Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
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Kevin Spadanuda
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Blue white boy
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Kevin Spadanuda
Herzlich Willkommen, Kevin 
Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
Der FC Luzern mit seinem Gründungsjahr 1901 ist grösser als jede Person 
In welcher Position sie auch immer tätig ist oder Einfluss zu nehmen glaubt
Stöhnd uf wenn ehr Lozärner send!!!

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Re: Kevin Spadanuda
Update?Blue white boy hat geschrieben: ↑30. Jun 2023, 21:53 Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
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Berni Alpswag
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Re: Kevin Spadanuda
Also hier will ich nichts falsches hören. Unserer Flügelzange Okou/Spadanuda mit dem Transfercoup Ademi (wurde auch von Real gescouted) haben wir schliesslich schon, lass mich kurz nachschauen, etwa, grössenordnung, wenn ich das richtig rechne, 0 Ligatore zu verdanken.Lager hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 16:01Update?Blue white boy hat geschrieben: ↑30. Jun 2023, 21:53 Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
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Blue white boy
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Re: Kevin Spadanuda
Leider hat er (noch) nicht so eingeschlagen wie erwartet.Lager hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 16:01Update?Blue white boy hat geschrieben: ↑30. Jun 2023, 21:53 Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
Man spielt aber auch kein System wo man ihn gut einsetzen könnte bzw. er seine Stärken ausspielen kann.
Der FC Luzern mit seinem Gründungsjahr 1901 ist grösser als jede Person 
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Re: Kevin Spadanuda
Ich will hier nichts schönreden, aber die beiden Tore von Ademi zum 1:1 in Stockholm und insbesondere zum 2:1 zuhause gegen die Hibs ergeben mir, lass mich kurz nachschauen, etwa, grössenordnung, wenn ich das richtig rechne, das Äquivalent von 15 Ligatoren-Torjubeln....Berni Alpswag hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 18:21Also hier will ich nichts falsches hören. Unserer Flügelzange Okou/Spadanuda mit dem Transfercoup Ademi (wurde auch von Real gescouted) haben wir schliesslich schon, lass mich kurz nachschauen, etwa, grössenordnung, wenn ich das richtig rechne, 0 Ligatore zu verdanken.Lager hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 16:01Update?Blue white boy hat geschrieben: ↑30. Jun 2023, 21:53 Er war schon mein Wunschtransfer letzten Sommer. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.
I'm going to make him an offer he can't refuse...
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offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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Re: Kevin Spadanuda
Insider hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 21:22Ich will hier nichts schönreden, aber die beiden Tore von Ademi zum 1:1 in Stockholm und insbesondere zum 2:1 zuhause gegen die Hibs ergeben mir, lass mich kurz nachschauen, etwa, grössenordnung, wenn ich das richtig rechne, das Äquivalent von 15 Ligatoren-Torjubeln....Berni Alpswag hat geschrieben: ↑3. Nov 2023, 18:21Also hier will ich nichts falsches hören. Unserer Flügelzange Okou/Spadanuda mit dem Transfercoup Ademi (wurde auch von Real gescouted) haben wir schliesslich schon, lass mich kurz nachschauen, etwa, grössenordnung, wenn ich das richtig rechne, 0 Ligatore zu verdanken.![]()
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Re: Kevin Spadanuda
iwie wie bei Ademi: tut mir leid für ihn, aber seine verletzung "erleichtert" mich zynisch gesprochen fast ein bisschen. neustart 2024.
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Re: Kevin Spadanuda
Verstehe ich überhaupt nicht.
Spadanuda hat auch am Sonntag in den wenigen Minuten gezeigt, dass er was kann. Einsatzmässig schon immer gut, aber auch spielerisch kann der was.
Das sind Welten zu Ademi, denn da sehe ich tatsächlich nichts (ausser sich bei hohen Bällen reinzustellen und bei Flanken mal den Kopf hinzuhalten).
Re: Kevin Spadanuda
freu mich, solltet ihr recht behalten. bei Beka hab ich damals auch nicht durchgeblickt. damit stand ich aber glaubs auch weniger alleine da.
