gibt es eigentlich noch teams, welche ihren trainer in dieser saison nicht schon (mind. einmal) entlassen haben?
die überflieger thun, st.gallen, lugano ... und sion. d.h. inkl. fcl sind bloss bei 5 vereinen noch dieselben trainer am werk wie vor 9 monaten ... krass.
LU-57 hat geschrieben: ↑25. Mär 2026, 02:06
trainerwechsel waren diese saison unisono schampar uhueren erfolgreich, momol. tschissi-gc hats am wochenende aber nochmals richtiggehend zelebriert. nach 20minuten unter dem neuen trainer souverän 0:4 im rückstand. <3
interessant, dass sämtliche vereine, welche ihre trainer entlassen haben, weiterhin unterperformen (fcb, yb, sfc, ls, fcz, gc, winti). zumindest für diese saison gab es (resultattechnisch) keinen einzigen positiven trainerwechsel-effekt.
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Lubamba hat geschrieben: ↑7. Apr 2026, 16:21
Da bei uns das Sommerloch vorgezogen wurde:
Heißer Teikk: Der Meister Thun steigt 2027 ab!
Pro:
- da Fahrni sich zurückzog, teure Meisterprämien, teure Punkteprämien - muss über Gebühr das Kader vertickert werden. Aderlass, Qualitätsverlust. Was 3 Jahre zusammenwuchs, zerfällt
- Dreifachbelastung - Wochenlang nur englische Wochen, insbesondere früh im Juli bis zur ersten Natipause hin. Dies überspannt die ganze Organisation.
- Jeder Weitschuss, der heuer wieder und wieder reinflog, segelt ans Gehäuse oder darüber hinaus.
- Das Gesetz der grossen Zahl schlägt zurück: Mal holst eine Saison +16 Punkte über Wert, mal holst -12 unter Wert (heuer FCL), Differenz 28
Zu wünschen ists nicht, ich würde Thun den Göpp-Move von dieser Saison auch wieder ans Herz legen (Out in der ersten Hauptrunde). Aber zum ganzen Wahnsinn der bewegten Clubgeschichte würde es irgendwie passen
Ja genau! Und dann schnappt ihnen der FCL auch noch den Meistertrainer weg, das macht die Sache auch nicht besser
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Sie sind nicht zu beneiden, die Fans des FCZ und schon gar nicht von GC. Da möchte ich kurz darauf eingehen, einfach auch, um zu zeigen, wie nah Glück und Verzweiflung bei einander sind, und oft von einzelnen Personen abhängig sind. Dies ist einfach meine Gefühlte Wahrnehmung, ohne Anspruch auf die einzig wahre Richtigkeit.
FCZ: Liebe Canepas, habt Ihr die Fans verstanden??
Was wird dem FCZ Fan alles zugemutet? Da werden eigene Identifikationsfiguren (leichtfertig) abgeschoben. Allen voran Antonio Marchesano. Was dann folgte: Milos Malenovic. Man kann es nicht gerade als eine Liebesbeziehung zwischen dem machtliebenden Magistraten und der Südkurve bezeichnen, was sich da entwickelte. Kunststück: Malenovic hatte das Sagen, alles andere verkam zur Makulatur. So kam es denn auch, dass mit Steven Zuber quasi ein "No-Go" in Form einer "Persona non grata" schnurstracks den Weg vor die Südkurve, aber weit weg von den Fanherzen fand. Ein bedingte Akzeptanz, da er während langer Zeit qausi der einzige Faktor war, der wenigstens ein bisschen Erfolg für diesen Klub ermöglichte. Wie muss es sich anfühlen, wenn ausgerechnet der Spieler von. "Bennet den Geleisen" noch zu denen gehört, welche sich am meisten für den eigenen Klub "zerreissen"...
Nun gut, Malenovic ist weg, Zuber auch, aber mit ihm eben auch die kleine, eh schon sehr überschaubare, Möglichkeit positiver Resultate, wie sich seit den Abgängen sehr eindrücklich gezeigt hat.
Dass Canepa nun verärgert auf die wehemente Resonanz seiner Anhänger reagiert, lässt einiges erkennen. Grund für den beidseitigen Frust: Der neue Trainer. Marcel Koller - ja klar war er "nur" ein Jahr Trainer bei GC. Daher bezieht Canepa sein Unverständnis seiner Fans gegenüber. "Mann müsse die Vergangenheit auch mal abschliessen".... Echt jetzt? Vergangenheit abschliessen? Und einen Trainer durch winken, der mit seinem Erzfeind Schweizer Meister wurde? Der seine gesamte Jugendzeit bei den Hopper verbrachte? Der 19 Jahre für GC spielte? Dass er damals in der wohl erfolgreichsten Zeit GC`s fester Bestandteil war; für die Canepas kaum der rede wert. Dass die Fans rebellieren? Nervt ihn. Scheinbar gilt es für ihn In der Zeit von LGBTQ, Haschtag und TIKTAK legitim, mal eben selbst auch die eigenen Identifikationen in Frage zu stellen. Blöd. nur, dass die Südkurve dass anders sieht... Es ist schon viel, was den FCZ Anhängern zugemutet wird. Doch, wer nun mit dem Gedanken spielt, dass dies genug des Zumutbaren sei...
