic) ------------------
--------- Owusu ---- Winkler -------------
-- (Hadergjonaj) - (Walker) -------------
----------------- Ferreira --------------------
-------------- (Ronaldo D.) ----------------
----------- Villiger --- Turkes --------------
------------ (Fink) ---- (Vasovic) ----------
------------------- Loretz --------------------
Britschgi - Jaquez - Meng Fr. - Dantas
------------------ Jashari --------------------
---------- Ugrinic --- Owusu -------------
----------------- Ferreira --------------------
----------- Vargas --- Males --------------
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Berni Alpswag
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Ich fände die Idee geil, wenn alle das so machen würden. Leider sind wir woh einfach zu klein dafür. Unser Einzugsgebiet ist viel kleiner als jenes von Bilbao welches über 3 Millionen Einwohner hat. Zudem will ein Jashari ja sogar zu Basel, heisst wir könnten wohl nie genug Spieler halten um eine kompetitive Mannschaft zu halten. Zudem wir ja finanziell zu den kleinen in der Super League gehören, Athletic hat die höchsten Lohnkosten nach den grossen drei.lucerne hat geschrieben: ↑22. Dez 2025, 16:23 Das FCL-Jahr 2025 ist (bald) Geschichte. Nächstes Jahr steht das 125-Jahre-Jubiläum an.
Der Profi-Fussball hat sich die letzten Jahrzehnte verändert. Er wurde zum modernen Business. Er ist heute Unterhaltung und international fliessen enorme Summen.
Wie viele von Euch darf ich den FCL bereits seit mehr als 35 Jahren verfolgen. Es ist eine emotionale Leidensgeschichte, mit ganz vielen Downs und weniger vielen grandiosen sportlichen Lichtblicken. Es ist aber v.a. auch eine Geschichte von unendlicher Misswirtschaft, der FCL war immer wieder Spielball von Menschen, welche sich mit dem FCL selber verwirklichen wollten, aber das Format dazu gar nicht hatten. Nur dank der unsterblichen Faszination des Fussball, welcher Menschen durch alle Schichten durch bewegt, konnte der FCL alle diese Phasen überstehen und lebt in seinem 125. Jubiläumsjahr stärker denn je!
Ja, ich sehe den FCL aktuell in der absolut besten Verfassung und Ausgangslage in den ganzen über 35 Jahren, seit ich ihn mitverfolgen darf:
- Der FCL steht über allem und es sind keine Menschen mehr an den Schalthebeln des FCLs, welche eigene Ziele über jene des FCLs stellen
Der Druck einerseits des modernen internationalen Fussballs sowie auch des internen Aktionärstreits hat die richtigen Menschen zu der einzig richtigen Strategie für den FCL geführt. Und auch wenn sie noch nicht 100% umgesetzt ist, beginnt man zu spüren, dass eine Umsetzung entgegen all der Unkenrufe eben doch möglichst ist (ein unabhängiger, selbsttragender Fussballclub ist in der Schweiz möglich!).
- Der FCL verfolgt eine klare, vernünftige Strategie:
1. Lokale Verankerung (Nachwuchsstrategie, unabhängig - kein Mehrheitsaktionär, sondern breit abgestützt)
2. Identifikation (Zentralschweiz, volles Stadion, gemeinschaftliche Emotionen eines Spielbesuches)
3. Wirtschaftlichkeit (selbsttragend, Zuschauereinnahmen, Sponsoring, rigides Kostenmgmt)
4. Sport(licher Erfolg)
Immer mehr Leute, welche dem FCL in der gesamten Zentralschweiz nahe stehen, beginnen dies zu spüren und die Sympathien und die Unterstützung steigt.
Die Szene (grösste Subkultur der Zentral-Ch) war nie grösser, besser organisiert, positiver als heute.
Aber so richtig dran glauben, dass diese Strategie aufgehen wird, tun leider immer noch bei weitem nicht alle - auch nicht im nahen FCL-Umfeld.
Die Frage stellt sich, wie man den Glauben bzw. das Vertrauen in die Zentralschweizer FCL-Identität und dass sie wirtschaftlich und sportlich erfolgreich sein kann, noch schneller verstärken kann?
Ich möchte im Folgenden einen Ansatz präsentieren und damit eine Diskussion auslösen perfekt passend fürs 125-Jahre-Jubiläum, welcher in aller Konsequenz den eingeschlagenen Weg (Strategie) des FCL verdeutlichen und auch in der Symbolik klar und deutlich kommunizieren würde.
Warum führen wir nicht die "Cantera policy" ein, welche Athletico Bilbao seit mehr als 100 Jahren verfolgt?
https://youtu.be/zSXre9HXm5U?si=WZS_GK-xHu_Q68i7
D.h. es werden beim FCL in der 1. Mannschaft nur Spieler eingesetzt, welche mind. einen Teil ihrer Ausbildung in der Zentralschweiz (Pyramide des FCLs) durchlaufen haben.
Vorteile:
- Lokale Verankerung und starke Identität und Fanbindung, hohe Zuschauerzahlen, lokale Sponsoren
- Voller Fokus auf die kontinuierliche Nachwuchsarbeit - schweizweit geachtet, Bindung der Zentralschweizer Talente, keine Abwanderung nach ZH, BE, BS
- Attraktiv für Rückkehrer, eine Ehre nochmals für den FCL zu spielen (statt nach Bern zu gehen)
- Attraktiv für Zentralschweizer, welchen es nicht fürs Ausland reicht (bleiben auch als loyaler Backup, statt abschieben nach Winterthur)
Nachteile bzw. Fragezeichen:
- Einfacheres Scouting, klarer Fokus bei der Spielerwahl
Reicht der Zentralschweizer Talentpool für die NLA/Super League? Allenfalls kann man mit einer Ausnahmeregelung von 3-5 Spielern starten, welche von ausserhalb der Zentralschweiz stammen, um erste Erfahrungen mit der Regelung zu sammeln und allfällige Lücken zu decken (z.B. aktuell Dorn, Abe, Di Guisto, von Moos). Aber zukünftig Verzicht auf das Scouting für 2./3. Klasse-"Söldner" wie Ciganics, Löfgren, Kabwit, Karweina, Grbic, etc.
Was denkt ihr?
Aktuell realistische Top-Elf oder potentielle Top-Elf:
------------------- Loretz -------------------
------------------ (Omlin) ------------------
Ottiger --- Kneze - Meng Fr. - Dantas
(Sidler) - (Arnold) - (Burch) - (Meyer)
------------------- Haas ----------------------
------------- (Stevanovic) ------------------
--------- Owusu ---- Winkler -------------
-- (Hadergjonaj) - (Walker) -------------
----------------- Ferreira --------------------
-------------- (Ronaldo D.) ----------------
----------- Villiger --- Turkes --------------
------------ (Fink) ---- (Vasovic) ----------
------------------- Loretz --------------------
Britschgi - Jaquez - Meng Fr. - Dantas
------------------ Jashari --------------------
---------- Ugrinic --- Owusu -------------
----------------- Ferreira --------------------
----------- Vargas --- Males --------------
Deshalb, so cool es auch wäre, für mich unrealistisch.