Re: Kevin Spadanuda
https://www.watson.ch/sport/fussball/29 ... -fc-luzern
Hoffe er schafft nun in der zweiten Saisonhälfte den Durchbruch bei uns.
Hoffe er schafft nun in der zweiten Saisonhälfte den Durchbruch bei uns.
Re: Kevin Spadanuda
Seine Anfangszeit beim FCL möchte er am liebsten vergessen: Jetzt ist Kevin Spadanuda in Luzern angekommen
LZ / 11.9.2025 / Raphael Gutzwiller
Für seinen ersten Saisontreffer muss Kevin Spadanuda nicht einmal hochspringen. Im Stade de Genève fliegt die Ecke in den Strafraum, der 1,77 Meter grosse Spieler steht goldrichtig und köpfelt den FCL in Führung. «Im Moment fliegen mir die Bälle einfach zu», sagt der 28-Jährige über seinen Treffer gegen Servette. «Ich habe endlich wieder mein Selbstvertrauen zurück.»
Als er im Sommer 2023 vom korsischen Klub Ajaccio nach Luzern wechselt, ist er ein Wunschtransfer von Sportchef Remo Meyer. Zuvor sorgte er beim FC Aarau für Furore und kam danach in der Ligue 1 auf Einsatzzeit. Doch zurück in der Schweiz läuft es ihm gar nicht. «Das erste Jahr hier bei Luzern war sehr schwierig», sagt er. «Ich hatte wenig Spielzeit und mein Selbstvertrauen verloren. Dann kamen auch noch Verletzungen dazu.» In seiner ersten Saison beim FCL bestreitet er nur 14 Spiele und bleibt torlos. Im System von Trainer Mario Frick mit der Raute findet der linke Flügelspieler zunächst keinen Platz. «Am liebsten möchte ich diese Zeit einfach vergessen.»
«Meine Frau und meine Töchter haben mich gerettet»
Wenn Kevin Spadanuda über jene Zeit spricht, dann verändert sich seine Mimik. Statt des offenen und sympathischen Blicks werden die Augen traurig. Sie hellen sich erst wieder auf, als seine Familie zum Thema wird. «Ich war unglaublich froh, dass ich meine Frau und meine Kinder hatte. Sie haben mich in dieser Phase gerettet.» Kommt er nach einem frustrierenden Training oder Spiel nach Hause, dann sind seine Frau und seine beiden Töchter da. «Wenn du die Tür öffnest und die Kinder rennen auf dich zu, ist alles vergessen – egal, wie der Tag war.»
Anders als viele Mitspieler hat Kevin Spadanuda schon früh in seiner Karriere mit Rückschlägen zu kämpfen. In der ältesten Aarauer Juniorenstufe ist er nur noch einen Schritt von den Profis entfernt, bis ihn plötzlich unerklärliche Rückenschmerzen plagen. Er sucht mit seiner Mutter Ärzte in der ganzen Schweiz auf – vergeblich. Niemand weiss, was ihm fehlt. An professionelles Fussballspielen ist nicht mehr zu denken.
Nach einigen schwierigen Wochen nimmt der Partner der Mutter Spadanuda mit ins Fitnesscenter. Dort findet er schnell seine eigene Welt. «Kopfhörer rein, Kopf frei – das hat mich gerettet», sagt Spadanuda heute. Er beginnt eine Lehre als Abwart, bricht sie aber wegen der Schmerzen ab – und startet neu als Logistiker.
Sein Neustart in der 4. Liga
Irgendwann fragt ihn sein bester Freund, ob er nicht wieder kicken möchte. FC Schinznach Bad, 4. Liga. Spadanuda probiert es – der Rücken hält. «Ich hatte da schon einige sehr gute Spiele», sagt er und lacht. Nach einem halben Jahr klopft der SC Schöftland an, 2. Liga inter. Zunächst zögert er. Will er überhaupt wieder höherklassig Fussball spielen? Erst als Schöftland mit einem kleinen Taschengeld lockt, was er in der Lehre gut gebrauchen kann, sagt Spadanuda zu. Nach einem weiteren halben Jahr meldet sich der FC Baden aus der 1. Liga. Auch dort geht es schnell, ehe sich Sportchef Sandro Burki vom FC Aarau aus der Challenge League meldet. «Er hat mir einen Profivertrag angeboten. Das war für mich enorm emotional. Ich hatte es nun doch noch geschafft.»