GC: Ist da noch etwas zu retten?
GC Fans sind für mich schon seit Jahren wahre Überlebenskünstler. Während wir hier in Luzern der alten Allmend nachtrauern (ja klar, die Generation halt, welche die Spiele in der alten Allmend noch erleben durften) und sich oft mit einer gewissen Prise Sarkasmus dem Neuen Stadion (mit dem zum Glück bald anderem Namen) auszudrücken wissen, sei gesagt: Wir haben aber ein eigenes Stadion. Und müssen nicht unsere Heimspiele im Stadion dessen Klubs austragen, welcher wohl noch unbeliebter ist, als für uns der FC St. Gallen (oder der FCB). Stellt euch das mal vor: Euer Klub muss seine Heimspiele im Stadion eures Stadtrivalen austragen... Was nur schon hier dem GC Fan zugemutet wird. Doch es geht noch weiter.
Ach, wem gehörte den GC schon alles: Da war ein Heer illustrer Persönlichkeiten, welche den Klub mehr der eigenen Profilierung, denn zum Wohle GC führte, bis man ihn verkaufte... ... an die Chinesen (Tschiii siii)... und dann den Amis.... kurzum: Jegliche Chance zur Identität wurde genommen. Dass sogar noch Nöldis "nume GC" aus dem Stadion verbannt wurde: Nur logisch. Welchen Stellenwert der Klub in der eigenen Stadt noch hat, zeigt diese Saison exemplarisch. Bereits letztes Jahr hatte der Klub grosse Schwierigkeiten, einen Standort für sein Barrage. Heimspiel zu finden. Dies musste er tun weil, oh Wunder, dass eigene Fussballstadion für eines der wichtigsten Spiele nicht zur verfügung stand (das Begreife, wer will). Man könnte jetzt annehmen, dass dies ein Fall war, in welchem die Organisatoren Ihre Lehren gezogen hätten. Weit gefehlt...
Natürlich kommt es dem Ganzen jetzt nicht wirklich zugute, dass die Fans nun scheinbar endgültig genug haben, und noch einiges frustrierter als wir ein paar Wochen zuvor, Ihrem Ärger über das Aus gegen SLO kurt taten. Und zwar so, dass nicht nur ihr eigener Mannschaftsbus in Schwitzen geriet, sondern auch die Katakomben des altehrwürdigen Pointaise Stadion offenbar so einiges ab bekamen. Genug, um die Sicherheitskoors im ganzen Lande in Alarmbereitschaft zu versetzen.
Und da sich die Geschichte doch tatsächlich wiederholt, und eben erneut ein Rockkonzert nicht während der Saisonpause, sondern während der wichtigsten Phase der Saison stattfindet, hat der Heugümper nun seinen Salat, denn er nicht verspeisen kann. Und darf sich wiederum um ein Ausweichstadium bemühen, wessen Rasen er benützen dürfte. Und da bereits schon jetzt praktisch alle Möglichen Destinationen, inkl. Lugano, absagten, kommt spontan langsam Hektik auf. Da kommt gar der Vorwurf an die Liga, weshalb man überhaupt das Heimrecht auslost, wo eh klar ist, dass GC nur an einem der Daten überhaupt zuhause spielen kann, für mich schon etwas seltsam rüber: Es ist wohl ein klarer Vorteil für den Obrigklassigen, zuerst das Heimspiel austragen zu können, statt zuerst in einen fremden Hexenkessel zu ziehen. Dass quasi ein Klub bevorteilt werden soll, dafür, dass er gar nicht an beiden Daten ein Stadion zur Verfügung hat, ein höchst fader Ansatz für mich. Nun gut, das Abtauschen des Heimrechts scheint ebenso zu scheitern, wiederum an den Sicherheitkoors von Aarau und wohl auch von Vaduz (wer will schon ausflippende Fans in der eigenen Stadt, sollte GC tatsächlich absteigen). Optionen?