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
nur mit Einheimischen wirds wohl nicht gehen. Dafür ist das Einzugsgebiet wirklich zu klein und die Schweiz ganz allgemein zu kleinräumig. Aber der Eingeschlagene Weg soll konsequent weiter verfolgt werden. Ich Meine praktisch in jedem Spiel 5 oder 6 manchmal sogar 7 oder 8 eigene, Einheimische Spieler in der Startelf zu haben ist schon aussergewöhnlich. Wenn man dann auch noch sieht, dass auch in Bern, Winti oder Thun in Luzern ausgebildete Spieler zum Stamm gehören wird das noch beachtlicher und von der breiten Öffentlichkeit viel zu wenig wertgeschätzt.
Wichtig ist einfach, dass die auswärtigen Transfers entweder wirklich Führungsspieler (sportlich oder Mental) oder dann Schwachstellen abdecken. Am Besten natürlich gleich beides auf einmal. Die Auswärtigen Spieler sollten keinesfalls die Ergänzungsspieler sein welche mal da und dort ein paar Minuten sammeln.
Die realistische Elf könnte sich wohl knapp in der NLA halten, viel vörigs hats da aber schon nicht.
Die Top-Elf natürlich sehr cool und zeigt schon sehr gut, was für Arbeit die letzten Jahre geleistet wurde.
Nils Reichmuth kann man übrigens auch noch dazu nehmen, ist ein Zuger und spielte sicher bis zur U15 in Luzern.
Wichtig ist einfach, dass die auswärtigen Transfers entweder wirklich Führungsspieler (sportlich oder Mental) oder dann Schwachstellen abdecken. Am Besten natürlich gleich beides auf einmal. Die Auswärtigen Spieler sollten keinesfalls die Ergänzungsspieler sein welche mal da und dort ein paar Minuten sammeln.
So Zeugs lieb ich jalucerne hat geschrieben: ↑22. Dez 2025, 16:23
Aktuell realistische Top-Elf oder potentielle Top-Elf:
------------------- Loretz -------------------
------------------ (Omlin) ------------------
Ottiger --- Kneze - Meng Fr. - Dantas
(Sidler) - (Arnold) - (Burch) - (Meyer)
------------------- Haas ----------------------
------------- (Stevanovic) ------------------
--------- Owusu ---- Winkler -------------
-- (Hadergjonaj) - (Walker) -------------
----------------- Ferreira --------------------
-------------- (Ronaldo D.) ----------------
----------- Villiger --- Turkes --------------
------------ (Fink) ---- (Vasovic) ----------
------------------- Loretz --------------------
Britschgi - Jaquez - Meng Fr. - Dantas
------------------ Jashari --------------------
---------- Ugrinic --- Owusu -------------
----------------- Ferreira --------------------
----------- Vargas --- Males --------------
Die realistische Elf könnte sich wohl knapp in der NLA halten, viel vörigs hats da aber schon nicht.
Die Top-Elf natürlich sehr cool und zeigt schon sehr gut, was für Arbeit die letzten Jahre geleistet wurde.
Nils Reichmuth kann man übrigens auch noch dazu nehmen, ist ein Zuger und spielte sicher bis zur U15 in Luzern.
"Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"
ATV - Anti Thread Verhunzer
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Hehe, das sind mal Visionen.
Bei zweiter Betrachtung aber mehr nette Gedankenspielerei denn realistisches Szenario.
Würde man sich so enge Grenzen setzen, müsste man auch das nötige Kleingeld in der Hinterhand haben. Denn bei einem so kleinen Einzugsgebiet wird man unter diesen selbst auferlegten Voraussetzungen massiv erpressbar: Zum Einen wissen auch Durchschnittsspieler um ihren plötzlichen Mehrwert. Das Risiko wird viel grösser, dass auch solche Spieler plötzlich beim FCL mehr Kohle verlangen, weil dem Verein schlicht die Alternativen fehlen. Zum Anderen öffnet man so all den Basels und YBs nur noch mehr Tür und Tor, beim FCL für Unruhe zu sorgen, wenn dann mal wieder ein Toptalent da ist. Bisschen mit dem Geldschein wedeln und Zack ist Unruhe da. Der Spieler weiss, dass er fast unverzichtbar ist und fordert entsprechend mehr Lohn. Ob der zusätzliche "Kult-Faktor" wie von dir angetönt dieses Risiko übertönen würde, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere wenn man sportlich nie wirklich etwas holt. m.M. lassen sich die von dir genannten Vorteile auch erreichen, wenn "nur" z.B. die Hälfte der Spieler aus der eigenen Pyramide stammt.
Dass die Strategie so viel mehr Zuschauer bringt, halte ich leider auch für ein Gerücht. Da wurde mir der Beweis in den letzten Wochen, Monaten und Jahren einfach zu wenig erbracht. Gerade in den Spielen gegen Winti oder Servette waren zuletzt ja bedenklich wenige Zuschauer im Stadion. Der FCL lebt aktuell vor allem von einem kleinen Boom bei Kindern / Familien an Sonntagsspielen. Bei den Erwachsenen beobachte ich keine solchen Tendenzen. Ein gewisser Effekt gerade in schlechteren Zeiten ist wohl da, weil man "eigenen" Spielern wohl noch etwas länger die Treue hält als einer Söldnertruppe. Nach oben scheint der Effekt aber auch ganz klar Grenzen zu haben, weil dies vielen Leuten bzw. potenziellen zusätzlichen Fans auch zu einem gewissen Grad egal ist. Für viele Leute muss es einfach knallen in Form von einem guten Stadionerlebnis, attraktivem Fussball und einer guten Story. Man muss wieder kommen wollen und bei dieser Entscheidung / Gefühlslage spielt die Herkunft der Spieler wohl nicht DIE Hauptrolle.
Für mich bedeutet dies, den bisherigen Weg so weitergehen mit einem Grundgerüst an Einheimischen, ohne sich fixe Kontingente anzueignen. Ob ein zusätzlicher Spieler einheimisch ist oder ein "fremder Fötzel" ist mir persönlich irgendwann egal, wenn er die richtige Einstellung mitbringt und vom Typ her passt. Da habe ich x-Mal lieber einen Pius Dorn oder einen Qualitäts-Baller wie Di Giusto, Julian von Moos oder früher auch Stankovic (mental eh fast ein Einheimischer), Schaub, Tchouga, Jantscher, etc. etc. im eigenen Kader als z.B. einen eigenen Jungspunt, der nicht mal weiss wo Rothenburg liegt. (sic!) Die dazugeholten Spieler müssen aber schon eine gewisse Qualität mitbringen und den Jungen / Eigenen den Weg vorzeigen.
Alles in Allem ist man wohl nicht auf einem schlechten Weg. Oder positiv ausgedrückt: Ich unterstütze den eingeschlagenen Weg zu einem Grossteil sogar mit viel Herzblut.
