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em 08
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Backofenvorheizer
Letzte Chance für den Hardturm - vorbei...! (Ob ihr wirklich richtig steht...
)
NZZ-Online:
NZZ-Online:
Keine EM-Spiele auf dem Hardturm
Anwohner fechten Baubewilligung an
Im Zürcher Hardturm-Stadion dürften im Jahr 2008 definitiv keine Europameisterschafts-Spiele stattfinden. Zwei Anwohnergruppen blockieren das Projekt mit Rekursen gegen die Baubewilligung. Auf Kritik stossen die Regelung der Zufahrt, die Einordnung des Stadions in die Umgebung und der Schattenwurf.
tsf. (sda) Ohne Einsprachen hätte noch eine Chance bestanden, das neue Hardturm-Stadion gerade rechtzeitig auf die Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2008 fertigzustellen. Das ehrgeizige Ziel der Bauherrin Credit Suisse erfüllt sich wohl definitiv nicht. Zwei Anwohnergruppen werden die am 10. Mai erteilte Baubewilligung und die Hochhausgenehmigung beim Regierungsrat anfechten, wie sie am Dienstag mitteilten. Die Rekursfrist zur Baubewilligung des 350 Millionen Franken teuren Stadions mit 30'000 Plätzen läuft am 20. Juni ab.
Zu grosser Schattenwurf
Die Bewohner der angrenzenden Bernoulli-Siedlung stossen sich einerseits an einer ihrer Ansicht nach unbefriedigenden Einordnung des Stadions in die bauliche Umgebung. Anderseits kritisieren sie einen übermässigen Schattenwurf.
Eine Überprüfung der Schattenberechnungen durch zwei Berner Ingenieure habe ergeben, dass das Stadion mit seinen geplanten Dimensionen einen längeren Schatten werfe als das sogenannte Vorprojekt. Als Eigentümer von zweigeschossigen Reiheneinfamilienhäusern würden sie durch den übermässigen Entzug von Licht und Sonne schwer betroffen, kritisieren die Anwohner in der Mitteilung. Ihre Liegenschaften würden massiv entwertet.
Zurückzuführen seien die Nachteile nicht auf das Fussballstadion selber, sondern allein auf das integrierte Einkaufszentrum, das eine Anhebung des Fussballfeldes auf 13 Meter über das Niveau der Hardturmstrasse nötig mache.
Kritik an Zufahrt-Regelung
Auch die IG Hardturmquartier wehrt sich gegen das Projekt. Sie kritisiert die Baubewilligung als unsorgfältig. Damit versuchten die Behörden erneut, einen politischen Entscheid zu erzwingen und die Nachbarschaftsrechte der Anwohner auszuhebeln. Man suche vergeblich nach präzisen Aussagen und Auflagen zur Erschliessung der Baustelle oder zum Lärmschutz. Gerügt wird besonders auch eine mangelnde Umsetzung des sogenannten Fahrtencontrollings. So sei nicht zu erkennen, wie die vom Bundesgericht bewilligte jährliche Höchstzahl von 2,7 Millionen Fahrten (die Stadion und Einkaufszentrum zusätzlich auslösen dürfen) eingehalten werden können. Entsprechende betriebliche Konzepte fehlten völlig.
Die Rekurse waren gemäss der Mitteilung am Montag von den Mitgliederversammlungen der beiden Anwohnergruppen abgesegnet worden.
Beide Anwohnergruppen hatten 2004 bereits Einsprachen gegen den Gestaltungsplan vorgebracht. Sie waren allerdings in wesentlichen Punkten vor dem Bundesgericht unterlegen. Im Rahmen der Baubewilligung waren jetzt nur noch direkte Anwohner rekursberechtigt. Organisationen wie der VCS waren nicht mehr zugelassen.
Stadt Zürich: Bedauern und Gelassenheit
Urs Spinner, Mediensprecher des Zürcher Hochbaudepartements, bedauerte auf Anfrage die weitere Verzögerung. Im schlimmsten Fall könne diese zwei bis drei Jahre dauern. So könnten die Anwohner ihre Einsprachen ans Verwaltungs- und schliesslich ans Bundesgericht weiterziehen. Was die konkreten Punkte der Einsprachen anbelangt, gibt sich Spinner aber gelassen. Das meiste, was zusätzlich verlangt werde, sei gar nicht Gegenstand einer Baubewilligung. Dass es zur Frage des Fahrtenmodells noch offene Fragen gebe, sei auch dem Stadtrat klar. Früher oder später werde das Stadion sicher gebaut, sagte Spinner. Dazu liefere bereits der vom Bundesgericht abgesegnete Gestaltungsplan eine ausreichende Grundlage.
