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Atomenergie Schweiz

Wollt Ihr den sofortigen Atomausstieg in der Schweiz?

Ja
26
29%
Nein
64
71%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 90

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Gunner
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Beitrag von Gunner »

LU-57 hat geschrieben:wie definiert sich denn "sofortig"? binnen 10 jahren?

ein ausstieg von heute auf morgen verlangt ja schliesslich
keine einzige politische kraft in der schweiz ernsthaft...

greez
Die Grünen planen eine Iniative für einen Ausstieg bis 2024. Das sind 13 Jahre.
grantler
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Beitrag von grantler »

Titanic meint dazu:
[12.04.2011]
Die Gefahren der Windkraft
Die Bundesregierung plant Tausende neue Windräder. Doch sind die sicherer als Atomkraftwerke?

- Nicht nur Atomkraftwerke verursachen Krebs. Schon jetzt leiden viele
Menschen, die in der Nähe von Windkraftwerken leben, vermehrt unter
Augenkrebs

- Atomstrahlung erzeugt ekelhafte Mutanten – Windräder möglicherweise
auch. Zu beobachten ist dies z.B. in den Niederlanden, dem Land mit der
größten Windmühlendichte der Welt (Louis van Gaal, Sylvie van der Vaart)

- In der Hand von Schurkenstaaten könnte Windenergie zur Folter eingesetzt werden, v.a. durch Windboarding (der Gefolterte hat das Gefühl, einer frischen Brise ausgesetzt zu sein)

- Bei einem starken Sturm droht der Super-GAU, Windkraftwerke geraten außer Kontrolle und erzeugen noch mehr Wind (sog. Luftschmelze). Über Monate hinweg ist in einer 40km-Zone um die Rotorblätter Picknicken oder Drachensteigen unmöglich
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Raubi
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Beitrag von Raubi »

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raven
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Beitrag von raven »

lucerne hat geschrieben:
raven hat geschrieben:
Agent Sawu hat geschrieben: In der Zentralschweiz sind es zudem eher 60-70% (zumindest im CKW Gebiet). 40% davon der Schweiz produziert und ca 20-30% Import vom nahen Ausland (je nach Bedarf). Finde es immer wieder amüsant, wenn man nur von de AKW's in der CH spricht, aber den importierten Atomstrom einfach ignoriert.
Wenn man wirklich auf Atomenergie verzichten will muss man sich vielleicht auch mal überlegen die 40% nicht andersweitig zu beschaffen, sondern einen grossen Teil davon einfach einzusparen. Dies würde ein ganz grosser Einschnitt für jeden bedeuten, aber solange man dafür nicht bereit ist, ist die ganze Disskusion für nichts. Ein Anfang wäre zumindest mal die Strassenbeleuchtung und die Leuchtreklammen auszuschalten, die Heizungen auf 18Grad Plombieren und vieles mehr. Das wäre zumindest mal ein Anfang.
Desweiteren muss man sich Weltweit wohl mal überlegen für wieviele Menschen unser Planet Ressoursen hat. Dies dürfte für die Zukunft noch entscheidend sein.
:D
Guten morgen, fertig geträumt
Übers sparen wird man nicht herumkommen ohne Atomstrom.
Die Atomkraftwerke ausschalten und mit paar Windrädchen und Solarzellen zu kompensieren hat viel eher was mit träumerei zu tun.
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lucerne
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Beitrag von lucerne »

raven hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:
raven hat geschrieben: Wenn man wirklich auf Atomenergie verzichten will muss man sich vielleicht auch mal überlegen die 40% nicht andersweitig zu beschaffen, sondern einen grossen Teil davon einfach einzusparen. Dies würde ein ganz grosser Einschnitt für jeden bedeuten, aber solange man dafür nicht bereit ist, ist die ganze Disskusion für nichts. Ein Anfang wäre zumindest mal die Strassenbeleuchtung und die Leuchtreklammen auszuschalten, die Heizungen auf 18Grad Plombieren und vieles mehr. Das wäre zumindest mal ein Anfang.
Desweiteren muss man sich Weltweit wohl mal überlegen für wieviele Menschen unser Planet Ressoursen hat. Dies dürfte für die Zukunft noch entscheidend sein.
:D
Guten morgen, fertig geträumt
Übers sparen wird man nicht herumkommen ohne Atomstrom.
Die Atomkraftwerke ausschalten und mit paar Windrädchen und Solarzellen zu kompensieren hat viel eher was mit träumerei zu tun.
schweizerinnen und schweizer werden ihr verhalten nicht ändern. entweder du findest ein model/technolgie wo man trotzdem sparen kann (sprichtwort energieeffizienz) oder man wird den teureren strom aus dem ausland importieren. verhaltensänderungen bzgl. stromverbrauch sind in der absehbaren zukunft in der schweiz träumerei (und gleichzeitiger bevölkerungszuwachs nicht zu vergessen...).
grantler
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Beitrag von grantler »