Mittelfristig wieder etwas mehr Budget für die 1. Mannschaft freispielen, um dauerhaft 3, 4 qualitativ gute Reisser bezahlen zu können wird wohl der goldene Mittelweg sein, den man anpeilen sollte. Denn sonst fehlt mir persönlich dann irgendwann auch einfach die Ambition, die im Profisport ein Kernstück ist. Die Sanierung der Vereinsfinanzen hat aktuell für mich aber noch Vorrang.
Sehr viel brach liegendes Potenzial sehe ich beim Verein nach wie vor in der Kommunikation (Roter Faden, etc. etc.) und im Matchtagerlebnis betreffend Gastro / Treffpunkt. Bisschen Migrosstände und zugekaufte Raclette-Buden sind halt schon nicht so wirklich das, was mich als Gelegenheitsbesucher erneut auf die Allmend locken würde. Die total verpasste Chance mit dem Stöbli spricht ebenfalls Bände.
Würde man sich so enge Grenzen setzen, müsste man auch das nötige Kleingeld in der Hinterhand haben. Denn bei einem so kleinen Einzugsgebiet wird man unter diesen selbst auferlegten Voraussetzungen massiv erpressbar: Zum Einen wissen auch Durchschnittsspieler um ihren plötzlichen Mehrwert. Das Risiko wird viel grösser, dass auch solche Spieler plötzlich beim FCL mehr Kohle verlangen, weil dem Verein schlicht die Alternativen fehlen. Zum Anderen öffnet man so all den Basels und YBs nur noch mehr Tür und Tor, beim FCL für Unruhe zu sorgen, wenn dann mal wieder ein Toptalent da ist. Bisschen mit dem Geldschein wedeln und Zack ist Unruhe da. Der Spieler weiss, dass er fast unverzichtbar ist und fordert entsprechend mehr Lohn. Ob der zusätzliche "Kult-Faktor" wie von dir angetönt dieses Risiko übertönen würde, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere wenn man sportlich nie wirklich etwas holt. m.M. lassen sich die von dir genannten Vorteile auch erreichen, wenn "nur" z.B. die Hälfte der Spieler aus der eigenen Pyramide stammt.
Dass die Strategie so viel mehr Zuschauer bringt, halte ich leider auch für ein Gerücht. Da wurde mir der Beweis in den letzten Wochen, Monaten und Jahren einfach zu wenig erbracht. Gerade in den Spielen gegen Winti oder Servette waren zuletzt ja bedenklich wenige Zuschauer im Stadion. Der FCL lebt aktuell vor allem von einem kleinen Boom bei Kindern / Familien an Sonntagsspielen. Bei den Erwachsenen beobachte ich keine solchen Tendenzen. Ein gewisser Effekt gerade in schlechteren Zeiten ist wohl da, weil man "eigenen" Spielern wohl noch etwas länger die Treue hält als einer Söldnertruppe. Nach oben scheint der Effekt aber auch ganz klar Grenzen zu haben, weil dies vielen Leuten bzw. potenziellen zusätzlichen Fans auch zu einem gewissen Grad egal ist. Für viele Leute muss es einfach knallen in Form von einem guten Stadionerlebnis, attraktivem Fussball und einer guten Story. Man muss wieder kommen wollen und bei dieser Entscheidung / Gefühlslage spielt die Herkunft der Spieler wohl nicht DIE Hauptrolle.
Für mich bedeutet dies, den bisherigen Weg so weitergehen mit einem Grundgerüst an Einheimischen, ohne sich fixe Kontingente anzueignen. Ob ein zusätzlicher Spieler einheimisch ist oder ein "fremder Fötzel" ist mir persönlich irgendwann egal, wenn er die richtige Einstellung mitbringt und vom Typ her passt. Da habe ich x-Mal lieber einen Pius Dorn oder einen Qualitäts-Baller wie Di Giusto, Julian von Moos oder früher auch Stankovic (mental eh fast ein Einheimischer), Schaub, Tchouga, Jantscher, etc. etc. im eigenen Kader als z.B. einen eigenen Jungspunt, der nicht mal weiss wo Rothenburg liegt. (sic!) Die dazugeholten Spieler müssen aber schon eine gewisse Qualität mitbringen und den Jungen / Eigenen den Weg vorzeigen.
Alles in Allem ist man wohl nicht auf einem schlechten Weg. Oder positiv ausgedrückt: Ich unterstütze den eingeschlagenen Weg zu einem Grossteil sogar mit viel Herzblut.
Sehr viel brach liegendes Potenzial sehe ich beim Verein nach wie vor in der Kommunikation (Roter Faden, etc. etc.) und im Matchtagerlebnis betreffend Gastro / Treffpunkt. Bisschen Migrosstände und zugekaufte Raclette-Buden sind halt schon nicht so wirklich das, was mich als Gelegenheitsbesucher erneut auf die Allmend locken würde. Die total verpasste Chance mit dem Stöbli spricht ebenfalls Bände.
Zuletzt geändert von Don Pedro am 23. Dez 2025, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
Die ganze Wahrheit unzensiert.
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Absolut Team Don (Pedro, nicht der andere komische..)!
Viele der von allen aufgeführten Punkte und Strategien diskutieren wir immer mal wieder. Aber der Weg, wie von DP erwähnt, bleibt der einzig realistische und wird aktuell auch gut umgesetzt.
Inzwischen ist wirklich der letzte Absatz eines der grössten Probleme. Um so unverständlicher, dass dieses auch nach über zehn Jahren nicht annährend gelöst ist.
Viele der von allen aufgeführten Punkte und Strategien diskutieren wir immer mal wieder. Aber der Weg, wie von DP erwähnt, bleibt der einzig realistische und wird aktuell auch gut umgesetzt.
Inzwischen ist wirklich der letzte Absatz eines der grössten Probleme. Um so unverständlicher, dass dieses auch nach über zehn Jahren nicht annährend gelöst ist.
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
+1Don Pedro hat geschrieben: ↑23. Dez 2025, 10:08 Hehe, das sind mal Visionen.Bei zweiter Betrachtung aber mehr nette Gedankenspielerei denn realistisches Szenario.
Würde man sich so enge Grenzen setzen, müsste man auch das nötige Kleingeld in der Hinterhand haben. Denn bei einem so kleinen Einzugsgebiet wird man unter diesen selbst auferlegten Voraussetzungen massiv erpressbar: Zum Einen wissen auch Durchschnittsspieler um ihren plötzlichen Mehrwert. Das Risiko wird viel grösser, dass auch solche Spieler plötzlich beim FCL mehr Kohle verlangen, weil dem Verein schlicht die Alternativen fehlen. Zum Anderen öffnet man so all den Basels und YBs nur noch mehr Tür und Tor, beim FCL für Unruhe zu sorgen, wenn dann mal wieder ein Toptalent da ist. Bisschen mit dem Geldschein wedeln und Zack ist Unruhe da. Der Spieler weiss, dass er fast unverzichtbar ist und fordert entsprechend mehr Lohn. Ob der zusätzliche "Kult-Faktor" wie von dir angetönt dieses Risiko übertönen würde, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere wenn man sportlich nie wirklich etwas holt. m.M. lassen sich die von dir genannten Vorteile auch erreichen, wenn "nur" z.B. die Hälfte der Spieler aus der eigenen Pyramide stammt.