EM-Spiele im Letzigrund-Stadion
Die Stadt Zürich muss allerdings nicht auf EM-Spiele im Jahr 2008 verzichten. Mit dem Segen der Stimmberechtigten kann das Letzigrund-Stadion vorzeitig gebaut werden. Die städtischen Stimmberechtigten haben am 5. Juni einen Projektkredit über 110 Mio. Fr. mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 75,4 Prozent deutlich gutgeheissen. Mit 69,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen haben sie dabei auch die Erhöhung des Kredits, der es erlaubt, die Nutzung des Stadions für die Fussball-Europameisterschaft 2008 sicherzustellen. Mit den Bauarbeiten soll im Dezember dieses Jahres begonnen werden. Entsprechend der Vereinbarung mit der Uefa muss das Stadion ein Jahr vor der Europameisterschaft fertig sein, also im Jahr 2007.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Die Fussball-EM 2008 definitiv auch in Zürich
Gegen die Baubewilligung für den Neubau des Stadions Letzigrund sind keine Einsprachen eingegangen, somit kann Ende Jahr mit dem Bau begonnen werden.
Das Stadion stehe damit wie vom Europäischen Fussballverband (Uefa) verlangt, im Sommer 2007 - rund ein Jahr vor der EM in der Schweiz und in Österreich zur Verfügung.
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich stimmten dem Projekt im vergangenen Mai mit deutlichem Mehr zu. Der Variante Letzigrund wurde von der Stadt forciert, nachdem der Bau des geplanten neuen Fussballstadions auf dem Hardturm wegen Rekursen verzögert wurde.
ich bin ein Niemand...
Quelle: Sport 1München - Für die bleibende Erinnerung der dreitägigen WM-Konferenz "Visions of Football" sorgte unfreiwillig Gerhard Mayer-Vorfelder.
Er habe auch eine Vision gehabt, sagte der DFB-Präsident bei seiner Rede: "Dass die Autobahn von Stuttgart nach München so leer ist wie dieser Saal."
Damit traf "MV" den Nagel auf den Kopf: Die von Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber als "Meilenstein auf dem Weg zur WM 2006" angekündigte Veranstaltung in der Münchner Messe konnte die hochtrabenden Erwartungen zu keiner Zeit erfüllen.
Keine 100 Zuhörer
Im Gegenteil: Von den vom Veranstalter vermeldeten 1200 Besuchern und 400 Journalisten aus aller Welt war nur ein Bruchteil tatsächlich vor Ort, am letzten Tag weilten keine 100 Interessierte im Auditorium. Die Vorträge und Podiumsdiskussionen wären sogar noch schlechter besucht gewesen, wenn nicht kurzfristig zahlreiche Freikarten und massiv vergünstigte Tickets verteilt worden wären.
Entsprechend groß war der Frust bei den wenigen regulären Teilnehmern, die 1250 Euro plus Mehrwertsteuer für die internationale Konferenz bezahlt hatten.
Voraussichtlich Minus von einer Million Euro
Noch frustrierter kann der bayrische Steuerzahler sein, denn die rund zwei Millionen Euro teure Veranstaltung wird ein Verlustgeschäft werden. Von einem Minus von einer Million Euro ist die Rede.
Der von Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider eingeschaltete Oberste Rechnungshof hat der Staatsregierung laut "Süddeutsche Zeitung" bescheinigt, ein Chaos angerichtet zu haben. In einem Brief an das Kultusministerium wiesen die Prüfer auf "mangelnde Professionalität" und "fehlende Wahrnehmung der Kostenverantwortung" in der Vorbereitung hin.
Fifa-Einnahmen wachsen immer weiter
Solche finanziellen Probleme hat der Weltfußball-Verband nicht. Wie Generalsekretär Urs Linsi in München mitteilte, rechnet die Fifa bis zur WM 2010 in Südafrika mit Gesamteinnahmen aus der Vermarktung von drei Milliarden Euro.
Bei der WM 2006 in Deutschland wird die Summe bei 1,3 Milliarden Euro liegen. Dem stehen Ausgaben von rund 560 Millionen Euro gegenüber.
Auch Fifa-Präsident Josef Blatter verwies in seiner Rede auf den Fußball als Wirtschaftsmotor, der Arbeitsplätze schafft. Rund 60 Prozent dieser Einnahmen fließen in die Entwicklungsländer und den Nachwuchs.
Blatter: "Durch Fußball werden wir alle bessere Menschen"
Darüber hinaus nutzte Blatter das Podium, um für seine Vision vom Fußball als Friedensstifter und Menschenverbesserer zu werben: "Durch den Fußball werden alle bessere Menschen."