ich als nichtkenner der ganzen energiesache habe mich schwer gewundert, wie tief der anteil der atomenergie gegenüber des gesamtverbrauchs z.bsp. in deutschland ist. kann das in dieser menge echt so unverzichtbar sein? zahlen die preussen ein vielfaches von unserem strom? danke im voraus für klärende antworten.
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raven
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Beitrag von raven »

lucerne hat geschrieben:

schweizerinnen und schweizer werden ihr verhalten nicht ändern. entweder du findest ein model/technolgie wo man trotzdem sparen kann (sprichtwort energieeffizienz) oder man wird den teureren strom aus dem ausland importieren. verhaltensänderungen bzgl. stromverbrauch sind in der absehbaren zukunft in der schweiz träumerei (und gleichzeitiger bevölkerungszuwachs nicht zu vergessen...).
Jetzt liegts wieder an mir die Karre aus dem Dreck zu ziehen :wink:
Ok, werd mir über Ostern was überlegen.
Glaube mir, schweizerinnen und schweizer werden ihr Verhalten ändern, wenn die Preise steigen.
Bei einem Wohlstandsvolk funktioniert sparen wenns um den eigenen Geldbeutel geht.
Der Preis für Atomstrom ist meiner Meinung nach viel zu tief. Langfristig gesehn ist Atomstrom mit Abstand der teuerste. Die Konzerne denken nur an den Kurfristigen Profit. Oder wer bezahlt die Löhne der Arbeiter in 100 000 Jahren (ja ich weiss uns gibts dann nicht mehr) die die Endlager warten müssen.
Soviel zum Thema Halbwertszeit:
In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt: allein im AKW Leibstadt entsteht die Radioaktivität von ca. 1100 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Abfälle zerfallen innerhalb weniger Jahre z.B. Krypton-85: Halbwertszeit 10,76 Jahre. Wogegen andere radioaktive Gifte extrem lange Halbwertszeiten aufweisen: z.B. Jod-129: Halbwertszeit 17000000 Jahre. Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen verschiedenen radioaktiven Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten geben, über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll vorzustellen.
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Camel
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Beitrag von Camel »

KlamDo hat geschrieben:ich als nichtkenner der ganzen energiesache habe mich schwer gewundert, wie tief der anteil der atomenergie gegenüber des gesamtverbrauchs z.bsp. in deutschland ist. kann das in dieser menge echt so unverzichtbar sein? zahlen die preussen ein vielfaches von unserem strom? danke im voraus für klärende antworten.
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come on lucerne
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Beitrag von come on lucerne »

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... z_rss=news

Deppen, Atomkraft verteufeln aber Alternativen wegen dem "Erscheinungsbild" in der Industriezone nicht bewilligen :roll: :roll:

Wenn wir irgendwann aus der Atomkraft aussteigen wollen, muss sowas aber schleunigst aufhören. Mir ist schon klar, dass man nicht Solarzellen an die Museggmauer oder an die Kappelbrücke montieren sollte, aber bei sowas versteh ich das echt nicht mehr...
lucerne
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Beitrag von lucerne »

raven hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:schweizerinnen und schweizer werden ihr verhalten nicht ändern. entweder du findest ein model/technolgie wo man trotzdem sparen kann (sprichtwort energieeffizienz) oder man wird den teureren strom aus dem ausland importieren. verhaltensänderungen bzgl. stromverbrauch sind in der absehbaren zukunft in der schweiz träumerei (und gleichzeitiger bevölkerungszuwachs nicht zu vergessen...).
Jetzt liegts wieder an mir die Karre aus dem Dreck zu ziehen :wink:
Ok, werd mir über Ostern was überlegen.
keine angst, ich helf dir gerne dabei. und falls du bis ostermontag tatsächlich das goldene ei legst, dann lass es mich bitte wissen...
Glaube mir, schweizerinnen und schweizer werden ihr Verhalten ändern, wenn die Preise steigen. Bei einem Wohlstandsvolk funktioniert sparen wenns um den eigenen Geldbeutel geht.
das glaub ich beim strom eben erst recht nicht, wenns schon beim benzinpreis nicht funktioniert (remember beim ölpreis von $150 per barrel in 2008), dessen preis der gemeine schweizer zumindest kennt.

die stromrechnung dagegen wird bezahlt, wie hoch sie ist, geschweige denn der wie teuer der strom per kwh ist, wissen die wenigsten. man beschwert sich im vornherein über eine x-prozentige erhöhung, man vergisst dann aber sehr schnell...
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Beitrag von grantler »

das beantwortet meine frage keineswegs, camel.
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raven
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Beitrag von raven »

lucerne hat geschrieben:
das glaub ich beim strom eben erst recht nicht, wenns schon beim benzinpreis nicht funktioniert (remember beim ölpreis von $150 per barrel in 2008), dessen preis der gemeine schweizer zumindest kennt.