Dass die Strategie so viel mehr Zuschauer bringt, halte ich leider auch für ein Gerücht. Da wurde mir der Beweis in den letzten Wochen, Monaten und Jahren einfach zu wenig erbracht. Gerade in den Spielen gegen Winti oder Servette waren zuletzt ja bedenklich wenige Zuschauer im Stadion. Der FCL lebt aktuell vor allem von einem kleinen Boom bei Kindern / Familien an Sonntagsspielen. Bei den Erwachsenen beobachte ich keine solchen Tendenzen.
Halte das zu kleine Einzugsgebiet für das Killerkriterium. Beide Zürichs, NOSG (holen Aargauer), Aarau springen auch auf den Jugend-Zug auf, das gibt Konkurrenz im nördlichen Teil der Zentralschweiz, da haben die Talente aus der 1., 2. oder 3. Garde reele Alternativen. Zudem: ein Teil des Geschäftsmodelles geht kaputt, da du "Britschgi-Deals", zu denen du preislich eig. ja sagen musst, sportlich gesehen ablehnen musst. Gerade dieses Sprungbrett macht der FCL für Toptalente die Nr.1 Adresse landesweit, in Bern wirst du auf den Kunstrasen gekettet, in Basel kommst gar nicht erst zum Einsatz (CH-er) - bei uns gibts Einsatzzeit & Transfers. Ok, natürlich nicht nach Basel, eh klar.
--> für mich Weg so weitergehen, der Charakter ist zentral. Und Führungsspieler - das ist besonders schwer. Wenns eigene sind, die das Zeugs haben - können sie halt meist int. Karriere machen. Und welche zu holen ist nicht günstig, resp. mit Risiken behaftet, weils dann eher einer nahe der 30ig ist - sehr aktuell das Thema. Ists ein Junger der Einschläg wie Stanko...musst das eine Jahr geniessen. Zwei oder mehrere utopisch. So hast du in der Personalie Schwierigkeiten, Kontinuität zu haben. In Bern könnte man ein Lied davon singen, in Basel eig. auch - sind also nicht so allein mit diesem schwierig zu lösenden Sachverhalt im Konkurrenzumfeld des int. Fussballs. Die Hochlohninsel NLA wie in den 80ern ist halt sowas von Geschichte, statt in die Schweiz gehts in die Ölstaaten.
Wir haben Inports wie Dorn, DiGiusto, die stehen einigen Eigenen in nichts nach. Ebenso haben wir eigene Spieler bei Konkurrenten, denen wir jetzt nicht allen sonderlich nachtrauern...
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Danke für die Rückmeldungen.
2-3 Anmerkungen dazu:
Ich würde also tatsächlich konsequent auf Eigengewächse zu fokussieren und mit einer Ausnahmeregelung 3-5 etablierte Spieler zu holen, welche als Führungsspieler kommen oder Lücken abdecken, welche man in der Schweiz scoutet und vom Projekt FCL "aus und für die Zentralschweiz" überzeugt.
Zur guten Story würde aber eben gerade auch gehören, dass es Zentralschweizer Jungs sind, welche sich für die Region auf dem Feld zerrreissen. Genau diese Story wird m.E. noch viel zu wenig deutlich erzählt und ist noch lange nicht angekommen in der Zentralschweiz. Die meisten meinen doch, dass der FCL dies nur tut, weil er sparen muss (weil Alpstaeg vermeintlich nicht mehr zahlt). Das genau dies der nachhaltige Weg vom FCL für die Zukunft ist, wird noch gar nicht verstanden. Insofern sind die kürzlichen Spiele gegen Winti oder Servette für mich keine Indizien dafür, dass diese Story nicht ankommt, sie wird noch gar nicht konsequent erzählt bzw. kommt noch gar nicht an.
2-3 Anmerkungen dazu:
- (Zu) kleines Einzugsgebiet: Das baskische Einzugsgebiet von rund 3 Mio. Einwohnern (inkl. der 300k Einwohner im französischen Teil) kommt auf 5-6% der Bevölkerung Spaniens. Die Bevölkerung der Zentralschweiz beträgt knapp 900'000 Einwohner und damit fast 10% der Bevölkerung der Schweiz. Wenn 5-6% für La Liga reichen, sollten doch auch 10% für die NLA.
- Finanziell schwierig: Atletico Bilbao hat die letzten 10 Jahre ein Transfer-Saldo von ca. EUR 140-160 Mio. erwirtschaftet und ist als einer der wenigen Clubs in La Liga schuldenfrei: "Eigene Talente entwickeln, teuer verkaufen und günstig (oder gar nicht) nachkaufen". Dass diese Strategie auch im Kleinen möglich ist, zeigen die letzten Jahre im FCL.
Ich habe ja auch erwähnt, dass man die ersten Jahre mit einer Ausnahmeregelung von 3-5 Spielern starten könnte, welche von ausserhalb der Zentralschweiz stammen, um erste Erfahrungen mit der Regelung zu sammeln und allfällige Lücken zu decken (z.B. aktuell Dorn, Abe, Di Guisto, von Moos), bevor noch mehr Rückkehrer als Führungsspieler heimkehren (Ugrinic, Ruben Vargas, Jashari, Jaquez). Ich finde aber, dass man beim FCL die Sinnhaftigkeit von Transfers von "gescouteten" (Potential-)Spielern aus dem Ausland grundsätzlich hinterfragen sollte, da haben sich in den bald 10 Jahren unter Remo Meier halt wirklich sehr wenige durchgesetzt, weder als Führungsspieler noch als teure Verkäufe (Klidje & Ndiaye zählen da für mich nicht dazu). Jene Spieler, welche beim FCL bleibende Spuren hinterlassen haben, waren Spieler, welche bereits vorher in der Schweiz ihr Potential unter Beweis gestellt hatten (Di Giusto & evtl. von Moos in 2025, Spada seit 2024, Dorn und Beloko seit 2023). Zwei davon sind wohl nur zum FCL gestossen, weil sie von unserem Trainer überzeugt sind. Ansonsten waren es Leih-Spieler, welche wir leider nicht halten konnten (Rrudhani und Stanko in 24/25, Schaub in 2020/21, Abe in 2025/26? ). Die Restlichen waren tatsächlich Rückkehrer (Sorgic und Knezevic) oder Ergänzungsspieler...Heiri hat geschrieben:Wichtig ist einfach, dass die auswärtigen Transfers entweder wirklich Führungsspieler (sportlich oder Mental) oder dann Schwachstellen abdecken. Am Besten natürlich gleich beides auf einmal. Die Auswärtigen Spieler sollten keinesfalls die Ergänzungsspieler sein welche mal da und dort ein paar Minuten sammeln.