Während Fans ihren Unmut gegenüber allen und jedem, welcher mit GC zu tun hat, allen voran Christoph Urech, der sein Amt dann auch niederlgete, und nun neuerdings auch gegenüber den amerikanischen Sponsoren kundtut, hat der Klub nun ein weiteres ernsthaftes Problem: Findet er keine Alternative, droht gar eine Forvait Niederlage. Denn Geisterspiele sind, stand heute, kaum eine Option. (Offizielle Begründung: Zu verhindern wäre kaum, dass GC Fans trotz Sektorsperre anreisen würden).
Ja, für GC steh viel auf dem Spiel. Wo steht der Klub ohne eigenes Stadion? Wo steht der Klub, welcher Jahr für Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag vernichtet, ohne die Sponsoren, welche sich dies, gerade in Anbetracht des daraus resultierenden überschaubaren Erfolges antun? Doch all dies scheint höchst zweitrangig hinter der Frage: Wo wäre der Klub ohne seine Fans?
In Luzern haben wir viele Persönlichkeiten, welche sich mit und für den FCL Identifizieren. Und die mit Leib und Seele dabei sind, und diesen wunderbaren Klub in eine Richtung gelenkt haben, welche seinen Fans aus tiefem Herzen spricht. Ich bin dafür sehr dankbar.
Neuer hat geschrieben: ↑25. Apr 2026, 19:17
Zürcher Stadtklubs, you vadis?
In Luzern haben wir viele Persönlichkeiten, welche sich mit und für den FCL Identifizieren. Und die mit Leib und Seele dabei sind, und diesen wunderbaren Klub in eine Richtung gelenkt haben, welche seinen Fans aus tiefem Herzen spricht. Ich bin dafür sehr dankbar.
Absolut. Sehr schön geschrieben.
Was lernen wir daraus? Mit den patriarchalen (denk)-Strukturen des 20. Jh. löst man nicht die Herausforderungen des 21. Jh. Mögen wir diese Restströmungen in unserem Verein lieber heute als morgen dann auch noch loswerden...
Übergeordnet zu den zwei Zürchern Clubs sei gleichwohl gesagt, wie kann die grösste, wirtschaftsstärkste Stadt seit 2 Jahrzehnten kein Fussballstadion haben Das ist auf allen Ebenen ein totales Versagen, ein Armutszeugnis, ein Missbrauch der Rechtsmittel mit all den Einsprachen - da wünschte man sich mal ein Präzedenzentschied mit Signalwirkung vom Bundesgericht, welcher da einen Riegel schiebt ab einer gewissen (lächerlichen) Schwelle. Es geht nur noch ums reine Verzögern, Spielen auf Zeit, im Rüeblikanton dasselbe Theater.
Mann stelle sich mal vor, wir hätten die Allmend abgerissen & aus irgend Gründen wäre der Neubau bis heute gestoppt worden - wir spielten mit Holztribünen provisorisch auf der Hubelmatt, auf Plastik im Kleinfeld, wohl kaum Jahrelang im Gersag "mitzt im Kuchen". Kann man das wirtschaftlich überleben??? Schon ein Wunder bisher, wird GC seit Jahren mit zweistelligen Millionenzuschüssen durchgefüttert...mit Hoffen aufs Stadion anfangs 30er Jahre...
*** Blau ond Wiis ***
FC Lozärn - Fanpodcast
Spotify / Apple / YouTube: Blau ond Wiis
Insta: blauondwiis
Lubamba hat geschrieben: ↑27. Apr 2026, 09:03
wie kann die grösste, wirtschaftsstärkste Stadt seit 2 Jahrzehnten kein Fussballstadion haben Das ist auf allen Ebenen ein totales Versagen, ein Armutszeugnis, ein Missbrauch der Rechtsmittel mit all den Einsprachen
in erster linie ist es ein totales versagen des grasshopper-club zürich. wenn dieser verein es ernsthaft für so relevant halten würde, wie es definitiv ist, wieder ein (eigenes) zuhause zu haben und nicht beim erzrivalen geduldet zu sein, dann hätte dieser club bzw. seine abermillionen-verlochenden, in regelmässigen abständen wechselnden entscheidungsträger halt endlich mal anfangen sollen, anstatt jährlichen 15 millionen ggf. bloss 11-12 millionen in den nichtabstieg zu "investieren" und dafür geld für das übergeordnete ziel auf die seite zu legen. gc könnte sein eigenes stadion nach all den jahren längst aus eigenmitteln bezahlen. (fast) ohne einen franken steuergeld. ohne schattenwerfende wohntürme. ohne irgendwen. klein und fein. auf dem hardturm. aber ein kleines, feines stadion entspricht halt nicht der selbstwahrnehmung von gc. und das einzige, was gc in den vergangenen 18 jahren unternommen hat, um ein neues stadion zu erhalten, ist zu jammern.
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.