die stromrechnung dagegen wird bezahlt, wie hoch sie ist, geschweige denn der wie teuer der strom per kwh ist, wissen die wenigsten. man beschwert sich im vornherein über eine x-prozentige erhöhung, man vergisst dann aber sehr schnell...
Hast bestimmt nicht unrecht, jedoch bin ich mir sicher, dass man es sich zweimal überlegt etwas einzuschalten was man nicht unbedingt braucht wenn man 2x soviel für den Strom bezahlt wie vorher.
Wie auch bei hohem Treibstoffpreis verzichten viele eher auf sinnlose Sonntagsfahrten und ähnliches.
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Beitrag von Camel »

KlamDo hat geschrieben:das beantwortet meine frage keineswegs, camel.
wollte aufzeigen, dass sie auf die falsche alternative setzen...
Agro
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Beitrag von Agro »

wenn sich jeder an der eigenen nase nehmen würde und ein bisschen stromsparender umgehen würde, könnte man sich neue akw's sparen.

aber der heutige wohlstand...
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Beitrag von lucerne »

Agro hat geschrieben:wenn sich jeder an der eigenen nase nehmen würde und ein bisschen stromsparender umgehen würde, könnte man sich neue akw's sparen.

aber der heutige wohlstand...
Glaub nicht, dass dies am wohlstand liegt, ist schlicht menschlich.
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

raven hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:
das glaub ich beim strom eben erst recht nicht, wenns schon beim benzinpreis nicht funktioniert (remember beim ölpreis von $150 per barrel in 2008), dessen preis der gemeine schweizer zumindest kennt.

die stromrechnung dagegen wird bezahlt, wie hoch sie ist, geschweige denn der wie teuer der strom per kwh ist, wissen die wenigsten. man beschwert sich im vornherein über eine x-prozentige erhöhung, man vergisst dann aber sehr schnell...
Hast bestimmt nicht unrecht, jedoch bin ich mir sicher, dass man es sich zweimal überlegt etwas einzuschalten was man nicht unbedingt braucht wenn man 2x soviel für den Strom bezahlt wie vorher.
Wie auch bei hohem Treibstoffpreis verzichten viele eher auf sinnlose Sonntagsfahrten und ähnliches.
Es grüsst der Wirtschaftsstandort Schweiz. Statt den Preis zu erhöhen und es wieder vom Mittelstand zu holen, sollte man lieber zuerst mal die Strom-Anbieter dazu verpflichten/zwingen nach neuen Energieformen, neuer Energieförderung zu forschen und zu fördern. Einfach den Preis erhöhen um Strom zu sparen trifft die Falschen und hilft in keinster Weise der Forschung und Förderung von neuer Technologie.
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Beitrag von Legia »

Gibt es noch keine Autos, die mit Kernenergie fahren? Ist ja echt schmerzhaft diese Benzinpreise.
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Beitrag von Gunner »

Agro hat geschrieben:wenn sich jeder an der eigenen nase nehmen würde und ein bisschen stromsparender umgehen würde, könnte man sich neue akw's sparen.

aber der heutige wohlstand...
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Beitrag von hässig-AL »

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Beitrag von hässig-AL »

AKW-Lehrer: Nachsitzen!
gebloggt von David Roth am 24. Mai 2011 in Ökologie & Nachhaltigkeit
Gegen 2500 Schülerinnen und Schüler streikten heute in Bern. Nun kamen ein paar LehrerInnen auf die Idee, ihre Schüler für ihr demokratisches Engagement zu bestrafen. Die JUSO fordert die LehrerInnen auf, am Samstagmorgen um 08.00 Uhr den JUSO-Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie zu besuchen.

Die SchülerInnen, Lehrnenden und Studierenden sind mit der mutlosen Schweizer Atompolitik überhaupt nicht einverstanden und fordern die atomaren Zeitbomben unverzüglich abzuschalten. Sie taten dies friedlich und lautstark an der vierstündigen Demonstration durch die Berner Innenstadt. Auch die JUSO war sehr präsent.

Viele SchülerInnen berichteten uns aber von Drohungen durch ihre LehrerInnen und SchulleiterInnen. Die JUSO verurteilt den Versuch, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und fordert alle von Bussen und anderen Konsequenzen betroffen Jugendlichen auf, sich bei info@juso.ch zu melden. Wir werden einen Solidaritätsfonds einrichten, um allfällige Bussen zu begleichen.

Aber auch die LehrerInnen sollen nicht leer ausgehen. Damit sie künftig die direkte Demokratie auch ihren SchülerInnen nahe bringen können, bietet die JUSO Schweiz alle angesprochenen LehrerInnen zum Nachsitzen auf. Die Strafstunde findet am nächsten Samstag um 08.00 Uhr morgens im JUSO-Sekretariat (Spitalgasse 34, Bern) statt
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