Ich würde also tatsächlich konsequent auf Eigengewächse zu fokussieren und mit einer Ausnahmeregelung 3-5 etablierte Spieler zu holen, welche als Führungsspieler kommen oder Lücken abdecken, welche man in der Schweiz scoutet und vom Projekt FCL "aus und für die Zentralschweiz" überzeugt.
Natürlich will der Zuschauer ein gutes Stadionerlebnis und attraktiven Fussball - das ist auch mit einer Zentralschweizer Truppe möglich.Don Pedro hat geschrieben:Dass die Strategie so viel mehr Zuschauer bringt, halte ich leider auch für ein Gerücht. Da wurde mir der Beweis in den letzten Wochen, Monaten und Jahren einfach zu wenig erbracht. Gerade in den Spielen gegen Winti oder Servette waren zuletzt ja bedenklich wenige Zuschauer im Stadion. Der FCL lebt aktuell vor allem von einem kleinen Boom bei Kindern / Familien an Sonntagsspielen. Bei den Erwachsenen beobachte ich keine solchen Tendenzen. Ein gewisser Effekt gerade in schlechteren Zeiten ist wohl da, weil man "eigenen" Spielern wohl noch etwas länger die Treue hält als einer Söldnertruppe. Nach oben scheint der Effekt aber auch ganz klar Grenzen zu haben, weil dies vielen Leuten bzw. potenziellen zusätzlichen Fans auch zu einem gewissen Grad egal ist. Für viele Leute muss es einfach knallen in Form von einem guten Stadionerlebnis, attraktivem Fussball und einer guten Story. Man muss wieder kommen wollen und bei dieser Entscheidung / Gefühlslage spielt die Herkunft der Spieler wohl nicht DIE Hauptrolle.
Zur guten Story würde aber eben gerade auch gehören, dass es Zentralschweizer Jungs sind, welche sich für die Region auf dem Feld zerrreissen. Genau diese Story wird m.E. noch viel zu wenig deutlich erzählt und ist noch lange nicht angekommen in der Zentralschweiz. Die meisten meinen doch, dass der FCL dies nur tut, weil er sparen muss (weil Alpstaeg vermeintlich nicht mehr zahlt). Das genau dies der nachhaltige Weg vom FCL für die Zukunft ist, wird noch gar nicht verstanden. Insofern sind die kürzlichen Spiele gegen Winti oder Servette für mich keine Indizien dafür, dass diese Story nicht ankommt, sie wird noch gar nicht konsequent erzählt bzw. kommt noch gar nicht an.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
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Berni Alpswag
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Ich finde deine Gedanken nachvollziehbar. Das mit dem Einzugsgebiet stimmt. Wir könnten genug Spieler ausbilden um einen NLA fähigen Kader zusammenzustellen. Der Unterschied welcher aber besteht, Athletic spielt Championsleague, wir spielen wenns gut kommpt Conference Quali. Die Anzahl Vereine, welche den Athletic Spielern mehr bieten können ist übersichtlich, vor Allem, da Athletic sehr gut zahlt. Wir wiederum haben wohl über 200 Vereine vor uns, welche mehr Geld oder Europäischen Fussball bieten können.lucerne hat geschrieben: ↑30. Dez 2025, 15:46 Danke für die Rückmeldungen.
2-3 Anmerkungen dazu:
- (Zu) kleines Einzugsgebiet: Das baskische Einzugsgebiet von rund 3 Mio. Einwohnern (inkl. der 300k Einwohner im französischen Teil) kommt auf 5-6% der Bevölkerung Spaniens. Die Bevölkerung der Zentralschweiz beträgt knapp 900'000 Einwohner und damit fast 10% der Bevölkerung der Schweiz. Wenn 5-6% für La Liga reichen, sollten doch auch 10% für die NLA.
- Finanziell schwierig: Atletico Bilbao hat die letzten 10 Jahre ein Transfer-Saldo von ca. EUR 140-160 Mio. erwirtschaftet und ist als einer der wenigen Clubs in La Liga schuldenfrei: "Eigene Talente entwickeln, teuer verkaufen und günstig (oder gar nicht) nachkaufen". Dass diese Strategie auch im Kleinen möglich ist, zeigen die letzten Jahre im FCL.
Ich habe ja auch erwähnt, dass man die ersten Jahre mit einer Ausnahmeregelung von 3-5 Spielern starten könnte, welche von ausserhalb der Zentralschweiz stammen, um erste Erfahrungen mit der Regelung zu sammeln und allfällige Lücken zu decken (z.B. aktuell Dorn, Abe, Di Guisto, von Moos), bevor noch mehr Rückkehrer als Führungsspieler heimkehren (Ugrinic, Ruben Vargas, Jashari, Jaquez). Ich finde aber, dass man beim FCL die Sinnhaftigkeit von Transfers von "gescouteten" (Potential-)Spielern aus dem Ausland grundsätzlich hinterfragen sollte, da haben sich in den bald 10 Jahren unter Remo Meier halt wirklich sehr wenige durchgesetzt, weder als Führungsspieler noch als teure Verkäufe (Klidje & Ndiaye zählen da für mich nicht dazu). Jene Spieler, welche beim FCL bleibende Spuren hinterlassen haben, waren Spieler, welche bereits vorher in der Schweiz ihr Potential unter Beweis gestellt hatten (Di Giusto & evtl. von Moos in 2025, Spada seit 2024, Dorn und Beloko seit 2023). Zwei davon sind wohl nur zum FCL gestossen, weil sie von unserem Trainer überzeugt sind. Ansonsten waren es Leih-Spieler, welche wir leider nicht halten konnten (Rrudhani und Stanko in 24/25, Schaub in 2020/21, Abe in 2025/26? ). Die Restlichen waren tatsächlich Rückkehrer (Sorgic und Knezevic) oder Ergänzungsspieler...Heiri hat geschrieben:Wichtig ist einfach, dass die auswärtigen Transfers entweder wirklich Führungsspieler (sportlich oder Mental) oder dann Schwachstellen abdecken. Am Besten natürlich gleich beides auf einmal. Die Auswärtigen Spieler sollten keinesfalls die Ergänzungsspieler sein welche mal da und dort ein paar Minuten sammeln.
Ich würde also tatsächlich konsequent auf Eigengewächse zu fokussieren und mit einer Ausnahmeregelung 3-5 etablierte Spieler zu holen, welche als Führungsspieler kommen oder Lücken abdecken, welche man in der Schweiz scoutet und vom Projekt FCL "aus und für die Zentralschweiz" überzeugt.