Vom Viertligisten zum Profi in zwei Jahren – ein Fussballmärchen. «Heute weiss ich vieles viel eher zu schätzen, weil mein Traum des Profifussballs eigentlich schon geplatzt war», erzählt Spadanuda. «Ich hatte einen anderen Weg als andere, aber genau das schätze ich heute.»
Profi auf der Ferieninsel
In Aarau startet er durch. Als 2022 trotz 17 Saisontoren von Spadanuda wieder einmal der Aufstieg in die Super League nicht klappt, folgt der nächste Karriereschritt. Der korsische Klub AC Ajaccio aus der Ligue 1 verpflichtet ihn. Fussballprofi sein, wo andere Ferien machen – Spadanuda erinnert sich gerne daran. «Wir hatten oft Besuch von Freunden und Familien aus der Schweiz, verbrachten viel Zeit am Strand.» Auch sportlich gibt es Highlights. Unvergesslich bleibt das Auswärtsspiel beim grossen Paris St.Germain. Spadanuda steht in der Startformation und fasst in der Halbzeit all seinen Mut zusammen: Er fragt Lionel Messi nach dessen Trikot. Heute hängt das Leibchen bei ihm zu Hause, er würde es nie mehr hergeben.
Nach dem Abstieg des Klubs will der junge Vater mit seiner Familie zurück in die Schweiz. Remo Meyer holt ihn 2023 zum FC Luzern. Doch erst jetzt funktioniert es in der Innerschweiz so richtig, er freut sich nun auf das Duell zu Hause gegen die Young Boys. Spadanuda hat gute Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen YB: Auch beim 5:0-Sieg im April traf er per Kopf. «Das war ein unglaubliches Spiel», sagt Spadanuda.
Am Sonntag sind seine Liebsten auch wieder im Stadion. Beim Gesprächstermin zeigt er stolz seine Autogrammkarte, auf der er mit seinen Fingern ein Herz formt – dieselbe Geste wie nach seinem Tor in Genf. «Das ist für meine ganze Familie, aber besonders für meine Töchter.» Kevin Spadanuda lächelt. Er ist endlich angekommen in Luzern.
LZ / 11.9.2025 / Raphael Gutzwiller
Für seinen ersten Saisontreffer muss Kevin Spadanuda nicht einmal hochspringen. Im Stade de Genève fliegt die Ecke in den Strafraum, der 1,77 Meter grosse Spieler steht goldrichtig und köpfelt den FCL in Führung. «Im Moment fliegen mir die Bälle einfach zu», sagt der 28-Jährige über seinen Treffer gegen Servette. «Ich habe endlich wieder mein Selbstvertrauen zurück.»
Als er im Sommer 2023 vom korsischen Klub Ajaccio nach Luzern wechselt, ist er ein Wunschtransfer von Sportchef Remo Meyer. Zuvor sorgte er beim FC Aarau für Furore und kam danach in der Ligue 1 auf Einsatzzeit. Doch zurück in der Schweiz läuft es ihm gar nicht. «Das erste Jahr hier bei Luzern war sehr schwierig», sagt er. «Ich hatte wenig Spielzeit und mein Selbstvertrauen verloren. Dann kamen auch noch Verletzungen dazu.» In seiner ersten Saison beim FCL bestreitet er nur 14 Spiele und bleibt torlos. Im System von Trainer Mario Frick mit der Raute findet der linke Flügelspieler zunächst keinen Platz. «Am liebsten möchte ich diese Zeit einfach vergessen.»
«Meine Frau und meine Töchter haben mich gerettet»
Wenn Kevin Spadanuda über jene Zeit spricht, dann verändert sich seine Mimik. Statt des offenen und sympathischen Blicks werden die Augen traurig. Sie hellen sich erst wieder auf, als seine Familie zum Thema wird. «Ich war unglaublich froh, dass ich meine Frau und meine Kinder hatte. Sie haben mich in dieser Phase gerettet.» Kommt er nach einem frustrierenden Training oder Spiel nach Hause, dann sind seine Frau und seine beiden Töchter da. «Wenn du die Tür öffnest und die Kinder rennen auf dich zu, ist alles vergessen – egal, wie der Tag war.»