Dem schloss sich auch Franz Beckenbauer an. "Wo Fußball gespielt wird, wird nicht gekämpft. Wenn also alle Menschen Fußball spielen würden, gäbe es keine Kriege - aber es spielt nicht jeder Fußball", sagte der WM-OK-Chef und Schirmherr der Konferenz.
"Zu lang, zu viel und nicht neu"
Über solche Allgemeinplätze kamen viele der Vorträge und Podiumsdiskussionen allerdings trotz hochkarätiger Referenten wie den Geschäftführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger, Englands Nationalcoach Sven-Göran Eriksson, adidas-Chef Herbert Hainer, Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sowie zahlreicher renommierter Wissenschaftler nicht hinaus.
"Zu lang, zu viel und nicht neu", kritisierte ein Sportwissenschaftler die Veranstaltung, die eine Gesamtschau von Fußball in Verbindung mit Politik, Medien, Wirtschaft, Medizin und Training präsentieren sollte.
Nur die Sicherheit macht den WM-Organisatoren Sorgen
Immerhin wurde dabei deutlich, dass Deutschland auf einem guten Weg in Richtung WM 2006 ist. Bei Stadien, Fan-Service, Medienbetreuung und die Organisation insgesamt ist das WM-OK derzeit im Plan oder darüber hinaus.
Sorgen macht allein die nach den Terroranschlägen von London wieder verstärkt in den Fokus geratenen Frage der Sicherheit. Allerdings erklärte Uefa-Präsident Lennart Johannson, der auch Vorsitzender des WM- rganisationskomitees der Fifa ist:
"Ich habe großes Vertrauen in die deutsche Regierung und die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Wenn wir vor dem Terror kapitulieren, wäre das die Bankrotterklärung des Fußballs und des Sports."
Von der Konferenz berichtet Martin Volkmar
Auch bei der EM in der Schweiz darf wohl der Steuerzahler wieder tief in die Tasche greifen.
Quelle: sport.sfdrs.chDeutschland erstmals nur im zweiten Lostopf
14.10.2005 19:00
FUSSBALL - Der dreimalige Welt- und Europameister Deutschland gehört am 27. Januar 2006 in Montreux an der Auslosung der Qualifikation für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz erstmals nicht dem Topf mit den Spitzenteams an.
Die Deutschen müssen auf Grund der Ergebnisse aus den Qualifikationsspielen für die EM 2004 in Portugal und die WM 2006 in Deutschland mit Topf 2 Vorlieb nehmen. Die Setzliste wird von Titelverteidiger Griechenland angeführt. Die Namen von Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich und Schweden befinden sich ebenfalls im Topf 1. Die Türkei, der WM-Barragegegner der Schweiz, wird aus Topf 2 zugelost, Irland aus Topf 4. Die Schweiz und Österreich sind als gemeinsame EM-Gastgeber zum Vornherein Endrunden-Teilnehmer. Mit dem Koeffizient 1,833 aus den beiden letzten Ausscheidungen wäre die Schweiz dem dritten von sieben Töpfen zugeteilt worden, was einer Verbesserung gegenüber den letzten Jahren entspricht.
Insgesamt 50 Mannschaften beteiligen sich an der Qualifikation für die Euro 2008. Es werden sechs Gruppen zu sieben Mannschaften und eine aus acht Teams gebildet. Die sieben Gruppensieger sowie die sieben Gruppenzweiten qualifizieren sich für die EM.
Die sieben Töpfe für die Auslosung
Topf 1: Griechenland (als Europameister topgesetzt), Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich, Schweden
Topf 2: Deutschland, Kroatien, Italien, Türkei, Polen, Spanien, Rumänien
Topf 3: Serbien und Montenegro, Russland, Dänemark, Norwegen, Bulgarien, Ukraine, Slowakei
Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Irland, Belgien, Lettland, Israel, Schottland, Slowenien
Topf 5: Ungarn, Finnland, Estland, Wales, Litauen, Albanien, Island
Topf 6: Georgien, Mazedonien, Weissrussland, Armenien, Nordirland, Zypern, Moldawien
Topf 7: Liechtenstein, Aserbaidschan, Andorra, Malta, Färöer, Kasachstan, Luxemburg, San Marino
Ich auch nicht. Glaube aber nicht, dass die Türken ausgeschlossen werden.Jack Bauer hat geschrieben:ich rechne mal nicht mit den türken an der EM in der schweiz...!
Das Problem der Türken wird sein, dass unzählige Spieler für die nächsten dutzend Spiele nicht antreten dürfen. Mit dem Team "Türkei-B" dürfte es schwierig werden, die Quali zu überstehen.
Und wenn sich die Türkei doch qualifiziert: Bitte werdet in eine Ösi Gruppe ausgelost!!!
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