Natürlich will der Zuschauer ein gutes Stadionerlebnis und attraktiven Fussball - das ist auch mit einer Zentralschweizer Truppe möglich.Don Pedro hat geschrieben:Dass die Strategie so viel mehr Zuschauer bringt, halte ich leider auch für ein Gerücht. Da wurde mir der Beweis in den letzten Wochen, Monaten und Jahren einfach zu wenig erbracht. Gerade in den Spielen gegen Winti oder Servette waren zuletzt ja bedenklich wenige Zuschauer im Stadion. Der FCL lebt aktuell vor allem von einem kleinen Boom bei Kindern / Familien an Sonntagsspielen. Bei den Erwachsenen beobachte ich keine solchen Tendenzen. Ein gewisser Effekt gerade in schlechteren Zeiten ist wohl da, weil man "eigenen" Spielern wohl noch etwas länger die Treue hält als einer Söldnertruppe. Nach oben scheint der Effekt aber auch ganz klar Grenzen zu haben, weil dies vielen Leuten bzw. potenziellen zusätzlichen Fans auch zu einem gewissen Grad egal ist. Für viele Leute muss es einfach knallen in Form von einem guten Stadionerlebnis, attraktivem Fussball und einer guten Story. Man muss wieder kommen wollen und bei dieser Entscheidung / Gefühlslage spielt die Herkunft der Spieler wohl nicht DIE Hauptrolle.
Zur guten Story würde aber eben gerade auch gehören, dass es Zentralschweizer Jungs sind, welche sich für die Region auf dem Feld zerrreissen. Genau diese Story wird m.E. noch viel zu wenig deutlich erzählt und ist noch lange nicht angekommen in der Zentralschweiz. Die meisten meinen doch, dass der FCL dies nur tut, weil er sparen muss (weil Alpstaeg vermeintlich nicht mehr zahlt). Das genau dies der nachhaltige Weg vom FCL für die Zukunft ist, wird noch gar nicht verstanden. Insofern sind die kürzlichen Spiele gegen Winti oder Servette für mich keine Indizien dafür, dass diese Story nicht ankommt, sie wird noch gar nicht konsequent erzählt bzw. kommt noch gar nicht an.
Zudem, auch wenn ich es geil fände wenn ein Jacquez sein Leben lang beim FCL bleibt, ich freue mich für ihn, wenn er sich auf grösserer Bühne beweisen kann und zeigen, was für geile Spieler wir ausbilden.
Zudem, wir kommen ja auch an junge Schweizer, weil sie wissen, dass sie bei uns den nächsten Schritt machen können und dann verschwinden. Ein Freimann hätte wohl kein Interesse einen Profivertrag zu unterschreiben, wenn er wüsste, dass wir ihn praktisch nicht ziehen lassen.
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Natürlich wollen, nein müssen wir Spieler ziehen lassen, wenn sie den Schritt in einer grössere Liga machen können. Auf diese Transfereinnahmen sind wir angewiesen. Der Umweg über andere Schweizer Clubs für ins Ausland ist aber zum Glück tempi passati. Und jenen Zentralschweizer, denen es "nur" für die Schweiz reicht, die sollen doch gerne bei uns bleiben wollen oder dann v.a. halt gegen Karrierenende wieder zurückkehren (wie Schwegler, Kneze, und hoffentlich dann mal Ugrinic, Vargas, Jashari, Britschgi, etc...).Berni Alpswag hat geschrieben: ↑8. Jan 2026, 00:34 Ich finde deine Gedanken nachvollziehbar. Das mit dem Einzugsgebiet stimmt. Wir könnten genug Spieler ausbilden um einen NLA fähigen Kader zusammenzustellen. Der Unterschied welcher aber besteht, Athletic spielt Championsleague, wir spielen wenns gut kommpt Conference Quali. Die Anzahl Vereine, welche den Athletic Spielern mehr bieten können ist übersichtlich, vor Allem, da Athletic sehr gut zahlt. Wir wiederum haben wohl über 200 Vereine vor uns, welche mehr Geld oder Europäischen Fussball bieten können.
Zudem, auch wenn ich es geil fände wenn ein Jacquez sein Leben lang beim FCL bleibt, ich freue mich für ihn, wenn er sich auf grösserer Bühne beweisen kann und zeigen, was für geile Spieler wir ausbilden.
Zudem, wir kommen ja auch an junge Schweizer, weil sie wissen, dass sie bei uns den nächsten Schritt machen können und dann verschwinden. Ein Freimann hätte wohl kein Interesse einen Profivertrag zu unterschreiben, wenn er wüsste, dass wir ihn praktisch nicht ziehen lassen.
Desweitern spielt Athletic Bilbao natürlich auf einem anderen Level. Aber auch sie sind in Ihrem Model von den Transfereinnahmen ihrer besten Spieler halt dann direkt in die Premier League oder zu anderen Clubs in La Liga, statt wie bei uns nach Belgien, in die Bundesliga oder Serie A abhängig. Zur Erinnerung, Atletico Bilbao hat die letzten 10 Jahre ein Transfer-Saldo von ca. EUR 140-160 Mio. erwirtschaftet, z.B.
- 24/25: Unia Nunez, EUR 7m zu Celta Viga
- 18/19: Kepa Arrizabalaga, EUR 80m zu Chelsea
- 17/18: Aymeric Laporte, EUR 65m zu ManCity
- 14/15: Ander Herrera, EUR 36m zu Manchester Utd.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
lucerne hat geschrieben: ↑30. Dez 2025, 15:46 Zur guten Story würde aber eben gerade auch gehören, dass es Zentralschweizer Jungs sind, welche sich für die Region auf dem Feld zerrreissen. Genau diese Story wird m.E. noch viel zu wenig deutlich erzählt und ist noch lange nicht angekommen in der Zentralschweiz. Die meisten meinen doch, dass der FCL dies nur tut, weil er sparen muss (weil Alpstaeg vermeintlich nicht mehr zahlt). Das genau dies der nachhaltige Weg vom FCL für die Zukunft ist, wird noch gar nicht verstanden.
nicht "nur" die nachwuchs-story, sondern die komplette "weg-auf-den-pilatus"-story ist super. und josef erzählt sie jeweils auch wunderbar und immer noch besser.
ich bin klar bei dir, dass man diese geschichte bzw. die wertvorstellungen (wirtschaftliche und strukturelle eigenständigkeit, identifikation, etc.) und ziele, welche darin enthalten sind, fast mantraartig und überalll wiedergeben sollte. aktuell findet man leider nicht einmal auf der homepage oder im geschäftsbericht etwas davon. da gibt es sicherlich noch luft nach oben. denn die geschichte, die der fcl nicht schreiben muss, sondern will - und nicht nur schreiben will, sondern auch am schreiben ist, die ist grossartig!
mir ist klar, dass sich viele nicht ganz so stark für diese "strategischen" belange interessieren wie vielleicht der eine oder andere hier drin. aber wenn man das ganze schön verpackt, mit bildern und videos arbeitet und regelmässig häppchenweise serviert auf all den unzähligen (sozialen wie analogen) kanälen, die einem zur verfügung stehen, dann könnte man (noch) viel viel mehr leute abholen, informieren und überzeugen.
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Habe mal Spasseshalber 20 Jahre zurück gespuhlt. weisch no
„nur wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
Aus dem Winterschlaf aus 2008
275+3904
Aus dem Winterschlaf aus 2008
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
"chendertag" gegen winti verspricht eine ganz gelungene sache zu werden. danke leuebandi & fcl!
greez
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STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Wir Schreiber/Leser hier im Forum kennen den FCL-Weg auf den Pilatus und die grosse Mehrheit steht auch hinter diesem Weg.