Anders als viele Mitspieler hat Kevin Spadanuda schon früh in seiner Karriere mit Rückschlägen zu kämpfen. In der ältesten Aarauer Juniorenstufe ist er nur noch einen Schritt von den Profis entfernt, bis ihn plötzlich unerklärliche Rückenschmerzen plagen. Er sucht mit seiner Mutter Ärzte in der ganzen Schweiz auf – vergeblich. Niemand weiss, was ihm fehlt. An professionelles Fussballspielen ist nicht mehr zu denken.
Nach einigen schwierigen Wochen nimmt der Partner der Mutter Spadanuda mit ins Fitnesscenter. Dort findet er schnell seine eigene Welt. «Kopfhörer rein, Kopf frei – das hat mich gerettet», sagt Spadanuda heute. Er beginnt eine Lehre als Abwart, bricht sie aber wegen der Schmerzen ab – und startet neu als Logistiker.
Sein Neustart in der 4. Liga
Irgendwann fragt ihn sein bester Freund, ob er nicht wieder kicken möchte. FC Schinznach Bad, 4. Liga. Spadanuda probiert es – der Rücken hält. «Ich hatte da schon einige sehr gute Spiele», sagt er und lacht. Nach einem halben Jahr klopft der SC Schöftland an, 2. Liga inter. Zunächst zögert er. Will er überhaupt wieder höherklassig Fussball spielen? Erst als Schöftland mit einem kleinen Taschengeld lockt, was er in der Lehre gut gebrauchen kann, sagt Spadanuda zu. Nach einem weiteren halben Jahr meldet sich der FC Baden aus der 1. Liga. Auch dort geht es schnell, ehe sich Sportchef Sandro Burki vom FC Aarau aus der Challenge League meldet. «Er hat mir einen Profivertrag angeboten. Das war für mich enorm emotional. Ich hatte es nun doch noch geschafft.»
Vom Viertligisten zum Profi in zwei Jahren – ein Fussballmärchen. «Heute weiss ich vieles viel eher zu schätzen, weil mein Traum des Profifussballs eigentlich schon geplatzt war», erzählt Spadanuda. «Ich hatte einen anderen Weg als andere, aber genau das schätze ich heute.»
Profi auf der Ferieninsel
In Aarau startet er durch. Als 2022 trotz 17 Saisontoren von Spadanuda wieder einmal der Aufstieg in die Super League nicht klappt, folgt der nächste Karriereschritt. Der korsische Klub AC Ajaccio aus der Ligue 1 verpflichtet ihn. Fussballprofi sein, wo andere Ferien machen – Spadanuda erinnert sich gerne daran. «Wir hatten oft Besuch von Freunden und Familien aus der Schweiz, verbrachten viel Zeit am Strand.» Auch sportlich gibt es Highlights. Unvergesslich bleibt das Auswärtsspiel beim grossen Paris St.Germain. Spadanuda steht in der Startformation und fasst in der Halbzeit all seinen Mut zusammen: Er fragt Lionel Messi nach dessen Trikot. Heute hängt das Leibchen bei ihm zu Hause, er würde es nie mehr hergeben.
Nach dem Abstieg des Klubs will der junge Vater mit seiner Familie zurück in die Schweiz. Remo Meyer holt ihn 2023 zum FC Luzern. Doch erst jetzt funktioniert es in der Innerschweiz so richtig, er freut sich nun auf das Duell zu Hause gegen die Young Boys. Spadanuda hat gute Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen YB: Auch beim 5:0-Sieg im April traf er per Kopf. «Das war ein unglaubliches Spiel», sagt Spadanuda.
Am Sonntag sind seine Liebsten auch wieder im Stadion. Beim Gesprächstermin zeigt er stolz seine Autogrammkarte, auf der er mit seinen Fingern ein Herz formt – dieselbe Geste wie nach seinem Tor in Genf. «Das ist für meine ganze Familie, aber besonders für meine Töchter.» Kevin Spadanuda lächelt. Er ist endlich angekommen in Luzern.