Dieser Weg war die letzten Jahre sehr steinig, vielleicht sind wir nun bereits bei der Fräki vorbei und er wird felsig.
Während dem steinigen Weg der letzten Jahre hat enorm geholfen, dass es zumindest sportlich immer recht positiv verlief. Das gab Ruhe, das hat den steinigen Weg der Verantwortlichen im FCL bestimmt erleichtert.
Die sportliche Ruhe war durch all die vier Jahre m.E. massgeblich getrieben von der Kontinuität und Loyalität zu diesem FCL-Weg. Sei es von Remo Meyer wie auch vom Cheftrainer Mario Frick. Zudem konnten wir von Ausnahmetalenten profitieren, fussballerisch wie wohl auch in der Persönlichkeit, Ardon Jashari und Aleksander Stankovic auf der wichtiger Position des 6ers.
Viel Talent steckt weiterhin im Team und Remo & Mario sind m.E. bis heute die Garanten für Ruhe und Kontinuität auf unserem FCL-Weg. Was m.E. augenscheinlich fehlt aktuell sind die Persönlichkeiten, welche dieses Team in die Hand nehmen und führen können. Abe Persönlichkeit ist es ganz bestimmt nicht. Kneze tut sich schwer und ist aktuell nicht 100% gesetzt. Dorn ist vielleicht der Chef neben dem Platz, aber strahlt aktuell sehr wenig aus auf dem Platz. Di Giusto geht ebenfalls unter, wenn es nicht läuft. Und Grbic und Ciganics haben auch nicht das Standing, welches wir von erfahrenen Ausländern im Team erwarten würde.
Somit hat Remo versagt mit seinen Transfers. Ich finde nicht. Es ist bei der aktuellen Position auf diesem FCL-Weg (wir sind noch nicht auf dem Pilatus) halt einfach sehr schwierig, Spieler (wie Jashari und Stanko) für den FCL zu gewinnen.
Es ist nun sehr einfach während einer sportlichen Baisse sofort einen neuen Trainer und gar Sportchef zu fordern. Ich bin klar der Meinung, dass wir gerade in der Phase, welcher der FCL steckt, uns auf keinen Fall von Mario Frick und gar Remo Meyer trennen sollten.
Die Gefahr, dass ein neuer Trainer (oder gar Sportchef) den FCL-Weg nicht versteht bzw. nicht mittragen will, da er "nur" den kurzfristigen Erfolg sucht, wäre enorm gross. Wir sollten weiterhin nicht kurzfristig denken, sondern das grosse Ziel nicht aus den Augen verlieren: Wir wollen einen unabhängigen (kein Mehrheitsaktionärsmodell), selbst-tragenden, in der Zentralschweiz breit verankerten FCL, mit dem man sich identifizieren kann - mit Ambitionen!
Dazu brauchen wir weiterhin sportliche Kontinuität. Dazu brauchen wir, dass wir Eigengewächse "teuer" ins Ausland verkaufen können. Dazu brauchen wir Identifikation durch Kontinuität und bekannte Gesichter (bei den Spielern wie im Sport und evtl. sogar im VR...). Aktuell ist (leider) der Trainer, Mario Frick, das Gesicht vom FCL nach aussen und der vertritt den FCL ganz gut: ehrlich, echt, ambitioniert, aber auch bodenständig. Ich bezweifle stark, dass die Persönlichkeiten von Michel Renggli oder in der aktuellen Situation Christian Schwegler (mal schauen was die Zukunft bringt) diese Rolle bereits einnehmen können.
Ich plädiere deshalb klar dafür, dass man mit Mario Frick bis Ende Saison durchzieht, aus dieser Krise rauskommt und den Ligaerhalt schafft.
Und dann kann man auch den Vertrag verlängern inkl. den für den FCL möglichen Anpassungen im Kader.
P.S. Lugano hat anfangs Saison im Cup in Cham noch erbärmlicher ausgesehen. Nun sind sie mit dem langjährigen Trainer Verfolger Nr. 1 auf den Meistertitel.
Dieser Weg war die letzten Jahre sehr steinig, vielleicht sind wir nun bereits bei der Fräki vorbei und er wird felsig.
Während dem steinigen Weg der letzten Jahre hat enorm geholfen, dass es zumindest sportlich immer recht positiv verlief. Das gab Ruhe, das hat den steinigen Weg der Verantwortlichen im FCL bestimmt erleichtert.
Die sportliche Ruhe war durch all die vier Jahre m.E. massgeblich getrieben von der Kontinuität und Loyalität zu diesem FCL-Weg. Sei es von Remo Meyer wie auch vom Cheftrainer Mario Frick. Zudem konnten wir von Ausnahmetalenten profitieren, fussballerisch wie wohl auch in der Persönlichkeit, Ardon Jashari und Aleksander Stankovic auf der wichtiger Position des 6ers.
Viel Talent steckt weiterhin im Team und Remo & Mario sind m.E. bis heute die Garanten für Ruhe und Kontinuität auf unserem FCL-Weg. Was m.E. augenscheinlich fehlt aktuell sind die Persönlichkeiten, welche dieses Team in die Hand nehmen und führen können. Abe Persönlichkeit ist es ganz bestimmt nicht. Kneze tut sich schwer und ist aktuell nicht 100% gesetzt. Dorn ist vielleicht der Chef neben dem Platz, aber strahlt aktuell sehr wenig aus auf dem Platz. Di Giusto geht ebenfalls unter, wenn es nicht läuft. Und Grbic und Ciganics haben auch nicht das Standing, welches wir von erfahrenen Ausländern im Team erwarten würde.
Somit hat Remo versagt mit seinen Transfers. Ich finde nicht. Es ist bei der aktuellen Position auf diesem FCL-Weg (wir sind noch nicht auf dem Pilatus) halt einfach sehr schwierig, Spieler (wie Jashari und Stanko) für den FCL zu gewinnen.
Es ist nun sehr einfach während einer sportlichen Baisse sofort einen neuen Trainer und gar Sportchef zu fordern. Ich bin klar der Meinung, dass wir gerade in der Phase, welcher der FCL steckt, uns auf keinen Fall von Mario Frick und gar Remo Meyer trennen sollten.
Die Gefahr, dass ein neuer Trainer (oder gar Sportchef) den FCL-Weg nicht versteht bzw. nicht mittragen will, da er "nur" den kurzfristigen Erfolg sucht, wäre enorm gross. Wir sollten weiterhin nicht kurzfristig denken, sondern das grosse Ziel nicht aus den Augen verlieren: Wir wollen einen unabhängigen (kein Mehrheitsaktionärsmodell), selbst-tragenden, in der Zentralschweiz breit verankerten FCL, mit dem man sich identifizieren kann - mit Ambitionen!
Dazu brauchen wir weiterhin sportliche Kontinuität. Dazu brauchen wir, dass wir Eigengewächse "teuer" ins Ausland verkaufen können. Dazu brauchen wir Identifikation durch Kontinuität und bekannte Gesichter (bei den Spielern wie im Sport und evtl. sogar im VR...). Aktuell ist (leider) der Trainer, Mario Frick, das Gesicht vom FCL nach aussen und der vertritt den FCL ganz gut: ehrlich, echt, ambitioniert, aber auch bodenständig. Ich bezweifle stark, dass die Persönlichkeiten von Michel Renggli oder in der aktuellen Situation Christian Schwegler (mal schauen was die Zukunft bringt) diese Rolle bereits einnehmen können.
Ich plädiere deshalb klar dafür, dass man mit Mario Frick bis Ende Saison durchzieht, aus dieser Krise rauskommt und den Ligaerhalt schafft.
Und dann kann man auch den Vertrag verlängern inkl. den für den FCL möglichen Anpassungen im Kader.
P.S. Lugano hat anfangs Saison im Cup in Cham noch erbärmlicher ausgesehen. Nun sind sie mit dem langjährigen Trainer Verfolger Nr. 1 auf den Meistertitel.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
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- Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
danke lucerne!
insbesondere remo meyer in frage zu stellen - falls die entsprechenden voten effektiv ernsthaft gemeint sind - ist doch sehr, sehr kurzsichtig bis fast verblendet wahnsinnig.
hätten wir gestern gewonnen, wäre alles absolut im rahmen, die stimmungslage (mindestens) zufrieden. es ist verständlich, dass alle - inkl. mir - zutiefst enttäuscht, deprimiert und z.t. auch richtig hässig sind. absolut zurecht. aber den blick aufs grosse ganze sollte man trotzdem nicht verlieren.
in der meisterschaft gibt es noch 48 punkte zu gewinnen. die saison ist noch längst nicht vorbei. da der göpp verkackt ist, muss nun in den nächsten 16 runden halt doppelt performt werden.
greez
insbesondere remo meyer in frage zu stellen - falls die entsprechenden voten effektiv ernsthaft gemeint sind - ist doch sehr, sehr kurzsichtig bis fast verblendet wahnsinnig.
hätten wir gestern gewonnen, wäre alles absolut im rahmen, die stimmungslage (mindestens) zufrieden. es ist verständlich, dass alle - inkl. mir - zutiefst enttäuscht, deprimiert und z.t. auch richtig hässig sind. absolut zurecht. aber den blick aufs grosse ganze sollte man trotzdem nicht verlieren.
in der meisterschaft gibt es noch 48 punkte zu gewinnen. die saison ist noch längst nicht vorbei. da der göpp verkackt ist, muss nun in den nächsten 16 runden halt doppelt performt werden.
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
- hässig-AL
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Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
lucerne hat geschrieben: ↑5. Feb 2026, 11:34 Wir Schreiber/Leser hier im Forum kennen den FCL-Weg auf den Pilatus und die grosse Mehrheit steht auch hinter diesem Weg.
Dieser Weg war die letzten Jahre sehr steinig, vielleicht sind wir nun bereits bei der Fräki vorbei und er wird felsig.
Während dem steinigen Weg der letzten Jahre hat enorm geholfen, dass es zumindest sportlich immer recht positiv verlief. Das gab Ruhe, das hat den steinigen Weg der Verantwortlichen im FCL bestimmt erleichtert.
Die sportliche Ruhe war durch all die vier Jahre m.E. massgeblich getrieben von der Kontinuität und Loyalität zu diesem FCL-Weg. Sei es von Remo Meyer wie auch vom Cheftrainer Mario Frick. Zudem konnten wir von Ausnahmetalenten profitieren, fussballerisch wie wohl auch in der Persönlichkeit, Ardon Jashari und Aleksander Stankovic auf der wichtiger Position des 6ers.
Viel Talent steckt weiterhin im Team und Remo & Mario sind m.E. bis heute die Garanten für Ruhe und Kontinuität auf unserem FCL-Weg. Was m.E. augenscheinlich fehlt aktuell sind die Persönlichkeiten, welche dieses Team in die Hand nehmen und führen können. Abe Persönlichkeit ist es ganz bestimmt nicht. Kneze tut sich schwer und ist aktuell nicht 100% gesetzt. Dorn ist vielleicht der Chef neben dem Platz, aber strahlt aktuell sehr wenig aus auf dem Platz. Di Giusto geht ebenfalls unter, wenn es nicht läuft. Und Grbic und Ciganics haben auch nicht das Standing, welches wir von erfahrenen Ausländern im Team erwarten würde.
Somit hat Remo versagt mit seinen Transfers. Ich finde nicht. Es ist bei der aktuellen Position auf diesem FCL-Weg (wir sind noch nicht auf dem Pilatus) halt einfach sehr schwierig, Spieler (wie Jashari und Stanko) für den FCL zu gewinnen.
Es ist nun sehr einfach während einer sportlichen Baisse sofort einen neuen Trainer und gar Sportchef zu fordern. Ich bin klar der Meinung, dass wir gerade in der Phase, welcher der FCL steckt, uns auf keinen Fall von Mario Frick und gar Remo Meyer trennen sollten.
Die Gefahr, dass ein neuer Trainer (oder gar Sportchef) den FCL-Weg nicht versteht bzw. nicht mittragen will, da er "nur" den kurzfristigen Erfolg sucht, wäre enorm gross. Wir sollten weiterhin nicht kurzfristig denken, sondern das grosse Ziel nicht aus den Augen verlieren: Wir wollen einen unabhängigen (kein Mehrheitsaktionärsmodell), selbst-tragenden, in der Zentralschweiz breit verankerten FCL, mit dem man sich identifizieren kann - mit Ambitionen!
Dazu brauchen wir weiterhin sportliche Kontinuität. Dazu brauchen wir, dass wir Eigengewächse "teuer" ins Ausland verkaufen können. Dazu brauchen wir Identifikation durch Kontinuität und bekannte Gesichter (bei den Spielern wie im Sport und evtl. sogar im VR...). Aktuell ist (leider) der Trainer, Mario Frick, das Gesicht vom FCL nach aussen und der vertritt den FCL ganz gut: ehrlich, echt, ambitioniert, aber auch bodenständig. Ich bezweifle stark, dass die Persönlichkeiten von Michel Renggli oder in der aktuellen Situation Christian Schwegler (mal schauen was die Zukunft bringt) diese Rolle bereits einnehmen können.
Ich plädiere deshalb klar dafür, dass man mit Mario Frick bis Ende Saison durchzieht, aus dieser Krise rauskommt und den Ligaerhalt schafft.
Und dann kann man auch den Vertrag verlängern inkl. den für den FCL möglichen Anpassungen im Kader.
P.S. Lugano hat anfangs Saison im Cup in Cham noch erbärmlicher ausgesehen. Nun sind sie mit dem langjährigen Trainer Verfolger Nr. 1 auf den Meistertitel.

